Motorradtransport per Anhänger - wie am sinnvollsten?

  • Um das ging es ja nicht.
    Ein heftiger Stoß und es wird der Rest eingefedert.
    Da kann es blöd hergehen und die Haken aus der Öse rutschen. Deswegen immer Haken mit Sicherung verwenden.
    (Denn es wurde ja geschrieben, die Biegen sich nciht auf.....)


    Und ganz anknallen verhindert zwar das Rausrutschen, ist aber nicht gut fürs Töff.


    Nichts anderes wollte ich sagen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Der " Rest" wird eben nicht eingeferdert wenn du das Fahrwerk auf ganz hart stellst.

    Da kannst du dich sogar noch mit drauf setzen :grins:

    Sonnst solltest du mal dein Fahrwerk tauschen. :ja:

  • Stückgut federt aber nicht.

    Hallo ,

    ich habe meinen Hänger seit 2017 !

    Bei all den zigtausenden von Kilometern hat sich noch nie ein Hacken ausgehängt .

    An der neuen Hinterradbeferstigung haben sich auf unserer Sardinientour die Spannschlösser selbsttätig verdreht , die jetzt bei unserer Rumänientour durch eine 17er Mutter gesichert waren .

    Nach den ersten paar Kilometern bis zur Tanke an der Autobahn wird alles nochmals kontrolliert und natürlich machen wir zwischendurch auch Pausen , wo wir die Gurtspannungen prüfen .

    Nach Rumänien runter , war außer an der Tankstelle nichts mehr nach zu Spannen .

    Bevor bei den von mir verwendeten Gurten was nachgibt - verbiegt es mir das Metall vom Hänger !

    Gruß Kurt

  • Wenn man nicht zugelassene Befestigungsmittel verwendet, kann im Ernstfall die Polizei die Weiterfahrt untersagen und eine Strafe verhängen.

    Spannschlösser vom Baumarkt sind bestimmt ausreichend. Aber die Beamten können das nicht überprüfen.

  • Hallo ,

    alles von mir verwendete Material ist keine billige Baumarktscheiße und bestimmt bei weitem überdimensioniert !

    Schaue dir nur mal die kaufbaren Achsverzurrungen an - gegen meine M10er Achsstange aus V2A können die nicht anstinken .

    Wenn ein Polizist meine Befestigung je bemängelt - wird ein Gutachten erstellt und er bekommt einen Prozeß wegen Amtsmißbrauch an den Hals der sich gewaschen hat !

    Gruß Kurt

  • Deine selbst angefertigten VA Gewindestangen haben sicherlich ein gerolltes Gewinde, nehme ich an. 😊

  • Nur mal so, bezüglich der Transportsicherung nur über die Achsen.


    Das AXfix habe ich mir damals zugelegt, da ein sicheres verspannen auf dem Heckträger kaum möglich ist. Der Vorteil bei dieser Art Verspannung ist halt, dass die Verspannung selbst im 90 Grad Winkel nach unten funktioniert, und die Mopeds bombenfest stehen.

    Was bei einer Verspannung mit Gurten beim Quertransport auf einem Heckträger kaum möglich ist, weshalb ich mir damals ein zwei Beulen im Heck bei starken Bremsungen durch den Lenker eingefangen habe. Mit der Achsverspannung gehört auch das der Vergangenheit an.


    1090R-Wohni.jpg



    Nach mittlerweile über 30.000 Km bin ich mir sicher, dass ich keine andere Art der Verspannung mehr anwenden möchte, da ich absolut sicher bin, dass dies die für mich beste, einfachste Art ist, ein Moped sicher zu transportieren.


    Darum nutzen wir es mittlerweile auch für unsere beiden Mopeds im Anhänger. Das die Mopeds im Anhänger in einer Wippe stehen oder sonst irgendwie nach vorne blockiert sind ist ja sicherlich für jeden selbstverständlich, unabhängig davon wie sie verzurrt werden.


    AXfix-Mopeds.jpg

    Wohni_Anhänger_Mopeds.JPG


    Bei allen Mopeds die ich vorher auf dem Heckträger transportiert habe, war es immer einwenig Lotterie, hält alles straff, geht nichts am Moped kaputt, und ein ständiges kontrollieren war unterwegs eine Selbstverständlichkeit. Außerdem war es auch nervig, zeitraubend, wenn man beim rumreisen ständig das Moped auf und ablädt.


    GS-Wohni.jpgWohni-HP2 3.jpg



    Dank dem AXfix kann ich mittlerweile also auch mit der 990 SMT auf dem Heckträger sehr entspannt unterwegs sein!

    Wohni-SMT.jpg


    Und ob man dazu nun ein AXfix, ein Eilzurr oder eine mit Fachkenntnis konstruierte Eigenkonstruktion verwendet, ist eigentlich gleich.

    Für die Achse über die verzurrt wird gibt es keine Prüfnorm. Egal ob sie über einen Hersteller gekauft wurde oder es sich um eine Eigenkonstruktion handelt. Somit ist diese nach §22 der STVO kein überprüfbares Bauteil bei einer Polizeikontrolle und kann nicht beanstandet werden.


    Bildschirmfoto 2025-08-12 um 08.08.46.png



    Das gleiche gilt übrigens auch für das Tyrefix oder die vorgefertigten Gurte zur Lenkerverspannung.

    tyrefix_1.jpgLenkerverspannung.jpg



    Bezüglich der Zurrgurte gibt es jedoch eine Prüfnorm, wobei die Farbe der Zettel lediglich aussagen, um welches Material es sich dabei handelt. Wichtiger sind die darauf befindlichen Daten, die bei einer Kontrolle ein überprüfbares Kriterium darstellen. Ein fehlender Zettel kann somit beanstandet und die weiterfahrt untersagt werden, da dies im Rahmen der Möglichkeiten eines Polizeibeamten liegt.

  • Hallo ,

    alles von mir verwendete Material ist keine billige Baumarktscheiße und bestimmt bei weitem überdimensioniert !

    Schaue dir nur mal die kaufbaren Achsverzurrungen an - gegen meine M10er Achsstange aus V2A können die nicht anstinken .

    Wenn ein Polizist meine Befestigung je bemängelt - wird ein Gutachten erstellt und er bekommt einen Prozeß wegen Amtsmißbrauch an den Hals der sich gewaschen hat !

    Gruß Kurt

    Die Polizei muss in diesem Fall nichts machen. Du musst nachweisen, dass das Befestigungsmaterial ausreichend ist. Ende.

    Du kannst gerne im Nachgang ein Gutachten erstellen lassen. Zum Zeitpunkt der Prüfung lag es halt nicht vor. Selber auf der

    A6 Richtung Nürnberg erlebt. Angehalten wegen Überholverbot und dann volles Programm mit Ladungssicherung. Ein Gurt

    musste wegen fehlender Daten (das blaue Textil war abgerissen) ausgetauscht werden. Klare Ansage, Weiterfahrt untersagt bis der

    Gurt getauscht ist. Es ist keine Kritik an deiner Befestigung, aber bei einer Kontrolle wirst du Probleme kriegen.

  • So sieht es aus.

    Gibt doch klare Regeln mit was eine Ladungssicherung zu erfolgen hat.


    Bei Spannkurten eben dieser blaue Zettel.

    Der weiße Reiter :alter schwede:

  • Nur zur Ergänzung, bezüglich der von mir verwendeten Achse.


    Für die Achse über die verzurrt wird gibt es keine Prüfnorm. Egal ob sie über einen Hersteller gekauft wurde oder es sich um eine Eigenkonstruktion handelt. Somit ist diese nach §22 der STVO kein überprüfbares Bauteil bei einer Polizeikontrolle und kann nicht beanstandet werden.


    Das gleiche gilt übrigens auch für die vorgefertigten Gurte zur Lenkerverspannung oder das Tyrefix


    tyrefix_1.jpgLenkerverspannung.jpg



    Bezüglich der Zurrgurte gibt es jedoch eine Prüfnorm, wobei die Farbe der Zettel lediglich aussagen, um welches Material es sich dabei handelt. Wichtiger sind die darauf befindlichen Daten, die bei einer Kontrolle ein überprüfbares Kriterium darstellen. Ein fehlender Zettel kann somit beanstandet und die weiterfahrt untersagt werden, da dies im Rahmen der Möglichkeit eines Polizeibeamten liegt.

  • AXfix - das ist schon eine gute Lösung

    Alternative: