Schaltung 690 Duke von 1 auf 2 Problem

  • Hallo erstmal an Alle, bin hier bei Euch noch ganz frisch. Tolles Forum, habe schon sehr viel gelesen. Allerdings das Problem was ich habe ist da nicht bei gewesen. Ich gehöre mit meinem Alter schon zum älteren Semester. ( 58 ) ;-) fahre schon 40 Jahre Motorrad und das erste mal eine KTM . Mein Problem ist, das ich sehr sehr oft beim schalten vom 1 in den 2 beim Leerlauf lande, einige male, selbst beim zweiten Versuch geht der 2 Gang nicht rein. Den Schalthebel habe ich schon tiefer gestellt, ohne Erfolg. Ich weiss ja, das es das Problem vom 4 / 5 / 6 Gang gibt, aber vom 1 in den 2 :-( . Nächste Woche geht es zur 1000 km Inspektion, mal sehen was der Händler sagt.


    Grüsse aus Hamburg.

  • Das ist mir so noch nicht passiert, bin aber in Spitzkehren schonmal beim runterschalten von 2 in 1 im Leerlauf hängen geblieben... Komisches Gefühl wenn du voll auf Vortrieb eingestellt bist und den Oberkörper nach vorne drückst, und unter dir dreht nur die Orgel hoch und es wird kein Stück schneller :lautlach:

  • Ne eigendlich mach ich alles richtig, selbst wenn ich.mich nur auf den schaltvorgang konzentriere , ist der Hebel ganz oben auf Anschlag , aber kein 2 Gang da. Hat sich auch nach 800 km nichts geändert. Alle anderen Gänge flutschen nur so rein.

  • mein Tip wie fast immer :
    spanne den SChalthebel soweit vor dass du eben noch nicht schaltest
    dann ziehe die Kupplung und schalte zugleich mit schmackes in den 2.ten Gang
    probier mal obs so geht

  • Das Theater habe ich auch durch. Am besten vorspannen und wie oben gesagt rein drücken. Is geil auf dem Lausitzring wenn auf einmal kein Gang drin ist und die kupplung los läßt und die Karre jault hoch. Dann versuch mal wieder den Gang rein zu bekommen. Anderer Schaltstern liegt zu Hause und kommt beim Service rein. Manchmal zieht man die kupplung und will schalten und du bist zwischen dem Gang und nix passiert. Versteh ich nicht. Geht nur eins rein kloppen und das Getriebe freut sich. Die Scheisse gab's bei der 640 iger nie!

  • Probier mal folgendes:


    Kupplung ziehen, Schalthebel noch oben ziehen und gezogen halten und gleichzeitig die Kupplung wieder kommen lassen, meist rutscht dann der Gang rein.


    Manchmal ist es aber auch ganz einfach, gib mal einen Tropfen Öl (Waffenöl, Kriechöl, WD40) auf die Schaltwelle, wirkt manchmal Wunder.

    einen schönen Spruch überleg ich mir noch..... :grins:

  • Ich hab das nur zwischen 5. und 6. Das mit dem Vorspannen hilft schon ganz gut, aber ab und an landet man trotzdem in einem Leerauf. Interessant ist auch, das ich manchmal beim Schalten in den 6. kurz keine Leistung habe (fühlt sich an wie ausgekuppelt, ist es aber def. nicht) und dann der Gang nach ner halben Sek. "reinrutscht" und auch drin bleibt.


    Das Schalten aus dem Leerlauf wieder raus in den 5. oder 6. klingt auch immer sehr nett da unten, aber gut was will man machen. Hab mir angewöhnt einfach ordentlich mit vorspannen und dann energisch reinklicken zu schalten, so geht's eigentlich.


    Übrigens habe ich das Gefühl, dass das seit dem Kauf (mit 0 km) immer besser geworden ist (Hab jetzt fast 6000 km). Aber ob das jetzt am Getriebe oder meinen Schaltvorgängen liegt, keine Ahnung.

    KTM 690 Duke - MJ 2014

  • Ich habe die Schaltprobleme 1->2 nicht, aber ....


    Als ich ölverlust im Kupplungskreislauf hatte, hat sich die schalterei auch verschlechtert, da die Kupplung nicht mehr sauber getrennt hat.


    Nachdem das Leck beseitigt und das System wieder richtig entlüftet war, lässt sich wieder ganz locker schalten.
    Nur mal als Ansatz. Entlüften kostet ja nix.

