Hi zusammen!
Ich habe mal eine Frage und würde mich über Eure Erfahrungen freuen.
Derzeit bin ich in Lima, Peru. Meine kleine Knatterbüchse hat jetzt ziemlich exakt 20000km erreicht. Normalerweise wäre jetzt ein Service fällig.
Da ich jedoch in der Vergangenheit hier in Südamerika jede sich bietende Gelegenheit genutzt habe, um dem Motorrad einen Service zukommen zu lassen, habe ich einen Service bei 10000km in Santa Cruz, Bolivien und einen weiteren bei 15000km in Bogota, Kolumbien machen lassen. Jeweils bei offiziellen KTM Händlern. Dass einer von denen den Service nicht im System vermerkt hat, ist eine andere Geschichte. Ich habe die Rechnungen aufgehoben.
Nun bin ich also in Lima. Von den gefahrenen Kilometern, habe ich erst die Hälfte eines Intervalls gefahren. Nach den "festen Intervallen" wäre jetzt ein Service fällig. Da ich jedoch nun nur noch Straße bis Santiago de Chile fahre, ist die Beanspruchung seit Bogota viel niedriger als im vorherigen Offroadbetrieb, würde ich jetzt ungerne einen Service machen lassen. Wenn ich in Santiago bin, hat die Katie 24000km erreicht, kommt in den Container und wird nach Deutschland verschifft. Dort bekomme ich sie zurück und bringe sie direkt zum Händler.
Das Getriebe ist sackhakelig (war es von Anfang an) und wurde über Laufleistung einfach nicht geschmeidiger. Der erste Gang springt oft wieder raus, runterschalten ist oft nur durch Spielen mit der Kupplung möglich, was blöd an Ampeln ist, wenn ich im vierten Gang heranrolle und dann nicht normal mit gezogener Kupplung herunterschalten kann.
Außerdem war da noch das Geräusch von meiner Steuerkette bei kaltem Motor. Und das hätte ich gerne auf Garantie repariert.
Nun bin ich auf Eure Erfahrungen gespannt. Was zählt mehr: Tatsächliche Laufleistung nach einem Service oder die sture Einhaltung der Serviceintervalle.
PS.: Wenn man lange reist, tun 150 Dollar für einen Service (das wäre der Preis hier in Lima ohne irgendwelche Extras und Probleme), der eigentlich unnötig ist, schon weh. Davon kann ich hier fast eine Woche leben. In Deutschland ist es teurer, aber da arbeite ich auch und dann ist das etwas anderes.
Beste Grüße aus Lima,
Thomas