Pirelli Scorpion Rally STR

  • Ich bin jetzt ca. 900km gefahren auf der 890r, der Reifen war schon drauf (1000km) und sah auch so eckig aus wie auf den Bildern hier.

    Nun ist alles wieder gleichmäßig, Druck runter auf 2,3/2,5 hilft schon was.

    Der Sägezahnwellen vorne kommt vom reinbremsen in die Kurven, das mag er nicht.

    Einen runderen Fahrstil mag er. Rasten kriege ich nicht auf den Asphalt, habe aber so schon keine Streifen mehr vorne.


    Leichtes Endurowandern geht sehr gut, was anderes habe ich noch nicht gemacht, muss mich erstmal an das Gewicht gewöhnen.


    Auf der Adventure ist der Reifen genial, wenn’s schmutziger wird ziehe ich den Pirelli MT 21 drauf, der ist genau andersherum, komme aber auch gut auf Asphalt klar mit dem.


    Momentan habe ich einen Satz auf der 690‘er drauf.


    Mike

  • War mit ExDuc, Bade und meiner GO im Erzgebirge flott unterwegs.

    Nach anfänglicher Skepsis bzgl Straßentauglichkeit, war ich anschließend sehr positiv überrascht.

    Der STR lässt einiges zu und eignet sich zum Kurvenräubern.

    Rutscht aber gerne auf Bitum und Streifen!

    Solange man nicht unter Volllast aus dem Kurven beschleunigt und die tiefen Schräglagen sucht ein stabiler Reifen.

  • Bin nun insgesamt 2600 km mit dem Reifen auf der 890 gefahren ( kenn den aber, hatte mehrere Sätze auf der GS).

    Bei mir ist nichts von dem was hier geschrieben wird, er drückt nicht raus, er schmiert nicht, kein Lenkerflattern und ich kann ihn auch in tiefer Schräglage fahren.


    Ja Bitumen Findet er nicht so gut, ist aber nicht gefährlich, eher witzig.

    Ein bissel heulen tut er, das stimmt auch.


    Mike

  • Ich bin ihn jetzt knapp 3800km auf einer 1290 SAS gefahren. Bei mir läuft er auch super.


    Super Grip auf Asphalt, schöner Grenzbereich. Fühle mich nicht eingeschränkt. Bis 200 kein Pendeln oder ähnliches. Mehr fahre ich mit so einem Blockreifen ungern.


    Ansonsten König der trockenen Schotterstraße und Wiese. :Daumen hoch:


    Nass im Matsch sicher nicht gut. Auch die Seitenführung auf lockerem Untergrund zb schräg zum Hang ist sehr schnell zu Ende.


    Auch die Laufleistung ist fast schon Superbike Niveau schlecht. Nach 4000km werde ich ihn wechseln hinten. Aber gut ich massiere die Profilblöcke auch sehr intensiv mit 140nm. :grins:


    Alles in allem bester Kompromiss für die SAS mit Off-road Anteil.

  • Update STR.


    Fahre weiterhin den STR auf der 950 und hab mich so richtig auf den Pirelli "eingeschossen".

    Tiefe Schräglage möglich, Stabil, top Geradeauslauf bis 180 (schneller fahre ich mit der 950 nicht),

    im Nassen hohes Vertrauen und gute Laufleistung. Auch schnell warm.


    Nach anfänglichen Luftdruck von 2.5 / 2.9 und kleinen Rutscher, hab ich auf 2.3 / 2.7 reduziert und kaum Rutscher.

    Braucht dadurch im kurvigen mehr Nachdruck beim Einlenken, aber reine Gewohnheit.


    Was er nicht mag sind Bitumstreifen, weiße Straßenmarkierungen und bei sportlichen Tempo schlechten Straßenbelag.

    Dann kann er schonmal deutlich wegrutschen! Aufpassen!


    Sicher ist er mit einem zB CTA3 oder Meridian nicht ganz zu vergleichen bzgl Straßenperformance.

    Aber für einen Enduroreifen sehr straßenorientiert :Daumen hoch:

  • Hab den STR jetzt auch mal getestet und bin sehr positiv überrascht.Gefühlsmaßig steht er dem TA3 onroad(nur im trockenen mangels Regenfahrt) in nichts nach,für mich lenkt er so gar viel leichter ein.

    Mal schauen wie lang er hält.

    "Nicht alles was zwei Backen hat,ist ein Gesicht." :arsch:

  • Ich hab heute meine STRs montiert bekommen und der Händler hat mir die (nicht mehr unbedingt nötige) Reifenfreigabe von Pirelli mitgegeben.

    Danach soll ich für meine 890er einen Luftdruck von 2,4 / 2,4 fahren, für hinten klingt das für mich allerdings nach ziemlich wenig (vor allem wenn ich hauptsächlich auf der Straße unterwegs sein will)

    Mit welchem Druck seid ihr denn so unterwegs?

  • Ich hab heute meine STRs montiert bekommen und der Händler hat mir die (nicht mehr unbedingt nötige) Reifenfreigabe von Pirelli mitgegeben.

    Danach soll ich für meine 890er einen Luftdruck von 2,4 / 2,4 fahren, für hinten klingt das für mich allerdings nach ziemlich wenig (vor allem wenn ich hauptsächlich auf der Straße unterwegs sein will)

    Mit welchem Druck seid ihr denn so unterwegs?

    Das passt schon. 2.9 hinten ist die generelle Vorgabe, das schliesst aber Gepäck und/oder Sozia mit ein. Solo ist 2.4 völlig ok. Und Offroadreifen haben eh eine stabilere Karkasse, da braucht es erst recht nicht mehr.

  • Das passt schon. 2.9 hinten ist die generelle Vorgabe, das schliesst aber Gepäck und/oder Sozia mit ein. Solo ist 2.4 völlig ok. Und Offroadreifen haben eh eine stabilere Karkasse, da braucht es erst recht nicht mehr.

    Das ist nicht 100% präzise.

    Das Handbuch gibt für die 890 Adventure für Normalbeladung 2.4 vo/hi an. Bei Vollbeladung ist hinten auf 2.9 zu erhöhen.

    Im Gelände dann bis 1.8 vo/hi runter. Wobei ich das den schlauchlosen Felgen nicht antun würde wenns gröber wird.


    D.h. die generelle Vorgabe für die 890 Adv (R) ist 2.4 vo/hi. Anders als z.B. bei der 1290 SAS, da ist die Vorgabe im Normalzustand 2.4/2.9 vo/hi.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • So, ich hab jetzt mal den STR vorne auf der 1290SAS ausgereizt. Waren im April drei Wochen in Andalusien rund 4,5tkm unterwegs. Vorne hatte ich den "leicht angefahrenen" STR (ca. 9tkm nach einmal Griechenland und 2 mal Friaul), hinten nen neuen K60 Scout drauf.

    Kurz zum Scout hinten auf der SAS: Vollkatastrophe! Kommt mit der Leistung der SAS null zurecht! ASR bei 0 Schräglage ab 70% Gas, bei Schräglage spätestens ab 50% Gas im Dauereinsatz. Und schmilzt dahin wie Schnee in der Frühlingssonne.... Die Performance auf unbefestigten Wegen ist: Naja, geht irgendwie... der STR kann mehr!

    Zurück zum STR vorne, der schon zu Beginn der Tour nen netten Sägezahn hatte und zwischen 40 und 80 dem Lenker ein ordentliches Schütteln entlockte. Aber ich wollte einfach mal wissen, was so geht. Hab ihn dann noch von Javea bis Malaga auf kleinen und kleinsten Bergstraßen ein bißchen mißhandelt. 2tkm. Bei 11tkm war ich das Gezappel des Lenkers und die Vibrationen vorne und das ständige Eingebremst werden von hinten dann leid und hab mir in Malaga nen Satz neue STR geholt - Donnerstag 17 Uhr bestellt - Freitag 10 Uhr binnen 20 Minuten montiert. Komplett für 300,-€. Ich war restlos begeistert! Und werde bei der nächsten Spanienrunde definitiv wieder dort neue Reifen abgreifen!

    Also, zur Not wären durchaus noch einige hundert Km gegangen - Spaß gemacht hat's aber definitiv keinen mehr! Die Performance, was Bremsen und Schräglage angeht, war erstaunlicherweise trotzdem einwandfrei.


    pirelliSTR.jpgSchräglage2.jpg Schräglage.jpg

  • Das ist nicht 100% präzise.

    Das Handbuch gibt für die 890 Adventure für Normalbeladung 2.4 vo/hi an. Bei Vollbeladung ist hinten auf 2.9 zu erhöhen.

    Im Gelände dann bis 1.8 vo/hi runter. Wobei ich das den schlauchlosen Felgen nicht antun würde wenns gröber wird.


    D.h. die generelle Vorgabe für die 890 Adv (R) ist 2.4 vo/hi. Anders als z.B. bei der 1290 SAS, da ist die Vorgabe im Normalzustand 2.4/2.9 vo/hi.

    Ich bin mit dem E-07+ sogar auf 1.4 runter und in sehr groben Geröll unterwegs gewesen (es hat mir den Simmering der Gabel zerfetzt). Der Reifen blieb auf der Felge, allerdings hatte sich ein flacher Stein zwischen Reifenwulst und Felgenrand geklemmt. War nicht einfach, den da wieder heraus zu bekommen. Jetzt fahre ich den Reifen auf 1.6 Offroad, allerdings hat dieser auch eine sehr feste Karkasse. Reifenwechsel ist kein Vergnügen, sondern schweisstreibende Arbeit.


    Wie es beim STR ist weiss ich nicht.

  • Ich bin mit dem E-07+ sogar auf 1.4 runter ... Jetzt fahre ich den Reifen auf 1.6 Offroad,...

    Hui, das ist niedrig. Ich nehme an, dass Du ansonsten die Serienfelge und weiterhin schlauchlos fährst?

    Dann muss ich mich da im TET SLO & HR nächste Woche mit meinem Werks-E07+ mal rantasten und nochmal ausprobieren. Bin bisher am TET Frankreich nicht unter 2.0 gegangen.

    Sorry für OT.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • Das war ja bisher genau meine Sorge.


    Soll jetzt nicht überheblich klingen und ich hab offroad noch sehr viel zu lernen, aber ich bin auch ohne ausgedehnte Offroad-Erfahrung nach allem was ich so im Vergleich auf YT von anderen TET-Fahrern sehe jetzt schon nicht unbedingt der Langsamste...

    Da hats direkt auf dem TET Frankreich bei der Jungfernfahrt nach der 1000er regelmäßig richtig im Fahrwerk gescheppert und immer wieder den Arsch wackeln lassen. Das normale Fahrwerk der Nicht-R wäre definitiv mehrfach durchgeschlagen...


    Da fehlt mir völlig die Erfahrung, ob die Felgen so eine Fahrweise auf TET-Untergründen bei unter 2bar beulenlos überstehen...

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • Bin auch kein Profi, aber schneller ist je nach Situation kein Fehler. Kommt auch viel auf die richtige Linienwahl an. Wenn du unter 2 Bar einen Stein, Felsen falsch erwischt hat die Serienfelge zumindest ne Delle.

  • Hui, das ist niedrig. Ich nehme an, dass Du ansonsten die Serienfelge und weiterhin schlauchlos fährst?

    Dann muss ich mich da im TET SLO & HR nächste Woche mit meinem Werks-E07+ mal rantasten und nochmal ausprobieren. Bin bisher am TET Frankreich nicht unter 2.0 gegangen.

    Sorry für OT.

    Es kommt denke ich ganz darauf an, wie man fährt und welcher Reifen aufgezogen ist. Wie gesagt, der E07+ hat eine sehr feste Karkasse. Das merkt man, wenn man den abzieht. Wenn man dazu nicht über Geröll mit digitalem Gas drüberbügelt, sondern sich eher langsam einen Weg sucht, dann passen in dieser Kombi auch locker 1.6. Riskiere ich damit eine Delle? Mag sein. Die praktischen Vorteile überwiegen aber für mich.


    Allerdings wechsel ich bald den Reifen. Der E07+ (umbenannt als Serienausstattung der 23er R, auch wenn ich leichte Unterschiede zu merken glaube) passt mir von der Seitenführung des Vorderreifens nicht. Habe mich noch nicht entschieden, was als nächstes draufkommt. Aber dann werde ich auch erst einmal bei 2.0 starten und langsam runtergehen.

  • Habe auf meiner SAS 2017 einen Satz aufgezogen, mit dem ich eigentlich vorhatte, in die Pyrenäen zu fahren und evtl. etwas Schotter anzupeilen. Sonderlich weit kam ich nicht, habe gerade mal die Route des Grandes Alpes geschafft inkl. Verdon und dann musste ich umkehren, da der Reifen mit den Belag in Fra, der SAS und evtl. meiner Gashand etwas überfordert ist. Wenn ich morgen zu Haus bin, wird der Satz ca. 4k haben, ich mach dann mal n Foto… Der Vorderreifen ist noch top, wie lang hält der? Schätze mal locker leicht 10k… Habt ihr ne Idee, was hinten ca. 7k mitmachen könnte? Den Rally STR mag ich nicht mehr aufziehen, wenn er sich auch genial gefahren hat für die Optik, das muss man sagen… Wenig Rutscher und super-stabil ist er schon….

  • musste ich umkehren

    wegen nem Reifen umkehren? Also da gibt es doch zu Hauf möglichkeiten günstig reifen unterwegs zu kriegen. hatte in Andorra damals auch für irgendwas um die 250€ einen STR Satz komplett inkl Montage draufziehen lassen (vorbestellt). Also desswegen würde ich keine Tour abbrechen.


    Bei der 1290SAS wird wohl kaum ein Enduroreifen hinten länger als 4k km halten wenn du im "FullPower " Modus fährst. Selbst im Enduromodus mit um die 100PS zerrt das am Gummi (kenns von einem Kollegen der eine 1290 SAR hatte). Wirklich länger als ein STR hält nach meinen Erfahrungen und Hörensagen wohl nur ein Heidenau K60. Aber da nimmst du dann auf Strasse und Offroad halt Kompromisse in Kauf ggü dem STR.


    Ganz ehrlich...ich glaube auf einer SAS halten nur reine Strassenreifen hinten 7k km. Nicht mal da die meisten. So Semi Enduroreifen kannst du wohl vergessen. Letzter tipp wäre noch der MotoZ Rallz Tractionator. Vorne bildet er halt Sägezahn aber hinten scheint er für das Stollenprofil extrem lange zu halten. Aktuell habe ich den auf der T700


    Evtl ist auch ein Mitas Trail oder XT (oder so ähnlich....) eine Option. Die sind für schwere Reiseenduros konzipiert und Mitas ist aus Erfahrung auch eher langlebig (kenne nur den E07 ).

  • Da muss ich dir absolut Recht geben, nur leider wäre ich zeitlich ansonten etwas in Bedrängnis gekommen, der nächste Urlaub steht schon vor der Tür ;-)

    Wenn ich an eine Vorbestellung und Organisation gedacht hätte/es auf der Rechnung gehabt hätte, wäre ich auch weiotergefahren, so weit hatte ich allerdings nicht gedacht - nächstest Mal bestimmt.


    Danke dir für deine Tipps und Gedanken, werde mir deine Empfehlungen mal durchsehen und entscheiden, was als nächstes hinten draufkommt, bevor ich wieder auf die klassischen 90-10er Reifen wechseln werde, die passen aufgrund der Laufleistung besser zu meinem Fahrstil :-)