Motorradstiefel Kaufberatung gesucht

  • Ich hab 2020(?) für die Generalüberholung meiner Transopen GTX (neue Membran+Sohle) pro Stiefel 120€ bezahlt.

    Dann ist das ja das gleiche, was ich heuer bezahlt habe.

    Eigentlich nicht, weil ich auch noch neue Titan Schleifer und Schaltverstärkungen bekommen habe.

  • Hey Ho und besten Dank für eure Antworten =)

    Also wären die Sporttourer / Sportstiefel von Büse Müll?

    Und Daytona ist quasi der Maybach unter den Motorradstiefeln?

    Dann muss ich wohl erst mal 350€/400€ sparen um mir Daytonas zu gönnen.

    DLzG Dennis

    Büse ist kein Müll.

    Nur in der Zeit in der du 3 bis 4 Paare Büse-Stiefel verbrauchst hast du ein Paar Daytona's in Benutzung.


    Dann schickst du sie zu Frey Daytona nach Eggenfelden zur Überholung und fährst sie weitere 10 Jahre.


    Wenn du das langweilig findest, ok.

    Nachhaltigkeit ist manchmal wirklich langweilig.

    Im warsten Sinne des Wortes.

    :Daumen hoch:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Nein nicht langweilig und Nachhaltigkeit ist top, allerdings fehlt mir gerade das Geld um "mal eben" 400€ für Mopedstiefel auszugeben.

    Aber klar wäre es auf langer Sicht sinnvoller sich Daytonas zu gönnen, weil man diese reparieren / instandsetzen lassen kann.

    Allerdings frisst eine Scheidung auch viel Geld und da ich mich von allem anderen mehr oder weniger trennen könnte, werde ich meine 1290 SDR (Debby) um jeden Preis behalten wollen.

  • Büse ist kein Müll.

    Die Stiefel, die ich von Büse hatte, waren Müll. Das erste "wasserdichte" Paar schon bei der zweiten Regenfahrt klatschnass innen, das zweite Paar (der Austausch auf Garantie) immerhin erst bei der fünften Regenfahrt.


    Aber wenns Budget einfach keine Daytonas oder ähnliches hergibt, dann muss man einfach Abstriche machen. Ich hätte auch gern einen 911er, gibt mein Budget aber halt nicht her.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Ich hatte 2015 einen Highsider auf Sardinien. Den konnte ich zwar abfangen, aber bis ich das erledigt hatte, war die nächste Kurve schon da und ich habe noch versucht, den Radius im Graben zu fahren. Jedenfalls bin ich gescheitert und fing mir eine Weber-B Fraktur ein. Umgangssprachlich Knöchel gebrochen.

    Wäre das schon lästig gewesen, hatte ich dann noch das Glück, mir bei der OP einen Krankenhauskeim einzufangen, was einen erneuten KH-Aufenthalt nach sich zog.

    Nach 3 Monaten konnte ich - der im 5.-Stock Altbau ohne Lift wohnt - wieder ohne Krücken laufen.

    Gekostet hat das die Beitragszahler so rund 25.000 Euro, allein die Schachtel mit den speziellen Antibiotika schlug mit rund 2500€ zu Buche.


    Warum ich das erzähle? Mit Stiefeln mit Innenschuh wäre es vermutlich nicht passiert. Wäre für alle Beteiligten stressfreier und deutlich billiger gewesen.

    Im Frühjahr 2016 hab ich mir dann den Voltex EVO von Daytona geholt.

  • Billiger wie jede Scheidung. :prost:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich mir vor langer Zeit bei nem Sturz auf der Rennstrecke mit Gaerne Rennstiefeln am linken Sprunggelenk ne unschöne Bänderverletzung zugezogen habe, die mir teilweise heute noch Probleme macht und mir neulich bei nem eigentlich harmlosen Rutscher mit Alpinestars Rennstiefeln auch was am rechten Sprunggelenk geholt habe, werde ich mir nach euren Feedbacks hier wohl auch Daytona Stiefel mit Innenschuh holen.


    Habe immer auf Sprunggelenksschienen geachtet und auf Race Stiefel gesetzt, werde aber jetzt auf Stiefel mit Innenschuh umsteigen.

    Muss demnächst mal testen und mich beraten lassen in nem vernünftigen Fachgeschäft mit Daytona Produkten, aber denke der EVO Voltex ist für meine Anwendung (schnelles Touring, Tagestouren und auch mal Wochentouren) wahrscheinlich der Beste.


    Habt ihr Erfahrungen bei Daytona mit und ohne Goretex?

    Sind die Goretex sehr viel wärmer im Sommer?

    Ich fahre sehr selten bei Regen und würde eher den Kompromiss eingehen ohne Goretex mal nasse Füße zu haben, wenn die Goretex merklich wärmer sind.


    Zieht man mit in Betracht, dass die Stiefel in bestimmten Umfang repariert werden können, relativiert sich der Preis auch wieder ein bisschen.


    Danke für das Teilen eurer Erfahrungen. :Daumen hoch:

    Einmal editiert, zuletzt von Nightmare48 ()

  • Übrigens als Tipp für Styler, falls Geld keine Rolle spielt. Man kann wohl den Daytona Innenschuh mit dem Außenschuh des SupertechR kombinieren. Quasi top Sicherheit mit guter Optik.

    Gruß Julian :winke:

  • Das fahren, sagt ein Gerücht, die meisten Profi's die von A-Stars gesponsert werden.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Hallo ,
    meine "Daytona Trans GTX" haben auch ohne Innenschuh bisher meine Füße - Dank 2,8 mm starkem Rindleder - immer bestens geschützt !

    Bei den über 500 000 km waren einige Situationen und Stürze - die mit Turnschuhen oder ähnlichem Mist , ganz anderst abgegangen wären .

    Seit 1986 - wo ich beinahe nach einem Motorradunfall mit Rennstiefelchen um meinen Fuß gekommen wäre - fahre ich nur noch solides hohem Schuhwerk (damals SIDI Endurostiefel) und Dank den Daytonas die letzten ca. 25 Jahre mit trockenen Füßen .

    Einmal editiert, zuletzt von itruk ()

  • Ohman, nach euren Sturzerzählungen bin ich echt am überlegen, mir doch dann besser Daytonas zu gönnen. Denn auch wenn ich "nur" gesittet auf der Landstraße fahre, gibt es dort jedoch bei fast jeder Ausfahrt immer brennsliche Situationen, weil meistens andere Verkehrsteilnehmer nicht auf uns Biker achten. Ich fahre seit 20 Jahren (zwar mit Unterbrechungen) Motorrad, und bin zum Glück noch nie gestürzt oder hatte mit dem Bike einen Unfall. Aber gerade Füße und Gelenke können sehr böse und langjährige Verletzungsfolgen nach sich ziehen.


    Und meine Debby ist mein erstes Power Naked Bike und bin extra von Textilkombi auf Lederkombi umgestiegen, dann sollten auch anständige Schuhe drin sein.

    Hätte meine SIDI Stiefel damals nicht mit verkaufen sollen, als ich meine GSX-R 1000 L2 verkauft hatte.


    Welche Daytonas könnt ihr mir denn empfehlen die man vllt unter 300€ kaufen kann?

    Sie müssen nicht Wasserfest sein und müssen auch nicht Wintertauglich sein.


    DLzG Dennis

  • Ernst gemeinte Frage, was macht einen Stiefel mit Innenschuh sicherer als einen einteiligen Stiefel der ja auch entsprechende Protektoren hat?

    Grüße

    Thomas

  • :guckst du hier:  KLICK


    Die Innenhalbschale ist so stabil das du sie nicht durchbiegen kannst.


    Das kannst du aber mit allen Stiefeln machen die mit Kunstoffschienen verstärkt sind.


    Das Fußgelenk ist das beweglichste Gelenk an unserem Körper. Und das

    empfindlichste was Brüche und Bänderverletzungen angeht.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • So ähnlich ist es mir 2020 auch passiert, allerdings mit viel glimpflicheren Ausgang.

    Bin mit dem Tragen einer Aircastschiene davon gekommen und 4 Wochen später ging Moppedfahren(ohne Schiene) zumindest schon viel besser als zu Fuß gehen (mit Schiene) . :Daumen hoch:

    Allerdings spüre ich heute noch das Gelenk ab und zu, und die Beweglichkeit ist auch leicht eingeschränkt.


    Jedenfalls hatte ich beim Umfall Daytpna Travelstar an.

    Passform, Komfort und Wetterschutz über jeden Zweifel erhaben.

    Allerdings sind die um den Knöchel rum einfach zu labberig.

    Als Konsequenz hab ich mir dann ebenfalls die Voltex GTX gekauft.

    Und kurz danach noch den Innenschuh ohne Membran für warmes Wetter.

    Einfach top!

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....