Beiträge von rallibert

    Diesen Aufwand würde ich nicht betreiben (lassen). Meine Grundregel seit einigen Jahren lautet, kaufe in der Ausstattung in der du es haben willst (zu einem akzeptablen Preis). Ergänze dann nur Details oder was nur als Zubehör möglich ist. Alles andere rechtfertigt den Aufwand nicht, es sei denn, ständig ein paar tausend hier und da spielen überhaupt keine Rolle. Mache ich beim MTB auch so. Die SID-Gabel ist beim Kauf schon drin, die ordentlichen Laufräder ebenfalls - sonst wird nicht gekauft. Fertig.

    Also die Norden 901 wird wohl in der Basis 13.995€ kosten (vermutlich zzgl. NK). So haben schon einige Händler bei mobile inseriert. Gut, man kann die gedachte Positionierung am Markt nachvollziehen. Scheint "vernünftig" zu sein. Aber ein R-Modell mit entsprechendem Fahrwerk (+1T€) wäre schon nice gewesen, für die Leute, die es unbedingt haben wollen. Ob das "vernünftig" ist oder nicht, sei erstmal dahin gestellt. Wenn es danach gänge, hätte es die 1290R nie geben dürfen.


    Naja, die 43er Gabel bei 220mm FW dürfte schon ziemlich ausgereizt sein bei dem Fahrzeuggewicht. Ein Wunder an Steifigkeit dürfte sie -theoretisch zumindest- nicht sein. Und das Federbein hat kein PDS. Wird aber sicher irgendwie alles schon ausreichend funktionieren auf normalen Schotterwegen bei entsprechend maßvollem Tempo, dass man der Zielgruppe zugesteht.


    Wer mehr will, muss eben nach wie vor zur @890R greifen. Haben sich eben was dabei gedacht die Schelme. Sehr "vernünftig". Aus deren Sicht.

    Ich finde auch, dass die Norden eine Enttäuschung ist! Billigere Bremsen, reduzierter Tacho und auch das "dünne" 43er apex könnt ihr euch gerne schön reden.... Aber aus sicht von nem knapp 2m Mann ist der Prototyp deutlich brauchbarer.


    Die 901 ist einfach vom Fahrwerk und auch mit der ausgeprägten Sitzmulde wieder "tiefergelegt" um der breiten Masse zu taugen....mag für viele passen, aber große Menschen schauen wieder in die Röhre.

    Viele hier vergleichen sie mit den 990@...da waren auch nur die S und R Modelle wirklich cool. Die N wurde damals schon als Chopper betitelt. In die selbe Schiene passt nun die Norden. Ein Chopper für Feldwege.

    Aber die @950N/990N-Fahrwerke waren aber immerhin bis auf die gekürzten Federwege (230 bzw. 210mm) ansonsten auf dem Niveau der S/R, heißt 48mm und voll einstellbar. Es gingen mind. 70% N über den Ladentisch. Wer es ernst meinte, fuhr natürlich S oder R mit 265mm (BJ 2006(S)/ 2011(R)/2012(R) hatten nur 245mm wegen der Sitzhöhe). Die Sache mit den Proportionen war damals schon ein Thema ("Hängebauchschwein")

    tja da wird die Rechnung ohne die R7 gemacht...das könnte ein Kasssenschlager werden...In den USA bei der Präsentation wurden 8999 USD genannt...das wären unter 7500€:staun:

    Für das was geboten wird mehr als fair.:Daumen hoch:


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    In den USA kostet auch die T700 nur 10T$ (Europa 10T€). Jetzt ratet mal, was die R7 hier wohl kosten wird?

    Natürlich bekleckert sich heute kaum noch ein Hersteller mit Ruhm. Die ständig Luft ziehende Hinterradbremse der GS LC 1200/1250 ist auch so ein schönes Beispiel. Ungelöst seit 2013. Würde mich richtig nerven sowas.

    KTM bringt es leider immer wieder fertig, bei neuen Modellen Fehler an Stellen einzubauen, wo man nun wirklich nicht damit rechnen kann. Bei der 1190 im Jahre 2013 waren es z.B. brechende Seiten- u. Hauptständer sowie ein zu schwacher Anlasser (sprang bei Kälte schlecht oder gar nicht an). Während erstgenannte Punkte wohl dem Kostendruck bei Neuentwicklungen geschuldet sind, saßen das Hitze- sowie das Pendelproblem der gleichen Modellreihe tiefgreifender in der Konstruktion und konnten im Laufe der Modellevolution der Folgejahre nur moderat abgeschwächt werden (von eirigen Speichenfelgen mal abgesehen). Privat wurde der Pendelei mit Einbau von Emil-Schwarz-Lenkkopf- Schwingenlager versucht zu begegnen (z.T. sogar mit Kostenerstattung seitens KTM). Mit der Hitze musste man weiterhin leben können (manche spüren sie auch nicht). Manche Fahrzeuge pendeln auch nicht/kaum.


    Im Wesentlichen können diese Probleme m.E. aber erst mit dem neuen 2021er Modell als weitestgehend gelöst betrachtet werden (eine Drosselung der Vmax ist dabei wohl immer noch Teil der Problemlösung).


    Insofern ist die Sitzbankgeschichte zwar peinlich aber von eher untergeordneter Bedeutung was die Lösbarkeit des Problems angeht (keine 2 Jahre schätze ich😉).

    Tut mir leid, aber der Vorgänger war ja nun schon gedrosselt - wegen den genannten Punkten pendeln und Reifen. Damals 2018 konnte man noch überrascht sein, da die 2917 ja tatsächlich "frei" war - es hat nur niemanden etwas genutzt, da praktisch nicht fahrbar.

    Bei der 2021 ist das Thema Drosselung nun ja nicht neu. Und wenn nun ganz unbeleckt an das Thema Kauf herangeht und einen Vmax interessiert, würde man spätestens in Laden den Verkäufer fragen. Man kann jetzt jedenfalls nicht davon ausgehen, dass die 2021er R 250km/h macht. Das wäre in jedem Fall unbegründet, da man auch nicht automatisch von der S auf die R schließen.

    kann.

    Dass man sich heute immer noch ärgert, wenn man 2018 in diese "Falle" getappt ist, ist eine andere Sache. Aber verständlich.

    Was meinst du, wie viele Jahre die Vorführer beim Händler stehen?? Alle Vorführer landen nach ein paar Monaten in privater Hand. Insofern ist das kein Argument im hinsichtlich der Jahresbilanz oder längerer Zeiträume.

    Die Verteilung der Verkäufe ist natürlich unterschiedlich in Europa. 2020 waren es in D (Hochlohnland!) knapp 2400Stk. Welle sich E6 auswirken wird bleibt abzuwarten. Das damit alle kleine Motoren sterben weil dann zu teuer wird aber so nicht eintreten. Teurer werden alle, die kleineren vielleicht etwas überproportional. Die Hauptpreistreiberei kommt aber von den Herstellern unabhängig von der Euronorm. Auch KTM ist dafür ein schönes Beispiel. Und das BMW unfähig ist, gute Motorräder auch preiswert anbieten zu können, ist nicht das Problem der Tenere. Im Gegenteil😉!

    ...


    Für mich ist die t700 eher für die anderen Märkte dieser Welt jedoch nicht für Europa

    Und spätestens hier irrst du dich eben. Bisher über 11T STK. verkauft in Europa. Und es werden noch "einige" dazukommen. Den Umsatz kannst du dir selber ausrechnen.


    Persönliche Meinung zu einem Produkt und tatsächliches Kaufverhalten der Leute sind eben oft 2 Paar Schuhe. Viele Käufer sehen die Kriterien eben anders (und einige werden sich auch geirrt haben). Aber solange du dein Geld nicht als Marketingstratege bei Yamaha verdienen musst, ist das OK.

    Bin kein Fan von Kiska. Die Frontdesigns waren uns sind großteils hässlich (das behaupte nicht nur ich).

    Dann noch ein Gerücht, oder sagen wir "alternative Fakten" (LOL): Man hört von frustrierten KTM Technikern, das viele Probleme in ersten Modelljahren daher kommen, dass die Funktion der Form untergeordnet werden muss.

    Kiska polarisiert. Ich würde mich auch nicht als Fan bezeichnen. Er hat aber bekannter Maßen z. B. das Orange als Markenfarbe etabliert. Auch Bikes wie die Duke, SuperDuke 990/1290, die großen und kleinen Supermotos sind schon Meilensteine. Sicherlich gab es da auch Kompromisse zwischen form and function, was zu nicht idealen technischen Lösungen führte. Das kann ich für glauben. Die Mehrzahl der alten wie auch der aktuellen Probleme sind auf nicht ganz ausgereifte Konstruktionen und m. E. Nicht optimales Qualitätsmangement zurückzuführen. Kiska kann weder was die versagende KNZ, zu gering dimensionierte Anlasser, schnell verschleißende Kipphebel, siffende Motordichtungen etc. (Hier bitte endlose Beispiele selber ergänzen). Da sehe ich wiederum eher Pierer in der Verantwortung. Der erhöht aber lieber die Marge. Naja, der Erfolg gibt ihm Recht. Zahlen wir halt alle die kleinen Mtangel selber. Ready to Race!!!

    Natürlich ist „der Herr Pierer“ (hört sich ein wenig geringschätzend an) nicht nur ein kluger Kaufmann, sondern gemeinsam mit seinen Mitstreitern auch ein kluger Konstrukteur. Immerhin lässt die vergleichsweise kurze Baulänge des Reihenzweizylinders soviel Variabilität für Radstand und Schwingenlänge, dass die „mittlere“ Adventure das mit Abstand vielseitigste und geländetauglichste Motorrad am Markt ist und absehbar bleiben wird (hausinternen Wettbewerb Stichwort HQV mal ausgeblendet.


    Und so ganz nebenbei hat „der Herr Pierer“ aus den kümmerlichen Resten der einstigen österreichischen Vorzeigemarke einen erfolgreichen Weltkonzern geformt.


    Eine solche Leistung darf man gerne auch einmal schätzen.


    Nix für Ungut Sigi, musste mal raus

    (auch weil das bislang für ein rein deutsches Phänomen hielt) :ja::grins:

    Der Herr Pierer hat persönlich absolut nichts mit der Konstruktion zu tun. Das hängt auch damit zusammen, dass er gar kein Konstrukteur ist. Er ist Kaufmann, Vertriebler, also BWLer und natürlich ein begnadeter Stratege. Und ja, ihm gebührt dadurch die Ehre, sich die Rettung der Marke KTM als erster ans Revers heften zu dürfen. Der zweite wäre dann Kiska.

    Es wurden ja neben dem nicht unerheblichen Motorupdate auch noch andere Sachen überarbeitet (z.B. Bremse, Software etc.). Also technisch gibt es keine Frage, ob 790er oder 890er. Der aktuelle Preisunterschied, auch wegen der geänderten Aufpreispolitik, ist natürlich größer als technisch m.E. gerechtfertigt. Der Idealfall wäre 6-12 Monate zu warten (bringt vielleicht 1T€). Wenn Geld nicht das maßgebliche Thema ist, dann jetzt 890er. Wenn einem 2,5-3T€ nicht ganz egal sind, dann jetzt 790er. Damit wäre man Preis/Leistungs-Sieger. Mit der 890er ist man Performance-Sieger (den Unterschied bewertet subjektiv natürlich jeder anders, aber die Tendenz ist klar). Kostet halt extra (Geld u./o. Zeit). Es wird nicht anders werden.

    Der Listenpreis wird etwa so sein. Du weißt schon, dass die @890R inkl. TechPack Liste ca. 14,8T€ kostet. Die Norden wird spürbar teuer sein. Sie wurde auch von Pierer im Premiumsegment angesiedelt. Warten wir es ab, was gezahlt werden muss.

    Es werden wohl so 12 Monate Versatz zur @890R werden, d.h. praktisch verfügbar Frühjahr 2022. Und wie schon mal erwähnt erwarte ich Preise von um 16T€ (nach oben erweiterbar) und vorerst wenig Rabatt sowie mäßiger Verfügbarkeit. Die Nachfrage dürfte durchaus hoch sein.

    Also mir ist nix passiert, km 1080, grade auf dem Heimweg von der ersten Inspektion, Ausfahrt vom Kreisel, von rechts auf links umgelegt und vorne weggerutscht. Ich war zum Glück nicht schnell, so 15 bis 20 km/h. Allerdings, wenns Dich so ansatzlos aufs Maul haut, da bist schon ein paar Minuten neben der Schnur.

    Aufheben war nicht so einfach, das Ding liegt flach wie e9ine Flunder auf der Seite, das ist schwer aufzuheben, vor allem, wenn Du im Kopf noch dusselig bist.

    Was in jedem Fal nicht zu unterschätzen ist, dass ist der eigene Körper als Kollisionsschutz...

    Es gilt wie immer der Grundsatz: Hauptsache keine (dauerhaften) körperlichen Schäden davongetragen.

    Bezüglich der Schäden am Bike muss man mit der getroffenen Entscheidung leben. Es hat eben absolut alles seine Vor- u. Nachteile.

    Aber noch eine Frage:

    Konntest du das Einklappen des Vorderrades nachvollziehen? War es nass oder schmutzig oder hat der Reifen einfach den Belastungswechsel nicht vertragen (noch kalt, eventuell unpassender Luftdruck)? Von dem 21" P STR sind schon einige solche Geschichten bekannt (der Fahrer ist natürlich trotzdem immer mit dabei...).