Langzeiterfahrung mit Lithium Batterien?

  • sorry trotz mehrfach umformulierten Suchanfragen nix im Forum gefunden:


    hat jemand eine LiPo LiFe LiIo Batterie verbaut in seiner KTM 690 Enduro (oder ähnlich)?


    Frage:


    a) taugt das (scheinbar viele Vorteile wie Gewicht, Startverhalten im Kalten, geringe Abmessungen)

    b) irgend eine preisgünstige Lösung oder sollte es besser Shido sein?

    c) welche Ladegeräte verwendet Ihr? (hab ein Ctek für Blei-Akkus und man liest auf keinen Fall über 14,6 Volt laden)


    Bin dankbar für Anregungen oder Links zu Forumsbeiträgen (schwöre hab nix gefunden per Suche)


    Gruß Chris

  • :denk: nichts gefunden im Forum? Wo und mit welchen Stichworten hast du gesucht?


    Erstbeste Treffer:

    Finnisti



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  • hab lipo

    li io

    lithium usw.. eingegeben und angeblich keine treffer... mhh hat mich auch sehr gewunder zumal sogar das Suchfeld schon Begriffe vorschlug dann jedoch keine Treffer liefert.



    aua Forum kaputt, Internet muss neu gestartet werden, wo ist der Schalter ? Silicon Valley ? :sehe sterne:


    oki danke für die Links..

  • Kauf unbedingt ein Gerät, dass speziell für LiPos ist oder beides kann :pfeil: sonst Brandgefahr!


    Ctek oder Hi-Q Tools (baugleich) kann ich empfehlen, schneiden auch bei Tests sehr gut ab.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Siciliano ()

  • Es geht sicher auch um die Ladekurve, ich würde da lieber nichts riskieren. Kann hohen Sachschaden geben und im schlimmsten Fall Leben kosten, je nachdem wo die Karre steht.

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  • Fragt doch mal wer jemals seine LiFePo Batterie aufladen musste wenn er sie in der Winterpause vom Bordnetz getrennt hat?


    Die Dinger entladen sich im 1/2 Jahr um 10% was will man denn da laden?

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Anleitung Shido...also ohne Desulfatierung Modus und ohne Überspannung (also wie im Motorrad selber) kein Problem.

    Einmal editiert, zuletzt von Joker (AC) ()

  • Zitat

    Als allgemeine Regel gilt: überprüfen, ob Ihr Ladegerät nie über 16 Volt geht, und ob für Lithium-Batterien verwendet werden kann.

    ja wat nun?

    jeder wie er will, hier spart man aber am falschen Ort.

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  • Frage:


    a) taugt das (scheinbar viele Vorteile wie Gewicht, Startverhalten im Kalten, geringe Abmessungen)

    b) irgend eine preisgünstige Lösung oder sollte es besser Shido sein?

    c) welche Ladegeräte verwendet Ihr? (hab ein Ctek für Blei-Akkus und man liest auf keinen Fall über 14,6 Volt laden)

    a) Gewicht ja, Kaltstart nein...bei unter ca 5°C wirds schwieriger...ggf muss die Zündung erstmal 10-30s an sein bevor gestartet wird damit die Batterie sich durch den Stronverbrauch (Licht) erwärmt und der Innenwiderstand geringer wird. kleinere Abmessungen sind idR kein Problem, es hat Moosgummi dabei das als Distanzhalter verwendet werden kann

    b) habe bisher nur Shido Erfahrung, eine Delo steht aktuell bereit für die 690 Enduro. Der SMCR habe ich wieder einen AGM Akku gegönnt nachdem die originale nach 4 Jahren gebrauch und zwei Jahren zusätzlichem Einbau am Ende war ...mit 15% Rabatt und Mwst Abzug war die gerade mal 40€ (Intact)...und bei der SMCR sind jetzt +/- paar kg auch irrelevant

    c) Louis Hausmarke (Procharger), jedoch eine LiFePo musste ich noch nie wirklich laden


    Nachteile: wenn dauernd ein hoher Stromverbrauch gefordert ist (Zusatzlampen, Navi, Handy, undundund) ist eine AGM Batterie besser. LiFePo Batterien sind nicht für dauerhaften hohen Stromverbrauch ausgelegt, sondern für kurz hohe Ströme abzuliefern (entsprechend ist die Wh oder Ah Zahl im ggs zu den anderen Akkus klein, dies trotz höherem Kaltstartstrom). Entsprechend ist es auch wenig Empfehlenswert mit Zündung an am Parkplatz lange am Navi rumzuprogrammieren...da ist eine LiFePo dann deutlich schneller mal leer und dann geht auch nix mehr...

  • Ich hatte eine in meiner BMW HP2. Irgendein 80 Euro Teil von JMT.


    Sie musste nie geladen werden, allerdings braucht sie im Winter was Zeit bis sie Leistung beim Starten abgibt.

    Einfach ein wenig mit Zündung warten.

    Sie hat nie Probleme bereitet und war ca 4 Jahre im Gebrauch bis zum Verkauf.

    4 Mal editiert, zuletzt von Talisker ()

  • hey Leute....


    tausend Dank für die schnellen und guten Infos :-)


    Ich warte nun bis meine Blei den Geist aufgibt dann steige ich um....

    Wollte wegen PC5 und Autotune schon mal auf Li umsteigen um Platz zu gewinnen, aber hab zu viel Ausgaben gehabt dieses Jahr.

    Scheinwerfer geht vor.

    Naja mal schauen was das Frühjahr bringt...

    3 Mal editiert, zuletzt von Siciliano () aus folgendem Grund: Bitte keine Themen vermischen! Habe unter "Technik" ein neues aufgemacht: https://www.ktmforum.eu/forum/thread/132143-scheinwerfer-weitenregulierung-lasche-gebrochen-enduro-r-2021/?postID=1910654#post1910654

  • Ich fahre seit Sommer in meiner 2022er 690 Enduro R ein Shido LTZ10S und bin äußerst zufrieden:

    Nach 4 Wochen Nichtbenutzung und winterlichen Außentemperaturen zeigt die Batterie 100 % Ladezustand an.

    Ich habe extra das passende Shido Laderät mit dazu bestellt und freue mich, dass ich es bis jetzt nicht gebraucht habe.


    Mit zugegeben etwas Verspätung stelle ich mir jetzt eine Frage, auf die ich keine klare Antwort ergoogeln oder mit ChatGPT finden konnte:


    "Erkennt" der Bord- Laderegler die LiFePO4 Batterie und passt seine Ladekurve an oder übernimmt die Battrie selbst das durch ein eigenes Batterie Management?


    Grüße ,

    Moritz

    E-Bike Fahrer reagieren, auf ihr Problem angesprochen, zunehmend gereizt.

  • Der Gleichrichter am Motorrad agiert "dumm". D.h. es gibt hier keind Steuerung oder differierende Ladekurven.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Der Gleichrichter am Motorrad agiert "dumm". D.h. es gibt hier keind Steuerung oder differierende Ladekurven.

    Das Teil heißt ja immerhin "Reglergleichrichter", da sollte ja zumindest eine "dumme" Form von Steuerung stattfinden.

    E-Bike Fahrer reagieren, auf ihr Problem angesprochen, zunehmend gereizt.

  • Ja klar, er regelt 60 V 3-Phasen Wechselspannung in 14,6 V Gleichspannung um.


    That's it.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Habe in der Husqvarna eine Shido LT12A - BS. Passt ohne Abstandhalter, ersetzt die OEM 1:1. Seit Jahren und tausenden km auch im Winter im Betrieb, ohne Probleme.


    Davor eine Lithium Batterie in der Tenere, dann eine andere in der 790 Adventure. Ebenfalls ohne Probleme.


    Bei den Batterien ist es wichtig zu beachten - wie bereits erwähnt - dass sie weniger Kapazität haben und relativ schnell entladen sind, wenn man mit Zündung an bspw am Navi herumspielt.


    Sind dann aber in gefühlt 5 Minuten wieder verfügbar, wenn man von einem anderen Fahrzeug Starthilfe gibt.


    Und bei Minusgraden, dann werden sie träge.


    Zum Laden (wenn ich das mal brauche) nutze ich den Oxford Oximiser 900 (die alte Version, in Blau). Das Teil ist nicht explizit für Lithium gemacht, es lädt halt mit max 14 komma etwas V. Keine fancy Funktionen.


    Das funktioniert so seit... 2013? 2914? Weiß nicht mehr.