Liebe Freunde, möchte mit Euch meinen Schmerz teilen.
Vor 2 Tagen während einer Fahrt (4-te Gang, 60 km/h) plötzlich der Motor stehen geblieben. Keine auffällige Vibration, keine Klappergeräusche oder ähnliches, einfach aus.
Startversuche zwecklos, alle Sicherungen i.O. Nach Anschließen der Starthilfe vom ADAC der Anlasser wollte normal drehen,das relay machte klack-klack, alles normal, bloß der motor hat's blockiert. Da kamen Paar mal die ersten verdächtigen Scherbengeräusche aus dem Motor.
Nach Erstinspektion beim KTM-Händler: 1) Spanner der Steuerkette kaputt, 2) Steuerkette gerissen, 3) der Kolben, die Ventile und (möglicherweise) Zylinder beschädigt. Reparaturkosten 2000 - 3000 EUR inkl. Arbeitsstunden.
Zum Fahrzeug: vom Jahr 2022, gebraucht gekauft mit 4.500 km für 5.000 EUR, aktueller Kilometerstand 16.000 km.
Das größte Problem ist, ich habe es verschleppt nach 15.000 km das Service-Check machen zu lassen. Jetzt habe keine Hoffnung auf KTM Kulanz. Bleiben auf Kosten einfach nur sitzen oder verkaufe die Maschine auf Einzelteile.
Eine philosophische Frage wäre, ob es "normal" ist, dass die Steuerkette nach 16.000 km reißt? Deutet sowas auf Designfehler oder Produktionsfehler hin? Hat irgend jemand vielleicht einen guten Rat für mich, was ich sonst gegen KTM versuchen könnte?
Vielen Dank schon Mal im Voraus :-)