Fuel Dongle SG-01 für Euro3, Euro4, Euro5

  • aber genau dafür ist das Teil ja da, bei Vollast und digitalen angasen hat es ja eh keine Wirkung weil die Einspritzung da im open loop hart gesteuert ist

    Absolut, aber ich bin nicht von +2L/100km bei Konstantfahrt ausgegangen. Eher so von 0,5-1L...

    Kev sagt ja selbst, dass mein gemessener (Mehr)verbrauch höher wäre als der Durchschnitt seiner gemessenen (oder durch Tester zugetragenen) Werte.

  • Das liest sich aber alles nicht wirklich gut, was Du da schreibst, Sevn :-(

    Das tut mir leid, da scheint wirklich etwas nicht zu stimmen.


    Ich habe nun auch nochmal eine Proberunde gedreht, wobei womöglich mein Profil etwas anders ist:

    Auf die Autobahn fahre ich mit der 701 gar nicht.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass sie bei 110 km/h ordentlich trinkt, da liegen ja auch 5000 U/min an;

    wenn ich das auf meine Honda AT u. die 1090er projeziere: die langen jenseits der 130 auch exponential ordentlich zu mit Durst auf Benzin.

    Mein Setup nochmal: originale Übersetzung, R/G LuFi, Remus Endtopf.

    Mein Fahrprofil nun, wie eigentlich immer:

    59 km gefahren, 50% Feldwege mit 40-90 km/h, also überwiegend 3./4./5. Gang mit U/min 2700-4000, 50 % Landstrasse mit 90-100 km/h, also bis 4200 U/min,

    sprich: der Dongle hat die ganze Zeit gearbeitet.

    Nach exakt 59 km wieder getankt: 2.58 Liter, macht 4.37 Liter.

    Ich weiss nicht, wie hoch der Verbrauch vorher war, ist mir aber tatsächlich auch egal.

    So wird die 701 halt bei mir eingesetzt.

    Ich werde aber die Tage mal 50 oder mehr Kilometer Autobahn mit 10-110 km/h fahren, die A7 verläuft vor meiner Haustüre.

    Doch ich kann mir noch nicht vorstellen, dass der Verbrauch dann so sehr in die Höhe gehen wird.

    Ich werde aber berichten (wird wohl erst So oder Mo etwas...).

    Gruss

    Emil

  • Okay, ich werde wohl wieder auf original zurückbauen.
    Zumindest in meiner Konfiguration ist es so nicht akzeptabel.

    Gerade auf der Autobahn bei wenig Last habe ich eine gute Referenz: 700km am Stück Autobahn in Serbien/Kroatien bei exakt 120km/h laut Tacho. Verbrauch bei allen Tankstops: 4,2L/100km (mit Stollenreifen!)).

    Gut, da war es noch 36°C heiß, lass es ein Äquivalent von 4,5L/100km in hiesigen Gefilden bei niedrigerer Temperatur sein.
    Nun bin ich also noch 10-20km/h langsamer gefahren und habe 6,23L/100km gebraucht.

    Eben habe ich noch eine Testfahrt gemacht - absichtlich nicht "rumgeeiert", aber auch keine Vollgasfahrt. Also eine flüssige Runde überland.

    Motor war bei Beginn noch 30°C warm.

    59,2km gefahren, 4,05L getankt -> 6,74L/100km.
    Der Tank wäre also nach 190km leer.
    Gleiche Tanke, gleiche Zapfsäule, gleicher Sprit, Moped gleich abgestellt.
    Ich habe vorher nie, egal wie "bescheuert" ich gefahren bin, mehr als 5,0L/100km gebraucht.


    Also knapp +2L in allen Lebenslagen.
    Das ist mir zu viel. So viel mehr Sprit kann der Motor niemals verarbeiten.


    Bei deinen 4,4L/100km würde ich auch nichts weiter ändern.

  • Absolut korrekt, zurück zu rüsten, Deine Verbrauchswerte sind wirklich zu hoch, das tut mir sehr leid! Doch wirklich eigenartig, wie ich finde.

    Gruss

    Emil

  • Ich bin schon gespannt, wann meins ankommt. Ich werde es gleich testen und berichten (KTM 690 SMCR 2024). Aber von dem, was ich bisher gelesen habe, habe ich ein wenig Angst

  • Eben habe ich noch eine Testfahrt gemacht - absichtlich nicht "rumgeeiert", aber auch keine Vollgasfahrt. Also eine flüssige Runde überland.

    Motor war bei Beginn noch 30°C warm.

    59,2km gefahren, 4,05L getankt -> 6,74L/100km.
    Der Tank wäre also nach 190km leer.
    Gleiche Tanke, gleiche Zapfsäule, gleicher Sprit, Moped gleich abgestellt.
    Ich habe vorher nie, egal wie "bescheuert" ich gefahren bin, mehr als 5,0L/100km gebraucht.


    Also knapp +2L in allen Lebenslagen.
    Das ist mir zu viel. So viel mehr Sprit kann der Motor niemals verarbeiten.

    Moin,


    der Mehrverbrauch macht mir tatsächlich Hoffnung :staun:, weil er zeigt, dass der Dongle auch tatsächlich funktioniert. Von einem Flash habe ich bisher Abstand genommen, da die Anbieter behaupten, dass dieser nur einen Mehrverbrauch von 0,5 Liter verursacht - damit kann man man einen Motor mit fast 700 cm² nicht vernünftig abstimmen. Zum Vergleich: meine 450-er (ca. 45 PS) verbraucht mit einer perfekt abgestimmten VORTEX-Box, bei vergleichbarer Fahrweise wie mit der 690-er, rund 5,5 Liter.


    Die Ölwechselintervalle sollte man schon reduzieren (Ölverdünnung) und für den Urlaub braucht man halt einen größeren Tank - wenn der Motor vernünftig läuft, wäre es mir das wert.


    Gruß, MONO :driften:

  • Man kann doch keine Benzinverbräuche vergleichen.

    Dafür unterscheidet sich das Fahrprofil einfach zu stark.

    6l brauch ich auch, ich kann meist zwischen 180 und 200km 12l nachtanken.

    Das war vor Einbau so einens Dongles genauso wie hinterher.

    All time good fart, and right is the gas!:driften:

  • Man kann doch keine Benzinverbräuche vergleichen.

    Dafür unterscheidet sich das Fahrprofil einfach zu stark.

    6l brauch ich auch, ich kann meist zwischen 180 und 200km 12l nachtanken.

    Das war vor Einbau so einens Dongles genauso wie hinterher.

    Ich kann meine Verbräuche schon vergleichen!
    So bin ich allein mit diesem Motorrad >10000km im Laufe des Jahres gefahren und das nicht nur ums Eck rum!

    Wenn ich plötzlich +2L mehr verbrauche, bilde ich mir das sicherlich nicht ein.


    :prost:

  • Hier steht noch eine DR650SE mit gemachtem Motor, 710ccm, größeren Ventilen, Flachschiebervergaser.
    Das Ding läuft allererste Sahne, zieht sich aber bei einer gemütlichen Fahrt nicht mehr als 5L rein...

    WENIGER als meine damalige Standard-DR650SE!


    Ich weiß nicht ob ich dem so zustimmen kann. Auspuff verrußt und es stinkt hier und da nach Sprit, so meine ich zumindest...
    Wie gesagt: von 5L auf knapp 7L ist halt echt...viel!
    Als Randinfo: Meine 300er Beta Xtrainer nimmt auch 8-9L als 2T mit 30PS... ;)

    "Mal gerade 5L Zusatzsprit mitnehmen" widerspricht meinem Bestreben das Gepäck zu optimieren einfach komplett...


    Egal... mal schauen wies kommt. :wheelie:

    Ich verfalle jetzt mal nicht in Aktionismus, sondern lasse mal das Wochenende kommen.
    (Sagt der, der keine 5 Minuten die Füße stillhalten kann, wenn er an was dran ist... :peace: )

  • So, habe nun endlich auch einmal die Zeit für eine weitere Vergleichsfahrt gefunden, diesmal Landstrassenprofil.

    73 km, davon 95 % in einem dreistelligen Geschwindigkeitsbereich, überwiegend 105-115, auch mal 120 beim Überholen.

    Nochmal als Erinnerung:

    Modell 2023, Serienübersetzung, TKC 80 Bereifung, REMUS Endtopf, R/G LuFi,

    Verbrauch für die 73 km: exakt 4.60 Liter E10, macht hochgerechnet 6.30 Liter, deckt sich also mit der Messung von Kallegerd zuletzt.

    Meine Meinung dazu:

    Ich bewege mich die ganze Zeit in einem Drehzahlbereich um u. über 5000/min.

    Da langen meine KTM 1090 R u. meine Honda CRF 1000 denn auch ordentlich zu, da steht auch definitiv keine 5 mehr vorne.

    Und da meine 701 kaum zu solchen Fahrten genutzt wird, ist es mir auch egal.

    Dass sie ohne Dongle dann aber dennoch mit 4.2 oder max 4.5 ltr auskommt, kann ich mir noch nicht vorstellen.

