Erfahrungsbericht: Regina HPE Kette an KTM 1290 SD-R

  • Es soll doch jeder die Kette fahren die er für richtig hält.Ob jetzt eine HPE Kette oder sonst etwas.Ob gefettet , geölt oder trocken. :rolleyes:

    sehe ich auch so. Grundsätzlich spiele ich mit dem Gedanken, die beim nächsten Wechsel draufzumachen. Kann ja nur besser sein als die normale, und wenn man dann doch mal bisschen Fett drauf macht fürs Gewissen, hält die sicher sehr lange.

    Ich bezog mich nur auf den Testbericht - mal ehrlich, das war doch Blödsinn, völlig ohne Aussagekraft. Meines Erachtens sponsored by....

    Hätten sie die auf ein Motorrad der oberen Leistungsklasse montiert, und damit 30000 abgerissen - vielleicht ein paar trackdays dabei, damit der geneigte Leser merkt, das ist nicht Onkel Werner, der Angst vorm Gasgriff hat, dann wäre das ein plausibler(-er) Test. So wars Werbung und Bestätigung für die fanboys, s.o.


    Da finde ich die Berichte der user hier im thread wesentlich aussagekräftiger.

  • IMG_4475.jpeg


    so, hab die Regina vorhin auch endlich aufgezogen...


    Letztes WE habe ich penibel alle Winkel von ollem Kettenfett befreit. Das Vernieten war wieder einmal ein Akt, da muss man wirklich Schmackes in den Armen haben, finde ich jetzt nicht so gut.


    Meine DID ZVMX habe ich nach 8.000 runtergeschmissen, allein aus optischen (Sauberkeit) Gründen.

  • Es freut mich zu sehen, dass dieses Thema, das ich mal gestrtet habe, weiterhin so rege genutzt wird.


    Ich bin immer noch von der REGINA HPE Kette sehr überzeugt und meine Zweite hat bereits knappe 10.000km Laufleistung drauf.

    Davon bin ich die letzten ca. 3.500km auf Sardinien unterwegs gewesen und sie hat mich nicht im Stich gelassen.


    Wie schon bei meiner ersten Kette, musste ich seitdem sie montiert worden ist, die Kettenspannung nicht nachstellen.


    Für mich eine Kette, die ich immer wieder benutzen werde :Daumen hoch:

    Happy riding :winke:

  • Wie lange hat die erste Kette gehalten? Und was genau ging dann kaputt?

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Wie lange hat die erste Kette gehalten? Und was genau ging dann kaputt?

    Hatte ich bereits geschrieben, über 22.000km und da war nichts kaputt. Sie war einfach am Ende, so wie jede andere Kette auch ...

    Happy riding :winke:

  • Sie war einfach am Ende, so wie jede andere Kette auch ...

    Und hat damit die von Regina angegebene Laufleistung locker erreicht. :Daumen hoch:

  • Ich melde mich wieder zu Wort zu dem Thema REGINA HPE Kette, denn ich habe die letzten 7653km meine sehr gestresst, da ich eine lange Tour durch 12 europäische Länder unternommen habe.


    Als ich die Tour antrat, was etwas überraschend für mich kam, hatte mein zweiter Satz REGINA HPE ca. 15.000km drauf und aus den bis jetzt gemachten Erfahrungen sagte ich mir, das wird noch reichen.


    In den letzten 3 Wochen, in den ich unterwegs war, wurde meine KTM 1290 SD-R nicht geschont, es ging über viele schelchte Straßen, Schotterwege und zum Teil ins Off-Road-Fahren.


    25HPEi.jpg


    Dieses Bild soll etwas verdeutlichen unter welchen Umständen gefahren wurde und in diesen Fall sind wir 382km in Bosnien-Herzigovina im Dauerregen unterwegs gewesen.


    Vorhin habe ich die Kette etwas geputzt um sie vom groben Schmutz, der sich in den letzten drei Wochen angesetzt hatte, zu befreien.

    Dabei habe ich die Kettespannung an vielen Stellen überprüft und stellte fest, dass sich die REGINA HPE mit mittlerweile über 23.000km sehr gleichmäßig gedehnt hat.

    An allen Stellen an die ich die Einstellung überprüfte, lag sie an der oberen Markierung und es gab sogut wie keine Unterschiede über die gesamte Kettenlänge.


    Das finde ich sehr bemerkenswert, da wie ich bereits schon an anderer Stelle sagte, das so mit der Originalbestückung nicht erlebt habe. Das spricht für die HPE-Qualität.


    Nichts desto trotz, sie neigt sich dem Ende, weil sich hier und da die X-Ringe ( ich meine das hat die REGINA HPE ) auflösen, wobei ich davon nichts merke.


    Was ich allerdings hatte, war eine eigenartige Sache, bei der mir ein Reifenhändler bei einen geplanten Reifenwechsel in Dubrovnik, Kroatien weiterhelfen konnte.


    Bei mir fing nämlich sich nach ein paar hundert Kilometer, die Schraube von der Hinterachse sich zu lösen, und das Hinterrad machte bei langsamer Fahrt knackende Geräusche.

    Die Schraube ließ ich hin und wieder in Werkstätten auf der Tour nachziehen und es wurde mir beteuert, dass das kein Risiko sein, denn die Schraube ist gesichert.


    Der Reifenhändler in Dubrovnik meinte aber ich hätte die REGINA HPE für die Straßenverhältnisse und Beladungszustand in den Ländern zu straff eingestellet und empfahl das zu lockern.

    Wie ihr bestimmt noch wisst, mag ich es mit etwas stafferer Kettenspannung zu fahren, weshalb ich beim Einstellen die Kette so justiere, dass sie an der unteren Markierung liegt.

    Beim Händler entschied ich mich aufgrund des Rates, die Kette auf die obere Markierung einzurichten und was soll ich sagen, seitdem ich das so machte, hatte ich keine Probleme.


    25HPE2i.jpg


    Ich werde die Kette noch etwas fahren, da ich vor ca. 1200km einen neuen Hinterreifen montieren musste ( M9RR ), der wahrscheinlich nur noch 2000km hält und das beobachten.


    Allen in Allen, bin ich immer noch ein überzeugter REGINA HPE Fahrer und das wird noch von den Erfahrungen von meinen Sohn auf seiner BMW S1000XR verstärkt.

    Happy riding :winke:

  • Das mit der Kettenspannung riet mir mein Schraubär vor 12 Jahren.


    Minimum bedeutet: alles ok, genau wie beim Ölstand.

    Knapp vor zu wenig scheinen meine Kette mit deutlich weniger Pflegeaufwand zu quittieren. Bei mir ist nur weniger als Minimum zu wenig.


    Mein früherer Irrglaube war, Maximum ist maximal gut.

    Richtig ist, Maximum ist krass hart vor (viel) zuviel.

    Meine, zwar Scottoiler geölten, Ketten werden frühestens um 18TKm oder später dezent nachgespannt.

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Nichts desto trotz, sie neigt sich dem Ende, weil sich hier und da die X-Ringe ( ich meine das hat die REGINA HPE ) auflösen, wobei ich davon nichts merke.


    Vielen Dank für dein Feedback! Nur eine kleine Korrektur, m.W. Sitzen in den HPE Ketten Z-Ringe :)

  • was, die sdr hat ne Markierung für die Kettenspannung? Das ist ja fast ein Grund zu wechseln...ich hasse das prüfen der Spannung wie die Pest. Erstmal soll das Moped auf dem Seitenständer stehen, so dass die Messposition schonmal noch tiefer und schlechter erreichbar ist. Dann soll man den Abstand zur Schwinge messen, die in dem Bereich auch noch an der Vorderseite eine Falz hat, so dass man kaum 2x den selben Messpunkt erwischt. Argh...

    Sorry fürs OT, immer noch interessant deine Erfahrungen mit der ungeschmierten Kette.

  • interessant das Ding. Nee ich hab natürlich etwas übertrieben, das geht schon, man muss sich nur halt fast nebens moped legen dafür. Ich hatte mir mal ein Klötzchen geschnitzt, das bei optimaler Spannung genau zwischen Kette und Schwinge passte, aber das find ich nicht mehr...

  • Ich werde die Kette noch etwas fahren, da ich vor ca. 1200km einen neuen Hinterreifen montieren musste ( M9RR ), der wahrscheinlich nur noch 2000km hält und das beobachten.

    So, gestern ist es soweit gewesen, mein Hinterreifen musste gewechselt werden und ich nutzte das aus um auch die REGINA HPE Kette zu erneuern.


    Was soll ich sagen, nach meinen Aufzeichnungen hat sie diesmal 25404km gehalten und ich denke es hätten noch ein paar tausend mehr sein können,

    da ich das Gefühl habe, dass die etwas lockerer Spannung der Kette gut tut.


    Daher habe ich die neue REGINA HPE auf meiner KTM 1290 SD-R diesmal etwas weniger Spannung vergeben lassen und schaue mal was sich da tut.


    Auch die letzte Kette habe ich während der ganzen Nutzung kein einiges Mal geschmiert und nur mit Wasser gesäubert falls sie stark verdreckt war.

    Happy riding :winke:

  • Servus

    Meine HPE ist nun nach ca 26t am Ende.

    Als Pflege hat die ab und zu eine Reinigung mit Petroleum bekommen. Sonst keine Schmierung. Die neue Kette ist schon da. Und wieder eine HPE. Diesmal aber mit 16er Ritzel

    Gruß

  • stark vernachlässigen ist interpretationswürdig...aber grundsätzlich bin ich vom Gedanken her bei Dir, hab die Regina drauf und gut...bei 20.000 km kommt se runter und dann kommt entweder ne Regina drauf oder was anderes hochwertiges, die wird dann auch nach 20.000 km gewechselt, dazwischen mach ich gar nichts an Pflege, auf jeden Fall werde ich nicht zum Kettenpflegepabst

  • Da anscheinend meine Frage nix mit Kettenölern zu tun hat, wiederhole ich sie hier:


    Gibt es mittlerweile weitere Erfahrungen mit der "Mussmannichtfetten/ölen"-Kette? Von Regina so viel ich weiß.

    Gruß vom Harald
    "S. Auerteig"
    Yamaha T700 Tenere ´21; :prost: