Ölverbrauch

  • Junge, Junge....


    die Materialtoleranzen bei neueren Motoren sind doch wesentlich geringer geworden...schon mal was von gehört ?


    alle 1290er, die kaum/oder kein Öl verbrauchen sind bald putt...kapitale Motorschäden....lol....lach....

  • Dann hatten wir ja gleich vier große KTM´s mit Ölverdünnung , wovon immer noch zwei von uns gefahren werden ! (KTM1290SD-R 3.0 mit 84000 km und KTM1290 GT mit 80000 km) !

    Ich glaube - meine 1. KTM 1290SD-R 1.0 erreichte die knappe 150 000 km auch nur durch Tachomanipulation , da bei sich wiederholender Ölverdünnung solch eine Kilometerleistung eigentlich wohl kaum fahrbar wäre ?

    Die andere Möglichkeit wäre natürlich , das die erhöhten Ölverbräuche manch anderer durch deren entsprechenden Umgang mit ihren Maschinen zu stande kam !

    Ich denke das Ganze ist wie immer eine Ansichts- und Glaubensfrage :

    Für den einen bedeutet eventuell artgerechte Haltung - Autobahn und Endgeschwindigkeit und für mich bedeuten diese beiden Dinge rein gar nichts und ist nur die Landstraße möglichst ohne Bundesstraßen maßgebend !

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  • Scheen hier. :lol:

    Feinstes Comedy :lol:

    Ich denke, lange wird es nicht mehr dauern, bis ein Bachelorstudium, 6 Semester, und ein Master, 8 Semester, zur Ölstandskontrolle, angeboten wird. :achtung ironie:der muß hier noch hinter, nicht das es falsch verstanden wird.

  • Früher waren die Zylinder im Stahlgußgehäuse enthalten, später wurden Zylinderlaufbuchsen aus Stahlguss ins Alugehäuse gefügt. Die Kolben waren wegen den beweglichen Massen aus Alu.

    Was sich u.a. Einlaufen musste, war die Anpassung der Kolbenringe an die rauhe Zylinderlaufbahn.

    Heute ist der Zylinder aus Alu, Kerarmik Nicasil o. ähnl. beschichtet, das Kolbenhemd entsprechend verschleißarm behandelt.

    Wegen den schon länger, möglichen Fertigungstoleranzen können Motoren schon nach kürzester Zeit

    voll belastet werden.

    Das der Ölverbrauch nach meist 1000 km Einfahrzeit deutlich weniger werden soll ist ein weit verbreiterter Irrtum...

    Nicht zu vergessen, das heute jeder Motor nach der Motorenmontage vor dem Einbau auf dem Test- Prüfstand

    alle möglichen Zyklen durchfahren muss, ja und auch Höchstdrehzahlen.....


    Edit: Keramik durch Nicasil ersetzt

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


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  • Feinstes Comedy :lol:

    Ich denke, lange wird es nicht mehr dauern, bis ein Bachelorstudium, 6 Semester, und ein Master, 8 Semester, zur Ölstandskontrolle, angeboten wird. :achtung ironie:der muß hier noch hinter, nicht das es falsch verstanden wird.

    Falsches Wissen nützt niemandem, nur dem, der daran glaubt :zwinker:

    Außerdem ist das Thema nicht Ölstandskontrolle sondern Ölverbrauch :zwinker:

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • warum gibst Du Dir eig. so eine Mühe, die Gurus hier zu überzeugen..dann sollen doch alle nen Öllaster hinter Ihrer SuperDu hinterherziehen...


    1 Liter Sprit + ein Liter Motul V300 (weil es so geiles Zeug is), dann läuft die Kiste rund...dazu noch nen Gebinde DOT 4 SL6 und der Vogel hebt ab

  • Wegen den schon länger, möglichen Fertigungstoleranzen können Motoren schon nach kürzester Zeit

    voll belastet werden.

    Alles richtig. Leider Thema verfehlt.

