Kupplungsschmierdüse Gewinde verhunzt

  • Ich könnte im Strahl :kotz:


    Bin gerade dabei das Kettenkit zu wechseln. Da meine Kupplungsschmierdüse beim letzten mal schon etwas schwerer raus/rein ging und die düse an sich auch nicht so pralle aussah, dachte ich mir schon: bestellste ne neue und baust die in dem Zuge des Kettenwechsels gleich mit ein. Gesagt getan, alte Düse raus, ging wie gewohnt auch schon ein wenig schwerer. Nachdem ich dann mal ins Loch schaute, siehe da, da ist was im Gewindegang :Daumen runter:

    War auch ein Stück vom Gewindegang der Düse abgebrochen(schon bei der alten, als auch jetzt bei der neuen weil ich erst nach dem ersten Versuchs des Hineinschrauben genauer geschaut habe).

    Den abgescherten Gewindegang konnte ich mittels Pinzette rausholen. Dann noch etwas mit Wattestiltupfern im Loch rumgetupfelt um auch die letzten winzig kleinen Partikel zu Tage zu fördern.

    Ergo: Düse Nummer 2 ist bestellt. Ebenso ein Gewindeschneider für M6x0,75.


    Mein Plan: mit dem Gewindeschneider einmal kurz durchgehen um sicherzustellen, dass das Gewinde wieder frei ist. Dann die neue Düse einbauen. Das passende Werkzeug für die düse habe ich mit der letzten Bestellung auch schon, damit geht es wirklich viel besser da die Düse auch auf dem Werkzeug klemmt und man sie somit besser rein und rausbekommt.


    Ich hoffe dass das Gewinde nicht gänzlich übern Jordan ist und es damit dann erledigt ist.


    Mein Plan sieht vor, die "Reinigungsgänge" des Gewindeschneiders leicht mit Fett zu versehen, damit evtl auftretende Späne daran haften bleiben und nicht im Nirvana verschwinden. Anschließend könnte man nochmal kurz zur absoluten Absicherung den Motor starten, damit das austretende Öl evtl vorhandene Späne nach oben raus fördert.


    Für andere Tipps bin ich jederzeit offen. :kapituliere:

  • Mein Plan sieht vor, die "Reinigungsgänge" des Gewindeschneiders leicht mit Fett zu versehen, damit evtl auftretende Späne daran haften bleiben und nicht im Nirvana verschwinden. Anschließend könnte man nochmal kurz zur absoluten Absicherung den Motor starten, damit das austretende Öl evtl vorhandene Späne nach oben raus fördert.


    Für andere Tipps bin ich jederzeit offen. :kapituliere:

    Würd ich genauso machen. Klingt nach nem guten Plan!

  • Vorsichtshalber den Gewindebohrer auf das Gewinde der Kupplungsschmierdüse legen. Die Steigung muss deckungsgleich sein.

    Das mit dem Fett hätte ich auch empfohlen, es darf maximal ja nur kleinen Abrieb geben.

    Sollte es beim Gewindeschneiden von Anfang an schwergängig sein, leihe dir einen Satz Dreischneider beim nächsten Metallbetrieb kurz aus.


    Der Schaden an einem Gewinde ohne Last ist schon ungewöhnlich.



    Grüße
    Michael

    It isn't easy being perfect, but somebody has to be.

    Niki Lauda :winke:


    1975 Suzuki 550 GT, 1982 Suzuki 750 SZ Katana, 1985 Suzuki 1100 SZ Katana, 2012 BMW F800 GT, 2021 KTM 1290 GT

  • Auf der packung der neuen düse stand ja M6x0,75. Also Feingewinde. So habe ich nun auch den Gewindeschneidsatz bestellt, der ist schon 2-teilig, also mit Vor- und feinschneider.


    Ich vermute aufgrund des Ausbruchbildes an der Düse, dass nur der erste/zweite Gang beschädigt sein könnte

    Grüße
    André :wheelie:

  • Normal ist bei M6 eine Steigung von 1mm. Die 0,75 weisen darauf hin, dass das Gewinde selbsthemmend ist (alle schiefen Ebenen kleiner 15 Grad).


    Das mit dem Zweischneidersatz ist natürlich prima.


    Grüße

    Michael

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  • Auf der packung der neuen düse stand ja M6x0,75. Also Feingewinde. So habe ich nun auch den Gewindeschneidsatz bestellt, der ist schon 2-teilig, also mit Vor- und feinschneider.


    Ich vermute aufgrund des Ausbruchbildes an der Düse, dass nur der erste/zweite Gang beschädigt sein könnte

    Es gibt Gewindeschneider speziell für Sackbohrungen, der wäre hier die beste Wahl, der transportiert die Späne "rückwärts"....

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


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  • Gewinde ist gerettet :knie nieder:

    Mit Vor- und Fertigschneider(beide gefettet um die Späne zu fangen) nachgeschnitten. Anschliesend nochmal kurz gestartet um evtl vorhandene Restspäne mit dem Öl nach oben zu drücken. Den Rest muss der Ölfilter fangen :grins: . Waren aber nur sehr kleine Alupartikel, keine größeren Späne.

    Die Düse ging anschließend sehr leicht rein. :Daumen hoch:

  • Hallo, wäre es nicht möglich die Düse mit einer Düsenahle zu reinigen?

    Also ohne die Düse rauszuschrauben?

    Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein,
    und dein Verstand wird ohne Angst sein.

  • theoretisch sicher aber dann stopft man ja den Dreck zurück und holt ihn nicht raus. Der würde sich also sicher dann wieder zeitnah dort ansammeln

    Grüße
    André :wheelie:

  • Hallo, wäre es nicht möglich die Düse mit einer Düsenahle zu reinigen?

    Also ohne die Düse rauszuschrauben?

    Verwendung der Düsennadel wie beim Vergaser nur im eingebauten Zustand, wenn man von beiden Seiten rankommt,

    ist doch logisch :zwinker:

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • theoretisch sicher aber dann stopft man ja den Dreck zurück und holt ihn nicht raus. Der würde sich also sicher dann wieder zeitnah dort ansammeln

    Habe dann einfach mit 10bar nachgeblasen und alles gut, bis jetzt zumindest 🤗 aber jeder kann machen wie er will.

    Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein,
    und dein Verstand wird ohne Angst sein.

  • Nach meiner Einschätzung ist die Reinigung der Düse geboten wenn ein hakeliges Kuppeln/Schalten vorliegen sollte.

    Bisher habe ich bei der Düse nämlich noch nie eine Verschmutzung fest gestellt und auch keinen Unterschied im Kupplung/Schaltverhalten nach Reinigung oder Austausch .

    :wheelie:immer wieder schön..

    Einmal editiert, zuletzt von Schaumburger () aus folgendem Grund: Falsche Beschreibung der Düse entfernt

  • Verwendung der Düsennadel wie beim Vergaser nur im eingebauten Zustand, wenn man von beiden Seiten rankommt,

    ist doch logisch :zwinker:

    Nachtrag: ein Düsenahle bzw. - nadel wird eigentlich zum Vergrößern der Bohrung verwendet.

    Aber mir einer Kleineren geht das Reinigen auch, nicht jeder hat Pressluft zum Durchblasen...

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • Soweit ich mich erinnere handelt es sich bei der Düsenöffnung nicht um eine Bohrung, sondern sieht so aus als ob die hauchdünne Schicht aufgebrochen wurde und ein Riss erzeugt wurde. Die Öffnung hat also nicht die Form einer Düsennadel.

    Nach meiner Einschätzung ist die Reinigung der Düse geboten wenn ein hakeliges Kuppeln/Schalten vorliegen sollte.

    Bisher habe ich bei der Düse nämlich noch nie eine Verschmutzung fest gestellt und auch keinen Unterschied im Kupplung/Schaltverhalten nach Reinigung oder Austausch .

    Ich hatte meine mal draußen, ohne Grund, einfach so.

    Ist für mich eine ganz normale Öldüse ( halt mit Schlitz) wie an anderen Stellen auch, z.B. wie im Zylinderkopf für die Nockenwellen.....

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • Also da kann ich weder einen absichtlich herbeigeführten Riss noch einen Schlitz erkennen, für mich sieht das aus wie eine runde Bohrung.

    Aber vielleicht sind heute ja meine Augen auch noch nicht ganz wach. :zwinker: