sm 690 contra smc 625

  • Ohh nee, das ist doch Quark, die Racingmodelle haben alle 6 Gänge. Die Getriebeabstufung hat doch nie gepasst, bei 30 und bei 50 konnte man nie gemütlich fahren und das musste man schließlich, immer wenn die Polizei vorbeigefahren ist. Außerdem hat mir ein langer 6. Gang zum gemütlichen Cruisen gefehlt. Bei Lexus wurde sogar schon eine 8-Gangautomatik vorgestellt. Wobei 6 Gänge echt ausreichen, sonst bekommt man ja ne Meise. Der neue Motor hat mehr Spitzenleistung und mehr Drehmoment, erstmal nix, was auf ein weniger breit nutzbares Drehzahlband hindeutet, das hat dann weniger mit Marketing als mit technischen Zusammenhängen zu tun. Außerdem besitzt die 690er eine elektronische Drosselklappensteuerung. Das Motormanagement errechnet die Stellung also so, dass sie perfekt auf die Fahrsituation abgestimmt ist, das spricht für ein besseres Ansprechverhalten und ein breiter nutzbares Drehzahlband, also alles schick! Das System das über die Drosselklappen zu regeln findet bei den SUpersportlern shcon lange Anwendung, wird aber teils mechanisch mit mehreren Klappen geregelt oder halt wie in der neuesten Version und wie halt auch bei der 690 über nur noch 1 Drosselklappe, die von einem Stellmotor computergesteuert betätigt wird. Oldschool hin oder her, man sollte sich der neuen Technik nicht verschließen, die Entwicklung muss ja weitergehen.

  • sorry, aber Du widersprichst Dir sogar selbst.


    Rennmotoren werden einzig für einen Einsatzzweck gebaut und eingestellt. Soetwas mit einem Alltagsmotor zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen.


    8-Gang Automatik hat einzig den Zweck genau in dem Drehzahlbereich zu arbeiten, bei dem das höchste Drehmoment anliegt.


    Hohe Spitzenleistung und Drehmomentwerte weisen auch nicht auf ein breites nutzbares Drehzahlband hin.


    Der Einsatz einer Elektronischen Gemischaufbereitung bringt nur dann leistungsmäßig etwas, wenn keine anderen Faktoren regelmentierent eingreifen, Lärmschutz Abgaswerte usw.


    Und apropo "Neue Technik". Gerade die neue Technik wird heutzutage dazu verwendet um Planungs- und Konstuktionsschwächen zu verschleiern bzw abzuschwächen. Oder meinst Du Mercedes hat der A-Klasse, nach dem Elchtest, ein komplett neues Fahrwerk spendiert? Nö die Elektronik wirds schon richten.


    Und nochmal zum Marketinggebrabbel: Wer erinnert sich noch an das Debakel mit den ausbrechenden Audi TTs? Schon bei den Vortests haben wir eingeladene unabhängige Fahrer, Audi auf Instabilitäten am Heck hingewiesen. Schnell kam da der Spruch auf "Das ist ein Sportwagen, das gehört so".
    Uns seltsamerweise kommt genau dieser Spruch wieder auf, als die ersten Käufer verunfallt waren. Die Schuld wurde eher beim Fahrer, als beim Fahrzeug gesucht. Schliesslich musste dann aber Audi klein beigeben.


    Nissan war da etwas umgänglicher, der 350er hatte ein ähnliches Problem, bevor der dann aber in Europa vorgestellt wurde, hat man eine Unterbodenverkleidung angebaut, die den Effekt, wenn auch nicht perfekt, etwas milderte. Die US-Version hat diesen Unterboden, wegen der relativ niedrigen Geschwindigkeitsbegrenzung, nicht.


    Und zurück zum Thema, ich habe nicht gesagt dass der 690er Motor schlecht ist. Ich habe nur daraufhingewiesen, dass vermeintlichen Vorteilen "6-Gang" auch vermeintliche Nachteile "geringeres nutzbares Drehzahlband" gegenüberstehen können.

  • Wie kommst drauf das die abstimmung auf straße gemacht wurde?
    Ich würde sagen rally!
    Aber das muß man sowieso im fahrbetrieb beurteilen.


    Die Getriebesbstufung der alten LC4 (94-95) täte mir mehr als die jetztige gefallen: Gang 1+2 lang.
    96 hams dann den 1er kürzer gemacht, weil sich die enduristen aufgeregt haben.
    97 dann auch noch den 2er weils ja plötzlich zwischen 1 und 2 so ein loch gegeben hat.


    Jetzt komm ich daher und pluder mich auf, weil beim runterhakeln auf der landstraße von 3 auf 2 so ein loch da ist.
    Jedem kann mans nicht recht machen.


    Bei auto sind 6 gänge nicht genug, die automatik der neuen 530d-BMW ist im 6ten auf gefühlte 320 ausgelegt (er verhungert mangels leistung auf dem weg dort hin...).


    Bilder vom drehzahlmesser legen nahe, daß der zusätzliche gang die geringere höchstdrehzahl ausgleicht (vgl 8500 gegen 7750).
    Außerdem würde ich auf der landsstraße nicht unbegingt unter 5000rpm fahren müssen, die LC4 hackt schon ordentlich in die kette. Ich hoffe auch das wird mit der neuen besser.



    Das drehmoment ist um lächerliche 2Nm gestiegen, der rest reine hypothese (ich bin realist: schön und gut was du dir wünscht, aber die praxis sieht meist anders aus...).
    Hättest du ahnung von der materie so würdest du niemals das wort "perfekt" in bezug auf irgendeine verbrennungskraftmaschine in den mund nehmen. Meist sind es nur mal mehr mal weniger starke kompromisse mit mascherl drum herum.
    Alleine das motorrad (noch ganz ohne motor!) ist schon arg nach einem arg konventionellen konzept gemacht.
    Aus jedem ende und jederecke schreit da der kompromiss raus!
    Wirst schon sehen was die da noch alles draus machen.


    Es wird genau das selbe passieren wie bei der alten LC4: so viele ableger wie möglich bei dem geringstmöglichen aufwand (in jedem belange).


    Wenn das mopperl wirklich so auf straße gebaut wäre, dann würde "unterm blech" alles ganz anders aussehen.



    Aber auch andere kleine hersteller arbeiten nach dem selben motto.
    Ein freund von mir hat mal viel und schlimm von KTM geredet, wegen dem LC4-motor und so.
    Dann haben wir uns mal zusammengesetzt und einen Zylinderkopf von der ducati genauer angeschaut und dann war er still: das teil war im kern genauso faul konzeptioniert wie der LC4. Auch mit dem testastretta wurde es nur geringfügig besser. Und das selbe passiert auch bei der neuen 1098er. Da brauch ich nur ein paar sache zu lesen um zu wissen was sich abspielt.



    Die 1000er ham die zusatzdrosselklappen drinnen weils damit die gasannahme dämpfen. Bau die aus und die dingerwerden so aggressiv, das der unbedarfte noch vor der ersten kurve aufs kreuz legst.

  • Zitat

    Original von devilsduke
    6-Gang Getriebe
    Auf dem Papier hört sich das immer gut an und irgendwie hat man auch immer das Gefühl "man bekommt mehr".
    Lass Dich nicht blenden, 6-Gang kann genau so gut heissen "der Motor hat keine Kraft in den unteren Drehzahlen, daher müssen wir dir Drehzahlsrünge kleiner machen".
    Erhöhung der Ganganzahl ist ein beliebtes Mittel, bei Motoren mit kleinem nutzbarem Drehzahlband.


    Also mir fehlt der 6.te Gang beim LC4! :traurig:
    Da ich - wie die meisten LC4-Bestückten - kürzer übersetz habe ist es ungut bei 180+ knapp am Begrenzer zu agieren!
    Hat jetzt der LC4 ein "geringeres nutzbares Drehzahlband"!! :nein:
    Deshalb ist es bei der 690er - für die 190+ angegeben werden - nur logisch, dass sie einen 6.ten spendiert bekommen hat! :denk:

    DUKE2-03
    SD-R-08

  • Na auf die Straßenorientierung weißt vieles hin. Zum 1. mal ist die Aerodynamik besser, auf Grund der neuen Front, die sinnvoller Weise mit Abrisskante ausgestattet ist um den Luftdruck auf den Fahrer zu reduzieren, des weiteren wird sie nun statt der Pirelli-Reifen mit Bridgestone Reifen ausgeliefert mit "reinem" Straßenprofil und 3. wurden die Federwege gekürzt, das kommt dem Schwerpunkt zu gute, dem ganzen Handling auf der Straße, hat natürlich Nachteile im groben Gelände, aber 220mm Federweg reichen völlig.
    Außerdem das Gerede vonwegen "perfekt" gibt es nicht usw. Ach was, welch Weisheit, man sollte sich auch nicht an einem Wort aufhängen, wenn es euch besser gefällt nenne ich es: Das Motormanagement errechnet immer den besten Kompromiss, i.O.? Falls das gemeint war.
    Ich meine, wir reden von einer Supermoto, die ist der Kompromiss schlechthin, aus Straße und Gelände, trotzdess geht die Orientierung im Vergleich zum Vorgänger mehr zur Straße.


    Naja die neue 690 hat 65NM, kommt natürlich drauf an mit welchem Modell man das Vergleicht, von 04 auf 05 wurde das Drehmoment ja schonmal gesteigert, deshalb ist der Unterschied zu 04 schon ordentlich.


    Also eigentlich muss man das ja so sehen, die Reglementierungen wie Abgaswerte usw. gibt es ja (EURO3) und nun muss KTM halt sehen wie sie das am besten einhalten und trotzdem eine gute Performence hinbekommen. Mit einem Vergaser ist das kaum noch möglich, weil man keine geregelten Katalysatoren verbauen kann, darauf ist man aber angewiesen. Des weiteren spielen für einen Hersteller wie KTM sicher auch Verbrauchswerte eine Rolle, man kann einen Vergaser sicher voll auf Leistung trimmen, aber dann verbraucht die Bude auch viel zu viel, das kommt in Zeiten hoher Spritpreise nicht gut an, wenngleich das bei Motorräder nicht sooo schwer wiegt wie im Autosektor finde ich. Jedenfalls ist der Einsatz einer Einspritzanlage absolut sinnvoll, kein Superbike (R1, ZX10R usw.)kommt mehr ohne aus und das ist gerade die Klasse in der es technologisch am engsten zugeht im Rennen um Spitzenleistung und Käufer. Die Supermotofraktion sperrt sich noch ein wenig gegen den technischen Vortschritt. Nicht falsch verstehen, aber im Grunde stehen wir da, wo wir von 10 Jahren schon waren. Eine Supermoto ist häufig noch ein pures Renngerät mit Vergaser, ohne Kat ohne Gewicht und mit minimaler Elektronik. Das ist grundsetzlich nicht schlecht, aber man muss mit der Zeit gehen und die MotoGP machts vor. Da werden die größten Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektronik gemacht mit Traktionskontrolle usw. Ducati gibt Millionen aus um von Magnetti Marelli die perfekte Elektronik zu bekommen, die neue R1 hat viele neue Features, die neue GSXR hat sogar einen elektronischen Lenkungsdämpfer. Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, auch nicht im Supermotobereich, KTM sind halt mit die ersten die das so vollziehen. Aprilias SXV 550 hat ja auch eien Einspritzanlage, in der WM setzen immer mehr eine ein, ist nur ne Frage der Zeit bis alle sowas haben. Die Geschichten mit der A-Klasse und dem TT sind mir schon noch bekannt, aber nur wegen ein paar Negativbeispielen sollte man nicht davon ausgehen, dass die Elektronik zum Verschleiern von Schwächen eingesetzt wird und was heißt schon häufig, es gibt ein paar Fälle bei hunderten Neuerscheinungen in dem Zeitraum, passiert halt. Aber ich gehe fetzt davon aus, dass KTM weiß wie man Motoren und Fahrwerke baut


    Wie es mit den Drehzahlen bei der KTM ausschaut kann ich leider garnciht sagen, die SMC hat ja keinen Drehzahlmesser, also fährt man halt nach Gefühl. Das geht natürlich auch so super, aber ich ich bin trotzdem dankbar für einen Drehzahlmesser beid er neuen 690.


    Also mit Rennmotor meinte ich eigentlich den Motor der SMR-Modelle. Die sind ja nicht wirklich für den Alltagsgebrauch ausgelegt, so oft wie man damit zur Inspektion muss. Ich höre auch zum 1. mal ein negatives Statement zum 6-Ganggetriebe, ansonsten finden das soweit alle toll, erhöht auf jeden Fall die Performance, da die Motorkraft besser auf die Straße gebracht werden kann. Wer im 5. Gang mit 30 durch die Stadt tuckeln will kann sich ja die neue 1400er ZZR kaufen, die hat sicher ein super breit nutzbares Drehmoment. Ansonsten gehe ich von den Berichten der Profis beid er Dakar aus, die ja den gleichen Motor fahren (evtl. n bissel getunt nehme ich an) die ja von einem nie dagewesenen Leistungsplus geredet haben. Also nicht nur in Bezug auf PS, sondern im Bezug auf das Gesamtkonzept. Ich bin sehr zuversichtlich.
    Außerdem möchte ich auf eine bessere Laufkultur hinweisen, die es geben wird. Manche sprechen zwar von "soft", aber das ist nicht negativ wie ich finde. Ich bin im letzten Jahr auch gern mal eine längere Tour mit meiner KTM gefahren und dann ist es natürlich schon nicht unwichtig wie sehr der Motor vibriert, weil hochrote Hände und Füße können schon nerven.

  • Zitat

    man kann einen Vergaser sicher voll auf Leistung trimmen, aber dann verbraucht die Bude auch viel zu viel, das kommt in Zeiten hoher Spritpreise nicht gut an



    kann man so nicht stehen lassen.... auf volle Leistung abgestimmt schluckt der Einspritzer u.U. sogar noch mehr...


    die Einspritzanlage hilft nur im Teillastbereich Sprit zu sparen und irgendwelche Abgas-Normen einzuhalten ... :prost:

  • Jo, stimmt schon, man kann auch mit Einspritzung viel verbrauchen, wie z.B. die Aprilia SXV, die bis zu 12,5 Liter verbrauchen soll wenn sie von allen Leistungsbremsen befreit wurde. Nun ist das zwar ne 2-Zylinder, aber prinzipiell gesehen schon richtig. Im Normalen Straßengebrauch spart eine Einspritzanlage aber schon Sprit, mein Kumpel hat mit seiner R1 genauso viel verbraucht wie ich mit meiner KTM, so 7 Liter und der hat 3 mal so viel Leistung wie ich.
    Jedenfalls bietet ne Einspritzanlage schon mehr Vorteile als Sprit sparen und Abgasnormen einhalten. Neben potenziell mehr Leistung hat man auch solche Freuden wie eine Kaltstartautomatik! :daumen hoch:
    Das ist zwar nicht nicht wirklich ein kaufentscheidentes Kriterium, aber schon lässig.

  • Zitat

    Original von HIGH-FLOW
    Also mir fehlt der 6.te Gang beim LC4! :traurig:
    Da ich - wie die meisten LC4-Bestückten - kürzer übersetz habe ist es ungut bei 180+ knapp am Begrenzer zu agieren!
    Hat jetzt der LC4 ein "geringeres nutzbares Drehzahlband"!! :nein:
    Deshalb ist es bei der 690er - für die 190+ angegeben werden - nur logisch, dass sie einen 6.ten spendiert bekommen hat! :denk:


    irgendwie hinkt der Vergleich auf beiden Beinen.


    Wie Du selbst geschrieben hast, hast Du deine runtergeritzelt, also sollte sie normal übersetzt ja auch um die 190 laufen oder?


    Ausserdem hat die Höchstgeschwindigkeit selten etwas mit dem Drehzahlband zu tun, da diese um den Bereich der Spitzenleistung erreicht wird.


    Das Drehzahlband ist nach untenhin interressant, nämlich bei welcher Drehzahl man noch einen merklichen Vorschub hat. Das ist dann wiederum beim Beschleunigen die interessantere Größe, denn hier machen sich die Übersetzungssprünge bemerkbar. Ist dieser zu groß kann der Motor nicht "optimal" raufdrehen und man muss ggf mit schleifender Kupplung nachhelfen, ist der Sprung zu klein ist der Gang eigentlich nutzlos denn die Leistung verpufft quasi. Und in beiden Fällen verschenkt man Zeit.


    Dein Wunsch nach einem 6. Gang sehe ich eher als Schongang, denn als Fahrgang. Nachdem was ich von Dir gelesen habe, wirst Du mit dem 6. als Fahrgang nicht glücklich werden. Denn das kann auch zu einer Schaltorgie ausarten, wie bei den 600er 4Zyl. Kreissägen.


    Aberals Lösung deines Problems: wie oft brauchst Du denn den 1.Gang? Wenn Du raufritzelst wird die Charakteristik nicht unbedingt schlechter, da Du alles genauso fahren kannst wie bisher, allerdings einen Gang tiefer und dir fehlt dann der 1. so wie er jetzt ist denn das ist dann ehere der "2.Gang".

  • die eine Einspritzanlage bekommen hat, Vergaser sind nunmal Steinzeit, kein Auto hat mehr nen Vergaser und auch jedes Sportmotorrad, das etwas auf sich hält hat keinen Vergaser mehr.


    ....hat irgend eine Sportenduro eine Einspritzung!!!! Die Modelle mit der sie die Dakar gefahren sind???!!! Ich sehe keinen einzigen Grund für was ich eine Einspritzung einem Vergaser vorziehen würde!!! Oder etwa die :kotz:Gasannahme, das eventuelle Konstantfahrruckeln (wie viele Jahre hat BMW gebraucht ums fast :staun:ganz zu eliminieren), der Spritverbrauch wird auch nicht gros anders sein oder das einfach wieder mehr elektronik unter dem Sitzbank ist :kotz:!!!


  • Zum 1. Punkt:
    Hier hat ja wohl die Marketingmaschine voll zugeschlagen. Die Front eines unverkleideten Motorrads als aerodynamisch anzupreisen und gleichzeitig solche Luftbremsen wie die Schornsteine am Heck anzubauen, kann man nur als Kundenverarsche bezeichnen. Wahrscheinlich hat das Marketing in den Foren mitgelesen und versucht nun Schadensbegrenzung.


    Zum 2. Punkt:
    lös Dich mal von den Papierwerten, der Drehmomentverlauf ist wichtiger.
    Was nutzt dir ein Drehmoment von 70+ wenn dies nur innerhalb von 500 U/min anliegt und drumrum nur heisse Luft ist? Da ist mir ein Drehmoment von 60 über 4000 U/min lieber.


