KTM 1090 Pendeln ab 200km/h

  • Hallo,

    ich habe von der 1190 schon gehört dass sie mit Koffern pendelt.

    Meine 1090 fängt bei 200 aber auch an... kennt ihr das?


    der Lenker schwingt sich auf und nur durch Gaswegnahme fängt er sich wieder

  • :guckst du hier:


    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • HI DANIEL,


    kennst du die Problematik? Hatte schon ne 109per davor, dort hatte ich das Problem aber nicht..


    Warum taucht es erst bei dieser Geschwindigkeit auf ?

  • Hyperpro Lenkungsdämpfer und raus mit den OEM-Schrottteil mit viel zu dünnem Öl

    Stimme nicht zu.

    Meine 1190 läuft auch ohne Lenkungsdämpfer stabile 265.

    Fahrwerk einstellen, Lenkkopflager prüfen, Trailmax Meridian drauf, Luftdruck prüfen.

    Gewicht hinten wegnehmen.

  • Stimme nicht zu.

    Meine 1190 läuft auch ohne Lenkungsdämpfer stabile 265.

    Fahrwerk einstellen, Lenkkopflager prüfen, Trailmax Meridian drauf, Luftdruck prüfen.

    Gewicht hinten wegnehmen.

    Was heißt ohne Lenkungsdämpfer? Hast du das Original ausgebaut?

    Grüße


    Volker

  • Wies sollt man das tun. Brauchst du mir auch nicht zu beantworten...

    Die von dir so hoch gelobten Trailmax führe bei mir beim zweiten Mal im übrigen zu starkem Shimmy, sind also auch kein Allheilmittel.

    Und tatsächlich gibt es auch Adventures die auf langen Touren gefahren werden, also mit Gepäck. Da fällt es schwer, Gewicht hinten wegzunehmen.

    Grüße


    Volker

  • oft liegt es auch an der Kleidung die Wind fängt, oder einer zu ausladenten Gepäckbrücke

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Und tatsächlich gibt es auch Adventures die auf langen Touren gefahren werden, also mit Gepäck. Da fällt es schwer, Gewicht hinten wegzunehmen.

    Richtig. Aber welches Gepäcksystem ist für Geschwindigkeiten über 150 freigegeben?

  • Wie willst du sonst, wie du schreibst, Gewicht hinten wegnehmen?

    Lass mich raten, du hast auch das Heck umgebaut.....

    Es ist für den TO hilfreicher, wen er Tipps kriegt für sein Motorrad, und nicht für ein vollständig umgebautes Motorrad.

    Grüße


    Volker

  • Mit Koffern oder Taschen hinten pendelt dir auch eine GS. Isso.

    Also - voll gepackt vmax auf 180 begrenzen und ohne Gepäck das Mopped so warten / einstellen dass es die 265 stabil erreicht.

  • Stimme nicht zu.

    Meine 1190 läuft auch ohne Lenkungsdämpfer stabile 265.

    Fahrwerk einstellen, Lenkkopflager prüfen, Trailmax Meridian drauf, Luftdruck prüfen.

    Gewicht hinten wegnehmen.

    Deine Wahl des Argumentationstyp, in Kombination mit deiner Ausführung und unter Einbezug des weiteren Verlaufs ist nicht wertschöpfend für einen interessierten Leser oder eine Person, die sich mit dem Problem auseinander setzt.


    Das Chassis und der Aufbau der R-Modelle besitzen einen hohen Flex und in Kombination mit der Fertigungsqualität / -streuung an neuralgischen Punkten führt zu einer unzufriedenstellenden Stabilität in unterschiedlichsten Fahrzuständen. Die Extremen müssen hierfür nicht mal herangezogen werden. Das kann je nach Sensibilität des Fahrers und nach Fahrsituation variieren und schon wesentlich früher wahrgenommen werden.


    Das man grundsätzliche Themen berücksichtigt, u.a. ein vernünftiges, auf die Situation angepasstes Fahrwerkssetup, korrekte Drehmomente, zum Motorrad passende Reifen inkl. zur Situation verhältnismäßigen Reifendruck und eine vernünftige Gewichtsverteilung mit einhergehenden Einschränkungen, sind "No-Brainer", die man sich im Forum auch ausgiebig zu Gemüte führen kann. Auch die genannten Schritte werden von guten Händlern durchgeführt, wenn man im Rahmen einer Inspektion oder Reklamation das Thema vorbringt.


    Komischerweise ist bei vielen vielen Adventures / Superadventures (min. jünger 2017) die Thematik in unterschiedlichster Ausprägung (Stichwort "Fertigungsstreuung") omnipräsent.

    Wenn man sich mit KTM unterhält, dann bekommt man durchaus das Eingeständnis, dass ein Lenkungsdämpfer sinnvoll ist, die OEM-Variante aber ein viel zu dünnes Öl besitzt.

    Den Verbesserungsvorschlag für das genannte Phänomen und die Probleme vieler, auch weil er durch Erfahrungsberichte belegbar ist und nicht nur durch meinen "Einzelfall", einen Aftermarket-Dämpfer zu verbauen, sollte man zulassen und nicht vom Tisch wischen.


    Ergänzungen oder zielführende Diskussionen kann man führen, aber dann nicht so.

    Solche Threads sind die Ursache von Vereinsamung in solchen Foren, weil dann schlichtweg keiner mehr Bock hat, sich mit solchen, nicht zielorientierten Diskussionen auseinander zu setzen. Sie treffen nämlich das psychologisches Zielbild des Autors nicht - Hilfe zu erfahren!


    In anderen Threads zeigst du, dass es auch anders geht.

    DLzG


    Daniel
    :wheelie: :alter schwede:

  • Ganz schön viele Worte für ganz schön wenig Inhalt.


    "Das Chassis und der Aufbau der R-Modelle besitzen einen hohen Flex und in Kombination mit der Fertigungsqualität / -streuung an neuralgischen Punkten führt zu einer unzufriedenstellenden Stabilität in unterschiedlichsten Fahrzuständen. Die Extremen müssen hierfür nicht mal herangezogen werden. "


    Definiere doch bitte mal

    a) Flex

    b) Fertigungsqualität /-streuung an neuralgischen Punkten...


    Erläuter doch bitte auch mal, welche Kräfte an welchen Einleitungspunkten auf den Rahmen wirken, die entsprechenden Eigenfrequenzen und daraus resultierende Schwingungen des Motorrads.


    Danke!


    Dein Beitrag oben ist null zielführend, klingt ein wenig nach YT und Internethalbwissen - gepaart mit ein paar Floskeln aus dem letzten Kommunikationstraining im Konzern - aber nicht nach solider Grundausbildung Motorradmechanik / Maschinenbau / Fahrzeugtechnik...


    Für alle anderen:

    Ein Motorrad muss stabil laufen, auch ohne Lenkungsdämpfer.

    D.h. überprüfen, wo welche Kräfte eingeleitet werden und mit welcher Frequenz.


    D.h: Rundlauf / Wuchtung Rad prüfen, Federgabel einstellen, Federholme parallel ausrichten, Lenkkopflager einstellen / auf Rastpunkte prüfen.

    Hinterrad Rundlauf / Wuchtung prüfen, Schwingenlager kontrollieren, Federbein vernünftig einstellen.

    Das Pendeln kommt nicht von einem "Flex" - Bullshitwort in dem Zusammenhang - des Rahmens. Der Rahmen hat eine gewisse Steifigkeit, die aber nicht ursächlich für ein Pendeln des Motorrads ist.

    So, oben alles abgeprüft? Nochmal die Vorspannung prüfen, evtl. die Vorspannung am Federbein erhöhen.


    Ein Lenkungsdämpfertausch mildert evtl. die Symptome, wird aber nicht eingesetzt um Pendeln zu verhindern. Dafür und für solche Frequenzen ist er auch nicht ausgelegt...

  • Ein Lenkungsdämpfertausch mildert evtl. die Symptome, wird aber nicht eingesetzt um Pendeln zu verhindern. Dafür und für solche Frequenzen ist er auch nicht ausgelegt...

    Dafür war er aber bei den 1190ern, bevor es die Wackelhalterung für die Koffer gegeben hat, sehr hilfreich.

    Grüße


    Volker

  • Hallo Volker,


    jetzt müssen wir aber unterscheiden ob mit oder ohne Koffer.


    Meiner Meinung nach muss eine KTM ohne Koffer im Serientrimm stabil bis vmax laufen, auch ohne Lenkungsdämpfer. Nach dem Kauf war die 1190 R vom Pendeln betroffen, und die hat eigtl. die grösste Pendelneigung da lange Federwege, hohe Bodenfreiheit, Speichenfelgen. Nach der großen Wartung lief meine im Fast-Serientrimm (+ TT Motorschutz) stabil bis 265. Mit und ohne Lenkungsdämpfer. Immer. Ob Scheibe oben oder unten. Goretexanzug, Helm mit Schirm.


    Anschließend habe ich ca 20kg Gewicht weggeschraubt, auch hier lief das Motorrad stabil.


    Für die letzte Offroadtour hatte ich dann auf Trailmax Raid gewechselt, auch hier bei Tempo 180 kein Pendeln - trotz grober Stollen.


    Ich bleib dabei, erstmal das Fahrzeug vernünftig warten, einstellen, dann kann man als letztes Mittel an den Lenkkungsdämpfer gehen.

    Der Beitrag oben, der "Flex" - da hätt ich gern die Definition für - als Ursache für das Pendeln angibt, ist imho Unsinn.


    Und weiterhin - mir ist keine Gepäcklösung bekannt, die für Geschwindigkeiten über 150 km/h freigegeben ist. Ist auch schwierig. Die Koffer stehen weit ab (schlecht gelöst von Touratech), haben eine Aerodynamik wie eine Schrankwand, sind evtl. ungleichmäßig be- und überladen, beeinflussen die Dämpfungscharakteristik des Federbeins wenn nicht korrekt eingestellt, etc.

    Mit Seitentaschen (2 x 8kg) , Hecktasche (10kg) , Tankrucksack (5-8kg), eng am Motorrad, lief die KTM auch sauber bis 180.


    Mehr Lesestoff:



    Stabilitätsprobleme bei Motorrädern | Continental Reifen