Beiträge von dualadventure

    Meine Erfahrung auf +130.000km hat gezeigt, das körnen und alle ca. 45-50.000 km ein neuer Satz KH notwendig wird, da die Lager einfach einlaufen ergo das Ventilspiel plötzlich größer wird. Körnen würde ich generell immer, da es einfach zusätzliche Sicherheit bietet. Je nachdem wieviel du fährst kann eine Kontrolle mit Körnen schon Sinn machen, da die gekörnten Hebel schon gut halten.


    Das Ventilspiel wird sich beim Verbau von neuen Hebeln aber sicher etwas ändern, da die Hebel Fertigungstoleranzen aufweisen und auch die neuen Nadellager noch geringeren Verschleiß aufweisen. Ob es in der Toleranz bleibt ist nicht gewiss.

    tom

    Email folgt sobald etwas Ruhe eingekehrt ist.

    Ja, lass nur. Nur keinen Stress wegen der Email.


    Oje, hast wegen der "hohen" ccm Zahl im Iran nur ein Kurzvisum bekommen oder wegen des Wahnsinnes der dort grade vorherrscht, so angasen müssen?

    Jedenfalls solltest du, sobald du die gefährlichen Gebiete im Westen Pakistans hinter dir hast, mal etwas rasten. Die Reisemüdikeit kann dir sonst den ganzen weiteren Trip vermiesen. Das wärs nicht wert, insbesondere wenn man schon so weit gekommen ist.


    Zur Kette:

    Bei Motointegrator bekommst du DID Ketten teilweise um ein Drittel günstiger als bei anderen "Motorradteilehändlern".

    Hier ein Link zur benötigten Kette, welche in dem Fall eine 520er VX3 mit 118 Glieder ist:

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    Es kann sein, dass du evtl. entsprechend deiner Übersetzung 2-3 Glieder herauskürzen musst. Bedenke aber, dass jedes Glied weniger sich auch negativ auf den Kettenverschleiß auswirkt.

    Die mitgelieferten Clipschlösser hielten bei all meinen verbrauchten VX2 /VX3 Ketten immer bis zum Kettenlebensende. Hab nie eins verloren.

    Gegebenenfalls aber einfach ein Nietschloss 520 /VX3 dazubestellen.


    Tip:

    Ich selber habe immer das herausgekürzte Kettenstück (3 Glieder) mit 2 passenden Clipschlössern, widerum passend zur aktuell montierten Kette unter der Sitzbank, falls doch mal die Kette den Geist aufgibt.

    So kann man die oft verbogenen Endstellen der gerissenen Kette einfach durch das neue Kettenstück ersetzen.


    Wegen Versand: Ich weiß nicht ob du eine Reiseversicherung/einen Weltreiseschutz zB. beim ADAC hast? Falls ja schau unbedingt nach wegen Ersatzteilversand!

    Oft ist dieser weltweit inkludiert. Man bestellt das Teil dann an eine bestimmte Adresse vom ADAC und die schicken dann das Ersatzteil kostenlos via Expressversand/Luftfracht zu dir ins Ausland.


    Hau rein, es kommen auch wieder bessere Zeiten,

    ??✊?????

    @ Marius: Toll dass dus bis nach Pakistan geschafft hast. Viele scheuen die Einreise durch Baluchistan.


    Zur Kette: Bei der 690 habe ich die Erfahrung gemacht, dass ab 20.000km im Mischbetrieb Kette wie Ritzel zu schwächeln beginnen. Insbesondere die Werks-Reginaketten neigen zur ungleichen Längenänderung.


    Mein erstes Ritzel das ich "ausgereizt" habe, sah dann so aus:

    https://www.ktmforum.eu/attachment/194158-6-jpg/


    Tip: Ich empfehle alle 20.000 Kette und Ritzel zu erneuern. Das Kettenrad (=das größere Zahnrad am Hinterrad) kann man gerne erst nach 40.000 km tauschen. Es unterliegt bei weitem nicht so hoher Belastung wie Kette und Ritzel. Ich hatte mein letztes für 60.000km/drei Ketten im Einsatz und es hat den Ketten auch nicht geschadet. Wichtig ist zidem, dass man immer auf ein gerade/ungerade Zähnezahl bei der Kettenrad-/Ritzelkombi achtet. So kommt es trotz gerader Kettengliedzahl weniger oft zum genau gleichen Aufeinandertraffen von Zahn und Rolle, wodurch sich der Verschleiß der Kette gleichmäßiger abzeichnet.


    Empfehlen kann ich zugfeste Ketten von DID (VX3), auch die schweren AFAMs sind top. Bei den Ritzeln bild ich mir nach 6 Ketten/Ritzelwechseln ein, dass die KTM Originalritzel die höchste Güte zu haben scheinen/am längsten auf der 690 halten.


    Ich hoffe das hilft dir weiter,

    Ich empfehle aus einer alten Flasche einfach so ein simples Tool zu machen:


    Fixing leaking fork seal on KTM Duke and RC
    Quick fix for leaking fork seal on KTM Duke 200/390 and RC200/390
    www.dothediy.com


    Funzt super.


    Alte Kamerafilme mit ihren Löchern sind auch toll dafür, da sie den Dreck an den Dichtlippen noch besser aufnehmen und sehr flexibel sind.


    Von einer Fühlerlehre würde ich im zum Reinigen im eingebauten Zustand abraten da sie oft scharfkantig ist und die feine Dichtlippen der Simmeringe bei unzureichender Führung beschädigen kann.


    Für die Laufflächenreinigung der Gabel empfiehlt sich schnöder Diesel --> Extrem hohe Reinigungswirkung. Unter die Staubschutzmanschette gehört dann zb.: wasserabweisendes KYB Hochleistungsgabelfett satt zwischen Staubschutzsmering und Hauptdichtungsimmering eingebracht. Das hält die Gabel geschmeidig und leicht ansprechend sowie die Simmeringe weich. (Ich fahre seit +130.000km immernoch die ersten Simmeringe)

    Gott, das würde ich auch gerne auf meiner sehen, die hat jetzt 35tkm und laut Werkstatt, beide Kipphebel defekt.


    Hast du mal ne Motorrevision gemacht/machen lassen ? Ein befreundeter Zweiradmechaniker sagt, bei KTM musst ab 30tkm den Motor aufmachen und ne revision machen, der ist aber, ein KTM-Hasser, der mag nur Japaner...


    Zurück zum Thema, war deine mal offen in den 130tkm ?

    Motorisch ist der 3. Satz gekörnter Kipphebel verbaut und bei 121000 wurden beide Nockenwellenlager getauscht, da das Kleine überhitzt hat. Es wurde auch 2 mal die Kupplung getauscht. Ansonsten rennt sie immer noch am ersten Kolben bei einem halbe Liter Ölverbrauch auf 10.000km. Kurz: Die 690 hat mich NIE liegenlassen.


    Eine detaillierte Wartungsliste entlang der letzten 131000 km gibts:

    HIER


    und die Doku des Nockenwellenlagertauschs wo ich auch die Einspritzung erstmalig überholt habe gibts:

    HIER


    Falls die englische Sprache ein Problem sein sollte, einfach den Link meiner Seite kopieren und bei Google Translate einfügen und übersetzen lassen.

    KTM 690 Enduro R - 2014

    Seit jeher betrieben mit einem offenen Luftfilterdeckel, dickem Remuskrümmer und Remusendtopf bei original Einspritzmap. Update: 131.510 km


    Zu den bereits weiter hinten beschriebenen bisher aufgetretenen garantiewürdigen Defekten

    (abseits von Verschleißarbeiten wie Bremsen, Flüssigkeitswechseln, Kette und Kupplung):


    17200km: Blinkerrelais defekt (30 Euro )

    47110km: Auslasskipphebel Spiel um 0,03mm (AVL) und 0,02 mm (AVR) zugenommen. Vorsorglich Auslass- und Einlasshebel getausch (143 Euro)

    47900km: Sporadisch keine Gasannahme beim Hochschalten: INI Lauf und Gasgriffkalbrierung durchgeführt/seither behoben (0 Euro)

    67950km: Radlager vorne einseitig defekt (15 Euro)

    75600km: Schalthebel: Feder für Klappmechanismus gebroch (5 Euro)


    83510km: Ein abgerissener Schalthebel (25 Euro für Gebrauchtteil)

    88600km: Nach Start keine Gasannahme/nur Standgas - Fehlercode 9x lang 5x kurz - Drosselklappe-Spannungsversorgung zu niedrig/hoch - nach 5x Zündung an/ausschalten wieder alles in bester Ordnung. Seither ist der Fehler nicht mehr aufgetreten *schulterzuck*

    90120km: beide Kipphebel (nach 43000km im Einsatz) sowie beide Kipphebelachsen (nach 90000km im Einsatz) geweschselt - eine KH-Achse war eingelaufen (220 Euro)

    90120km: Radlager hinten - eines der beiden hatte Feuchtigkeit im Inneren (25 Euro)

    90120km: 2x Lager Kettenradträger - beide hatten Feuchtigkeit im Inneren (25 Euro)

    90120km: Blinkerkabel hinten abvibriert (1 Euro Lötzin)

    90120km: Massepunkte gereinigt (jener nahe Starter war oxidiert) (0 Euro)


    101255km: Lenkkopflager getauscht - leichte Abnutzungsspuren und wurde daher vorsorglich getauscht (30 Euro)

    101255km: Schwingenlager getauscht - Spuren von Feuchtigkeit und leichtem Rost ersichtlich (55 Euro)

    101255km: Umlenkungshebel groß gegen Gebrauchtteil getausch - beide Umlenklager stark rostig und eingelaufene Bolzen (30 Euro)

    101255km: Sitzbank gegen Gebrauchtteil getauscht - Unterbau hatte querverlaufenden Riss (70 Euro)

    101255km: Federbein hinten via Fahrwerkaufbereiter servicieren lassen: Neue Lager, neue Dichtungen und Gleitbuchsen, neue Füllung, neue Einstellmutter - das untere Lager/samt Schraube war stark verschlissen; eine Einstellmutter für die Feder hatte einen Riss (330 Euro)

    105000km: KTM Windschild für die 690 Enduro: wird zunehmend spröde, Befestigungspunkte werden rissig (derweilen noch im Einsatz)

    107300km bis 111360km: Sporadischer ABS Fehler nach 300-500km Fahrt, welcher manchmal nach einem Neustart verschwindet oder für den Rest der Fahrt anhält. Der Fehler ist aktuell immer noch nicht behoben.:motzki:


    110550 km: 2 Scheuerstellen im Kabelbaum direkt unter der Sicherungsbox behoben, 4 brüchige Kabel im Bereich des Lenkkopfs gegen neue getauscht/eingelötet

    111360 km: Schraube der Hupe lose - festgeschraubt

    111500 km: Bruch Lager Vorderachse rechts (12 Euro)

    112400 km: Kraftstoffleitung / Verbindung Haupttank mit Zusatztanks gebrochen

    112700 km: Alle Schalter Griff links ohne Funktion (Abblendlicht, Fernlicht, Blinker links/rechts, Hupe), da nach Sturz im Schlamm die Schaltermechanik komplett mit Schlamm angefüllt war

    119350 km: Auspuffkrümmer von Remus hat am Flansch einen feinen Riss


    121.271 km: Nockenwelle neu gelagert (das Kleine Lager hat überhitzt und machte bei hohen Motortemperaturen ein tickerndes Geräusch beim Abtouren zwischen ca. 3700-4200 Umdrehungen) (2 Lager für 12 Euro)

    121.271 km: Neues gebrauchtes Einspritzventil (das Alte hat zu tropfen begonnen/Fehlzündungen beim Abtouren) (30 Euro)

    121.271 km: Neue Benzinpumpe (produzierte nur noch 2,9 bar Kraftstoffdruck) (20 Euro)

    121.271 km: Zubehör Krümmer von Remus geschweißt (Flanschring abgerissen) (25 Euro für WIG-Schweißer)

    121.271 km: ABS-Modul gegen Gebrauchtteil getauscht, da das Alte alle 400 bis 600 km einen Fehler produzierte (vermutlich kalte Lötstelle) (170 Euro gebraucht)

    121.271 km: Neues kabelloses Ladepad für die Smartphonenavigation (das Alte hatte Fehlfunktion) (12 Euro)


    ... kommen mit dem aktuellen Kilometerstand 131.510 km im Juli 2022 folgende Defekte hinzu:


    131.510 km: lediglich eine kaputte Begrenzungsleuchte vorne (Kabel durchgescheuert), sowie neue Halteschrauben für den Zusatztank (10 Euro)




    ... und ein paar sonst so verlorene Schrauben über die Laufzeit (rund 30 Euro).




    Und weiter gehts! :driften:


    Die linke zum Gruß,

    Service Ölmagnet 131510 km.png


    Model: KTM 690 Enduro R / Bj. 2014 / akutell bei 131.510 km

    abgelassenes Öl: Meguin Megol Racer 10W60 (seit jeher Billigöl für unter 10 Euro/Liter:crazy:)

    Einsatzdistanz und -zeit des abgelassenen Öls: 10.241 km / 8 Monate

    --->Ölverbrauch auf dieser Distanz insgesamt: 0,5 Liter mussten seit dem letzten Service nachgefüllt werden

    Besonderheiten Motor/evtl. Tuning: Remus Hexacone-Komplettanlage mit dickem Krümmer, offener Luftfilterdeckel (ohne Mappinganpassung), 88° Grad Schalter


    Kurze Beschreibung:

    Nach dem Wechsel beider Nockenwellenlager bei 121.269 km (Siehe weiter hinten auf : ➡ Seite 4) scheint wieder alles in Butter. Lediglich im vorderen Siebdeckel fanden sich noch ein paar Ölaschebrösel, welche wohl tatsächlich vom überhitzten kleinen Nockenwellenlager gekommen sein dürften. Wie auch immer die dort hinkommen. :denk:


    Egal, so wies, aussieht gehts noch ein Weilchen. :driften:

    Ich fahr jetzt den 3ten gekörnten Satz und hatte keinen Schaden an den Kipphebeln, außer dass das Spiel irgendwann langsam zugenommen hat.


    Der erste Satz wurde bei 47.000km getauscht;

    der zweite Satz samt KH Achsen bei 90.000 km, also nach 43.000km im Einsatz getauscht;

    und der aktuelle Satz ist bis jetzt, aktuell bei über 131.000km, also nach 41.000km im Einsatz noch unauffällig.


    Details dazu unter:

    MAINTENANCE LIST KTM 690 ENDURO -
    A LIST WITH ALL THE NECESSARY REPAIRS AND MAINTENANCE WORK ON MY KTM 690 ENDURO R A List with all the necessary repairs and maintenance work of my KTM 690…
    www.dualadventure.com

    Das Schuldeingeständnis gibt es in der Form, das sie bei den neuen Modellen dickere Achsen einbauen.

    Ja, gut möglich aber wie auch hier schon debattiert zum Nachteil der Zahnradradien, was widerum in Totalausfällen selbiger endet. Eher eine Verschlechterung der Ausfallsituation, da noch größere Schäden und Gefahren entstehen. Also derweil auch keine ordentliche Lösung.

    Hui, dann lag ich mit meiner Einschätzung am Anfang des Threads : ...

    ... ja gar nicht so falsch. So wirds wohl bleiben das KTM fein raus ist.


    @Rotkäppchen und Diskussion: Ich fand das Kettenspannungsargument eigentlich immer schon am schlüssigsten von allen, da die auftretenden Kräfte bei den langen Federwegen gigantisch sind: Nur die wenigsten Fahrer haben die durchschnittlichen max. 85 kg samt Ausrüstung, welche KTM für die Fahrwerksgrundeinstellung verwendet. Noch weniger stellen den statischen Durchhang passend ein. Und nochmal weniger der "gewichtigen Fraktion" tauschen die Feder auf eine entsprechend Stärkere ,sodass sie den statischen Durchhang überhaupt richtig eingestellt bekommen. So kommt es dann recht schnell zu einer Ausschöpfung des maximalen Federweges. Ist die Kette dann nur minimal zu fest gespannt (was leider oft gemacht wird um das Kettenschlagen in den Griff zu bekommen), dann bekommt die Abtriebswelle bei jeder starken Kompression der Federung meist ordentlich radial, zusätzlich zum gerade anliegenden Motor-Drehmoment eine drüber.


    Aber schlussendlich ist ja mal ein Ergebnis vorliegend. Vielleicht kommt dann doch noch ein "inoffizielles Schuldeingeständnis" von KTM und das Teil wird in 1-2 Jahren nur mehr in erneut überarbeiteter Version verbaut. Who knows ...

