Beiträge von loewenmann

    Wenn man mit einem Luftprüfer mit Schlauch an das Vorderrad geht, entweicht ein Teil der Luft aus dem Reifen, um auch im Prüfgerät mit dem Anschlussschlauch einen identischen Druck zu erreichen. Logisch, dass bei dem geringen Luftvolumen des Vorderreifens dadurch der Luftdruck minimal absinkt, weil nach dem Abnehmen des Luftdruckprüfers der im Schlauch befindliche Überdruck entweicht und nicht zurück in den Reifen gedrückt wird.


    Wenn man so einen Handprüfer verwendet, wo die Druckmessung direkt im Handgerät gemacht wird, trifft das o.G. natürlich nicht zu. Allerdings schafft man es auch nicht immer, beim Aufsetzen des Prüfers für absolute Dichtheit der Verbindung zwischen Ventil und Prüfer zu sorgen, so dass allein dabei schon Druckluft entweichen kann.


    Abgesehen davon diffundiert immer etwas Gas durch den Reifen, wenn auch langsam (je nach Qualität des Gummis, was man bei Fahrrädern mit Schlauch sehr gut sehen kann; mit billigen Schläuchen spürbar schneller als mit Markenschläuchen). Von daher: 0,1 bar Druckverlust pro Woche ist kein Undichtigkeitsproblem, sondern kann schon durch häufiges Messen selbst erzeugt werden..


    Dirk

    Die gezeigten in-Ohr-Hörer werden mit dem Helm auf dem Kopf kaum erträglich sein. Was geht, sind vom Hörgeräte-Akustiker angepasste in-Ohr-Hörer. Ich hatte mir vor Jahren mal welche (mit reißfesten Stahlkabeln) anfertigen lassen. Wenn man natürlich noch Batterie und Bluetooth-Elektronik IN den Hörer reinpacken will, wird es nach meinem Dafürhalten grundsätzlich schwierig werden mit dem Tragekomfort, weil einfach zu viel Bauraum nötig wird. Da ist eine Kabel-gebundene Version diesbezüglich mit deutlich geringeren Problemen ausgestattet.


    Aber auch da kommt es vor, dass durch starkes Drehen des behelmten Kopfes so viel seitliche Spannung auf den Ohrbereich einwirkt, dass sich der fest eingesteckte in-Ohrhörer etwas herausbewegt und dann ist die Abdichtung weg. Das erlebe ich sogar mit den angefertigten Gehörschutz-Einsätzen aus Silikon.


    Der Klang und der gleichzeitige Gehörschutz bei angepassten in-Ohrhörer ist natürlich klasse, aber stundenlanges Tragen der Teile, naja, nach ein paar Stunden fangen die Ohren dann doch an zu schmerzen und machen es sehr unangenehm. Vor allem, wenn man tagelang unterwegs ist. Daher nutze ich die in-Ohrhörer kaum noch, hatte sie eh nur für die Naviansagen anfertigen lassen. So fahre ich nun fast immer nur nach den optischen Hinweisen, und Musikhören bei Motorradfahren geht für mich sowieso nicht, weil es mir zu viel Aufmerksamkeit raubt, die ich fürs Fahren brauche.


    Dirk

    Die Folie, die der Themenersteller verlinkt hat, lässt sich wirklich relativ leicht verkleben. TROCKEN verkleben, also nicht wie früher mit Wasser-Spüli-Gemisch einsprühen. Die Folie hat winzige Luftkanäle in der Klebeschicht und ist selbst recht elastisch. Den 5 cm breiten Streifen habe ich mit wenig Zug immer ein paar Zentimeter weiter MITTIG verklebt und dann jeweils zu den Seiten hin glattgerieben mit den Fingern und einem mit Filz beklebten Rakel. Das Probestück war das kurze Stück unter dem Lufteinlass, dort hatte ich fälschlicherweise mit Sprühen (s.o.) gearbeitet, danach dann trocken und gut.


    Dirk

    Angeregt durch Dein erstes Posting habe ich meinen älteren Schuberth R1 auch ein wenig zum Motorrad passend foliert. Fehlen noch die schon bestellten Moto Guzzi-Schriftzüge für die Seiten, aber grundsätzlich so schon viel besser als das durchgängig langweilige Mattschwarz.


    Nochmals danke für die Anregung und die Folienempfehlung.


    Dirk

    Es dürfen lediglich keine Ladegeräte verwendet werden, die "entsulfatieren", weil das mit hohen Spannungsspitzen gemacht wird, die die Lithium-Batterien nicht vertragen. Gerade ältere Ladegeräte haben so etwas oft gar nicht und funktionieren daher mit den Lithium-Batterien. Abgesehen davon, werden die Batterien im Motorradbetrieb ja auch ganz einfach mit den Motorrad-eigenen Lademöglichkeiten (sprich LiMa-Regler) geladen. Und da die Lithium-Batterien problemlos hohe Ladeströme verdauen, kann man auch ein Autobatterie-Ladegerät verwenden; genau so eines nutze ich zum Nachladen. Wobei die Selbstentladung der Lithium-Batterie eh so gering ist, dass man sich über Nachladen eigentlich keine Gedanken machen müsste.....


    Dirk
    (der sowohl in seiner Guzzi als auch in der 1190er eine Lithium-Batterie eingebaut hat)

    Merk Euch doch einfach vier wichtige Zahlen:


    bei 50 dürft ihr 55 lesen
    bei 70 (ist eh außerorts) 80
    bei 100 gehen 115 und
    bei 130 auf der AB dann einfach 150.


    SOOOOO schwierig sollte das nicht sein, als dass es Menschen mit Phäbel und Koniferen-Dünger nicht auswendig lernen könnten! :-)


    Aber, lieber Siegfried, bei Deinem Vorschlag mit den kleinen Klebepfeilchen musste ich schmunzeln, weil ich genau so etwas beim Tacho meiner Triumph Sprint GT gemacht hatte. Wir alten Leute verstehen uns... :-)


    Geschwindigkeitskorrigierte Grüße von Dirk

    Ist ganz einfach: mein aktueller Satz ist kurz vor knapp, muss also nach spätestens 500 km runter. Am 1. Juli starte ich eine rund 5.500 km lange Tour in die französischen Seealpen. Sollte ich bis dahin noch ordentlich zum Fahren können, werde ich den angefahrenen Satz abziehen und hinlegen und mit einem frischen Satz auf die große Tour gehen. Während einer Urlaubstour möchte ich nicht in die Reifenwechsel-Notwendigkeit kommen. Und da ich zuhause selbst montiere und wuchte, ist das außer etwas Arbeit kein Problem. Wenn ich vorher nicht groß zum Fahren komme, habe ich einfach einen zweiten Satz liegen, auch nicht tragisch. Ich habe die Maschine vor 1,5 Jahren mit 1.000 km gekauft, jetzt sind 15.000 km auf der Uhr, da werden Reifen nicht alt, das ist jetzt der zweite Satz, der runtergefahren ist.


    Übrigens, es gibt nur einen Gutschein pro Person. Die zwei Sätze musste ich also auf meine Frau und mich verteilen :-)


    Dirk

    Der Satz Conti kostet 240 Euro, der Satz Dunlop RSIII aktuell, unter Berücksichtigung der 30-Euro-Erstattung, 200 Euro.


    40 Euro weniger für einen neu entwickelten Reifen, klingt auch nicht schlecht, oder? Hab zwei Sätze geordert.....


    Dirk

    Die "Druckanstiegsgeschwindigkeit" oder auch der "Druckaufbaugradient" beschreibt, wie schnell der Druck in einem System ansteigt. Im Falle einer Bremsanlage also, ob langsam die Betätigungskraft gesteigert wird oder ob blitzartig voll reingelangt wird (im PKW-Bereich spricht man dann auch von einem Bremsschlag). Dieser Wert ist u.a. eine wichtige Größe für die Stabilitätsregelung, z.B. beim Bremsen auf rutschigem, ungleichmäßigem (links/rechts) Untergrund, Stichwort "mü-split-Bremsung, wird aber auch für die Dämpferregelung benutzt, um z.B. das Nicken bei starken Bremsmanövern zu reduzieren (hoher Druckgradient bedeutet dann harte Dämpferdruckstufe vorn und harte Zustufe hinten).


    Ist schon erstaunlich, wie manch einer hier meint, den Maßstab der eigenen Beschränktheit auf das Wissen anderer Menschen anlegen zu dürfen.


    Dirk