Beiträge von elli-bohm

    Mit einem Garmin Navi (und Base Camp) muss man(n) sich intensiv beschäftigen und einiges praktisch ausprobieren, da Garmin leider keine vernünftige Beschreibjng liefert. Auch ist es nicht immer nachvollziehbar, wie das Gerät routet. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass der "schnelle Nutzer" damit unzufrieden ist. Tom Tom ist in der Handhabung für solche Nutzer einfacher, aber kann es ist wie bei Apple und Windows. Wer sich einmal auf ein System eingelassen hat und damit klarkommt, der bleibt i.d. Regel dabei.


    Ich habe schon seit über 10 Jahre Garmin Navis und bin damit sehr zufrieden. Es hat aber viele Stunden kntensiver Beschäftigung und viel Try & Error gebraucht, bis ich das Meiste verstanden habe.

    GE: Bei deinen 2,06 m kann ich die Gewichtsklasse gut nachvollziehen; da ist mit Abnehmen nichts.


    Hyperpro gehört zwischenzeitlich zu Wilbers. Wenn du selber die Feder tauschen möchtest, ruf bei Wilbers an und gib dem Mitarbeiter deine Daten u. den Einsatzzweck; lass dich beraten; die "bauen" dir die passende Feder zusammen. Ob progressiv oder linear ist fast eine Glaubensfrage. Ich selbst favorisiere auch linear und habe in meiner SM ein auf das Bike und mein Gewicht angepasstes, voll einstellbares Wilbers Federbein, das von einem Fahrwerksspezialist berechnet und eingestellt wurde. Je nach dem kann es auch Sinn mache , dein Federbein bei einem Fahrwerkstuner warten zu lassen, der baut dir dann die passende Feder mit ein. Ich mache i.d. Regel nach 15-20.000 Km u. Einsatz den Wartungsscheck am Federbein bei einem WP Stützpunkt. Gabelservice alle 2 Jahre.


    Wenn du die gewichtsmäßige "richtige" Feder im Federbein drin hast, muss der Durchhang u. negative Federweg richtig eingestellt werden. Was das Ein- und Ausfedern im Fahrbetrieb angeht, ist es zumeist so, dass die passende Einstellung der Druckstufe einmal gefunden werden muss, während du die Zugstufe - je nach Fahrbetrieb und Temperatur - durchaus öfters angepasst wird.


    Wenn du dich der Fahrwerkseinstellungen (noch) nicht wirklich gut auskennst, würde ich das Fahrwerk erstmalig von einem richtigen Fahrwerksspezialisten (damit meine ich nicht den begnadeten Schrauber um die Ecke oder die Motorradwerkstatt, die zumeist auch keine Kompetenz dafür haben) einstellen lassen. Hat alles seinen Preis, aber Qualität gibt es nicht umsonst.

    Es scheint hier etwas kreuz und quer zu gehen. 690 SM und 690 Enduro ???

    Aber im Grundsatz bleib ich bei meiner Aussage. Bei einem Fahrergewicht von 110 Kg und ggf. noch Gepäckzuladung von 30 Kg (da stellt sich schon die Frage, ob der Ein zylinder überhaupt das richtige Motorrad für einen Tourenfahrer ist, da der Motor im unteren bis mittleren Drehzahlbereich ja relativ wenig Leistung abgibt) ist das Standardfahrwerk von KTM (genauso wie die von anderen Herstellern) mit diesem Gewicht überfordert. Und auch der Endurist, der sein Fahrwerk auf Block fährt, der wird nicht lange Spaß mit seinem Sportgerät und seinen Bandscheiben haben. Und wer seine SM mit überfordertem oder schlecht eingestellten Fahrwerk stramm aus den Kurven rausbeschleunigt, der muss sich nicht wundern, dass das Hinterrad versetzt.

    Wenn ich die Eingangsfrage richtig verstehe, geht es hier um eine 690 SMC R, die mit Fahrergewicht von 110 kg und ggf. Mit Gepäck auf 140 kg Zuladung kommt, bei einem Standardfederbein von 85 NM.


    Bei diesen Ausgangsdaten kannst du am Federbein soviel einstellen, wie du willst: dieses Bike wirst du nicht artgerecht auf der Straße bewegen können oder du fährst im Choppermodus spazieren.


    ALLE Einstellversuche mit der Standardfeder sind unzulängliche Kompromisse. Und die Umbaukosten von 200-250 Euro stehen in keinem Verhältnis zum Kaufpreis und Fahrspaß, vorausgesetzt, der Fahrer kann mit einer SM umgehen. Wenn es daran scheitert, wäre ein anderes Bike vielleicht eher die Wahl.

    Jeder wie er kann oder will. Dann musst du eben mit schwammigem und auf Block gehenden Federung leben und einen gemütlichen Fahrstil pflegen. Zu einem guten Fahrwerk gehört eben ein richtig eingestelltet Negativfederweg. Und den kannst du mit einer 85-90 NM Feder bei 110 KG + Fahrerausstattung nicht hinbekommen.

    Die kostengünstigste Lösung, aber wahrscheinlich auch die mit der größten Langzeitherausforderung wäre die Gewichtsabnahme auf ca. 80 KG. Ich würde mir das nicht zutrauen und die Umbaukosten von ca. 200 Euro ( wenn du das Federbein selber ausbaust) in Kauf nehmen. Schau mal km Hyperpro Shop jach, da findest du Austauschfedern.

    Bei 110 KG Gewicht würde ich garnicht rumspielen mit Federvorspannung erhöhen, Druck-/Zugstufe verändern! Das ist alles Pillepalle. Ich würde zum Fahrwerkstuner und mir das Federbein auf mein Gewicht umbauen und einstellen lassen.

    KTM hat offensichtlich eine gute Werbeagentur unter Vertrag. Die Videos sind gut und spannend aufgemacht. Modelltechnisch ist das aber nur die "alte Braut" mit etwas Strass und Federn aufgehübscht.

    Umlenkung? Oh Schreck, da habt ihr recht. Ich habe unterstellt, dass der Rahmen von der 1290 SD 3.0 verbaut wird. Wenn dem nicht so ist, dann ist es nicht wert, über das Modell zu berichten.

    Das hört sich nach Facelifing an. Klar, hintere Dämpferaufhängung ist neu und die Bedienungselemente sind futuristisch gestaltet, aber ansonsten nichts, was mich bewegen könnte, mich von meiner GT 2.0 zu trennen.

    Hallo zusammen!

    Ich trage mich mit dem Gedanken, mich von meiner 1290 SD GT 2.0 (auch bereits tiefer gelegt) im Frühjahr zu trennen. Als Nachfolgerin ziehe ich eine 1290 SD 3.0 in Betracht. Da diese (für mich Sitzriese) zu hoch ist, müsste ich diese um ca. 25-30 mm tiefer legen und/oden den Sitz abpolstern (wenn das noch möglich ist).


    Hat jemand aus dem Forum bereits eine 3.0 entsprechend umgebaut und möchte über seinen Umbau/Erfahrungen berichten?


    Besten Dank für sachdienliche Berichte.

    Hallo, ich kann gutes berichten vom Airtrailer Uno plus (Alu). Sehr hochwertig verarbeitet und läuft im beladenen Zustand wunderbar. Im unbeladenen Zustand springt er auf schlechteren Straße gerne etwas auf, da er mit 150 kg leicht ist (das werden die anderen aber auch tun). Zuvor hatte ich einen schweren, gebremsten Agados für 2-3 Bikes. Der war auch top und mit zusätzlichen Laufschienen war es problemlos, ein schweres Bike im 1 Gang sich selbst hochziehen zu lassen. Da mir der große Hänger aber zum Ziehen am Wohnmobil zu lang war, habe ich mir was kleineres gesucht. Der Cochet war auch in der Wahl, ist es aber nicht geworden. Wer sich den neuen Airtrailer life anschaut, versteht warum. B.t.w.: den Airtrailer habe ich noch zusäzlich mit 2 Fahrradschienen aufgerüstet, so dass zusätzlich noch 2 Fahrräder mitgenommen werden können.

    Re: Für die CCM R30 644 ist die Ersatzteilversorgung (wenn überhaupt was gebraucht wird) recht gut, da es in England einen gut sortierten Händler gibt. Motortechnisch Suzuki, Bremsen Brembo, Fahrwerk WP, Armaturen KTm, Husquarna ... , Aprilia, Acrrbis und soweiter. Nur Rahmen u Schwinge sind Eigenfertigungen. CCM ist in England was KTM in Österreich ist.

    Hallo,

    der Tank ist aus Kunststoff und hat zwei Benzinhähne.

    In Ebay Kleinanzeigen habe ich kürzlich eine R30 644 mit Speichenräder (ist Zubehör) für 3.600 Euro gesehen. Def Preis ist sowdit o.k. Wenn du eine R30 in Augenschein nehmen möchtest, kannst du dich vorhet bei mir melden. Dann gebe ich dir ein paar Hinweise auf was du achten solltest, dazu gehört insbesondere def Tank aus der 1. Generation.

