Zeig her deine Werkzeugrolle

  • Btw: die Wera - Knarre ist richtig geil, wiegt 163g:

    Ich habe auch einige Knarren zuhause. Tatsächlich arbeite ich aber dennoch am liebsten mit solchen Bithaltern und Gleitgriffen. Platz dafür findet man immer. Das ist auch so schön flexibel: Initial viel Drehmoment in L-Stellung und dann ohne Unterbruch in T schnell lösen - oder halt rückwärts für fest.

  • Ich als Ultra-Leicht Fetischist bin da wesentlich schwerer unterwegs.

    Meine Tasche wiegt insgesamt ca. 1800g + 2 Montiereisen, Luftpumpe und Trailstand.


    Wobei der Kettennieter mit 300g das schwerste Teil ist. Aber ohne Nieter bringt das Kettenschloss auch nichts.


    Ich denke es kommt stark darauf an wo und wie man unterwegs ist. Ich bin oft alleine, im Gelände und das fernab von Wegen wo mehrmals am Tag jemand durch kommt.


    edit:

    das Foto ist nicht ganz aktuell


    -Werkzeug zum Gabel-Simmering reinigen

    -Flicken sind anders zusammengestellt, 3 Stück für Nägel, 1x größer, 1x seeeehr viel größer

    -kein Isolierband, nur das selbstverschweißende (auch isolierend) und Tescon Vana

    -Nadel und Faden

    -kleines Multimeter

    -dünne Handschuhe

    -300ml Motoröl, meine Manschinchen genehmigen sich gerne mal einen Schluck

    -Feuerzeug, auch als Reserve für den Kocher


    20240803_150227.jpg

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Berty_Fox ()

  • Bin bisher mit dem Bordwerkzeug gut klar gekommen. Habe es mit einem Zangenschlüssel ergänzt, natürlich von Knipex. Das Wera Toolset oben habe ich auch. Das ist zwar top, aber auch viel Zeug drinnen, was man nicht braucht. Habe mir jetzt mal das besorgt


    KTM Multiwerkzeug.jpeg

    (14, 12, 10, 8 mm Sechskantschlüssel; 6, 8, 13 mm Steckschlüssel; Einsätze für Längsschlitz, Kreuzschlitz, 5 mm/6 mm Innensechskant, 25/30 und 40/45 Torx; Flaschenöffner; Aufsteckmöglichkeit für 3/8" und 1/4" Steckschlüssel)


    und muss sagen, gar nicht schlecht. Im Lenkerbereich habe ich damit schon rumgeschraubt, ohne jedes Mal ans Heck zum Bordwerkzeug zu müssen. Ist kompakt (kleiner als meine Hand) und perfekt für Lenkertasche oder Tankrucksack.


    Ansonsten noch Panzertape, Kabelbinder, kleine Balistol, Kaltmetall, Sekundenkleber, Slime Pannenset, die kleine Lezyne Standluftpumpe, kleines Fläschchen Öl für den CLS.

    Und am Ende habe ich bestimmt noch irgendwas vergessen :denk:


    Edit: Jetzt hab ich's, Gerber Center Drive Multitool.

  • Öl, Balistol o.Ä. mitzuschleppen verstehe ich nicht ganz.


    Meiner Meinung nach wird man Öl oder auch Kettenfett niemals akut zur Problembehebung benötigen sondern kann sich immer unterwegs was besorgen.


    Meine Philosophie ist ganz einfach, das dabei haben was man in der Pampa benötigt um dort wieder weg zu kommen + das was sehr wahrscheinlich kaputt gehen kann und ein Provisorium unzufriedenstellend ist

    (z.B. Schnalle von Gepäcksystem, geht schnell mal kaputt wenn man täglich 2-3 mal drauf fällt und wiegt absolut nichts --> also dabei)


    Ebenso habe ich an der Enduro eine Zündkerze dabei...zu leicht stürzt man mal bei einer Flussquerung.

    An der LC8 habe ich die O-Ringe der Benzinpumpe dabei, wiegen auch absolut nichts aber wenn der Filter im Tank mal dicht macht, dann braucht man die O-Ringe um die Pumpe wieder einzubauen, sind in so einem Fall also unerlässlich und unterwegs wohl unmöglich aufzutreiben.


    Thema Reserveschlauch, voluminös und schwer und eher selten wirklich notwendig. Falls mal doch, kann ich auch mit einem Platten langsam weiter fahren und komme zumindest dorthin wo ich mir helfen lassen kann.


    Als absolut unnötig empfinde ich den Akku-Kompressor. Wie oft fährt man sich schon einen Platten? Eine Luftpumpe geht immer, wiegt einen Bruchteil und an jeder Ecke gibt es Tankstellen, Werkstätten, Bauernhöfe und Heimwerker mit Kompressoren um den Reifen dann tatsächlich auf Betriebsdruck zu bekommen.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Jeder hat da so seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich finde, dass das Mitgenommene mit der Erfahrung und dem Erlebten wächst und/oder sich verändert. Manches wo man meinte unbedingt zu brauchen, ist völlig überflüssig und anderes an das man gar nicht denkt, entpuppt sich als sehr nützlich.

    Ich lass mich von dem bunten Potpourri an Werkzeug und Ersatzteile hier inspirieren und nehme für mich persöhnlich das Nützliche mit.

  • Öl, Balistol o.Ä. mitzuschleppen verstehe ich nicht ganz.

    Ich spreche ja nicht von Literflaschen. Ich spreche hier von 50/60 mml Fläschechen. Und Ballistol geht immer. Wenn's auch nur zu Pflege des Messers oder Multitools ist. Ich erinnere auch an die berühmten quietschenden Stiefelgelenke, über die sich hier viele beschweren. Ballistol hilft :Daumen hoch:

  • Als absolut unnötig empfinde ich den Akku-Kompressor. Wie oft fährt man sich schon einen Platten? Eine Luftpumpe geht immer, wiegt einen Bruchteil und an jeder Ecke gibt es Tankstellen, Werkstätten, Bauernhöfe und Heimwerker mit Kompressoren um den Reifen dann tatsächlich auf Betriebsdruck zu bekommen.

    Gut, dass jeder dabeihaben darf was er will.

    Ich nutze sie fast täglich vor allem auf den gemischten Touren mit Alpenpässen und Offroad. Kein Bock am Pass mit 1.8-2.0 Bar rumzueiern…

    Kurze Frage, was wiegt Deine manuelle Pumpe?

    Meine Xiaomi wiegt 420g (gewogen). Dafür spar ich mir übrigens die Taschenlampe auch beim Camping mit 200g. Die Pumpe hat eine eingebaut.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • Wäre wahrscheinlich interessant zu wissen wer mit welchem Werkzeug wohin fährt.(Onroad / Offroad / Welteise etc.) Führt dann vermutlich auch zu weniger Diskussionen :grins:

  • Ich spreche ja nicht von Literflaschen. Ich spreche hier von 50/60 mml Fläschechen. Und Ballistol geht immer. Wenn's auch nur zu Pflege des Messers oder Multitools ist. Ich erinnere auch an die berühmten quietschenden Stiefelgelenke, über die sich hier viele beschweren. Ballistol hilft :Daumen hoch:

    sind trotzdem 50ml die Platz wegnehmen, beim Sturz kaputt gehen können und alles einsauen.


    Wenn ich auf Weltreise gehen würde, dann könnte man über die Notwendigkeit nachdenken sein Material unterwegs pflegen zu müssen.


    Das was du beschreibst ist für mich eher den inneren Monk befriedigen als wirklich nützlich.


    So wie Thomas es beschreibt, sich inspirieren lassen und sein eigenes Ding machen.


    Ich habe mehrere Feuchttücher fürs Visier dabei da ich am Abend irgendwo im wald gerne anfange Visier und spiegel zu putzen :peace:

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Feuchttücher brauch ich höchstens für den Allerwertesten. Einen Lappen und eine große Wasserflasche zum trinken. Lappen auf's Visier, etwas Wasser drüber schütten, einweichen lassen, abwischen und fertig. Hab den Lappen jetzt nicht Gewogen aber zum Überholen reicht's noch und Durst hab ich eh immer.

  • Gut, dass jeder dabeihaben darf was er will.

    Ich nutze sie fast täglich vor allem auf den gemischten Touren mit Alpenpässen und Offroad. Kein Bock am Pass mit 1.8-2.0 Bar rumzueiern…

    Kurze Frage, was wiegt Deine manuelle Pumpe?

    Meine Xiaomi wiegt 420g (gewogen). Dafür spar ich mir übrigens die Taschenlampe auch beim Camping mit 200g. Die Pumpe hat eine eingebaut.

    180g


    Ich stelle mir gerade vor, wie ich mir den Kompressor an den Kopf binde um beim Aufbauen der Hängematte, Kocher etc. beide Hände frei zu haben.


    Habe ich früher auch gemacht aber keinen Bock mehr. Ich fahre ins Zielland und dort wird der Luftdruck angepasst.


    Ich denke mir halt, in dem Gelände wo angepasster Luftdruck einen echten Unterschied macht, hat man sowieso Reifen drauf die so grob sind, dass der geringere Luftdruck auf der Straße keinen Unterschied macht.


    Ich habe mir beim ersten Einsatz meiner Lezyne Standpumpe eine dicke Blase in der Handfläche gepumpt...war nicht cool auf der restlichen Tour.


    Zitat:

    Feuchttücher brauch ich höchstens für den Allerwertesten. Einen Lappen und eine große Wasserflasche zum trinken. Lappen auf's Visier, etwas Wasser drüber schütten, einweichen lassen, abwischen und fertig. Hab den Lappen jetzt nicht Gewogen aber zum Überholen reicht's noch und Durst hab ich eh immer.


    Meine Feuchttücher wiegen weniger als dein Lappen. Hab so ca. 3-4 Stück dabei. sind jeweils ein trockenes und ein nasses.

    Haben sich für mich auch als äußerst praktisch nach Autobahnetappen erwiesen. Aber ja, definitiv fällt das in die Kategorie "inneren Monk befriedigen"

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • So hat wohl jeder sein eigene Philosophie und Priorisierung. Und da Ausflüge in die Pampa bei mir leider die Ausnahme sind, fahre ich bei Werkzeug relativ minimal. Kette spannen, nach Umfaller was richten, mal hier und da ein Schräubchen anziehen.


    Aber Ballistol muss immer mit :grins: und die ADAC-Karte :lautlach:

  • Die gelben Engel hab ich die letzten Jahre leider auch schon zweimal mit der Kati gebraucht. Aber da würde ich mich nur im absoluten Notfall drauf verlassen, die Erfahrungen waren eher zweifelhaft. Einmal wurde der Kürbis an einem Sonntag mit steckendem Zündschlüssel in einer Großstadt beim Freundlichen vor's Schaufenster abgestellt. Beim zweiten Mal hab ich drauf bestanden mit zu fahren und wollte beim abladen helfen. Aber nein lieber schmeißt man die Kiste auf der Ladefläche um. "War ja zum Glück ne Enduro und keine Goldwing". War übrigens beides in D. Fachkräftemangel lässt grüßen.

  • wow das ist ja mal eine ganz große Werkzeugkiste :Daumen hoch:

  • wie geil ist das denn ? :Daumen hoch: du hast ja mal alles dabei. Cool

  • vielen Dank für die Info :Daumen hoch:

  • mal als Tipp an alle hier:


    lasst das Panzertape Zuhause und nehmt Tescon Vana von Proclima mit.


    -klebt 100x besser als Pazertape

    -wesentlich reißfester

    -klebt auch auf feuchten Untergründen

    -ziemlich flexibel da es einen Stoffträger hat, hat auch den Vorteil, dass es dadurch angenehm in der Haptik ist wenn man damit z.B. ein Loch im Schlafsack von innen Flickt

    -hat eine Folie auf der Klebeschicht, d.h. man kann sich die benötigte Menge von der Rolle runternehmen zum mitnehmen


    Damit habe ich ein Loch in meiner Skijacke geklebt (ecken abgerundet damits besser hält) und das ist seit Jahren dicht und hält.



    Was mich mal interessieren würde:

    Warum nimmt man Starterkabel mit?

    Wenn die Batterie unterwegs hops geht, dann kann man ohne neue Batterie doch eh nicht weiter fahren. Ohne Batterie wird die Ladespannung nicht geglättet und man läuft Gefahr sich alles zu schrotten.

    Man könnte also Fremdstarten aber dann mit kaputter Batterie oder gar ohne Batterie fahren ist eine schlechte Idee.


    Oder geht es darum einer schwächelnden Nassbatterie welche schlecht gepflegt wurde oder bereits etwas zu alt ist auf die Sprünge helfen zu können?

    Solche Probleme kenne ich aber eigentlich nur vom 50 Jahre alten Traktor welcher erst vorglühen muss und dann 30 Anlasser-Umdrehungen braucht bis er anspringt, meine Motoreäder springen selbst mit der schwächsten Batterie nach 1,5 Umdrehungen an.


    Bitte um Aufklärung.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Berty_Fox ()

  • Ich spreche ja nicht von Literflaschen. Ich spreche hier von 50/60 mml Fläschechen. Und Ballistol geht immer. Wenn's auch nur zu Pflege des Messers oder Multitools ist. Ich erinnere auch an die berühmten quietschenden Stiefelgelenke, über die sich hier viele beschweren. Ballistol hilft :Daumen hoch:

    ... notfalls auch, wenn man raue Hände bekommt... :Daumen hoch: :zwinker:

    Leiðin er markmiðið.
    1988 - Suzuki 250 X7
    2015 - Suzuki 1200S Bandit
    2017 - KTM 1050

    2024 - KTM 890 Adventure R