    Für mich überwiegen absolut die Vorteile des Dongles!


    Hat sonst jemand einen Vergleichswert ohne Dongle zur Hand? Habe gerade keine Zeit, den Dongle abzunehmen, und noch eine Vergleichsfahrt zu machen; vlt die nächsten tage.


    Gruss

    Emil

  • Emil512 :


    Hi Emil,


    danke noch mal für deine kleine Testfahrt. Ja, das deckt sich mehr oder weniger mit dem, was ich bei mir festgestellt habe.

    Ohne Dongle lag mein Verbrauch zuletzt wieder bei 4,7L... Das schwankt ja immer alles etwas, je nach Fahrweise und Streckenprofil - ist klar. :-)



    schorsch2: Ist das der Verbrauch mit oder ohne Dongle?

  • So, doch noch eine Fahrt, nun ohne Dongle gemacht.

    Gleiche Strecke, gleiches Profil, gleiches Wetter, also gut vergleichbar.

    Die ECU braucht übrigens bei mir keinerlei Eingewöhnung, das Mopped lief sofort katastrophal.

    Ergebnis der Fahrt:

    Verbrauch hochgerechnet 4.5 ltr.

    Das geht natürlich gar nicht, dass der Dongle zu einem Mehrverbrauch von 1.8 ltr führt.

    Zumal aus meiner Sicht in diesem Geschwindigkeits- u. Drehzahlbereich (105-115 km/h, um die 5000 /min) der Dongle gar nicht notwendig ist.

    Ich werde nun:

    1) Kev ebenso anschreiben u. ihm mein Ergebnis mitteilen.

    2) Den Dongle, wenn ich doch einmal längere Etappen zu bereisen habe einfach ausstecken, geht ja fix.


    Denn: ich möchte ihn im Alltag u. vor allem Offroad definitiv nicht missen!


    Gruss zum Wochenende

    Emil

  • Der Kallegerd hatte mir seinen Dongle für einen fairen Kurs überlassen - und das werde ich auch tun, wenn sich jemand bei mir per PN meldet!?


    Meine Fahrweise treibt den Verbrauch von 4,0-4,5 auf >5,5 Superplus.

    Das Kosten/Nutzen Verhältnis ist dann wohl für mich nicht optimal.


    Was hier an Wirkung noch nicht angesprochen wurde: Beim Gaswegnehmen hatte ich auf einmal ne spürbare Motorbremse.


    Also: Bitte melde Dich wenn Du es auch einmal probieren willst!

    Gasgas SM 700 & Duke 125 :Daumen hoch:

  • Hm...offenbar ist der Dongle für Geschwindigkeiten jenseits der 95 km/h nicht geeignet.

    Bei mir selbst steigt ja dann auch der Verbrauch sprunghaft an.

    Doch bis 90, und da wird meine 701 ganz überwiegend eingesetzt, halt offroad, finde ich das Ding unschlagbar.

    Für SM-Nutzer also wohl nicht gemacht....

    Gruss zum Wochenende

    Emil

  • Da würde der Dongel ja, über das Ziel hinaus Regeln. :traurig:

    Hat mal jemand von euch beim Hersteller angefragt?


    Der Dongel an sich ist eine echte Option, zum Flashen der Software wo wir uns bei Kosten von ca. 600 Euro befinden.

  • Da würde der Dongel ja, über das Ziel hinaus Regeln. :traurig:

    Hat mal jemand von euch beim Hersteller angefragt?


    Der Dongel an sich ist eine echte Option, zum Flashen der Software wo wir uns bei Kosten von ca. 600 Euro befinden.

    Ja, siehe weiter oben.


    Ich bin weiterhin mit Kev in Kontakt wegen des hohen Verbrauchs, welchen ich gemessen hatte und der, nach seiner Aussage, stark am oberen Ende der Streuung lieht.

    Auf Nachfrage hat er angeboten, einen etwas magereren Controller zu programmieren. Sobald er wieder eine 690/701 auf dem Prüfstand hat, möchte er diesen Controller dann testen und mir eine Rückmeldung geben. Das kann aber noch etwas dauern. Da dort unten allerdings gerade eine andere Jahreszeit ist, sind wohl aktuell alle unterwegs.

    Mir wäre der Verbrauch ziemlich egal. Aber denkt jemand, dass es vielleicht nicht gut für den Motor ist, weil er zu fett läuft?

    Falls es tatsächlich zu fett ist (müsste man auf einem Prüfstand testen), reißt irgendwann der Kat die Hufe hoch, der Kolben verkokt mehr als nötig und die Ventilführungen der Auslassventile finden es sicher auch nicht allzu gut.


    Das Problem wird wohl in der Natur der Sache liegen. Die Sprungsonden (!) sind auf Lambda 1 kalibriert, hier ist die Genauigkeit dann auch hoch. Nun wird das Signal aber manipuliert und das verschiebt den Regelkreis Richtung fett. Denn das Gemisch ist ja auch wirklich fetter als vorgesehen und somit kommt man in den ungenauen Bereich der Sonde.

    Das ist wohl auch das, was Kev mit "Streuung der Sonden" gemeint hat.


    Hierzu hatte ich im Forum was von MCE-Performance gefunden"


    Zitat:

    "Meine Erfahrungen zu diesem Thema sind allerdings wie folgt:

    Ich hatte versucht den schmalen Spannungsbereich einer Sprungsonde zu eruieren, wo diese ein fetteres Gemisch als den Bereich um Lambda 1 misst. (Die Ziel-Spannungswerte kann ich ja auch in der original ECU verändern und somit ein neues Spannungs-Ziel -> respektive Lambda-Ziel für die ECU interne Lambda-Regelung vorgeben)

    Meine Erkenntnisse waren, dass dies zwar möglich ist, allerdings die Sprungsonden einfach nicht dafür kalibriert sind.

    Das heisst, eine bestimme Sprungsonde gibt zum Beispiel 0,8 Volt aus für Lambda 0,9, die nächste Sprungsonde gibt 0,84 Volt aus für Lambda 0,9 und wiederum die nächste gibt 0,88Volt aus für Lamba 0,9.

    Dabei ist dann aber ein Offset von 0,02Volt wirklich ausschlaggebend. Das ist dann nicht "ein bisschen" daneben, das ist dann wirklich WEIT daneben.

    Sprungsonden sind nur für den Bereich um Lambda 1 kalibriert, das können sie. (Ca. 0,97-1,03 ist noch recht genau) Nicht mehr und nicht weniger.

    Eine perfekte Anpassung kann deshalb m.e. nur mit Breitbandsonden stattfinden."


    Nun ist bei MCE die logische, und wohl auch genauste, Schlussfolgerunh, ein Autotune-Produkt auf Basis einer Breitbandsonde zu entwickeln - teuer!


    Hier gibts also 2 Ansätze:

    - Kev, der sich anhand vieler Tests versucht an ein Optimum heranzutasten, das bei den meisten passt, aber nicht bei allen.

    Dafür ist es günstig.

    Er bietet in AUS auch normale Steuergeräteflashs an.

    - MCE, der in die Vollen geht, aber auch einen entsprechenden Preis aufruft. Knapp das 10-fache.


    Die "verbotene Firma" macht genau das gleiche wie KEV, verspricht aber alles, es wird viel geschwurbelt und Rücknahmen gibt es nicht...

    Preis: das Vierfache.

  • "...Das heisst, eine bestimme Sprungsonde gibt zum Beispiel 0,8 Volt aus für Lambda 0,9, die nächste Sprungsonde gibt 0,84 Volt aus für Lambda 0,9 und wiederum die nächste gibt 0,88Volt aus für Lamba 0,9.

    Dabei ist dann aber ein Offset von 0,02Volt wirklich ausschlaggebend. Das ist dann nicht "ein bisschen" daneben, das ist dann wirklich WEIT daneben.

    Sprungsonden sind nur für den Bereich um Lambda 1 kalibriert, das können sie. (Ca. 0,97-1,03 ist noch recht genau) Nicht mehr und nicht weniger.

    Eine perfekte Anpassung kann deshalb m.e. nur mit Breitbandsonden stattfinden."

    ich leite daraus ab: Der KEV-Dongle kann für das eine individuelle Motorrad (dessen eingebaute Lambdasonde) besser passen als für das andere. Zufallsgesteuert.

    Gasgas SM 700 & Duke 125 :Daumen hoch:

  • Das sind keine Aussagen von Kev, sondern von MCE. Zu bedenken ist an der Stelle wohl, dass auch MCE seine Produkte verkaufen möchte.

    Kev hat nur bestätigt, dass der individuelle Mehrverbrauch einer Schwankung unterliegt und die Sonden ebenfalls Toleranzen haben.

    Die Auslegung basiert auf der Rückmeldung aus seiner Community und den Prüfstandsmessungen, die er durchführt.

    Wenn du noch was wissen möchtest: Schreib doch mal ne Mail hin. :)


    100% passend gibts halt auch nur, wenn man sein eigenes Motorrad auf dem Prüfstand abstimmen lässt.