    Ich fahre meine R30 als Drittfahrzeug für die kleine Abendrunde (denn nach 1,5 Stunden tut der Hi.... weh). Insgesamt ein Spassgerät.

    Hallo zusammen,


    ich trage mich mit dem Gedanken an eine 890 Adventure (keine R). Da ich "etwas kurz geraten " bin, wird es wohl wieder notwendig, diese tiefer zu legen.

    Hat jemand von euch den Tieferlegungssatz von KTM (Gabelfedern, Federbein) oder was höherwertiges, voll einstellbares, verbaut. Mizu Federteller o.a. ist keine Option.


    Bitte nur konkrete Erfahrungen zur techn. Tieferlegung an diesem Motorrad mitteilen (nix zu Stiefel oder Sitzbank oder Grundsatzdiskussionen zur Tieferlevung).

    schau mal nach einer gebrauchten CCM R30 mit dem 644 ccm Suzuki Motor. Hat ca. 52Ps bei 147 KgGesamtgewicht. Alternativ dazu gibt es auch die DS (längere Schwinge mit 21 Zoll Speichenrad, dazu zusätzlich den 17 Zoll Sm Radsatz als Speichen oder Aluguss). Einfache Technik, kann manselber warten und mit einer fetteren Bedüsung oder 45 Kettenblatt ist dieses m.E. sehr antriebsstark. Ab 6.000UM kommt nicht mehr viel. Top Fahrwerk u. Bremsen. Muss sich nicht vor Ktm 690 verstecken.

    Hallo,

    mit meinen 1,68 m bin ich auch ein Sitzriese. Meine 1290 GT(2019) ist durch Tieferlegung des hinteren Federbeins (Austausch Federteller) und Durchstecken der Gabel tiefergelegt. Zusätzlich musste der Seitenständer ausgetauscht werden (könnte von der 690 sein,bin aber nicht sicher. Den Seitenständerausleger musste ich selber anfertigen, da der Originalausleger suboptimal war). Die Fahrwerkelektronik musste in der Werkstatt neu kalibriert werden. Der Nachteil dieser Tieferlegung ist, dass durch den neuen Federteller etwas Federvorspannung verloren geht und das Fahrwerk schwammiger wird. Deshalb fahre ich mit derEinstellung Fahrer + Gepäck, wodurch die Anhebung der Federvorspannung wiederum etwas Tieferlegung verloren geht.. Sogesehen ist diese einfache Tieferlegung eine Mogelpackung. Bei sportlicher Fahrweise stelle ich sogar auf Zwei-Personenbetrieb, wodurch letztlich dieTieferlegung aufgehobe ist. Mein Händler hat geflucht, das würde er heuten ncht mehr machen. Am besten ist der Umbau des Federbeins durch Anpassungder Dämpferstange, was teuer und nicht mehr reversibel ist, weshalb ich davon abgesehen habe. Ich komme mit meiner Tieferlegung bei zügiger Fahrweise gut klar, allerdings fahre ich nur solo. Zusätzlich habe ich noch die Sitzbank bei unserem Forumskollegen Bade abpolstern lassen. So ist es perfekt für mich.


    Mein Rat wäre: Vor dem Fahrwerksumbau würdeich zuerst die Sitzbank abpolstern lassen incl. Schrittbogen schmäler machen. Vielleicht reicht es schon. Zusätzlich auch mal Stiefelerhöhu in Erwägung ziehen (orthop. Schuster ca. 50-60 Euro)

    Hallo,

    ich fahre seit Mitte 2019 die GT und bin in den letzten 9.000 km sehr zufrieden mit dem Bike. Ich empfehle jedoch dringend eine mehrstündige Probefahrt, besser noch eine Ganztagsfahrt, ggf. auch mal innerstädtische Strecke (wg. Magerruckeln bis ca. 2.800 Umdreh.).

    Wenn dich meine Bericht als (Wieder) Umsteiger interessiert, gehe ins GS Forum und nutze die Suchfunktion

    Tschüss GS - KTM 1290 Superduke GT welcome

    da findest du zwei Berichte von mir .

    Ich bin selbst viel im Bergischen und Sauerland unterwegs damit. Zweipersonenbetrieb habe ich keine Erfahrungen. Enge Serpentinenkurven sind nicht meine Stärke mit dem Bike. Ich denke, die etwas offeneren Kurven entsprechen mehr der Fahrgeometrie und dem Motoransprechverhalten. Und die Werkstattpreise sind etwas höher als bei vielen Japanern, aber dafür bekommt man(n) auch mehr Fahrspaß.