Qualität 890 SMT allgemein

  • Naja, das hilft ihm leider auch nicht weiter. Er kann jetzt Urlaub am Wasser oder in den Bergen (zum Wandern) machen. Oder er leiht sich eine Maschine, ist halt mit zusätzlichen Kosten verbunden.

    Man bucht ja nicht ohne Grund einen Motorrad Urlaub. Klar kann ich wandern gehen aber dann kann ich mir die Reise auch schenken.

    Geht mir nur darum, dass es doch nicht sein kann, dass meine nagelneue Maschine (Januar gekauft) kaputt ist, teile nicht Lieferbar sind und keiner bei KTM mal auf die Idee kommt mir irgendwie entgegen zu kommen.


    Motorrad leihen für 7 Tage sind ca. 600-1000€. Keine sinnvolle Option.

  • Man bucht ja nicht ohne Grund einen Motorrad Urlaub. Klar kann ich wandern gehen aber dann kann ich mir die Reise auch schenken.

    Geht mir nur darum, dass es doch nicht sein kann, dass meine nagelneue Maschine (Januar gekauft) kaputt ist, teile nicht Lieferbar sind und keiner bei KTM mal auf die Idee kommt mir irgendwie entgegen zu kommen.


    Motorrad leihen für 7 Tage sind ca. 600-1000€. Keine sinnvolle Option.

    Ich bin hier absolut bei dir und verstehe deinen Frust. Scheinbar gibt's hier aber Mitmenschen, die reden jeden Mist schön und verteidigen dieses Gebaren von KTM auch noch.

  • Was für ein dummes Geschwätz.

    Sehr sinnvoll und sachlich konstruktiv. :Daumen hoch: Aber ich steh da drüber :winke:

    Sebastian, Hauptsache es wird ne Lösung gefunden. Ich drück dir jedenfalls die Daumen. Aber danach definitiv den Händler wechseln. Ich hab da echt Glück, dass ich den besten Händler 5 Min. von mir habe.

    Alles kann, nichts muss :Daumen hoch:

  • Man bucht ja nicht ohne Grund einen Motorrad Urlaub. Klar kann ich wandern gehen aber dann kann ich mir die Reise auch schenken.

    Geht mir nur darum, dass es doch nicht sein kann, dass meine nagelneue Maschine (Januar gekauft) kaputt ist, teile nicht Lieferbar sind und keiner bei KTM mal auf die Idee kommt mir irgendwie entgegen zu kommen.


    Motorrad leihen für 7 Tage sind ca. 600-1000€. Keine sinnvolle Option.

    Alles extrem ärgerlich und vorallem heutzutage untypisch, dass die Fehlerquelle nicht schon lange festgestellt wurde. Ich bin sehr gespannt wie KTM in Zukunft mit solchen Dingen umgeht. Wenn die nicht JETZT wirklich umschwenken kauft die Dinger keiner mehr. So wie der Fall aktuell von Sebastion vermiest jedem der die Marke fährt auf jeden Fall einen weiteren Kauf. Es ist auch ein Witz dass das man mehrere Motorräder haben sollte weil wenn die eine kaputt ist ich dann 1-2 Monate drauf warten muss.....mal sehen ob Indien die Sache schnallt.

  • Alles extrem ärgerlich und vorallem heutzutage untypisch, dass die Fehlerquelle nicht schon lange festgestellt wurde. Ich bin sehr gespannt wie KTM in Zukunft mit solchen Dingen umgeht. Wenn die nicht JETZT wirklich umschwenken kauft die Dinger keiner mehr. So wie der Fall aktuell von Sebastion vermiest jedem der die Marke fährt auf jeden Fall einen weiteren Kauf. Es ist auch ein Witz dass das man mehrere Motorräder haben sollte weil wenn die eine kaputt ist ich dann 1-2 Monate drauf warten muss.....mal sehen ob Indien die Sache schnallt.

    Da hast du völlig recht. Das ist kein Geschäftsgebaren wie es sich für den größten Motorradhersteller Europas gehört. Ginge es hier um MV Agusta oder sonst einen Winzling im Markt würde ich sagen okay… ist halt so… bei dem Anspruch des Ex-Pierer Konglomerats tu ich mir da auch schwer. Beim nächsten groben Aussetzer einer meiner KTMs wars das dann auch für mich. Andere Mütter haben eben auch schöne Töchter. Ich mag die Marke wirklich, vor allem die 1290/1390 er sind tolle Motoren und einzigartig im Markt. Aber bei aller Sympathie, alles hat seine Grenzen.

  • Ihr wisst (bei allem Verständnis und bitte nicht als Ausrede zu verstehen) aber schon, in welcher Situation sich KTM gerade befindet, bzw. was da gerade erst passiert ist?

  • Ihr wisst (bei allem Verständnis und bitte nicht als Ausrede zu verstehen) aber schon, in welcher Situation sich KTM gerade befindet, bzw. was da gerade erst passiert ist?

    Natürlich, aber was hat das mit Gewährleistung und Kundenservice zu tun? Man kann als Unternehmen nur überleben wenn man es schafft seine Produkte gewinnbringend an den Mann zu bekommen und das am besten langfristig planbar. Die Kundenbindung ist ein wichtiges Thema… momentan verkauft KTM nur über den Preis. Das muss sich ändern.

  • Ihr wisst (bei allem Verständnis und bitte nicht als Ausrede zu verstehen) aber schon, in welcher Situation sich KTM gerade befindet, bzw. was da gerade erst passiert ist?

    ... so isses. Aufgrund der Insolvenz sind die Ersatzteilläger ziemlich leer, da kein Nachschub mehr kam. Läuft erst wieder an. Dann haben doch einige KTM-Händler aufgeben müssen. Deren Kundschaft verteilt sich auf die, wie alle Handwerksberufe unter Personalmangel leidenden Betriebe, auf die verbliebenen Händler. Hinzu kommt noch die Urlaubszeit. Das ist aber keine Entschuldigung für vorhandene, hausgemachte Qualitätsprobleme aus dem Hause Pierer und dem Umgang mit diesen.

  • Auch das ist natürlich völlig richtig. Entschuldigt aber nicht, dass der Fehler bei Sebastians Bike gar nicht gefunden wird.....

  • Motorrad leihen für 7 Tage sind ca. 600-1000€. Keine sinnvolle Option.

    also für mich wäre das keine Frage. Urlaubstage sind so rar und bei Touren gibt es so viele Faktoren, die sie verhindern können. Ich würde da lieber ohne mit der Wimper zu zucken 1000€ zahlen als ne Tour zu canceln.

    Ich würde halt mit meinem Händler hart verhandeln, dass er mich die Kiste zum Selbstkostenpreis gibt.

    Wenn du mit der Honda-Freundin fährst brauchst du ja keine SMT. Dann könntest du auch irgend eine alte Gebrauchte oder ne 48 PS Kiste günstig mieten.


    Damit es nicht falsch ankommt, deine Situation ist natürlich Supersch... und ich hoffe, dass es bald gelöst ist!


    Ich habe übrigens mal ne zweite 1050 gekauft, als die erste ein ähnliches Thema hatte. Nach der Tour mit 400€ Verlust wieder verkauft.

  • Nach der Tour mit 400€ Verlust wieder verkauft.

    Sowas ähnliches hab ich auch mal gemacht, eine Varadero gekauft - in Italien gecrasht und nach der Tour mit schiefem Lenker sogar noch mit 500 Gewinn verkauft :lol:


    Der Gewinn liegt halt im Einkauf... aber ist ein möglicher Lösungsweg für das Dilemma...

    Fuhrpark:

    1956er Puch 125 SV

    1976er Puch DS 50-4

    2000er KTM EXC 250

    2009er KTM 1190 RC8R

    2016er KTM 690 SMC-RR

    2017er Triumph Street Triple RS

    1999er Honda Varadero XL1000

    1971er Puch DS 50-4

    2018er Aprilia Tuono V4 1100 Factory

    2024er KTM 890 SMT


    proud Member of the TOPFINGER.CREW

  • Natürlich, aber was hat das mit Gewährleistung und Kundenservice zu tun? Man kann als Unternehmen nur überleben wenn man es schafft seine Produkte gewinnbringend an den Mann zu bekommen und das am besten langfristig planbar. Die Kundenbindung ist ein wichtiges Thema… momentan verkauft KTM nur über den Preis. Das muss sich ändern.

    Mit Kundenservice wenig bis nichts, mit Gewährleistung zumindest so viel, dass man die verfügbaren Ersatzteile wohl in Motorräder verbaut hat um sie fertig zu stellen und durch den Verkauf Geld zu generieren.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob alle Lieferanten nach der Pleite noch an Bord sind.

    Und auch wenn man es glaubt, sehr viele Ersatzteile entwickelt ein neuer Lieferant nicht "einfach so".


    Gegenüber dem Händler hat man bei mangelnder Ersatzteilverfügbarkeit wenig Handhabe.

    Da bliebe im schlimmsten Fall nur eine Frist zur Reparatur zu setzen und ansonsten eine Wandlung anzustreben. Ob das die deutlich bessere Lösung ist, wage ich zu bezweifeln.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob der technische Support vom Werk durch die Entlassungen noch so ist wie "vorher".

    Das könnte ein möglicher Grund sein, warum Werkstätten nicht weiterkommen.


    Nochmal: das ist nicht als Entschuldigung und Freisprechen der Marke zu verstehen, es soll einfach nur beim Verstehen helfen.

  • Hi, klar schwierige Zeiten sind das für die Orangenen. Ich stell mir halt immer vor ich wäre der Käufer, also Bajaj. Was kaufe ich denn da für die vielen Millionen Dollar, Euro, Rupien?

