Gabel quietschen beim schieben superduke 1290

  • Hallo ich hab ein Problem mit meiner Gabel!!!! Und zwar quitscht sie manchmal beim schieben oder beim
    rollen, es ist mal stärker mal schwächer aber unangenehm da es sich bis in den Lenker überträgt!! Ich habe schon die Felge abdrehen lassen, außerdem neue Beläge und Scheiben montiert.. . es ist etwas besser geworden aber immer noch da!!!! Ach so die Gabel ist auch überarbeitet, zwecks ansprechverhalten und mein Fahrwerk guru meinte das es keine Auffälligkeiten gäbe ausser halt das es eine Standard wp Gabel seie!!!
    Hat vielleicht einer ein ähnliches Problem oder eine Idee!!!! :denk:

  • Die Gabel quietscht ? Hä...staun..stehe gerade auf dem Schlauch..


    Deine Symptome weisen eigentlich genau auf die im Forum beschriebenen Probleme des Bremsquietschens/ schleifen hin..die ich auch selber hatte.


    Auch deine Fehlerlösung sprich Felge abdrehen / Beläge / Scheiben.. weist darauf hin.


    Du wirst wohl die Bremskolben durch Stahl DLC / TinNitrit beschichtete und neuen Dichtungen ersetzen müssen.


    Grüße


    Gesendet von meinem LG-H930 mit Tapatalk

  • Mach die Bremssättel erstmal sauber und schmier die Kolben mit ATE PAste, dann sollte das weg sein.
    Andere Bremskolben ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
    Das ist eine Schwingungsresonanz die sich von den Bremsen auf die Gabel überträgt, so denkt man die Gabel quietscht.

    :peace:

  • Danke für die schnelle Antwort, ich hatte mich auch schon mal den bremskolben gewittmet, hatte sie gereinigt, sie aber nicht ausgebaut, es sah damals so aus das sie nicht gleichmäßig ausrücken !!!
    Aber eigentlich dachte ich das die Brembosättel von der Qualität recht hoch angesiedelt sind bzw, dachte ich das man sie nicht noch mit anderen kolben aufrüsten müsste!!! Also meint ihr das geräusch kommt von den Brembosätteln

  • Nein die Geräusche kommen von den Belägen auf der Scheibe.
    Ausbauen muss man die Kolben nicht, nur recht weit rausdrücken und mit der blauen ATE Paste (die Tube is blau, nicht das Fett) die Kolben schmieren.
    Die Sättel sind schon ok, aber der Abrieb und diese komische Spange hinter den Belägen machens nicht einfacher.


    Achja, ich mach das sicher 3-4 mal pro Saison, immer wenn ein neuer Satz Reifen draufkommt, da hat man die Zangen eh in der Hand.

    :peace:

    Einmal editiert, zuletzt von Ochito ()

  • Ja okay ich schau auch danach aber wohl net so explizit wie du !Bzw.
    Ich hab nur max, 2 mal die Schluppen unten, Respekt !!Hattest du das Problem auchschon mal








    zw

  • Hi, hab die kolben gereinigt und gefettet mit dem Ate Fett,, es sind auf jeden Fall die Kolben denn das Rad lässt sich leicht drehen und kein Belag schleift beim schieben!!! Also ich voller Freude auf's Moped und ne Runde gedreht, nur leider ging es nach den ersten harten bremsungen wieder los, bald noch stärker als erst!!! Selbst wenn ich sie auf dem Ständer aufbocke schleift es in der Gabel!!! Ich überlege ob ich jetzt mal die Zangen aufmache und nachschaue wie die Dichtungen ausschauen, denn mir kommt es vor das die kolben nicht gleichmäßig ausrücken obwohl sie sich relativ leicht bewegen ließen !!! Was meint ihr....

  • Die letztlich wirklich funktionierende Lösung steht hier im Thread geschrieben..


    aber Recht hast du..kontrolliere mal die Dichtungen..ich täte bevor man beschichtete Kolben kauft alles auseinanderholen..Kolben und Dichtungen raus..alles reinigen..vor allem die Dichtungen schön fetten mit ATE und es nochmals probieren..


    Andererseits kannst dann auch gleich neue Kolben mit Dichtungen rein..lol..dann herrscht Ruhe und es flutscht..


    ich weiß..ärgerlich..bei dem einen ist es ausgeprägter bei dem anderen weniger..gequietscht hat bei mir nix nur geschliffen und das Rad war nicht wirklich frei..


    jetzt herrscht Ruhe im Karton.

  • eine schöne Kontrolle ist die Leichtgängigkeit. Die Kolben sollten sich mit der Hand je Seite paarweise eindrücken lassen dann stellen sich Bremsbeläge auch wieder zurück. Wenn die Kolben nicht wirklich gründlich gereinigt werden ggf. mit einem alten verschlissenen ganz feinen Schleifpapier geläppt werden stellt sich das Problem der schleifenden Bremsbeläge ganz schnell wieder ein, so meine Erfahrung. Bei der letzten Kontrolle stellte ich wieder ein leichtes Schleifen fest aber noch kein quietschen. Mit dem nächsten Reifenwechsle werde ich wieder gründliche reinigen müssen wie beschrieben. Doch auf der anderen Seite bei 103.000km Fahrleistung können diese jetzt auch mal verschlissen sein.

    LC 4 640; 350EXC;85 SX,105 SX, GSR 600, SR500; ZXR750R;2 X RC 390 R,

  • Hallo, ich hatte mir jetzt im Winter neue titan beschichtete Kolben mit neuen Dichtungen einbauen lassen, konnte sie ja die ganze nicht testen, da es mopped ja nicht angemeldet war!!

    Also heute hat es wettertechnisch für eine Probefahrt gepasst, Klamotten an und los.

    Die erste Meter war noch alles gut, nur nach ein paar Mal bremsen war das gehaste Geräusche wieder da!!!! Ausserdem hatte ich noch neue Bremsscheiben und rote Brembo Beläge montiert.

    Als ich wieder zuhause war, hab ich die Verschraubung der Gabel und Bremssättel gelöst und nach mehrmaligem einfedern, schieben, bremsen alles wieder mit allen drehmomenten wieder angezogen, es tut aber weiterhin leicht quietschen, das bestimmt bei meiner nächsten Ausfahrt schlimmer wird, die Bremskolben mit Dichtungen würden in einer Fachwerkstatt getauscht und ließen sich auch leicht und gleichmäßig bewegen!!

    Hat vielleicht jemand noch eine Idee, den die bremsgeschichte nervt mich tierisch!!!

  • Hallo

    Ich hatte damals, zusätzlich zu der ganzen Reinigung und einfetten mit der Bremspaste, die Kanten der Bremsbeläge mit einer Feile gebrochen. Also eine kleine Fase an den Belägen angebracht

    Hast das schon mal probiert?

  • Hab ich jetzt genauso festgestellt. Habe jetzt die roten Brembo Beläge eingebaut und seit dem macht die Bremse ziemlich laute Schleifgeräusche und schiebt sich auch schwerer. Aufgebockt lässt sich das Rad von Hand nur schwer drehen. Kolben habe ich gereinigt und mit ATE blau geschmiert. Mit den originalen Bremsbelägen war das wesentlich besser. Bin jetzt aber noch nicht viel gefahren nach dem Umbau, vielleicht wird es ja noch besser.

  • Auch Bremsbeläge müssen eingefahren werden. Das dauert ja nach Art wie gebremst wird 50 bis 200 Km.


    Die Leichtgängigkeit der Beläge in ihren Führungen ist das zweite Thema.

    Da durch Federdruck das nicht immer leicht zu spüren ist braucht es besondere Sorgfalt.


    Es hat sich bewährt die Anlagestellen ggf. von überflüßigem Lack zu räumen und mit Keramikpaste für Leichtgängigkeit zu sorgen.


    Kupferpaste an ABS Bremsanlagen zu verwenden ist fachlich ein no go.

    Motorradkompetenz kann man nicht kaufen. Auch nicht mit Testsiegern oder Alpenkönigen. :teuflisch:

  • Ich stimm dir da vollkommen zu. Allerdings verstehe ich nicht warum bei ABS Bremsanlagen keine Kupferpaste verwendet werden soll?

    Da wo die Paste hin kommt ist doch kein Unterschied zu einer ohne ABS.

  • Nein die Beläge waren frei beweglich im Sattel. Keramikpaste habe ich verwendet. Baue Bremsbeläge auch nicht zum ersten Mal ein. Ob dicker weiß ich nicht, keine Ahnung wie dick die originalen sind.

  • Das ist eine klare Vorgabe der Bremsenhersteller.


    Kupfer in Verbindung mit Alu kann zu Kontaktkorrosion führen. Kupfer kann weil elektrisch Leitfähig die ABS Sensoren beeinträchtigen.


    Es braucht jetzt und hier keine neue Disskusion ausbrechen, die Vorgaben der Systemhersteller-Bremsen sind da eindeutig.

    Motorradkompetenz kann man nicht kaufen. Auch nicht mit Testsiegern oder Alpenkönigen. :teuflisch: