Starter-Relais defekt

  • Gestern konnte ich nach dem Tanken nicht mehr starten. Strom war da, Display ging. Hatte erst die Schalter an Kupplung und Seitenständer in Verdacht, dann die Sicherungen. Alles geprüft.

    Dann ADAC gerufen. Der Mann war fit und hat sehr schnell rausgefunden, dass das Starter-Relais nicht mehr tat. Das konnte er überbrücken und ich konnte heimfahren.

    Wäre weniger schön geworden, wenn mir das irgendwo in Spanien oder Italien passiert wäre.

    Mopped ist in der Werkstatt und dann geht es weiter.

    Tom

  • welchen Km-Stand hast du?


    Müsste nicht der Anlasser/ Startstrom gebrückt werden?

    Wie genau hat der das Relais überbrückt?

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Hallo ,

    durch den Relaiskontakt wird der Batteriestrom direkt über ein dickes Kabel dem Anlasser zugeführt !

    Also braucht man nur mit einer Spitzzange das Plus der Batterie auf den dicken ABGANG so lange Brücken , bis der Motor anspringt .

    Damit sind die beiden fetten Kabel bei der 30A-Sicherung gemeint .

  • Hallo Peter,



    kt-shifter hat schon Recht, es wird nicht das Relais gebrückt, sondern die die beiden Hochstromfähigen Kontakte.


    Umgangssprachlich passt es aber schon (STARTERRELAIS überbrückt)


    Anlassermagnetschalter.jpg

    Anbei ein Symbolbildbild , ging früher mit einem Schraubenzieher und etwas Funken oder heute Anlasserplus an Batterieplus mit einem Starthilfekabel.



    Grüße

    Michael

    It isn't easy being perfect, but somebody has to be.

    Niki Lauda :winke:


    1975 Suzuki 550 GT, 1982 Suzuki 750 SZ Katana, 1985 Suzuki 1100 SZ Katana, 2012 BMW F800 GT, 2021 KTM 1290 GT

  • Schrieb Tom ja auch.

    Brücken und fertig. Mir war klar das er die Anschlüsse am Relais meinte.



    Ich habe nur Bilder im Kopf wenn Experten mit eingelegtem Gang brücken.

  • 40.000/100=400 Startvorgänge, eher weniger.

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  • Die Werkstatt sagt, dass es nicht das Relais, sondern die Schaltereinheit am Lenker ist.

    Dann konnte also tatsächlich das Relais gebrückt werden.✌️

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  • Ein Relais kann man auf zwei Arten "gebrückt" werden.


    Einmal der Steuerstromkreis und einmal der Laststromkreis.


    Für den Steuerstromkreis braucht es eine externe Spannungsversorgung, für den Laststromkreis das entsprechend starke Kabel.

  • Der fachkundige ADAC-Mann wird einfach Klemme 30 am Relais angelegt haben, so das das Relais angezogen und den Reaktor gestartet hat.

    Da die Batterie genau daneben liegt war das ein Klacks.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Hallo ,

    durch den Relaiskontakt wird der Batteriestrom direkt über ein dickes Kabel dem Anlasser zugeführt !

    Also braucht man nur mit einer Spitzzange das Plus der Batterie auf den dicken ABGANG so lange Brücken , bis der Motor anspringt .

    Damit sind die beiden fetten Kabel bei der 30A-Sicherung gemeint .

    Ganz genau so, der obere Anschluß ist Batterieplus, der untere geht zum Anlasser....es kann so einfach sein :zwinker:



    Screenshot 2025-10-24 164331.jpg

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :Kürbis: CLICK HERE to see my beast (2016) :grins: or CLICK HERE to see my Fazer (2006) :grins:


  • Wenn man das Relais als solches brücken will, nimmt man den Saft vom Anlasser Strom an Relais Plus. Da brauchts nix weiter externes.

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  • Die Werkstatt sagt, dass es nicht das Relais, sondern die Schaltereinheit am Lenker ist.

    Bei mir was das tatsächlich nach dem 1000er Service der Fall. Ich gehe davon aus dass die Kollegen dort die Maschine auch schön gewaschen habe :)

    Auf jedenfall ging sie nicht mehr an als man sie mir rausfahren wollte. Habe dann 3 Tage auf eine neue Lenkerarmatur gewartet.

    Mein Händler meinte die gehen wohl öfters mal kaputt....

  • Bei mir was das tatsächlich nach dem 1000er Service der Fall. Ich gehe davon aus dass die Kollegen dort die Maschine auch schön gewaschen habe :)

    Auf jedenfall ging sie nicht mehr an als man sie mir rausfahren wollte. Habe dann 3 Tage auf eine neue Lenkerarmatur gewartet.

    Mein Händler meinte die gehen wohl öfters mal kaputt....

    Hmm, das würde bedeuten, dass man bei der 1390er in 2024 dann noch die alten, mehr problembehafteten Armaturen mit der alten Artikelnummer verbaut hat.

    Also bleibt achtsam bei übermäßigen Regenfahrten bzw. Austausch innerhalb der Gewährleistung.

  • Hmm, das würde bedeuten, dass man bei der 1390er in 2024 dann noch die alten, mehr problembehafteten Armaturen mit der alten Artikelnummer verbaut hat.

    Also bleibt achtsam bei übermäßigen Regenfahrten bzw. Austausch innerhalb der Gewährleistung.

    Hallo ,

    entweder man benutzt sein Moped - wie blau - zum Reisen und fährt damit bei jedem Wind und Wetter , oder meidet den Regen damit eventuell schadhafte Armaturen ja geschont werden .

    Am Besten aber geht man damit sehr "achtsam" um und fährt möglichst wenig Kilometer (< 10 000 km in 4 Jahren) damit man dann nach der Garantiezeit (4 Jahre) mit eventuell auftretenden Fehlern - die vielleicht durch schlechte Zulieferteile oder konstruktive Mängel entstehen - ordentlich belastet wird !