    Zum 3. Punkt:
    Es mag ja sein dass KTM gezwungen ist eine elektronische Gemischaufbereitung zu verwenden, dass diese aber per se "besser" ist ist einfach falsch. Zum Verbrauch hat dir der 950SM schon was geschrieben. Zur Leistungsentfaltung sag ich Dir nochmal; bei einem restriktiertem Motor ist eine Einspritzung eher ein Hinderniss.


    Übrigens "Die Supermotofraktion" (willst Du eigendlich nicht dazu gehören oder warum grenzt Du dich selbt aus) möchte eben ein leichtes unkompliziertes Motorrad haben und dies auch so "erfahren".


    Mit Deiner Argumentation bekommen wir dann das was schon seit einigen Jahren im Autosektor haben, es gibt, auch auf Grund der Elektronik, kaum noch Autos die weniger als 1200kg wiegen. Und das ohne wirklich "mehr zu leisten". im Gegenteil, ohne dass die Motoren mitwachsen würden, währen diese "Kisten" kaum noch zu bewegen.
    Aber irgendwann kommt dann wieder ein Hersteller der in einer kleinen Serie das baut, was man vor Jahren schon hatte, nämlich kleine flinke schnelle
    Autos, allerdings nur im Gegenzug zu viel Geld.


    Zurück zur 690er je mehr Elektronik, um so mehr elektrische Leistung, sowohl als Lichtmaschine als auch als Batterie, muss vorhanden sein. Was wiederum auf Leistung und Gewicht geht. Irgendwann haben wir dann eine Supermoto im Format einer Goldwing.


    Supermoto ist eben ein Motorrad für Puristen, denn genau das ist der Charme daran.


    Zum 4. Punkt:
    Ich mag es gar nicht, wenn man mir die Worte im Mund verdreht.
    Ich habe nicht Negatives zum 6.Gang gesagt.
    Aber wenn Du einen Einzylinder mit Kreissägencharakter gutfindest, OK ist deine Sache.
    Aber wäre dann nicht eine 685er Maico besser?

  • Zitat

    Original von baumannma
    ....hat irgend eine Sportenduro eine Einspritzung!!!! Die Modelle mit der sie die Dakar gefahren sind???!!! Ich sehe keinen einzigen Grund für was ich eine Einspritzung einem Vergaser vorziehen würde!!! Oder etwa die :kotz:Gasannahme, das eventuelle Konstantfahrruckeln (wie viele Jahre hat BMW gebraucht ums fast :staun:ganz zu eliminieren), der Spritverbrauch wird auch nicht gros anders sein oder das einfach wieder mehr elektronik unter dem Sitzbank ist :kotz:!!!


    Du sagt es, bei meinen Wettbewerbswagen war die Leistungsentfaltung mit den 50er Vergasern auch "angenehmer". Einzig die mechanische Kugelfischer Einspritzung konnte da mithalten, da diese aber prinzipbedingt sabbert und mein Wagen auch ein Technologieträger war kam eine elektronische Webereinspritzung drauf.

  • Meine Güte, du stehst mit dem Marketing aber auf Kriegsfuß, was? Was heißt eigentlich ich soll mich von den Papierwerten lösen? Genau das sind doch die harten Fakten und die besagen, dass der Motor besser ist als der alte.
    Die ganze Technik die an Bord ist verbraucht doch nur wenige Milliampere, der Unterschied zwischen Auf- und Abblendlicht ist da aber größer.
    Die Auspuffe spielen nicht so die große Rolle, die sind schön rund und die Beine sind eh davor, außerdem ist der Fakt, dass die Lampenmaske aerodynamischer ist nicht falsch, ob das viel ausmacht ist dahingetsellt, aber auch Kleinigkeiten bringen in der Summe was.


    Na wenn die Einspritzung nicht besser ist, wieso ist sie dann in der MotoGP oder bei den Superbikes garnicht mehr wegzudenken? Ich kenne außerdem kein modernes Auto, welches noch einen Vergaser besitzt, selbst Autos wie der Donkervord oder wie der geschrieben wird,d ie man sicher als reine Fahrmaschine bezeichnen kann, hat einen modernen Motor, Kat und die ganzen anderen Spielereien, nur halt kein Radio und keine elektrischen Scheibenheber. Außerdem Sachen wie ABS, ESP, Airbags, Traktionskontrolle oder sowas nicht als sinnvolle technische Errungenschaft anzusehen, wäre ja quatsch. Natürlich wiegt das alles was, aber wäre doch Blödsinn das deswegen wegzulassen. Sicher gehts auch ohne, der erste Apolloflug hatte weniger Computertechnik an Bord als heute in einer 20€ Digitaluhr stecken und trotzdem ist man bis auf den Mond gekommen. Aber zurück zu den Motorrädern.


    Ich liebe Supermoto, aber ich verstehe halt nicht wieso wir uns mit Technik abgeben müssen, die ausgereizt ist. Wirklichen Vortschritt gibt es eben nur, wenn man auch umdenken kann, die neue 690 geht diesen Schritt halt.
    Außerdem heißt viel Elektronik ja nicht, dass das Gewicht bis ins unermessliche steigt, kein Motorrad ist mit Technik so vollgestopft wie die aktuellen MotoGP-Renner und kein Auto wie ein Formel 1 Auto und trotzdem sind die leicht und die Technik ist unverzichtbar geworden.
    Außerdem wird immer nur davon gesprochen, dass die Technik viel wiegt, aber die 690 wiegt doch nur 3kg mehr als eine 2006er LC4 und die hätte wegen Euro3 eh nicht so bleiben können, also wo ist das Problem? Klar hätte ich auch gern ein leichteres Motorrad, aber der Gesetzgeber hat halt was dagegen.


    Also für mich gehören harte Vibrationen nicht zu einem guten Motorrad, wenn es technisch möglich ist das abzustellen, nämlich mit einer Ausgleichswelle, die rein garnix mit elektronischem Kram zu tun hat, dann zeugt das doch eher von einem technisch hervorragendem Motor, zumidnest in diesem Punkt, gehört sicher noch mehr dazu.
    Wegen der Maico, ich fand 2-Takter nie schlecht, aber deren Zeit ist halt einfach vorbei, moderne 4-Takter sind angesagt.


    Außerdem wer sagt eigentlich, dass die Gasannahme bei einer Einspritzung schlechter sein oder es ein "Ruckeln" geben soll? Ist ja nicht so, als ob es die EInspritzung erst seit gestern gäbe und jedes Sportmotorrad hat eine. Das aus Kostengrüdnen es bei einigen noch keine gibt hat ja nix zu bedeuten. In 5 Jahren hat auch jede SM eine.


    Außerdem wie bereits erwähnt, hässlicher Auspuff hin oder her, ist ja eh Geschmackssache, aber EURO3 ist angesagt, d.h. um tatsächlich Leistung abzurufen braucht man eben große Endtöpfe, das erleben Susuki und Yamaha auch und die legen jeweils 5kg deswegen zu, es führt kein Weg daran vorbei, da kann KTM auch nix dran ändern. Akrapovic wird schon irgendwann ne leichte, geile Variante im Programm haben, die dann sicher richtig Geld kosten wird.

  • sorry aber irgendwie hab ich das Gefühl Du liest über das was Andere schreiben einfach oberflächlich drüber und bringst immerwieder die gleichen Vergleiche, die wir vorab schon belegbar verworfen haben..


    Nochmal: Ich stehe nicht auf Kriegsfuß mit dem Marketing, ich habe nur gelernt zwischen den Zeilen zu lesen. Es ist schon auffällig, wenn gerade die größten Kritikpunkte, jetzt im Prospekt so hochgelobt werden.
    Übrigens harte Fakten, auf dem Papier sehen 1000kg :kacke: auch mehr aus als 100kg Gold.

    Es ist :kacke:egal, wenn ich vorne 10% verbesserte Aerodynamik habe, wenns gleichzeitig hinten 20% schlechter wurde.


    Ob ein Donkerford nicht besser mit Vergasern wäre, hinterfragst Du gar nicht und nimmst einfach eine gesetzlich vorgeschriebene Zwangslösung als das einzig Wahre an. Und Dir ist schon klar, dass technisch gesehen der Katalysator ansich nur eine Notlösung war?
    Und nochmal: ABS ESP und Traktionskontrolle sind gut solange sie keine konstruktiven Mängel ausgleichen müssen. Wenn sie nur dazu dienen ein Fahrzeug auf der Strasse zu halten, dass ansonsten bei normalen Fahrmanövern abfliegen würde ist das Zeug sogar gefährlich. Siehe Elchtest; elektronische Bremse usw.


    Und immerwieder vergleichst Du Renntechnik mit Großserientechnik. Bei Renntechnik ist der Preis fast egal und auch die Haltbarkeit ist auf wenige Rennen begrenzt. Und Ja, Großserienelektronik braucht mehr Strom, schon weil aus Kostengründen keine 4000€ Elektronik in ein 9000€ Mopped gesteckt wird.

  • Zitat

    Original von Kayer85
    ... mein Kumpel hat mit seiner R1 genauso viel verbraucht wie ich mit meiner KTM, so 7 Liter und der hat 3 mal so viel Leistung wie ich.


    naja , ist aber auch logisch weil sich eine 1000er nun mal zu 95 % im günstigen teillastbereich fahren lässt .
    die sekunden an denen du auf einer tour vollgas gibts lassen sich da fast an den händen abzählen .


    der durchschnittsverbrauch meiner LC4 war übrigens über 4 monate betrachtet 5,54 liter .

  • Zitat

    Original von mario


    naja , ist aber auch logisch weil sich eine 1000er nun mal zu 95 % im günstigen teillastbereich fahren lässt .
    die sekunden an denen du auf einer tour vollgas gibts lassen sich da fast an den händen abzählen .


    der durchschnittsverbrauch meiner LC4 war übrigens über 4 monate betrachtet 5,54 liter .


    Eben während der Einzylinder wahrscheinlich an seinem oberen Limit gefahren wurde hat sich die 1000er gelangweilt.



  • du darfst doch nicht einen 4Zylinder mit einem Eintopf vergleichen! Und schon gar nicht eine MotoGP mit nem Serienbike, die haben so viel gemeinsam wie eine Orange und Pflaume! Im normalfall ists so das es einfach schwerer wird mit der elektronik, ob Donkervort oder SuperSeven oder Alltagsauto! Genau so ist es auch bei den Bikes. Und sag mir eine Einspritzung die eine so sanfte Gasannahme hat wie ein sauber eingestellter Vergaser, da können auch die Adventure und SD fahrer was dazu sagen. Und schon gar nicht bei einem Modellwechsel wo noch keine Erfahrungen gemacht worden sind. In wie vielen Motorradzeitschriften liest man von einem schlechten Ansprechverhalten bei neuen Bikes! Und jetzt nochmals, welche Wettbewerbs Enduro/Rally/SuMo hat eine Einspritzung??? Und wenn die :kacke:Euro 3 nicht wäre würden wir in 5Jahren noch mit Vergaser fahren, was meiner Meinung auch richtig wäre.
    Und ja, auch die MotoGP haben Traktionskontrollen wie die ja so supertollen Autos mit ABS-ESR-TC-ASR-BLABLABLA, aber auch nur um sie fahrbar zu machen! Und weiss Gott, so viel Leistungistung das man gleich einen Überschlag macht, hat der neue :kürbis: noch lange nicht.
    Und übrigens, ich liebe es mit meinem Jg. 78er Alpina zu fahren, ohne ABS/Servo/ASR, obwohls ein Heckler ist :staun:

  • Hmm, wir sollten vielleicht eine Struktur in die Diskussion bringen, weil irgendwie dreht sich die ganze Sache im Kreis.
    Du stellst Theorien auf, dass 10% bessere Aerodynamik vorn 20 nassen hinten gegenübner stehen und die Werte auf dem Papier nur toll klingen aber eig. Scheiße sind. Das sind doch keine Argumente! Das sind unbewiesene Annahmen. Wie soll ich argumentieren, dass 63PS mehr sind als 56, wenn mir gesagt wird, dass die Werte nur toll aussehen, aber eig. Scheiße sind?
    Des weiteren gehst du irgendwie fest davon aus,d ass die technischen SPielereien nur dazu da sind Mängel auszugleichen, aber das ist doch quatsch. Nur weil es mal die A-Klasse als Negativbeispiel gab. Aber angenommen das Fahrwerk ist genauso gut wie von Vorgänger oder sogar besser und bekommt zusätzlich noch die technischen Helferlein, wieso drauf verzichten, wenn es eine Verbesserug darstellt?
    Ich wollte mit dem Rennsport andeuten, der ja als Technologieträger verwendet wird und wo alles das eingebaut wird, was tatsächlich am besten ist, dass eine Übernahme der Technik in die Serienfertigung keine Verschlechterung darstellt. Ich meine fast jedes gute Motorrad hat inzwischen eine Einspritzung, das kommt doch nicht von ungefähr! Glaubste echt die würden eine verbauen wenn sie nicht tatsächlich Vorteile bringen würde? Außerdem im Supermotorennsport, was ja eigentlich weitestgehend veredelte Serienmaschinen sind, also keine Prototypen, wird zunehmend auch eine Einspritzung verbaut. Wieso macht man das? Weils besser ist!
    Außerdem mag es ja sein, dass es viel Spaß macht mit nem Alpina zu fahren, aber die beste Performence erreichste mit dem Konzept ganz ohne Elektronik halt nicht. Ganz zu schweigen was passiert, wenn du mal versuchst im Winter auf glatter Fahrbahn ne Gefahrenbremsung ohne ABS durchzuführen.
    Ich denke einfach, die technischen Helferlein sind eine Chance die Leistung entscheident zu steigern, auf jeder Ebene und der Rennsport gibt mir nunmal recht. Wie das mit dem Preis ist, das ist doch ne ganz andere Sache, die neue KTM wird nicht teurer sein als der Vorgänger, zumindest laut dem, was bisher bekannt ist, trotz aller Verbesserungen, also ist doch alles schick!


    Also ich bin der Meinung die Werks-KTM's sind bei der Dakar mit dem neuen Motor angetreten und der hat halt Einspritzung und damit wurde voll überzeugt. Wer einen Beweis hat, dass KTM ihr Konzept unsinniger Weise auf Vergaser umgestellt hat nur wegen der Dakar, der möge mir das bitte zeigen.
    Außerdem am besten mal die DRIFT kaufen und lesen, da werdet ihr sehen, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Fahrer auf Einspritzung umstellen, gerade in der unglaublich populären 450er Klasse ist Leistung eine ausschlaggebende Größe und da der Hubraum beschränkt ist, muss man das halt anders erreichen. Die Aprilias haben Einspritzung, TM verbaut diese seit diesem Jahr und einige Privatiers. Außerdem ist eine Einspritzung in der AMA sehr angesagt.


    Also ich hab mit meiner KTM zwischen 6 und maximal 7,5l auf 100km verbraucht, drunter eigentlich nie, hätte ich sonst echt nur cruisen müssen.


    Also ganz ehrlich, welches Auto von heute hat denn noch einen Vergaser? Glaubst du ernsthaft, dass in Zeiten von Bezindirekteinspritzung ein Vergaser auch nur annähernd mithalten könnte? Fakt ist, dass der Vergaser auf dem Rückzug ist, was absolut im Kontrast zu dessen spitzen Leistungsfähigkeit steht. Ich muss dazu betonen, dass ich nen Vergaser nicht scheiße finde und sicher holt man gut Leistung raus, wenn der fein abgestimmt ist, aber vom technologischen Stand ist es einfach ein veraltetes Konzept.


    Und ganz ehrlich, ich lese mir schon genau durch, was die anderen schreiben, aber das trifft momentan halt nicht meine Meinung.

  • So, zur am Anfang angesprochenen Struktur die ich reinbringen möchte. (hatte aus Platzgrüdnen nicht in die erste Mail gepasst) Bevor wir wieder über alles diskutieren, sollten wir die Punkte aufsplitten. Meine Meinung zur 690SM:


    1. Das Fahrwerk ist modern, leicht und steif.


    2. Die Bremse ist ja wohl der absolute Hit


    3. ich sehe die Einspritzanlage als technisch sinnvollen und nötigen Fortschritt an


    4. Das Tankvolumen ist genau richtig, nicht zu groß und nicht zu klein


    5. es gibt eine Antihoppingkupplung


    6. der 6. Gang ermöglicht eine bessere Abstimmung auf der Straße


    7. die Zulassung unter EURO3 ist geglückt, d.h. man kann mit der Bude auch legal unterwegs sein, chronisch mit illegaler Zulassung rumzufahren mag zwar nett sein, aber ich möchte dann nicht in einen Strafprozess verwichelt sein bei einem Unfall!


    8. das Gewicht ist nicht wenig, aber Zulassungsbereinigt mindestens auf dem Level vom Vorjahr.


    9. Über das Design denke ich sollte man nicht diskutieren, das ist ja wohl so subjektiv, manchen gefällts halt und anderen nicht, da sollte man Tolleranz üben.


    So, ich beziehe mich also nur auf die technische Seite, das hat nix mit Marketing oder so zu tun, sondern bezieht sich einzig und allein auf technisches Verständnis und gesunden Menschenverstand. Ich hoffe wir können nach dem Muster weiter diskutieren. Was passt dir/euch nicht an meinen 9 Punkten bzw. wo seid ihr dafür?

  • Mann, Mann, Mann,


    das es die 690er schwer bei uns hat war mir ja schon klar :amen:
    Aber das die Diskusionen jetzt schon so ausarten :nein:


    Wer ist denn von Euch schon eine 690er gefahren und kann das alles beurteilen???


    Von denen die ich kenne, die die 690er schon gefahren haben, waren alle sehr begeistert :amen:


    Ich werde sie auch auf alle Fälle mal Probefahren,
    aber ein Kauf scheitert zu 100% an der Optik.


    Aber wie Kayer schon sagte:
    "9. Über das Design denke ich sollte man nicht diskutieren, das ist ja wohl so subjektiv, manchen gefällts halt und anderen nicht, da sollte man Tolleranz üben."


    Vergaser hin, Einspritzung her :sehe sterne:
    Die Hersteller wollen neue Motorräder verkaufen :amen:
    Und wenn Sie die auf den Markt bringen, kommen Sie um EURO 3 nicht drumherrum :nein:
    Also zwangsläufig Einspritzung und KAT,
    oder den Motor auf 25PS kastrieren.
    Nur wer käuft in den heutigen Zeiten noch ein 25PS Moped :denk:


    Ich finde das Mehrgewicht von 3kg in anbetracht der schweren Auspuffanlage
    nicht der Rede wert :amen:


    Außerdem sollte klar sein das KTM nicht nur ein paar Puristen locken will,
    sondern die breite Masse (Marketingstrategie hin oder her)