    :driften:

    Auf der Straße wohl ja, im Gelände wenn man für maximale Traktion Drücke bis unter 1 Bar hinab fährt kann der Mantel von einem weichen Stollenreifen schonmal vom Felgenhorn springen und durchrutschen. Insbesondere da je nach Terrain doch mehr Formschluss/Kraft zwischen Reifenprofil und Oberfläche zustandekommen kann. Dafür gibts ja die Reifenhalter. Aber ja, andere Baustelle.

    Ich hab mir jetzt mal ein kleines Reifenluftdruck Prüfdingsbums geleistet.

    Ich finde das cool weil es schön klein und handlich ist und es auch einen digitalen Profiltiefenmesser integriert hat.

    Da kann ich mich nur anschließen. Habe ein baugleiches Noname für daheim und eine rein mechanische Variante unter der Sitzbank:

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    Bei mir gehts aber dank ohnehin nur bedingt asphalttauglicher Bereifung eher weniger darum den Straßendruck aufs 10tel genau zu treffen, als vielmehr darum beim Geländefahren nicht zu viel Druck abzulassen. Ich fahre nämlich seit jeher ohne Reifenhalter und an der Hinterachse trau ich mich nicht unter 1,3 bar runter. Darunter wäre nämlich kritisch wegen eines Venitlaußrisses aufgrund eines sich auf der Felge drehenden Reifens. :kapituliere:

    schlechtes Beispiel. Einer der besten Motore, die je gebaut wurden, von der Haltbarkeit her :)

    MMn ist der Vorgänger TDI mit Verteilereinspritzpumpe der Beste der 1,9er.


    Gerade bei meinem 1,9er mit Pumpedüsesystem finde ich es trotz hoher Servicиntervalle kombiniert mit den hohen Kräften die aufgrund der riemengesteuerten Einspritzelemente im Kopfbereich auftreten sehr verwunderlich, dass meiner als 1.Generationsfahrzeug mit diesem Aggregat und selbstbestimmter Erhöhung des Serviceиntervalls auf Longlifeniveau so gut hält. Man ließt ja doch dessöfteren bei den PD von ausgeschlagenen PD-Elemtsitzen bzw. undicht oder defekt gewordenen PD-Elementen, geplatzten Laderschläuchen gerade bei den ersten Motorproduktionsjahren der PD 1,9er.


    Zum Spaß haben :zwinker:  :wheelie:


    Letztes Jahr bin ich zwar 9000km mit meiner Flunda gefahren, aber für gewöhnlich schaff ich auch nicht mehr als 4500-5500km im Jahr

    5000km pro Jahr sind schon auch eine beachtliche Leistung. Immerhin ist das Motorrad dann kein Stehzeug mehr. Bei unter 3000km/Jahr finde ich es persönlich dann schon grenzwertig. Speziell wenn man sich eine nagelneue potente Möhre heimstellt. Da kommt man ja fast gar nicht dazu sich nach der Winterpause wieder ordentlich in das Fahverhalten seines Motorrades einzuüben. Diese Feststellung bekommt man ja auch zumeist bei der Einleitung von Fahrsicherheits-/ Kurventrainings bestätigt wenn die Gruppen aufgeteilt werden zwischen Fahrern mit über/ oder unter 5000 Jahreskilometern. Habe ich so zumindest schon zwei Mal erlebt.

    dualadventure

    Du verwendest dein Moped als Fortbewegungsmittel, ich als Fun Faktor.

    Und wenn ich fahre, dann nicht um von A nach B zu kommen oder möglichst viele Kilometer abzuspulen sondern einfach nur um Spaß zu haben :driften:

    Bewegst du dich denn nicht von A nach B fort wenn du Spaß hast?

    Du kannst mir glauben, dass ich sehr wohl mit Herzblut bei der Sache bin und auf Asphalt stets danach trachte die perfekt hinterschnittene Kurvenlinie zu finden.


    Aber wie gesagt, dass ist lediglich mein, nämlich einer eine von Millionen von Zugängen zu unser aller hier an Religion grenzenden Liebhaberei. ^^

    Nun ja, um den Thread mal am Laufen zu halten :crazy: : Wenn der Intervall z.B. 15.000km wäre und ich nur 2.500km/a fahre würde ich nicht 6 Jahre warten....


    Meine persönliche Vorgehensweise ist: Einmal im Jahr (Wintercheck), außer wenn Fahrleistung <3000km, dann alle zwei Jahre. Aber nie länger.

    Es kommt halt darauf an, wie sehr man sich darauf einlässt. Alle 3 Jahre bei rund 7-8000km Öllaufleistung wären bei deinem Beispiel meiner Meinung schon drin.


    Für mich als ein Motorradfahrer, welcher sich bei seiner Jahreskilometerleistung irgendwo im Bereich des oberen 2. Drittel des Jahresdurchschnitts von anderen Motorradfahrern bewegt, ist es ohnehin fraglich, für was man sich bei so geringer Laufleistung überhaupt ein Motorrad hinstellt. Da muss man ja schon Angst vor milchigem Öl haben, da die Karre nie heiß gefahren wird und sich entsprechend Kondenswasser über die Stehzeit im Motor bildet. (Rennstreckbetrieb mal außen vor gelassen).


    Ich seh das Wartungsthema einfach als notwendiges Übel an und bediene es seit jeher mit billigstem spezifikationserfüllendem Öl und namhaften Nachbaufiltern der bekannten Erstausrüster. Bis dato noch nie schlecht damit gefahren.


    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Zum Beispiel hier die Ölwechselaufstellung bei meinem aktuellen Fuhrpark:

    • meiner 690 Enduro: rund 10 Euro für zwei Filter +12 Euro für 2 Liter Öl alle 10.000km: mittlerweile +125.000km auf dem Tacho,
    • meinem Audi A4 1,9 Liter TDI Bj. 2001: rund 10 Euro für Ölfilter + 40 Euro für 5 Liter Öl alle 25.000km wobei eigentlich ein Ölwechsel alle 15.000 km die Herstellervorgabe ist: mittlerweile +430.000km am Tacho)


    Aber das ist nur mein persönlicher Zugang, der angesichts der zum teil schon durch die festgelegten Verbrauchereinstellung leider eben eigentlich nix zur Sache tut. Ich will auch keinen bekehren, nur eben aufzeigen was trotz Angstmache/Herstellerangaben möglich ist. Wie oben einleitend bereits erwähnt, jeder hat einen anderen Zugang zu diesem Wartungsthema mit Millionen von verschiedenen Meinungen. Bedauerlicherweise gipfelt es sehr eben dann doch oft in religionsgleichem Fundamentalismus und viel öfter gerade beim Motorrad an Liebesblindheit gepaart mit nur das Beste zu wollen, was ebene der Schmiermittelmarkt hergibt.


    :driften:

    Macht keine Religion draus. Einfach für sich entscheiden ob man die Garantie beibehalten will oder nicht. Wenn nicht, dann entsprechend der Herstellervorgaben nach Laufleistung und nicht nach verstrichener der Zeit das Öl mit einem normerfüllendem Öl ersetzen. Wenn moderne (vollsynthetische) Motorenöle in einem Drecksdiesel mit entsprechend starker Ölkohleproduktion schon bis zu drei Jahre durchhalten, tuts das in einem wenig belastetem Motorradmotor sicher auch so lange.

    Insbesondere da KTM ja auch schon Wechselintervalle bis zu 24 Monaten bei den schwereren Modellen vorsieht. Seht die verstrichene Zeit einfach gelassen. Ihr werft ja auch nicht Öl das unbenutzt ist nach 2 Jahren weg. Warum also auch wenig verschlissenes Öl vorzeitg entsorgen?


    Scheiß Marketinggeschwätz das die Leute kirre macht... :motzki:

    Wenn ich mir das hier alles so ansehe, mag ich gar nicht wissen wie bei meiner die Wasserpumpensimmerringe ausschauen, geschweige denn der Zustand der Welle sich darstellt.

    Ich hab bis dato noch immer die Werkskühlwasserfüllung drinnen und bis jetzt höchstens 0,3 Liter destilliertes Wasser insgesamt nachfüllen müssen (wohlgemerkt bei einer Laufleistung von +120.000km!)


    panda-facepalm.gif