    Threema: NBDA3UU8 | Street Triple RS

  • Moin Eckat,
    ich hatte zu Anfang auch so meine Probleme mit der Schaltung.
    Dachte ich habe es beim umstiegen von Kawa auf KTM komplett verlernt.
    Is aber nicht so. Das Getriebe muss sich erst "einspielen", so mein Händler.
    Nun, nach ca 7000 km, kann ich wieder schalten wie ein junger Gott.
    Ist eine gewisse Umstellung von "normalen" Mopeds auf "KTM Sport" Mopeds.
    Die Duke wird, bzw. wurde, so ja auch im Supermoto eingesetzt ohne den Motor und das Getriebe zu verändern.
    Gruß
    Stephan

  • Moin ! Danke für die Antworten u. Tipps :Daumen hoch: Glaube auch, das man sich an das Getriebe mit der Zeit gewöhnt, und das es dann auch bessser flutscht. Mit der Yamaha WR 250 x die ich davor hatte, habe ich so etwas allerdings nicht erlebt. Ansonsten gibt es ja noch die Honda NC 700 mit Automatik :grins: :kotz:

  • Unne Eckat, noch was Neues von der Schaltfront?



    Ich wollte seinerzeit schon hier laut reinschreien, als Tips für den Schaltvorgang gegeben wurden. Getipselter Schwachsinn für mich. da bekommt man dann nach zig 100 Tkm erklärt, wie man zu schalten hat?
    Meiner Meinung nach hat auch ein KTM Getriebe so zu funktionieren, wie es die der anderen Hersteller auch tun. Hebel hoch, nächster höherer Gang, Hebel runter, vorheriger niedrigerer Gang. Eigentlich egal, ob mit oder ohne Kupplung. Und wenn der Eimer das nicht kann, dann soll der Mechaniker nach schauen.


    Ausnahme eins: In der Produktbeschreibung steht ausdrücklich, das Getriebe ist nicht synchronisiert, erfordert wenigstens Zwischengas und ist eher zufällig zusammengebaut, dass ein zuverlässiges Funktionieren eher nicht vorgesehen ist.


    Ich denke, so ist das dort bei KTM nicht beschrieben. Somit bliebe allenfalls noch die zweite Ausnahme, das muss sich tatsächlich noch ein wenig einspielen. Nach meiner Erfahrung mit einer gebrauchten Duke, mit weniger als 10 Tkm, da flutschte alles. Ich war richtig erstaunt, wie fein und präzise die Gänge einrückten. Auch der Leerlauf war im Stand immer zu finden.
    Meine Hochachtung, nach Jahrzehnten deftigen Zutretens mit Crossstiefeln, haben die was gelernt da!



    Umso größer die Entäuschung, als bei meiner neuen Duke jetzt, die Gänge so gar nicht mehr flutschten. Vom Händler auch ein wenig vertröstet worden, bei der 1000er Inspektion. Das werde sich noch einspielen.
    Und ja, das tut es. Mit fast 2,5 Tkm auf der Rennstrecke gewesen und vorab noch die schlimmsten Befürchtungen gehabt. Auf der Fahrt noch dahin, vereinzelt zwischen 5. und 6. Gang gehangen. Während des Renstreckentags hatte ich aber keine Probleme.
    Heute bei gut 8,5 Tkm schaltet sich das Getriebe vorbildlich. Ich habe keinerlei Grund zu klagen.


    Und man darf mir glauben, ich habe für den Klumpen nicht extra angefangen das Schalten neu zu erlernen. Wenn es also nicht funktioniert, dann ist in meinen Augen allein die KTM schuld. Und das sollte dann der Mechaniker beheben können.



    Gruss
    hombacher

  • Das problem hatte ich noch als ich mit weichen Touringstiefeln gefahren bin, auch immer vom ersten in den zweiten.
    Diese Saison fahre ich klobige, feste SuMostiefel, größe 47, seid dem keine Probleme mehr.


    Hab durch die Stiefel so eine hebelwirkung, als ob man den Gang mit der Brechstange reinknallt :grins:

  • Moin
    ja, das Schuhwerk spielt da auch eine Rolle beim schalten. Ich habe die Größe 42 , also recht klein. Wenn mein Fuss richtig auf der Raste steht, liegt der Schalthebel vor der aufgenähten lederverstärkung am Stiefel auf. Lösung wäre ein kürzerer Schalthebel. Gibt es aber wohl nicht, oder ?