    Es ging doch um "Materialtoleranzen". :grins:

  • Falsches Wissen nützt niemandem, nur dem, der daran glaubt :zwinker:

    Außerdem ist das Thema nicht Ölstandskontrolle sondern Ölverbrauch :zwinker:

    Ich hab den seitenlangen thread nicht angefangen,....

    Aber ich glaube es ist Mittwoch. :tröst:

  • Alles richtig. Leider Thema verfehlt.

    Es ging doch um "Materialtoleranzen". :grins:

    Materialtoleranzen gibt es zuhauf, was die Zusammensetzung Abmessung also die Beschaffenheit

    von zu verarbeitenden Materialien angeht, z.B. bei Stahlguss, gewalztem Stahl........

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • Google kennt den Begriff nicht.

    Wenn man drüber nachdenkt, müsste es um Materialien gehen, die nicht ihrer Spezifikation entsprechen.

    Aber - war das auch gemeint? :grins:

  • Mir ging es darum, dass die Zylinder nicht keramikbeschichtet sind.


    Die Kolben natürlich schon.


    Die hier angegebenen (beanstandeten) Ölverbräuche finde ich auch viel zu hoch so viel darf ein heutiger Motor realistisch nicht mehr brauchen.

  • Google kennt den Begriff nicht.

    Wenn man drüber nachdenkt, müsste es um Materialien gehen, die nicht ihrer Spezifikation entsprechen.

    Aber - war das auch gemeint? :grins:

    Hier geht's lang, die Zusammensetzung der genormten Halbzeuge (Materialien)......

    Nebenbei, es ist so gut wie alles spezifiziert

    Fenster, Verkehrsschilder, Beton, Holz, Dachziegel...Freiraum für Kreativität? Ja, aber immens teuer (Sonderanfertigung, Handarbeit)

    Mir ging es darum, dass die Zylinder nicht keramikbeschichtet sind.


    Die Kolben natürlich schon.


    Die hier angegebenen (beanstandeten) Ölverbräuche finde ich auch viel zu hoch so viel darf ein heutiger Motor realistisch nicht mehr brauchen.

    Reine Keramikzylinder gibt es schon, allerdings nicht im Motorenbau.

    Ich meinte eigentlich die Nicasilbeschichtung ( werde es ausbessern), danke für die Richtigstellung.

    Kolben werden doch m.W. kunststoffbeschichtet, macht doch auch KTM.

    Werden Kolben inzwischen auch keramikbeschichtet ??


    Auch interessant:


    Screenshot 2024-09-06 210610.jpg

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  • Bei all den Beschichtungen, die es für Kolben gibt, ist sicher eine dabei, die man als Keramik betiteln kann.


    Bei Kolbenringen gibt es zwecks Einfahren auch zu beachten, dass es weniger die Rauhigkeit des Zylinders ist, an die er sich anpassen muss, sondern eher, dass er nicht über den gesamten Umfang gleich "trägt", d.h. gleichmäßig an der Zylinderwand anliegt.

    Dadurch könnten sich im schlimmsten Fall lokale Wärme- / Hitzepunkte bilden, die über einen längeren Zeitraum zu höherem Ölverbrauch führen. Andererseits fördert ein höherer Gasdruck auch das Anlegen der Kolbenringe.


    Es gab mal vor langer Zeit in einer Motorradzeitschrift einen Bericht über den Motor einer SV650, der mit 15.000km aufgebohrt werden sollte. Da hat man am zerlegten Motor gesehen, dass die Ringe auch da noch nicht 100%ig getragen haben.


    Grundsätzlich ist sinnvolles Warmfahren und möglichst wenige Kaltstarts relevanter als das Einfahren an sich.


    Moderne Werkstoffe und Fertigungstechniken lassen einfach sehr geringe Toleranzen zu.


    Was mich bei den Kollegen mit dem hohen Ölverbrauch wundert ist die schnelle Färbung ins Dunkle.


    Ich hab seit gut 2000km Ravenol Öl im Motor und das ist noch beinahe so klar / grün wie beim Einfüllen.