Spiegel kaputt?

  • Grüß euch!


    Hab mich vor kurzem hier im Forum angemeldet, da ich mir vor 2 Wochen eine gebrauchte Duke 390 von 2018 gegönnt habe (Der kleine 390er reizt mich schon seit längerem und wollte ich mal ausprobieren).

    Das mein erstes Thema gleich mal die Spiegel betrifft hätte ich selbst nicht gedacht.


    Habe mir für die 390er gebrauchte Spiegel - genau die, die in dem Thread behandelt werden - gekauft. Die Gewindeaufnahmen passen auch 1:1. Links M10 und rechts M10L. Aber ich habe keine Ahnung wie ich die Dinger an die Halterung kontern soll. Ich kenne es nur so, wie es auch auf der 390er original ist: Gewindestange mit loser Kontermutter und fertig. Aber bei den Spiegeln der großen Dukes scheint es anders zu sein. Ich werde nur nicht schlau draus.


    Nachdem was ich in dem Thread gelesen habe, werden die Spiegel so montiert, dass man sie erstmal fest in die Spiegelaufnahme am Lenker schraubt und danach mit der oberen Mutter in Position kontert?

    Falls das richtig ist, dann wäre der untere Teil (also Gewinde und untere Mutter) defakto "nur" wie ein Adapter. Ist die obere Mutter dann lose am Spiegel als gewöhnliche Kontermutter ausgeführt?


    Ich habe nämlich das Problem, dass ich diese Kontermutter auf beiden Spiegeln nicht und nicht lösen kann, egal wie fest ich es versuche. Habe den Spiegel schon testweise im Schraubstock gehabt - also die untere lange Mutter eingespannt und versucht die obere Mutter zu lösen. Aber da tut sich gar nichts. Bin schon am verzweifeln... Anbei 2 Bilder. Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.WhatsApp Bild 2025-02-14 um 13.42.15_069a1dae.jpg

    WhatsApp Bild 2025-02-14 um 13.42.15_f32321a6.jpg

  • Mit der Dremel die Adapter einschneiden und mit einen Schraubendreher aufweiten. Der Schraubstock verklemmt das Ganze nur :grins:

    "Drehmoment ist das, was dir, die Falten aus dem Sack treibt." :peace:

  • hast du es mal mit Hitze probiert? GGf hat die ja ein Spezialist eingeklebt.

  • ja, an den bunsenbrenner habe ich auch schon gedacht, aber wollte damit noch warten, falls es hier doch einfach nur ein Anwenderfehler meinerseits ist. Ok, dann werde ich das mal versuchen. mal sehen.


    Wisst ihr zufällig, welches Gewinde oben ist? Auch links/rechts oder rechts/rechts?


    Der Dremel wäre meine letzte Option :-)

  • Ich hab unten mit 2 Edelstahlmuttern in 1/2 Höhe (jedenfalls deutlich schmaler als ne "normale" Mutter) gegen die Armatur und die beiden oberen gegeneinander gekontert. Siehe Bilder

    Sind die 1290er Spiegel inkl "meiner" Verlängerung

  • Blöde Frage, aber musst du nicht mit der oberen, silbernen Mutter kontern?

    D.h. einschrauben bis die schwarzen Teile fest sind und dann oben gegen drehen (versch. Gewinderichtungen re/li beachten)?

    Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zum Ohr hin abfließen (Walter Röhrl) :respekt:

  • Normalerweise ja, aber da oben alles bombenfest ist geht es auch so. Spiegel in Position bringen und wie gezeigt kontern.

    Brauchst nur die 2 flachen Muttern, eine mit Links- eine mit Rechtsgewinde.

    gute Idee :Daumen hoch:

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :Kürbis: CLICK HERE to see my beast :grins: or CLICK HERE to see my Fazer :grins:


  • Ich hab unten mit 2 Edelstahlmuttern in 1/2 Höhe (jedenfalls deutlich schmaler als ne "normale" Mutter) gegen die Armatur und die beiden oberen gegeneinander gekontert. Siehe Bilder

    Sind die 1290er Spiegel inkl "meiner" Verlängerung

    Danke für den Tipp! Die Idee ist mir auch schon gekommen, aber habe ich dann wieder verworfen, weil ich a) dachte, dass es ja anders gehen muss und b) vom Gefühl her dann wenig Gewindelänge zum Einschrauben übrig bleibt. Aber wenn es bei dir auch so hält, dann werde ich es so versuchen.


    Sind deine Spiegelaufnahmen auch Standard M10 und M10L? Hast du die orig Kontermuttern auch nicht aufbekommen?


    Mich würde mal interessieren, wie das orig auf den großen Dukes montiert aussieht.

  • Das Denk-Problem -meines Wissens nach- aller Hersteller ist, dass der Spiegelfuß bis zum Anschlag eingedreht und -irgendwie- angeknallt wird.


    Das ist eindeutig Murks.

    Die Lösung mit der Kontermutter wende ich inzw. seit 2016 an -wirklich- allen Bikes an. Es ist definitiv die einfachste Lösung da völlig ohne brachiales Anknallen alles bombe sitzt und easy an- und abzuschrauben ist.

    Jedenfalls, solange klar ist, wie rum bei diesen fucking Spiegeln zu drehen ist 😛

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Noch ein kurzes Update zu meiner Lösung. Der linke Spiegel passte ohne Kontermutter perfekt in Position. Beim rechten Spiegel habe ich nun auch auf die Kontermutter verzichtet und als Alternative nun eine Beilagscheibe solange auf die passende Dicke geschliffen bis der Spiegel beim Festziehen auch exakt in Position gestanden ist. Das funktioniert auch sehr gut.