Beiträge von Nimra

    Hallo Richard,


    irgendwo habe ich gelesen "ab Werk" 830er Sitzhöhe.

    Ich gehe von anderen Fahrwerkskoponenten, also entsprechend weniger Federweg und Bodenfreiheit aus.


    Händler/KTM fragen. Google sagt bei ktmshop24.de Tieferlegungskit Adv 390, Artikel.:95812955033 aktuell=nicht auf Lager Preis=242,88 € incl.MST


    Die Zubehörsitzbank ist meist schmaler+höher und effektiv oft gleich von der Höhe. Ist halt für "im Stehen" praktischer wegen (anderer Form) größerer Anlagefläche für das Knie, Bewegungsfreiheit, Kniewinkel etc.


    Gruß

    Armin

    Hallo, bin zwar kein Besitzer, kann aber meine Eindrücke von einer 1 Stündigen Probefahrt stichpunktartig wiedergeben ohne aus diversen Gründen auf Nachfragen einzugehen.


    + Geht anfangs etwas hart, aber gut. Liegt an der hohen Verdichtung des Einzylinders und auch am nagelneuen Fahrwerk.

    + Fahrwerk ist sehr sportlich und stabil in der Grundeinstellung. Wird gefühlt mit jedem KM geschmeidiger. Anpassungen vor Ende der Einfahrzeit sind nicht zielführend.

    + Getriebe schaltet sich gut und mit leichter Kupplung, auch wenn sicherlich 50-100km Stadtverkehr zum Einfahren sinnvoll sind.

    + Lenkeinschlag ist gut, aber nicht extrem gut.

    + Im-Stehen-Fahren ist gut, aber nicht extrem gut. (ohne Einstellungen)

    + Sitzbank ist beimAufsitzen gefühlt hart, nach einigen Minuten aber sehr gut und extrem weit nach hinten Platz.

    + Verbrauch kalt 4,1, warm 3,6. 3,5 sind sicher ohne große Einschränkungen möglich und sehr gut für die Leistngsabgabe.

    + Optik und Verarbeitung sehr gut. Stören könnte man sich lediglich an der Optik des Serienauspuff oder dem unverkleideten Kühlflüssigkeitsbehälter. Dafür ist der Auspuff schön praktisch-schlank.

    + Rangieren ist mit den stabilen Griffen und 172kg sehr gut.

    + Reifen/-Breite (TKC70) und die gesammte Erscheinung ist sehr erwachsen.

    + Gute Ergonomie und Kniewinkel


    +- Sitzhöhe ist aktuell/neu durch die breite Sitzbank bei 1,7m nicht zu unterschätzen aber händelbar. Mit eingefahrenem Fahrwerk und Soft-Einstellung geht das noch etwas nach unten. Ansonsten 2cm tiefer kaufen.

    +- Bremse ist nicht gleich erwartungsgemäß bissig, wird aber während der Nutzung immer besser. (auch gefühlt der hohen Sitzposition und dem noch neuen/harten Fahrwerk geschuldet)

    +- Mit durchgehender Zubehörsitzbank hat auch Sozius (optisch) mehr Platz, Sitzhöhe steigt aber vermutlich wieder etwas, davür ist sie vermutlich wieder schmaler.

    +- Ein regelrechtes Race-Bike, erfordert ggf. mehr Konzentration und Selbstbeherschung als ein nur 10:1 verdichteter Motor. Die Feinmotorik braucht 20-30min Anpassungszeit, dann passt es aber und geht geschmeidig druckvoll ab.

    +- Kleines Winschild in der niedrigen Position ist nicht mehr als Naked bei 1,7m an der unteren Visierkante. Die hohe Position habe ich nicht getestet.

    +- Navi-Träger über Instrumente möglich.


    - Platz für eine Topcase-Montage ist ggf. etwas gering.

    - Lüfter sind zwar leise, laufen aber an auf Nebensträßchen im Bummeltempo bei ca 25°C. Durch den großen Kühler und 2 Lüfter nicht so laut und auffällig wie an der Duke, aber wahrnehmbar. Das wird in keinem Testbericht der Fach-Journalisten irgendwo erwähnt. Ist aber selbst für mich kein no-go.


    Fazit: Als leichtes Urlaubsmoped incl. Soziusbetrieb, oder als lokales Sportbike für die Hausstrecke hervorragend geeignet. Viel Spaß fürs Geld, bei tollen möglichen Verbrauchswerten. "Nur" 7500er Inspektionsintervalle ist für das Race-Bike ein Jammern-auf-hohem-Niveau.

    Avon TR allgemein: Die TR-Kombi ist allgemein sehr sportlich und vertrauenswürdig auf der Straße. Das VR erreicht die gute Leistung aber auf Kosten einer geringere Laufleistung. Es nutzt sich über den Querschnitt durch den guten Grip (Straße) ungleichmäßig ab durch "in die Kurve schieben" und "powern über wellige Pisten".


    MTN auf der 1050: Gut, aber nicht sehr gut. Allgemein etwas träge, was aber ggf. seiner schweren Konstruktion und guten Laufleistung geschuldet ist. Baut gegen Ende etwas ab und schlupft dann ggf. etwas mehr.


    CRA3 auf der 1050: Sehr griffig, komfortabel, wendig und sportlich. Vermutlich durch seine weiche Karkasse und geringem Gewicht. Aber halt auch ohne Durschlagsreserven wie ein 90/10er Reifen. Da ich gewohnheitsmäßig meine Reifen etwas unter dem vorgegebenen Luftdruck fahre ist er anfangs/kalt etwas teigig und unter 10°C nicht immer erste Wahl. Wie in Nachbartreads erwähnt, braucht der CRA3 anscheinend aufgrund der weichen Karkasse aber den vollen Luftdruck oder eben sogar 0,1-0,2 mehr. Gestern leider nur kurz mit 2,4/2,9 gefahren ohne daß mir eine Treigigkeit besonders aufgefallen währe. Eventuell fährt er sich damit auch < 10°C besser, weil richtiger. Der Abrieb über den Querschnitt ist sehr gleichmäßig. Mein erster nicht-eckiger HR. Im Sport-Modus generiert das HR hübsche Gummi-Perlen an den Flanken. Verbraucht allerdings auch mehr Fahrbahnbreite. Da ich die aber nicht gerne sinnlos vergeude, bleibe ich zukünftig im Street-Modus und ebenso beim CRA3. Da dies mein erster Satz ist und ich kein Buch führe, kann ich die Laufleistung nur schätzen. Sie liegt aber bei der sehr guten Fahrleistung, erfreulicher Weise bei akzeptabelen 6-8k.


    Als Nachfolger war ursprünglich der CTA3 angedacht, welcher aber auch wohl wieder deutlich schwerer ist (ähnlich MTN). Solange ich für Schotter und mittelschwerem Gelände geeigneteres Material in der Garage habe, wird sich an der aktuellen Konfiguration da vorraussichtlich nichts ändern.


    Gruß

    Armin

    An den horizontalen Befestigungsgewinden kann man beispielsweise ein L-Blech (ALU wg. Steifigkeit) anbringen und es ggf. innerhalb einer Tasche verschwinden lassen. 3-5mm Blechstärke reichen. Ein ALU-Rohr zwischen Blech und Rahmen nimmt die Biegespannung des Anbaus auf. Zwei der drei Aufnahmepunkte reichen. Wenn man kein breites Topcase etc. montiert hat könnte man es auch höher anschrauben und so die Blech-Durchbiegung gleichmäßiger verteilen, aber zu Lasten von Optik und Schwerpunkt.


    Wenn man statt dem L-Blech eine I- oder S-Blech Anordung verwendet kann man so nahe wie möglich am Moped bleiben. Die vertikale Biegespannung des Blechs im beladenen Zustand kann ein Spann-Ratschengurt aufnehmen. Mann kann auch eine Packrolle etc. anbringen. Je nach Form des Blechs unterstützten Bohrungen.. oder angenietete Gurtlaschen den Spanngurt. So ein Blech kostet in einem Metallbetrieb oder bei BAUHAUS ca. 15-30€. Die horizentale Differenz zw. erster und dritter Gewindebohrung beträgt ca. 30-40mm. Gewindestangen eignen sich gut zu ersten Abstands- und Befestigungstests. Wenn man platzbedingt ein Blech für beide Seiten benötigt und die Bleche bis unter die Blinker reichen lässt, kann man mit einem Rohr+Gewindestange beide Seiten gegeneinander abstützen um die Blech-Biegespannung grundsätzlich zu reduzieren/aufzunehmen.


    Selbst verwende ich ein 47L-Topcase, 20L-Satteltasche-links (18cm breit) und einen kleinen TT-Tankrucksack (wg. Kartenfach). Wenn ich statt dem L-Blech ein I-Blech verwenden würde, könnte ich die Satteltasche bei nichtgebrauch einfach schäler zusammen gurten. Da meine Satteltasche+Blech an verschiedenen Mopeds Verwendung findet, hat das Blech einfach mehrere Bohrungen. Als wasserdichte Innentasche verwende ich bei Bedarf einen Packsack.


    Gruß
    Armin

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    • Satteltasche.jpg

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    Hallo Mike, bei Dir um die Ecke kann man sich auch schmale-Koffer nach eigenen Vorgaben machen lassen:
    Siehe: RMS Metalwork: Maßanfertigungen möglich
    http://www.rms-metalwork.de/


    Ich persöhnlich würde nur links einen Koffer etc. anbringen und auch keinen Träger außerhalb des Auspuffs haben wollen, auch wenn das Volumen dadurch begrenzt ist. Die Befestigungspunkte/Gewinde des serienmäßigen Kofferträgers bieten sich da geradezu an.
    Entweder durch ein 3-5mm gebogenes ALU-Blech, angebracht mit Schrauben/Gewindestangen/Rohr an den Verbindungspunkten mit beliebigen Taschen/Behältern...
    Oder ein 18er.. Rohrträgersystem eng dazwischen angebracht um .. flexibler zu sein. Und jeden cm genutzt/ausgebaut wie es ein Innenausbau-Schreiner auch tun würde. Oder mit Trägerrohlingen und Spanngurthaltern von Touratech sowie 16er Baumarkt-Rohr (mit 18er Fräser/Kegelbohrer angepasst) verschraubt oder geschweißt. Aber auch hierbei könnte RMS hilfreich sein..
    :sehe sterne:
    Ausbau ist ggf. aufwändig, aber halt auch am individuellsten und man kann jeden ccm nutzbar machen ..


    Gruß
    Armin

    Hallo Jo,


    lt. Beitrag #355 in diesem Thread 60mm.
    Effektive Werte sind bei kleiner R-Scheibe-oben-hinten bei 170cm, Endurohelm zw. 40-80mm.
    35mm waren mir zu wenig Hinterlüftung.
    80mm optisch ggf. oversized, aber mit aha-Effekt.


    50mm sollte auch schon gehen, aber ggf. mal mit mehr testen um zu sehen was geht..
    Die Touring-Kante sollte möglichst "schräg" stehen oder eben notfalls entfernt werden.
    Viel Spaß beim Austesten der angestrebten Reisegeschwindigkeit für die AB. Und schön den Lappen/Schein dabei behalten.. :driften:


    Gruß Armin

    Sieht ja doch recht eigen aus...

    ... dafür nehmen andere viel Geld und Zeit in die Hand.



    Dadurch, dass die Gewindestange filigran ist bleibt die Scheibe dominanter und wirkt statt wie auf den Auschnitt-Bildern in der Gesamtansicht des Mopeds sehr dynamisch. Bullige Front, schlankes Heck. Mir gefällt es besonders von der Seite deutlich besser als vorher und funktionieren tut es auch sehr gut.


    Gruß Armin

    Hast du bei dem Abstand der Scheibe keine Probleme mit Reflexionen des eigenen Abblendlichts und insbesondere des Fernlichts in der Scheibe. Als ich meine Scheibe oben und unten mit 15mm-Puffern unterlegt hatte wurde meine Scheibe vom eigenen Licht quasie innenbeleuchtet. Sieht schön aus, stört aber extrem bei Dunkelheit.


    Die Reflexion stört mich nicht und wenn doch, mattiere ich die Fahrerseite der Scheibe mit Lack etc..
    Der Gegenverkehr sieht davon nichts aufgrund der Schild-Tönung, es sei denn mein weisser Helm würde reflektieren, aber stören tut das bislang keinen. Ich bin mit der Lösung sehr zufrieden. Da wackelt auch nichts.


    Der einzige Nachteil: Mann fährt öfters mal versehentlich zu schnell >100.. ohne dass es einem sonderlich auffällt. Mann muss halt öfters mal auf den Tacho schauen und korrigieren.. :wheelie:

    Anbei Bilder zu Gewindestange M5x60mm, Langmutter20mm und Kontermutter.


    Die Verkleidung der 1050 ist sehr breit mit einer entsprechenden Verdrängung. Um Vakuum/Turbulenzen vor dem Fahrer zu unterdrücken sollte ausreichend Luft/Wind zugefürt werden, eben durch eine Hinterlüftung einer kleinen Scheibe in schägster/oberster Stellung/Abrisskante.


    Ein Navi hinter der Scheibe kann den Vorteil logischerweise wieder reduzieren.
    Die Spiegel machen sicherlich nicht wesentlich was aus.
    Die Verteilung und Intensität des Winddrucks kann beim Fahren mit der linken Handfläche vor dem Oberkörper/Helm ermittelt/abgetastet werden. :winke:


    Gruß Armin :wheelie:

    Dateien

    • Scheibe1_60.jpg

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    • Scheibe2_60.jpg

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    Hallo,
    Bin 170, habe die dunkle Scheibe der R, wollte die Touringkante aber nicht abschneiden.
    Habe die Scheibe auf oben und hinten(wegen der Kante) gestellt und mit dem Abstand zur Verkleidung experimentiert.


    80mm waren überraschender Weise sehr gut, 20 und 35mm kamen da nicht ran.
    Habe sie nun auf 60mm stehen und bin sehr zufrieden. 120-160 mit offenem Visier geht gut.
    Praktische Werte liegen wohl zwischen 40 und 80 ...


    Kann zur Zeit keine Bilder einstellen!
    Nach einer kurzen Gewöhnungszeit gefällt es mir auch optisch sehr gut.
    Vorläufig habe ich M5-Gewindestangen und Kontermuttern mit Scheiben verwendet, an der Scheibe eine Langmutter um die Orginalschrauben der Scheibe verwenden zu können.


    Gruß Armin

    Ich würde mir keine Tracer zulegen. Sowas ist absolut nicht auf Augenhöhe mit der 1050.
    Habe die Tracer gefahren. Das Teil ist alles andere als ein Schnäppchen.
    - hoppeliges Fahrwerk, beim zügigen Anfahren an einer T-Kreuzung springt das Hinterrad
    - knochiges/jaulendes Getriebe mit massig Spiel im Antriebsstrang
    - flache/harte Sitzflächen, hier muss sich der Fahrer an die Maschine anpassen (aua)
    - mittelmäßige Bremsen mit echt grobem/frühem ABS
    - schrottigem Seitenständer etc. ..
    - grottigem Windschutz, eigentlich nur Turbulenzen (da ist die 1050 harmlos dagegen)
    + einzig die (billige) Scheinwerfereinstellung ist brauchbar zur Nachjustierung unterwegs einfach so, z.B. wg. Gepäck/Sozia


    Meine Frau hat für sich entschieden, daß sie nur auf die 1050 steigt
    + Leichtes aufgleiten durch schlankes Heck + Sitzposition
    + Beste Ergonomie, geschmeidige Leistung, bestes ABS und gute Bremsen
    + souveränes und sicheres Fahrwerk, stressless Reisen oder Brettern


    Kauf keine "Sturzschlampe", man muss nicht stürzen um gut zu werden und zu lernen. Es geht um Deine Gesundheit und die der Sozia. Wenn das Geld knapp ist, nimm eine gebrauchte 1050. Fahr irgendwann aber trotzdem solo auch mal andere Bikes zur Probe, damit es Dir bewusst wird, was Dir erspart geblieben ist und dass es sich gerechnet hat gleich ein gescheites Moped zu fahren.


    Gruß
    Armin


    PS: Ich bin mit 170 wohl der kleinste 1050er-Fahrer hier! :winke: Oder bietet einer noch weniger? (Das geht auch. Ist alles nur eine Frage der Technik/Planung und Training.) :wheelie:

    KTM verpflichtet seine Händler zu einer mind. 13km Probefahrt vor der Übergabe um eben solche Problemchen (Sauerstoff-Ausgasung) nicht mit-zu-Übergeben. Das hat er wohl "vergessen", oder wollte der Kunde eine Null-km-Übergabe ..


    Meine hat zwar erst knapp 100km drauf. Aber da knarzt und leckt nichts! Das Teil ist klasse, auch wenn der Leerlauf einige km/Schaltvorgänge gebraucht hat bis er zart reinflutscht ist - aber das ist ja ganz normal! Und mit dem kleinen Schild der R kann ich (170cm) wohl gut leben was Turbulenzen betrifft.


    Viel Spaß damit! :wheelie:
    Armin

    Dieses Jahr war ich mit einer 250er Enduro alleine in den Dolos nahe Slovenien unterwegs und habe nach Schotterwegen, Waldwegen, kleinen horizontalen Bäumchen (nur wie hohe Bordsteinkante) das Moped bei Regen im Hohlweg/Heidelbeerböschung/Unterholz 2x versenkt (der Weg hörte auf, wollte mich aber auf einen vermeintlich vorhandenen anderen durchschlagen - statt zurück). Es hat mich meine ganze Kraft gekostet das 150kg Mopedchen da alleine wieder raus zu kriegen. Der Abenteuerbedarf dieses Tages war damit gedeckt. :kotz: und das mitgeführte Trinkwasser verbraucht.


    "Mein" Fazit:
    Ich fahr doch nicht alleine (weil bevorzugt) mit einem 200-250kg Brocken abseits von Schotterwegen..! Die AT sehe ich nur als eine Reiseenduro, auch wenn Teams die im Dreck werbewirksam vorführen. Die 1050 (welche ich gekauft habe) sehe ich als bequemen Sporttourer/Spaß-Brenner mit Option auf Stollenreifen für schlechte Straßen/Wege (Sicherheit). In einem "Gelände" kann ich wirklich nichts brauchen was schwerer als 150kg ist, egal mit wieviel PS oder sonst-was.