kettenspannung wieder mal

  • wie fest drückt ihr die nach oben?


    Ist zwar eine subjektive Beschreibung, aber ich probier's mal: Mit dem Daumen (wie abgebildet) brauche ich nur sehr wenig Kraft um das Eigengewicht der unteren Kette anzuheben und soweit mehr Spannung zu erzeugen, bis das obere Kettenteil nicht mehr schlaff hängt. Sobald ich die Kraft erhöhe, ändert sich beim oberen Kettenteil so gut wie garnichts mehr. Also drücke ich nur so viel wie nötig an. Ab dem Punkt gebe ich dann so viel Druck über den Daumen drauf, wie es meine Hand bzw. mein Arm bequem (also schmerzfrei und ohne zu zittern) hergibt - Und messe somit die Spannung. Über einem gewissen Punkt merkt man auch, dass man die Kraft zwar erhöht, aber die Spannung der Kette sich nicht maßgeblich verändert. Wichtig ist halt, dass der Leerlauf drinnen ist - aber das merkt man eh rasch.
    Ist halt sehr subjektiv wieviel Kraft man über die Hand ausüben kann, aber wären die Toleranzen bei der Handkraft ausschlaggebend, hätte KTM das im Fahrerhandbuch nicht so beschrieben.


    Kurzgefasst kann man sagen: Keine große Wissenschaft draus machen, sondern so machen wie's im Fahrerhandbuch drinnen steht. Und:

    so weit wies eben geht, mit der entsprechenden Kraft im Finger

  • Meiner Ansicht nach ist das Einstellen der Kettenspannung im Fahrerhandbuch eindeutig beschrieben. Sogar besser beschrieben, als es manch andere Hersteller tun. Ich kann die ganze Aufregung um dieses Thema nicht nachvollziehen. Kann man konkretere Fragen definieren?


    es gibt keine aufregung, jedenfalls sehe ich keine :grins: es geht nur darum, dass in der BA steht man soll die kettenspannung am seitenständer einstellen... was man machen kann, aber ob es sinnvoll ist :crazy:

  • Ich machs immer in dem ich droben sitz auf der Maschin, unter dann schaut jemand dem ich vertrau mit Augenmaß ob's eh schlaff genug ist und nicht spannt ...

    Fullthrottle

  • Du kummst scho no in mei Gossn Zniachtl ... :zorn:


    Ich möchte die Kette auf mich in voller Montur eingestellt wissen ... aber auch keine Wissenschaft drauß machen ...

    Fullthrottle


  • Ist zwar eine subjektive Beschreibung, aber ich probier's mal: Mit dem Daumen (wie abgebildet) brauche ich nur sehr wenig Kraft um das Eigengewicht der unteren Kette anzuheben und soweit mehr Spannung zu erzeugen, bis das obere Kettenteil nicht mehr schlaff hängt. Sobald ich die Kraft erhöhe, ändert sich beim oberen Kettenteil so gut wie garnichts mehr. Also drücke ich nur so viel wie nötig an. Ab dem Punkt gebe ich dann so viel Druck über den Daumen drauf, wie es meine Hand bzw. mein Arm bequem (also schmerzfrei und ohne zu zittern) hergibt - Und messe somit die Spannung. Über einem gewissen Punkt merkt man auch, dass man die Kraft zwar erhöht, aber die Spannung der Kette sich nicht maßgeblich verändert. Wichtig ist halt, dass der Leerlauf drinnen ist - aber das merkt man eh rasch.
    Ist halt sehr subjektiv wieviel Kraft man über die Hand ausüben kann, aber wären die Toleranzen bei der Handkraft ausschlaggebend, hätte KTM das im Fahrerhandbuch nicht so beschrieben.


    Kurzgefasst kann man sagen: Keine große Wissenschaft draus machen, sondern so machen wie's im Fahrerhandbuch drinnen steht. Und:

    Geniale, sehr ausführliche Beschreibung :lautlach: Top :Daumen hoch:

    Tuning bringt Zehntel, der Fahrer Sekunden :zwinker:


  • es geht nur darum, dass in der BA steht man soll die kettenspannung am seitenständer einstellen... was man machen kann, aber ob es sinnvoll ist :crazy:


    Dein Argument, die Kettenspannung am Hubständer mit entlasteter Schwinge einzustellen, hat natürlich seine Berechtigung. Ich vermute, da am Hubständer die Position der Schwinge unabhängig vom Negativfederweg reproduzierbar immer dieselbe ist, oder?


    Selbst stelle ich die Kettenspannung aus folgendem Grund lieber am Seitenständer ein:
    Die Radachse drückt's auf der Kettenseite natürlich nach vorne gegen den Einsteller - durch die Kettenspannung. Das passt. Wenn die SMC R aber am Hubständer steht, rutscht die Achse auf der Nicht-Kettenseite permanent durch das Gewicht des Rades nach hinten und die Kette fluchtet nicht. Wenn das Motorrad auf dem Hinterrad steht, drückt's die Achse automatisch beidseits nach vorne und ich kann die Einsteller zuverlässig arretieren und die Achsmutter festziehen. Natürlich kann man das Hinterrad nach vorne drücken beim Festziehen ... is ja powidl und grenzt an Haarspalterei :grins:
    Das ist meine Begründung, wieso ich es so mache, möchte aber explizit anmerken, dass ich andere Methoden natürlich auch begrüße :Daumen hoch:


    @ joe_cool: Es muss ja alles seine Ordnung, Begründung und Norm (ISO, DIN, ÖNORM) haben... :lautlach:

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  • synth: jeder wie er möchte. wenn beim kette einstellen die achse verrutscht, dann ist sie schlicht zu locker.... ich stelle die kette so ein, wie das jede ktm werkstatt auch macht, nämlich mit durch werkstattheber angehobener schwinge, also nicht mit dem beim moto cross und sumo üblichen unterstellheber der unter den motor geschoben wird.
    Ich verrate hiermit einen meiner lieblingstricks, kostet aber ein trankl *chch*. damit kannst und wirst du feststellen, dass du bisher deine kette sowieso nie ganz richtig eingestellt hast. steck einen dicken schraubenzieher , auf deutsch-deutsch auch schraubendreher genannt zwischen kette und kettenrad, drehe das hinterrad mit kraft nach vorne, sodass der schraubinger ordentlich eingezwickt wird und die kette dadurch das hinterrad mit kraft an die einsteller zieht. Ohne nachzulassen hinterachse anziehen, schraubenzieher entfernen und verblüfft feststellen, dass die kettenspannung nicht mehr stimmt (oder vielleicht doch, hehehe.....). danach kontrolliere ich die radflucht mittels laser (auch cateye chaintool genannt), fertig. :)


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  • @ synth: Falls wir uns jemals treffen sollten (Forumtreffen?!?), geb ich einen aus, ´ne Gerstenkaltschale oder ´nen Hopfenblütentee...

    Dem Meister dient sie, den Knecht tritt sie in den Staub!

  • Hallo Andi,


    damit deine Verwirrung gleich nochmals steigt hier eine kurze Story, was ich so gehört habe. Wobei ich eine 690er Duke fahre.


    Der KTM Händler sinngemäß: "weit über 80% der Schäden wg. Kette treten auf, weil zu stramm gespannt. Probleme wg. durchhängender Kette sind fast Null." Frage: was sagt mir das? Antwort: "vergiss alles mit Kette xy cm hochheben usw. Wenn die Kette ein "Bäuchlein" zeigt, dann ist es Zeit."


    Ein paar Wochen später fahre ich eine Tour mit einem Honda Transalp Fahrer. Thema beim Bier abends: Kette spannen. Sagt mein Freund: "mein Honda Händler meint, "über 80%...." und ..."erst, wenn die Kette durchhängt, dann..."


    Bevor ich jetzt aufgefressen werde: DAS SAGEN DIE BEIDEN HÄNDLER. Ich selbst bin mir da auch immer unsicher und irgendwie hat ein Kardan dann doch Vorteile. Ja, ich hab noch ne GS :knie nieder:


    Ray

  • Mir wird das zu viel, ich klinke mich aus. Benötige ein HowTo für den Umbau der SMC R auf Kardanantrieb bitte.
    :grins::prost::peace:


    Oder einen Kettenöler! :grins::lautlach:

  • Zitat


    Oder einen Kettenöler! :grins::lautlach:


    :grins: :crazy:


    und das mit dem kettenbäuchlein stimmt übrigens auch nicht für jedes kettengetriebene moped. und meine bmw hat eine kette :grins: