Zurrpunkte an einer Enduro 690 R

  • Hallo an Alle,




    kann mir hier jemand sagen oder zeigen, wo und wie ich eine Enduro 690 R auf einem Anhänger laschen kann?


    Ich bin bis diesen Sommer 640 Adv. gefahren und hatte während der letzten 26 Jahre diverse Mopeds. Bis dato hatte ich nie ein Problem, die Karren auf einem Anhänger zu laschen.


    Heute habe ich mir überlegt und angesehen, wie und woran ich die Kati auf einem Anhänger für eine 2000km Anreise verzurren kann? Beim besten Willen fällt mir außer dem Lenker und dem Hinterrad keine Möglichkeit ein, dieses Moped sicher zu verzurren. Man bekommt keine Laschen zwischen den Gabelbrücken an den Tauchrohren vorbeigeschoben, da diese komplett durch die Kunststoffhalterung der Elektrik abgedeckt sind.


    Am Heck des Mopeds siehts noch dürftiger aus. Die Schwinge umfasst den Rahmen aussen. Man kommt mit einem dickeren Gurt nirgends durch, ohne Gefahr zu laufen, entweder das Moped oder den Gurt zu zerstören. Und am Heck(Tank) kann man wohl kaum einen Gurt befestigen.


    Wie transportiert Ihr denn Eure 690er Enduro auf einem Anhänger.


    Für Tipps, die eine 2000km Reise überstehen wäre ich sehr dankbar.




    Grüße, Axel

    ... navigare necesse est, vivere non est necesse...

  • Moinsen..


    Vorne Lenker und hinten entweder mit nem schutz über die sitzbank oder tank...


    ich habe mir nen kleines gestell gebaut da zieh ich sie von hinten (schwinge) nach vorne und in die feder dann steht sie bombenfest



    gruß

  • Moin Ridder, mit dem Lenker habe ich mir auch überlegt. Eine Schlinge zwischen Klemmfaust und Handschutzhalterung durch ziehen und runter damit. Dann ich das Moped vorn fest.


    "ich habe mir nen kleines gestell gebaut da zieh ich sie von hinten (schwinge) nach vorne und in die feder dann steht sie bombenfest"


    Könntest Du mir Deine Konstruktion für hinten ggf. mal genau beschreiben? Woran und womit ziehst Du das Moped hinten in die Feder der Schwige? Das ist mir nicht ganz klar.


    Danke und sonnige Grüße, Axel

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  • Moin,
    es ist zwar keine Enduro sondern die Supermoto aber vielleicht kann ich ein paar Impressionen anbieten.


    MfG Roughneckseast


    Hat übrigens 800Km ohne Mängel gehalten und wir sind im Schnitt ca. 100Km/H gefahren

    Dateien

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    Einmal editiert, zuletzt von Roughneckseast ()

  • Moin Roughneckseast,


    genau dort, wo Du das Moped vorn heruntergespannt hast, gehts bei der Enduro nicht, da dort der Halter der Elektrik an den Tauchrohren anliegt. Er ist an der oberen und unteren Gabelbrücke verschraubt...


    Man kann rechts bei der "R" nur mit gebrochenen Fingern den Gummistraps der Scheinwerfermaske durchziehen. Ein Gurt geht da nirgends durch...


    Am Heck muß ich mir bei meinem Moped ansehen, ob ich die Gurte auch so duchziehen kann...


    Danke für die Impressionen, sieht fast nach Bismarkstrasse in Otterndorf aus...

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  • Servus, als neugieriger Zuhörer muss ich Dich (Velsheda66) nun mal fragen ob Du das Problem gelöst hast?
    Seit heute bin ich auch 690Enduro R Eigentümer und freue mich auch fröhliches Endurowandern in Rumänien und den Pyrenäen.


    Grüsse

  • Servus, als neugieriger Zuhörer muss ich Dich (Velsheda66) nun mal fragen ob Du das Problem gelöst hast?


    Hallo Aostina, Glückwunsch zum Moped...


    Da ich das Moped mit Teilen von Rally-Raidparts.co.uk umbauen werde, fliegt der Kunststoffträger zwischen den Gabelbrücken raus und ich habe vorn Platz genug, um Gurte dort durch zu ziehen.


    Hinten werde ich die beiden Kunststoffabdeckungen an den Rastenträgern abbauen und auf der Fräse zwei Teile fertigen, wo unten ein Gurt angeschlagen werden kann. Dann sollte einem Transport nichts mehr im Wege stehen.


    Grüße, Velsheda

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  • an der Gabel kann man oberhalb der unteren gabelbrücke mit ein wenig Gefummel einen Gurt durchbekommen.
    leichter wirds wenn man so Schlaufen hat, wie die beim DB-Autozug benutzt werden. Gibts auch bei Polo oder Louis, aber zu teuer. Bei der Bahn sind die Verschleissmaterial.



    Hinten wirds schwierig wenn keine Beifahrerfußrasten oder Haltegriffe für Sozius montiert sind.

  • Auch ich muss im September meine Enduro ins allgäu huckepack nehmen.
    Als fahrbarer Untersatz steht unsere T5 - Pritsche zur Verfügung..
    sowas: :pfeil: http://www.esso-scherb.de/images/autoverleih/Mietwagentranspplane002.jpg


    Wenn ich nur meine Enduro drauf hab ist es kein thema (allerdings bin ich auch noch nie weiter wie 30km so gefahren):


    Ich fahr bis vor an die Bordwand, verzurr sie (vorne an der Gabelbrücke oder Lenker, hinten an den Soziusfußrasten) in alle 4 richtungen mit den Transportösen in der Ecke der Ladefläche. Somit steht sie Bombenfest. :boxing:




    aber jetzt:
    neues Problem: Diesmal hab ich nicht nur meine 690 Enduro sondern auch noch eine 640 mit drauf.
    Jetzt kann ich ja schlecht beide Motorräder in alle 4 Richtungen verzurren. Sie stehen sich ja quasi selbst im weg :denk:


    wie macht ihr das? :kapituliere:


    beziehungsweise wären mir auch allgemeine tipps zum verladen und befestigen von motorrädern auf transportern sehr hilfreich. der erste motorradurlaub mit "begleitfahrzeug" soll ja nicht gleich in die hose gehen. :gute besserung:




    P.S.: Ich weiß dass es jede menge gute käufliche varianten gibt um ein motorrad zu befestigen, dies würde ich aber ungern machen, da ich es nicht oft brauche. Allerdings kann ich schon einiges selbst machen, also wenn ein kleines hilfsgestell (z.B. ein kantholz, das so breit ist wie die ladefläche, mit großen winkeln drauf so dass die vorderräder schonmal eine führung haben) von nöten sein soll, ist dies kein problem!


    Danke schonmal vielmals! :Daumen hoch:


    Aufs Forum ist bei solchen Fragen ja eigentlich immer Verlass! :respekt:

  • Stehe gerade vor dem gleichen Problem wie Axel. Spanngurt geht bei der unteren Gabelbrücke nicht durch oder ich verquetsch mir da die Kunststoffteile die innen an den Holmen und der Brücke anliegen. Gibt's da inzwischen sinnvolle Lösungen (gerne mit Bild.

    Hinten wird ich wohl an den beiden Handgriffen hinter der Sitzbank nach unten laschen - auch wenn das wohl noch nicht optimal ist. Die Fußrastenhalter für den Sozius find ich nicht so gut, da

    a) tiefer Angriffspunkt der Gurte

    b) ich die KTM damit nicht in die Federn ziehen kann


    Danke an alle Vorab für erprobte Lösungen


    Rainer

  • Hallo Axel,...

    ...ich verzurre meine EXC und 990 SD vorn an der unteren Gabelbrücke und hinten an den vorderen Fußrasten. ...die Mopped's sind somit nach unten fest eingespannt!


    Bade :Daumen hoch:

  • Hab gerade folgende Befestigungsvariante gefunden - weiß aber nicht so recht was ich davon halten soll ….


    Meine bisherigen Motorräder habe ich immer an der unteren Querbrücke runtergespannt vorne


    Rainer

  • Mit fester Motorradwippe vorne damit der Lenker / Vorderrad fixiert ist könnte es gehen. Fand es interessant und dachte ich stell es mal rein ….

    Auf jeden Fall mal als Ideenansatz - zusätzlich kann man ja noch Gurte vom Lenker mit Doppellaschen nach unten spannen zur Sicherung (aber eben nicht unter voller Last damit man den Lenker nicht verbiegt).

    Als Freund der "doppelten Absicherung" beim Transport find ich das nen guten Ansatz.


    Rainer


    PS.: werde demnächst einen VW-Bus bekommen und hab mal die Höhe an der Heckklappe gemessen und meine 690er Enduro (ohne Spiegel). Die paßt wohl so noch nicht rein von der Höhe her und ich werde sie wahrscheinlich zum Einkladen schon etwas in die Federn ziehen müssen vorne um durch den kleineren Heckauschnitt des Busses zu kommen. Gibt es dazu Erfahrungen oder Lösungsansätze wie man das am besten machen kann ?

  • aber jetzt:

    neues Problem: Diesmal hab ich nicht nur meine 690 Enduro sondern auch noch eine 640 mit drauf.
    Jetzt kann ich ja schlecht beide Motorräder in alle 4 Richtungen verzurren. Sie stehen sich ja quasi selbst im weg :denk:


    wie macht ihr das?

    ...ein Mopped vorwärts und das andere rückwärts aufladen. (Bus und Kastenanhänger) Bei dementsprechende Motorradanhänger passen beide Mopped's vorwärts drauf.


    Bade :ja:

  • Hab gerade folgende Befestigungsvariante gefunden - weiß aber nicht so recht was ich davon halten soll ….


    Meine bisherigen Motorräder habe ich immer an der unteren Querbrücke runtergespannt vorne


    Rainer

    Hallo,

    auf Deinem Foto wird die 690R Enduro am Hauptrahmen nach vorne verspannt, das Vorderrad wird mit einem kleinen Gurt vorne fixiert. Nach meiner Erfahrung ist das keine gute Lösung. Während der Fahrt hast Du immer Bewegung auf der Verspannung, weil das Motorrad über Bodenwellen und in Kurven einfedert. Die Gabel voll auf Block runterspannen solle man ja tunlichst nicht. Somit kann das Vorderrad trotz des kleinen Gurts sich eindrehen und wegrutschen. Entweder das Vorderrad in einen stabilen Wipphalter stellen. Oder die vordere Verspannung am Lenker anstatt am Rahmen ansetzen, plus diesem kleinen Gurt zur Vorderradbefestigung, damit es nicht seitlich vom Blech rutschen kann. Und hinten die 690R bitte nicht an den Soziushaltegriffen runterlaschen, die Gewindehülsen im Tank werden es danken! Entweder an den Soziusrasten ansetzen, oder ersatzweise oben am Hinterrad (bei eingelegtem ersten Gang). Hinten die Enduro in die Feder zu ziehen ist - im Gegensatz zur Gabel - nicht zwingend nötig.

    Hakim

  • Nach meiner Erfahrung ist das keine gute Lösung. Während der Fahrt hast Du immer Bewegung auf der Verspannung, weil das Motorrad über Bodenwellen und in Kurven einfedert.

    ...bei dem Mopped auf'm Bild, da federt nix ein! Das steht auf'm Bockständer!


    Bade :nein: