Dunlop RoadSmart III (DRS3)

  • Die Dukes von off-road-biker (Duke 4R) und mir (Duke 4) haben diese Woche neue Reifen - den neuen Dunlop RoadSmart III (DRS3) - aufgezogen bekommen. Bei unserer gestrigen Tagestour von 560 km konnten wir die Reifen gut einfahren.


    Ich bin von diesem Reifen - gestern ja ausschließlich im Trockenen gefahren - auf Anhieb total begeistert, habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Beim Einlenken in die Kurve braucht er etwas mehr Lenkimpuls als der Metzeler M7 RR, dafür fährt er dann wie auf Schienen und ist nicht so - für mich gefühlt hibbelig - wie der M7 RR. Auch auf Buckelpisten liegt er stabiler an und rutscht nicht.


    Als Tourensportreifen ist er natürlich etwas härter als reine Sportreifen, aber ich emfinde das nicht als negativ, ist eher Gewöhnungssache.


    Gestern haben wir den Luftdruck auf 2,1 v / 2,3 h eingestellt, was aber wahrscheinlich etwas zu viel sein dürfte. Wir werden ihn auf 2,0 v / 2,2 h reduzieren, mal schauen, ob das besser ist.
    Ergänzung: Bin jetzt rund 2.000 km mit dem Reifen gefahren und folgender Luftdruck hat sich bewährt: Normale Landstraßenfahrten 2,0 /2,0 und längere BAB-Etappen 2,1/2,1.


    Auf das Verhalten des DRS3 bei Nässe bin ich schon sehr gespannt und werde mein feedback hier im Beitrag ergänzen.
    Ergänzung: Bin zwischenzeitlich mehrfach bei Nässe gefahren, auch bei Starkregen. Dabei hat er mir in Schräglage nicht ganz so viel Vertrauen erweckt wie der Metzeler M7 RR, ein paar kleine Rutscher waren dabei.


    Wie immer wird off-road-biker zu gegebener Zeit in gewohnter Weise einen ausführlichen Testbericht hierüber schreiben.

    2 Mal editiert, zuletzt von diveangel () aus folgendem Grund: Ergänzung aufgrund weiterer Erfahrung.

  • Da auch Tourenreifen auf den KTM's gefahren werden – wegen der höheren Laufleistung im Vergleich zu den Sportreifen, wegen längeren Urlaubsfahrten sowie bei Frühjahr-/Spätherbst-Touren – sind dieses Jahr auch einige Touren(sport)reifen im Testsegment.


    Teil II meines Tourensportreifen-Tests 2016 nun auf dem Dunlop RoadSmart III nachfolgend DRS3 genannt – parallel läuft auf dem Zweitradsatz der Metzeler Roadtec 01.


    Dunlop-Info

    Zitat

    Dunlop’s brandneuer Sport-Touring-Reifen: Einzigartiges Profildesign. Revolutionäre Performance.
    Ob lange Autobahnetappen oder anspruchsvolle Kurvenstrecken. Ob Touring-Maschine oder Naked-Bike: Der neue RoadSmart III bietet Motorradfahrern ein extrem breites Performance-Spektrum, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen.

    • konstante Performance über die gesamte Lebensdauer
    • signifikant erhöhte Lebensdauer und eine deutliche Verbesserung der Nasshaftung gegenüber dem Vorgänger RoadSmart II
    • neuartige Karkass-Bauweise, durch die die Handlingeigenschaften sowie die Lenkpräzision spürbar verbessert werden konnten


    :guckst du hier: RoadSmart III (Link zur Dunlop-Homepage)


    Schnellübersicht meiner persönlichen Bewertung

    Reifen

    max. Punkte

    Dunlop RoadSmart III [DRS3]

    Dunlop RoadSmart II [DRS2]

    ContiRoadAttack 2 EVO [CRA2Evo]

    Metzeler Roadtec 01 [MR01]

    Grip trocken/warm

    30

    27

    23

    28

    26

    Grip nass

    30

    28

    24

    26

    29

    Handling

    20

    16

    13

    17

    16

    Spurtreue

    20

    18

    14

    16

    16

    Laufleistung

    10

    9

    (~7 tkm)

    8

    (~6 tkm)

    8

    (~6 tkm)

    8

    (~6,5 tkm)


    Trocken-Performance

    Wow:staun:! Er folgt zielgenau der vorgegebenen Spur und das wie auf Schienen. :sensationell:
    Der DRS3 hat die beste jemals von mir erFahrene Spurtreue bei einem Tourenreifen!


    Er fährt sich mehr wie ein Sport- als ein Tourenreifen:

    schnell warm

    sportliches Handling

    überragende Spurtreue

    viel Reserven bei der Landstraßen-Hatz

    selbst bei hohen Temperaturen über 30° Top-Grip + wenig Verschleiss

    Daumen hoch.png


    Nässe/Kälte-Performance

    "Ein Dunlop muss warm gefahren werden!"
    :nein: Aber nicht der DRS3, dieser hat ruckzuck auch bei nass-kaltem Wetter (10-15°C, Dauerregen) Grip! :Daumen hoch:


    Musste der Vorgänger noch auf Temperatur sein, um im Nassen gut zu grippen, so kann man beim DRS3 selbst nach einer Pause in den Dauerregen starten. Der neue Tourensportreifen aus dem Hause Dunlop bietet auch im Nassen noch Reserven und lässt einen somit auch bei Regen noch sein Ziel sicher erreichen. :Daumen hoch:

    Daumen hoch.png


    Luftdruck/Laufleistung

    :staun: Der erste Tourensportreifen, welcher auf der 690 Duke 7.000 km hält. :alter schwede:
    Und das bei gleichmässigem Reifenverschleiss an Vorder- und Hinterreifen.
    Profiltiefe Neureifen: v 4,2/ hi 6,2 mm


    Auf meiner BLACK⚡️THUNDER – 2013er KTM 690 Duke 4 R, Fahrergewicht in voller Montur 91kg, Fahrwerkseinstellungen an Reifen angepasst
    Luftdruck kalt 2,0-2,1 vorn / 2,0-2,3 hinten [je nach Gewichtsbelastung (Person(en)/Gepäck)]


    :guckst du hier: Mein persönliches Fazit

    Der Dunlop RoadSmart III ist ein sehr sportlich ambitionierter Tourensportreifen, welcher bei sportlicher Fahrweise seine ganzen Vorteile ausspielen kann und darüber hinaus eine hohe Laufleistung und auch bei Nässe/Kälte noch Reserven im Köcher hat. :sensationell:
    :respekt: Eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger DRS2.


    In meinem diesjährigen Tourensportreifen-Test ist der Dunlop RoadSmart III der sportlichste Reifen,
    auch bei Nässe bietet er selbst im Dauerregen Sicherheit und ist dort nur dem neuen Metzeler Roadtec 01 knapp unterlegen.


    Für Fahrer, die einen sportlichen Reifen mit exzellenter Spurtreue und langer Laufleistung suchen, ist der Dunlop RoadSmart III DER Tourensportreifen!


    Reifenfreigaben

    690 Duke 3 R, 690 Duke 4/R und 690 SMC-R haben keine Reifenbindung (ohne Gewähr)

    Dunlop hat bisher folgende Unbedenklichkeitsbescheinigungen für die 690er (siehe Anhang)



    :guckst du hier: meine Reifen-ErFAHRungen [Linksammlung – klick mich!]

  • der Dunlop fährt sich für mich in etwa wie der Angel Gt


    bietet aber meines Erachtens spürbar mehr Grip beim Beschleunigen aus der Schräglage als der Pirelli

  • Momentan/mittlerweile fühlt er sich an wie irgendwo zwischen Pirelli Angel GT und Conti Road Attack 2 Evo.


    Was mir bis dato aufgefallen ist:


    Man kann ihn durchaus sportlich unter 5 Grad fahren, unter 10 Grad rutscht er aber immer wieder (wenn man nicht gut genug aufpasst bzw etwas schlampig fährt).
    Vielleicht war mein Grundgedanke dahingehend ganz am Anfang der Saison auch noch etwas naiv. :crazy:
    Das kann aber auch am Luftdruck liegen, bei aktuellen Temperaturen (über 10 bzw auch 15 Grad) und weniger bar (ca 2,0 vorne + hinten) fährt er sich wirklich angenehm und auch deutlich "weicher/geschmeidiger". :denk: :grins:
    Im Februar/März erschien er mir teilweise noch stark kippelig, mittlerweile passt die Spurtreue ganz gut und Rutscher, wenn sie vorkommen oder provoziert werden, sind gut kontrollierbar.
    Regenfahrt war noch keine dabei.


    Zusammenfassung:
    Nach den aktuellen ca 3000 km finde ich ihn ganz gut, wüsste aber in einem direkten Vergleich mit dem CRA2E nicht, warum ich nicht (wieder) den CRA2E nehmen sollte.

  • Zusammenfassung:
    Nach den aktuellen ca 3000 km finde ich ihn ganz gut, wüsste aber in einem direkten Vergleich mit dem CRA2E nicht, warum ich nicht (wieder) den CRA2E nehmen sollte.

    eventuell wegen der Haltbarkeit


    zumindest wenn die zu erwartende Laufleistung die ORB ermittelt hat hinkommt

  • dass ich mit dem Reifen rundum zufrieden bin


    und wenn meiner dann auch noch so sensationell lange hält wie Deiner , war er unterm Strich auch noch ein echtes Schnäppchen

  • eventuell wegen der Haltbarkeit


    zumindest wenn die zu erwartende Laufleistung die ORB ermittelt hat hinkommt

    Wahrscheinlich der einzige Grund, ja.


    Der DRS3 ist eine gute Spur härter, fährt sich irgendwie unauffälliger (bis vielleicht auf die Kippeligkeit) und wird wahrscheinlich länger halten.


    Möglicherweise habe ich auch einen gewissen Bias, da ich den CRA2E voriges Jahr in der Saison bzw gegen Ende gefahren bin und den DRS3 nun ganz am Anfang - unter 5 Grad auf feuchten Passstraßen darf wohl auch ein Tourensportreifen rutschen. :crazy:





    Objektiver Hinweis am Ende:


    Der DRS3 ist definitiv ein toller Reifen und auch empfehlenswert - wirklich falsch macht man mit ihm nichts. :Daumen hoch:

    Einmal editiert, zuletzt von mad_balu ()

  • Hat jemand eine Idee mit welchem anderen Reifen hinten (Super/Hypersport oder Tourensport) man den DRS3 vorne mischen könnte? :denk:


    Der DRS3 hat vorne noch genug Profil und ist noch nicht spitz.

  • Kommt nächsten Mittwoch hinten drauf.


    Mit dem Metzeler Roadtec 01 nicht zufrieden, was die Haltbarkeit angeht! 1. Reifen 4.800 . 2, Reifen 5.000 km und das wars.
    Der Erste Serienreifen M77 hielt nur 4.000 km.


    Schaun wir mal wie lange der Dunlop RoadSmart III (DRS3) hält?

    Ex
    Zündapp KS 50 Cross

    Piaggio Boxer Moped
    MZ 250 ET
    Yamaha 750 XS +750 XJ + 900 XJ
    BMW GS 1100
    KTM 690 Duke Bj. 12+13+(16 fährt jetzt mein Sohn)

  • Hallo Kay,


    ich hatte da schon auf Dich gehört. 2,2 Vorne und 2,4 Hinten.


    Hinten auf Härte Stufe 6.


    Wiege mit Klamotten + Helm auch um die 93 bis max. 95 kg.


    Nach Deiner Meinung sollte ich dann hinten beim DRSD nur noch 2,20 Bar fahren. Oder

    Ex
    Zündapp KS 50 Cross

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    MZ 250 ET
    Yamaha 750 XS +750 XJ + 900 XJ
    BMW GS 1100
    KTM 690 Duke Bj. 12+13+(16 fährt jetzt mein Sohn)

    Einmal editiert, zuletzt von snag1 ()

  • Achja, hast das Werksfederbein drin, da geht ja NUR die Federvorspannung bei der normalen Duke.
    :ja: Stufe 5 oder6 sollte eigentlich passen. Musst mal ausmessen.


    :denk: beim CRA3 bei Deinem Gewicht eher 2,3/2,5. Der ist empfindlich, wenn es nur 0,1 bar zu wenig ist. Sieht man schon beim Angaben oder bei Wärme, wenn es an den Außenkanten stark krümelt.
    Den steifen DRS3 solltest mit 2,1/2,3 probieren. Würde nicht unter 2,0/2,2 gehen nach Test von 2,1/2,3


    :polizei: Luftdruck-Angaben sind kalt! Meine damit direkt zuhause kalt gemessen.
    Paar km zur Tanke kann der schon Vorne 0,1-0,2 bar, hinten 0,2-0,3 bar mehr drauf haben...

  • Hallo Kay,


    interessant ist das "Messgerät"! ich garantiere Dir, dass z.B. von Tanke zu Tanke eine Messtoleranz von +/- 0,2 bar vorhanden sein wird.


    Welches Gerät verwendest Du?


    Gruß


    Akki