Avon Trailrider

  • Ich habe nun seit fast 2000km den AVON drauf. Bis jetzt fühlt er sich bei alle Fahrsizuationen sehr gut an und ich "vertraue" ihm ganz und gar. Das war beim CTA und PST2 nicht so. Bis jetzt bin ich noch nicht ins Gelände gekommen und hab auch noch keine BAB Fahrt hinter mir. "Nur" kurvige Landstarssen in den Bergen und Alpenvorland. Also ähnlich wie im Bayerwald. In 2 Wochen gehts in die Dolomiten und im Juni nach Friaul zum Schottern. Dann kann ich mehr berichten.... Für mich ist der AVON im Moment die beste Wahl für unserem Eisberg!

  • Hier für alle Interessierten: Komme gerade von 1400km Dolomiten zurück. Von den Wetterbedingungen war alles dabei: Auf den Pässen oben 5°C und Teer teils sehr kaputt durch Frostschäden. im Tal bis zu 22° und viel Sonne. Teils Wolkenbruchartige Regenschauer. Aber Trailrider hat alles super gemeistert. Selbst auf Riesel und sehr schmutzigen Fahrbahnen im Regen hatte ich immer ein sehr gutes Gefühl. Nur 1 Mal in der Kurve leicht weggerutscht. Ich glaub da einfach Dreck, den ich übersehem hab. Und im Grenzbereich in den Kehren kam die Rückmeldung sehr "gefühlvoll" dass die Schräglage langsam genug ist. Nach dem Conti und dem Pirelli (siehe meine Vorberichte) ist der AVON meine erste Wahl für die Dicke. Perfekt dafür gemacht! In 2 Monaten gehts zum Schottern. Mal sehen wie er sich da macht....

  • Danke für´s Berichten!
    Hoffe auf weitere Erfahrungen, da ich im Sommer eben auch den Avon für meine Skandinavien-Tour aufziehen möchte. Dem PST trau ich die Tour nicht zu - vom Verschleiß her...

  • Hallo zusammen,
    bisher lese ich nur Erfahrungsberichte der 1190er und 1290er ADV und diese Berichte klingen jetzt nicht so schlecht.


    Also habe ich gerade einen Satz für meine 1090er geordert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Reifenfreigabe auf dem AVON-Server einen Fehler hat. AVON hat hier eine Freigabe für den 110/80R19 M/C 58V hinterlegt. Richtig wäre aber 59V.


    Ich vermute mal, dass der Ersteller des Schreibens einen Tippfehler (8 und 9 liegen verdammt nah beieinander) reingehauen hat, welcher aber im Falle eines Falles für Probleme sorgen kann, oder wie seht Ihr das?


    Ich habe jetzt mal eine Mail an AVON geschickt, mal sehen was die so meinen. Da ich die Reifengrößen der großen ADV's nicht kenne, werft mal einen Blick auf die Freigabe. Vielleicht hat sich da ja auch ein Fehler eingeschlichen.

    DLZG


    Carol

  • So, nun bin ich zurück aus Slowenien und Friaul. Insgesamt nun ca. 5500km auf die Reifen gefahren, davon jetzt dort auf engsten Kurven und Kehren ca. 1700km. Die meisten Strassenbeläge waren mittel bis schlecht. Über 150km leichter bis mittlerer Schotter bis über 2000m Höhe. Wir hatten von 3° auf dem Mangart bis 28° kurz vor der Poebene und es waren alle Wetterkapriolen dabei. Der Avon hat sich super bewährt! Kaum Ausrutscher. Bei nassen Bedingungen bin ich immer im Rain Modus gefahren. Auf dem Schotter hat er auch eine gute Figur gemacht. Ich musste etwas mehr arbeiten als meine Kollegen auf ihren GSen mit Stollenreifen (Heidenau), aber ich bin überall gut durchgekommen. 2 kleine Schneefelder waren auch dabei, aber die hatten schon eine Spur durch. Auf den 1700km habe ich ca 0,2mm abgefahren und bin nun sehr grenzwertig zu Hause angekommen. Trotz der geringen Profiltiefe war der Grip im Schotter noch gut. Allerdings ausschliesslich trockene unbefestigte Strassen gefahren. Sehr nass war es dann am Vrsic-Pass. Bei mittlerem Regen bin ich die Kopfsteinpflasterkehren sehr sehr langsam gefahren. Aber das lag weniger am Avon als an meinem Gehirn, das auf "übervorsichtig" geschaltet hatte.
    Zusammenfassung: Der Avon Trailrider ist für die SA-T uneingeschränkt in allen Situationen zu empfehlen. Hinterreifen ist nun nach 2 Dolomiten und Slowenien Urlauben mit stellenweise knapp unter 1,6mm am Ende. Der Vordere ist noch recht gut (hab nicht gemessen). Der Trailrider fährt sich am Schluss nicht schneller ab, ganz im Gegenteil zum Pirelli. Auch die Rückmeldung bleibt konstant gut. Neuer Hinterreifen ist schon bestellt! Ich bleib auf alle Fälle beim Avon, solange es keine Freigaben für Heidenau und Kollegen gibt! Ich hoffe ich kann so manchen Unentschlossenen von euch mit meiner Erfahrung helfen.

  • Ich hab die Avon auch noch einmal gewagt!
    Hab ja schon mal darüber geschrieben, war jetzt 2000 km mit Gepäck und Sozia unterwegs.
    Ich schließe mich Meles an!


    Meine T hat allerdings wie auch schon beim letzten Versuch zwischen 65km/h und 75 km/h wieder leichtes Shymmi.
    Es kann nur an den Reifen liegen. Felgen sind unter Werksvorgaben zentriert. Lenkkopflager und Schwingenlager sind in Ordnung.
    Hab auch mit Luftdruck und den verschiedensten Fahrwerkseinstellungen herum gespielt, bringt alles nichts!
    Wie beim letzten mal, alte Reifen runter, Avon drauf Shimmy da, nachdem die Trailrider runter waren Shimmy weg.
    Jetzt wieder mit PST 2 abgefahren kein Shimmy, Trailrider drauf Shimmy da!


    Bin ich zwar nicht gewohnt das man bei 70 die Pfoten nicht kurz vom Lenker nehmen kann, ist aber hinnehmbar da die reifen ansonsten wirklich gut "funktionieren".

    Der Bayerische Wald grüßt den Rest der Welt! :wheelie:

  • gupo : Das ist ja echt ein interessantes Phänomen bei dir. Ich hab in keinster Weise irgendwelches Hoppeln oder Shimmy. Das war bei mir nur als ich sie ganz neu hatte mit dem Conti. Beim 1000er KD wurde die Vorderradfelge neu zentriert und seitdem mit keinem Reifen mehr Probleme gehabt.


    Was ich mit dem Trailrider nicht getestet habe, sind schnelle Autobahn Etappen. Da weiß ich nicht ob das Pendeln mehr oder weniger gut ist. Da ich das Glück habe im Voralpenland zu wohnen, kann ich mir die Anfahrten über die BAB und Vignette der Ösis sparen. Und in den "Norden" bin ich mit dem Eisberg noch nicht gekommen.

  • Hoppeln hat der neue noch nicht, war beim letzten nach ca. 4500 km. AB kann ich auch nicht viel schreiben. War nur einmal kurz auf der A3 Richtung Passau, aufgrund des Verkehrs war bei 225 Schluss, alles unauffällig.

    Der Bayerische Wald grüßt den Rest der Welt! :wheelie:

  • Heute den Avon aufziehen lassen und die ersten 250km gefahren - fühlt sich genau so super an wie auf der GS, wo ich mit dem Reifen sehr zufrieden war.
    Vom ersten Meter an top, mit Koffern und Alukiste als Topcase auch keinerlei Unruhe im Bike. Zu Hause erstmal die Kisten vom Mopped und den Reifen schön „angefahren“ - bin begeistert!
    Wenn ich im August aus Skandinavien zurück bin, werde ich sehen, ob es wieder der PST2 wird, oder erneut der Avon TrailRider...

  • Hallo,
    bei mir stehen nun nach 5600km auf der 1290 Super Adventure (2015) neue Reifen an.
    Ich weiß nicht was ich falsch mache, aber meine Trail Attack sind vorne und hinten im mittleren Schräglagenbereich bei 1,5mm angekommen...einige hier scheinen damit wohl bedeutend mehr zu schaffen?!


    Naja zur eigentlichen Frage:
    Der Trailrider sagt mir im Moment sehr zu, vorallem weil es in der Zukunft mehr auf Schotter gehen soll. Auf der Straße bin ich aber sehr sportlich unterwegs, hat hier jemand Erfahrungen mit dem Trailrider auf einer Super Adventure S im Grenzbereich bzw. kurz bevor die Rasten schleifen? Am besten im Vergleich zum Trail Attack.
    Wieviel gibt der Avon her?


    Vielen Dank schonmal
    Gruß, Sebastian

  • Schade, dass niemand geantwortet hat, aber ich habs riskiert und um es vorweg zu nehmen, es war keine Fehlentscheidung!


    Alles was ich schreibe steht im Vergleich mit meinem vorherigen Reifen, dem CTA.


    Grip bei trockener Straße:
    Nahezu so gut wie beim Conti, wenn man richtig am Gas hängt und es deutlich über 25°C hat, dann merkt man den Unterschied, aber in jeder anderen Situation hat der Avon mehr Grip und das ohne Warmfahren, ab der ersten Kurve hält er. Rasten und Hauptständer schleifen kein Problem, das habe ich mit dem Conti nicht geschafft. Fährt sich subjektiv agiler, lenkt präziser ein.


    Grip bei nasser Straße:
    Definitiv besser als Conti aber mehr kann ich nicht sagen, hab seit einem Sturz mit Leitplankenkontakt die Hose voll im Nassen.


    Grip auf festem und losen Schotter:
    Um Welten besser als Conti, Bremsen und Vortrieb geht wesentlich besser als man vermuten würde, lediglich der Seitenhalt am Vorderreifen ist definitiv noch auf Straßenreifenniveau (ist ja auch ein Straßenreifen) mit dem großen Unterschied, dass ein kontrollierbarer Grenzbereich da ist und nicht wie bei normalen Straßenenduroreifen einmal gerutscht und schon liegt man.


    Haltbarkeit...wird sich zeigen.


    Ich bin auf jeden Fall rundum zufrieden und kann den Reifen jedem empfehlen der einen Reifen sucht der auf Schotter Spaß macht und man trotzdem keinerlei Abstriche auf der Straße machen muss, auch für die, die gerne mal flotter unterwegs sind ist der Reifen absolut zu empfehlen.

  • Haltbarkeit „sollte“ ganz gut sein. Nach 7tkm musste ich Ihn aber runter schmeißen. Jetzt wird der PST2 „zu Ende“ gefahren und dann kommt wieder der Avon drauf.
    Hinten in der Mitte völlig fertig! Geschuldet dem rauen Belag in Norge, dem heftigen Gewicht hinten (hatte meine Alukiste reichlich „bestückt“) und einer „etwas unvernünftigen“ Fahrweise - häufiges heftiges Beschleunigen um zu überholen (Durchschnittsgeschwindigkeit in Norge laut Trip2: 85km/h...)


    Im Trocknen wie im Nassen sorglos zu fahren, selbst bei fast Null-Profil einwandfreier Geradeauslauf und Haftung. Der Vorderreifen hat noch gut Restprofil, aber etwas Sägezahn.
    Ansonsten kann ich dem von Berty Fox Geschriebenen nur zustimmen.


    Wollte gerade ein Foto vom Dashboard anhängen, bekomm es aber nicht verkleinert...

    3 Mal editiert, zuletzt von Hallenser ()

  • Servus,
    ist ja echt interressant, euer Bericht über den Avon.
    Hab leider grad den CAT3 aufgezogen, da ich nächste Wochen für 18 Tage die Pyrenäen unsicher mache.
    Meines Erachtens hält der PST3 die ca. 5Tkm nie und nimmer Stand. Mit dem Conti war ich im Mai auf 4500km Griechenlandtour und keine Probleme.
    Ich musste nur den Hinterreifen wechseln, weil ich mir 2 Platten eingefahren habe. Der hatte noch gut 3mm.
    Der Avon wäre nun auch interresant zum fahren. Aber vielleicht eher in Heimatnähe, zum testen.

  • Servus,
    ist ja echt interressant, euer Bericht über den Avon.
    Hab leider grad den CAT3 aufgezogen, da ich nächste Wochen für 18 Tage die Pyrenäen unsicher mache.
    Meines Erachtens hält der PST3 die ca. 5Tkm nie und nimmer Stand. Mit dem Conti war ich im Mai auf 4500km Griechenlandtour und keine Probleme.
    Ich musste nur den Hinterreifen wechseln, weil ich mir 2 Platten eingefahren habe. Der hatte noch gut 3mm.
    Der Avon wäre nun auch interresant zum fahren. Aber vielleicht eher in Heimatnähe, zum testen.



    Äääh... nur um Mißverständnissen vorzubeugen:


    CAT3 = Conti Road Attack 3 oder Conti Trail Attack 2?
    PST3 = Pirelli Scorpion Trail 2? (3 gibt's noch nicht)

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....