    Nur einen Markennamen mit dem ich in Asien viel Geld verdienen kann, oder beabsichtige ich das globale Auftreten als Premiumhersteller weiter zu forcieren. Wenn das zweitgenannte der Fall sein sollte, dann ist das was Sebastian da beschrieben hat unhaltbar. Nichts Schlimmeres als den Ruf der teuer erworbenen Marke weiter schädigen zu lassen. So werden die Absatzzahlen mangels Vertrauen weiter sinken. Irgendwann sind die Fanboys dann auch vergrault und dann kann man den Laden verramschen oder abschreiben. So Diskussionen wie hier, werden ja nicht nur hier geführt, sondern in vielen internationalen Foren. Und das darf auf keinen Fall passieren. Was hilft ist Geld in die Handlungsfähigkeiten der an der vordersten Front, also den Händlern zu stecken, sodass so Probleme wie von Sebastian und vielen anderen, auch mir, beschrieben nicht aufkommen oder in adäquater Zeit behoben werden. Wollen wir hoffen das die Qualität und der Service in Zukunft besser werden. Wäre doch schade um die an und für sich ja sehr spannende Marke.

  • Ich glaube das alleine ist es nicht. Spannend wird welche neuen Produkte in Zukunft von KTM auf den Markt kommen.

    Ich fürchte die Inder sind da deutlich konservativer. Ready to Alltagsfahrzeug !?

    Dann haben wir eine weitere Marke mit den Emotionen einer Schlaftablette wie Honda und Co.

  • „Der Frust über KTM wächst – Monat für Monat.“

    Was sich in den letzten Jahren rund um KTM abgespielt hat, ist aus Kundensicht schwer nachvollziehbar. Erst die Unsicherheiten durch die zunehmende Produktion in China und die damit einhergehenden Qualitätsprobleme. Dann ein Wachstumstempo, das offensichtlich schneller war als die Struktur dahinter – bis hin zur Krise ab 2023 und schließlich der Insolvenz.

    Nun steht ein neuer Eigentümer aus Indien am Steuer, der sich zwangsläufig erst in die komplexen Herausforderungen auf dem europäischen Markt einarbeiten muss – und vermutlich gerade versucht, irgendwie die Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig schwächelt der Motorradmarkt insgesamt, und die Stimmung ist auf einem Tiefpunkt.

    Besonders tragisch: die Situation der Lieferanten. Viele wurden monatelang vertröstet, mussten mit offenen Rechnungen klarkommen – und sollen jetzt plötzlich wieder problemlos liefern. Nicht jeder konnte oder wollte das mitmachen. Manche dürften das wirtschaftlich nicht überlebt haben.

    In dieser Phase wäre es enorm wichtig, wieder Vertrauen aufzubauen – gerade über das Händlernetz. Es sind die Händler, die nah am Kunden sind und der Marke zumindest lokal ein Gesicht geben können. Umso unverständlicher, wenn ein Händler in so einer Situation nicht kompromissbereit ist, selbst bei einem Vorführer und einem treuen Interessenten. Gerade jetzt wäre Kundenbindung das A und O.

    Stattdessen hört man von Frust auf beiden Seiten. Händler wirken genervt, Kunden enttäuscht – und die Foren sind voll von Geschichten, die man eigentlich leicht vermeiden könnte.

    Aus meiner Sicht ist klar: KTM muss jetzt handeln. Wirtschaftlich, kommunikativ und mit echtem Fokus auf Qualität und Kundenbindung. Nur so lässt sich verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Und das geht nur gemeinsam – mit Händlern, Kunden und einem klaren Bekenntnis zur Marke.

    Yamaha FZR 1000 Model 1998

    Benelli Tornado 900 Modell 2011

    Suzuki TL 1000R Modell 1998

    KTM 790 Duke Model 2023

    KTM 890 SMT Modell 2023

  • Ich glaube das alleine ist es nicht. Spannend wird welche neuen Produkte in Zukunft von KTM auf den Markt kommen.

    Ich fürchte die Inder sind da deutlich konservativer. Ready to Alltagsfahrzeug !?

    Dann haben wir eine weitere Marke mit den Emotionen einer Schlaftablette wie Honda und Co.

    Stimmt schon. Denke aber konservativ haben die bereits im Portfolio - ich hoffe zumindest das sie den durchaus begabten Österreichern einigermaßen freie Hand lassen und sich der Einfluss aus Indien erst mal aufs Controlling am Ende bezieht. Ich persönlich warte auch schon sehnsüchtig auf die neue 1390 GT oder vielleicht eine 1390 SMT. Jetzt hat man so viel Geld in die Produktlinien gesteckt… auch die RC Modelle 990 R usw. sind ja schon zu Ende entwickelt. Stationen auf denen diese gebaut werden können gibt es auch schon… wäre seltsam wenn zumindest diese nicht auf den Markt kommen, vorausgesetzt die Zulieferer spielen mit.