Na dann starte ich mal mit meinen ersten Eindrücken nach 250km auf der Straße: Der Motor macht schon beim Einfahren Spaß, hängt schön am Gas, ist mir allerdings tatsächlich auch schon drei mal unerwartet ausgegangen, mal sehen wie sich das entwickelt, vielleicht gibt’s beim 1000km Service ein Software-Update. Die grobstolligen Reifen funktionieren gut auf der Straße, hatte über Wechsel auf Heidenau K60 Scout nachgedacht, bisher gibt es aber keinen Grund die Metzeler frühzeitig zu ersetzen. Die Bremse vorne ist jetzt kein Performance-Wunder, man muss schon ordentlich reingreifen, vielleicht dem Offroad-Einsatz geschuldet, da werde ich zuerst mit anderen Belägen experimentieren. Im Vergleich zur ersten 390 Adventure ist sie gewachsen, hoch und lang. Ich vermute das Fahrwerk kann Offroad deutlich besser, gewechselt habe ich wegen den Windgeräuschen der Adventure, das hat geklappt, keine Scheibe = keine Windgeräusche. Der Gepäckträger von Auto Engina ist auf dem Weg von Indien erst mal beim Zoll hängen geblieben, 27,77€ Zollgebühr, nach der Überweisung soll es jetzt weitergehen. Die Lithium Batterie liegt auch schon im Keller. Dann bräuchte ich noch einen kurzen Kennzeichenhalter, mit dem langen Plastikteil ist sie so lang dass sie nicht mehr in den Transporter passt, da scheint es noch nichts Legales zu geben. Bisher macht sie richtig viel Spaß ![]()
Erste Eindrücke
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Viel Spass und gute Fahrt

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Na dann starte ich mal mit meinen ersten Eindrücken nach 250km auf der Straße: Der Motor macht schon beim Einfahren Spaß, hängt schön am Gas, ist mir allerdings tatsächlich auch schon drei mal unerwartet ausgegangen, mal sehen wie sich das entwickelt, vielleicht gibt’s beim 1000km Service ein Software-Update. Die grobstolligen Reifen funktionieren gut auf der Straße, hatte über Wechsel auf Heidenau K60 Scout nachgedacht, bisher gibt es aber keinen Grund die Metzeler frühzeitig zu ersetzen. Die Bremse vorne ist jetzt kein Performance-Wunder, man muss schon ordentlich reingreifen, vielleicht dem Offroad-Einsatz geschuldet, da werde ich zuerst mit anderen Belägen experimentieren. Im Vergleich zur ersten 390 Adventure ist sie gewachsen, hoch und lang. Ich vermute das Fahrwerk kann Offroad deutlich besser, gewechselt habe ich wegen den Windgeräuschen der Adventure, das hat geklappt, keine Scheibe = keine Windgeräusche. Der Gepäckträger von Auto Engina ist auf dem Weg von Indien erst mal beim Zoll hängen geblieben, 27,77€ Zollgebühr, nach der Überweisung soll es jetzt weitergehen. Die Lithium Batterie liegt auch schon im Keller. Dann bräuchte ich noch einen kurzen Kennzeichenhalter, mit dem langen Plastikteil ist sie so lang dass sie nicht mehr in den Transporter passt, da scheint es noch nichts Legales zu geben. Bisher macht sie richtig viel Spaß

Und? Was ist Dein Eindruck bzgl. Langstrecke? Lässt sich eine Anfahrt bis zu 1000 km einigermassen vernünftig bewältigen?
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Und? Was ist Dein Eindruck bzgl. Langstrecke? Lässt sich eine Anfahrt bis zu 1000 km einigermassen vernünftig bewältigen?
Dass es auf den Hintern ankommt ist vermutlich nicht die richtige Antwort? 😉 Die Sitzbank ist schmäler als die einer Reiseenduro, macht Sinn für Offroad, aber kein Vergleich zu einer Hard-Enduro wie z.B. Beta RR oder Xtrainer. 150km waren überhaupt kein Problem. Überlege gerade wohin ich 1000km mit eigener Dual-Sport Enduro fahren möchte, Griechenland oder Pyrenäen vielleicht, geht sicher, man muss ja auch 5x Pause machen zum Tanken, das kann deine 890 Adventure aber sicher besser.
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Und noch mehr erste Eindrücke https://www.bike-on-tour.com/ktm390enduror-video
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Dass es auf den Hintern ankommt ist vermutlich nicht die richtige Antwort? 😉 Die Sitzbank ist schmäler als die einer Reiseenduro, macht Sinn für Offroad, aber kein Vergleich zu einer Hard-Enduro wie z.B. Beta RR oder Xtrainer. 150km waren überhaupt kein Problem. Überlege gerade wohin ich 1000km mit eigener Dual-Sport Enduro fahren möchte, Griechenland oder Pyrenäen vielleicht, geht sicher, man muss ja auch 5x Pause machen zum Tanken, das kann deine 890 Adventure aber sicher besser.
Dass das sicher angenehmer geht, ist klar. Nur, wie verhält die sich auf der AB? Kann man im Verkehr "mitschwimmen" ohne dass man die Kleine nur zu Schund fährt? Vibrationen?
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Dass das sicher angenehmer geht, ist klar. Nur, wie verhält die sich auf der AB? Kann man im Verkehr "mitschwimmen" ohne dass man die Kleine nur zu Schund fährt? Vibrationen?
Da muss ich passen, AB hat sie noch nicht gesehen, bin ja auch noch beim Einfahren. Laut dem Bericht von Wolf schlägt sie sich aber wohl ganz gut bei den auf Autobahnen in Österreich legalen Geschwindigkeiten. Ach ja, als Referenz, bei einem Trackday in Brünn hatte ich einen Nachbarn mit einer RC390, zwar ein Opfer am ‚Horsepower Hill’, aber durchaus flotte Rundenzeiten. Dauerhaft hohe Drehzahlen scheint der Motor also gut auszuhalten.
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Hallo zusammen!
Erste Erfahrungen nach 800 km
Ich habe mir die Maschine vor ca. 2,5 Wochen ebenfalls gekauft und möchte nach rund 800 km – davon etwa 400 km auf Schotterstraßen und Waldwegen – meine ersten Eindrücke schildern.
Ich finde die Ergonomie auf dem Motorrad sehr gelungen. Der schön gerade Lenker ist so, wie es sich für eine Enduro gehört. Auch das Fahrwerk ist für diesen Preis mehr als angemessen. Ich werde sie hauptsächlich zum Endurowandern und hin und wieder für kleine Schottertouren verwenden. Sehr hartes oder schwieriges Gelände damit zu fahren, macht keinen Sinn – dafür ist sie auch nicht gebaut.
Ich habe sie auf Schotter- und Waldwegen zwischendurch recht hart rangenommen und kann mich nicht beschweren. Das Standardfahrwerk steckt einiges weg, und für meinen Einsatzzweck werde ich es wohl nicht an seine Grenzen bringen.
Motor & Fahrverhalten
Es ist halt ein Einzylinder mit den typischen Merkmalen. Er möchte gern auf Drehzahl gehalten werden – der Punch von unten raus fehlt natürlich etwas, dafür mangelt es einfach am Hubraum. Wenn man aber die Drehzahl passend wählt und den richtigen Gang dazu findet, geht das Ding ganz schön ab.
Auch die Elektronik mit den Fahrmodi ist sehr intuitiv gelöst – man kann sich das Lesen der Bedienungsanleitung eigentlich sparen. Der Offroad-Modus mit der entschärften Traktionskontrolle funktioniert auf losem Untergrund einwandfrei; die TC greift wirklich nur ein, wenn es zu heftig wird.
Schlaglöcher und Unebenheiten schluckt das Fahrwerk erstaunlich gut – da schlägt nichts durch. Ich bin fahrfertig sicher um die 108 kg unterwegs, und alles ist grün.
Verhalten auf der Straße
Auch auf der Straße geht das Motorrad erstaunlich gut. Eine Reisegeschwindigkeit von etwa 100 km/h kann man problemlos lange fahren, ohne das Gefühl zu haben, dass einem der Motor um die Ohren fliegt. Selbst bei 130 km/h gibt es kein Anzeichen von Lenkerflattern oder Ähnlichem.
Der werkseitig montierte Reifen – der Metzeler Karoo 4 – fährt sich auf der Straße überraschend gut. Ich hatte zuvor keine große Erfahrung mit 50/50-Reifen und hätte mir das deutlich unruhiger vorgestellt.
Die Sitzbank ist zwar sehr schmal, aber ich würde sie nicht als unangenehm bezeichnen. Als ich das Motorrad beim Händler abgeholt habe, bin ich rund 130 km auf Asphalt nach Hause gefahren und hatte nie das Gefühl, dass mir etwas weh tut oder ich verkrampft sitze – und ich bin wirklich eine Prinzessin, was dieses Thema betrifft. Ich kann mir gut vorstellen, auch 300-km-Etappen damit im Sitzen zu fahren.
Ergonomie & Gelände
Im Gelände hat die schmale Silhouette natürlich ihren Vorteil beim stehenden Fahren. Der Knieschluss ist super, und auch die Bewegungsfreiheit auf dem Motorrad – sowohl nach vorne als auch nach hinten – ist wirklich toll. Da braucht sie sich gegenüber teureren Bikes in diesem Segment nicht zu verstecken.
Die in diversen Tests angesprochenen Vibrationen auf den Fußrasten – vor allem auf der linken Seite – sind tatsächlich vorhanden und beginnen ab etwa 90 km/h. Sie sind aber nicht so unangenehm, dass sie stören oder Körperteile taub werden würden. Warum das auf der linken Seite ausgeprägter ist, weiß wahrscheinlich nur der Konstrukteur.
Auch die Führung der Bremsleitungen am Vorderrad ist nicht optimal gelöst, aber das lässt sich leicht selbst beheben – oder es kommt irgendwann eine Lösung von KTM.
Der werkseitig verbaute Motorschutz ist nicht so schlecht, wie viele sagen, aber sicher nicht der robusteste. Kleine Aufsetzer und Schläge steckt er weg, bei gröberen Sachen wird er leiden. Aber sonst wäre das Zubehörgeschäft ja tot, wenn alles serienmäßig perfekt wäre – vor allem nicht zu diesem Preis.
Licht, Schalter & Verbrauch
Ich bin auch schon einmal im Dunkeln im Wald herumgefahren, weil ich vergessen habe, auf die Uhr zu schauen – und die Pizza so lecker war 😄
Das Licht ist meiner Meinung nach der Hammer. Selbst auf meiner alten GS war das nicht wesentlich besser. Das hätte ich der kleinen LED-Lampe nicht zugetraut.
Das Motorrad ist insgesamt sehr zugänglich, und die Anordnung der Schalter ist intuitiv gestaltet. Alles ist da, wo man es erwartet, und man kann die Bedienelemente nach ein paar Ausfahrten blind bedienen.
Nach den 800 km im Mischbetrieb hat sich der Benzinverbrauch bei rund 4,0 Litern eingependelt. Wenn man viel Straße fährt und gemütlich unterwegs ist, sind sicher auch 3,7–3,8 l/100 km machbar.
Fahrwerkseinstellung & Details
Was mir sofort aufgefallen ist: Die Federvorspannung am hinteren Dämpfer lässt sich nur verstellen, wenn man die seitliche Abdeckung abschraubt. Das sind zwar nur zwei Schrauben und kein großer Aufwand, aber man hätte das eleganter lösen können.
In der Bedienungsanleitung steht, man solle den Deckel lösen und den Ring für die Federvorspannung mit dem im Bordwerkzeug befindlichen Schlüssel verstellen. Dazu benötigt man aber einen Hakenschlüssel – und der ist definitiv nicht im Bordwerkzeug enthalten. Da ist bei der Übersetzung vom Indischen ins Deutsche wohl etwas schiefgelaufen 😄
Nicht weiter tragisch – sollte der Freude keinen Abbruch tun.
Wenn man nachliest, scheint das Federbein bzw. die Federhärte für Fahrer zwischen 75 und 85 kg ausgelegt zu sein. Ich mit meinen 108 kg fahrfertig habe eher den Eindruck, dass ich eine weichere Feder benötige, da ich nicht den gewünschten SAG-Wert erreiche. Um das wird sich aber ein Fahrwerksspezialist in meiner Nähe kümmern.
Die serienmäßigen Fußrasten finde ich sehr gelungen – ich sehe keinen Grund, diese gegen die im PowerParts-Katalog angepriesenen zu tauschen. Sie sind auch beim stehenden Fahren im Gelände sehr gut. Ich habe nur die Auflagegummis entfernt, da diese mit nassen oder feuchten Stiefeln etwas zu rutschig sind.
Ich habe das Motorrad blind gekauft, da es bei keinem Händler in meiner Nähe die Möglichkeit einer Probefahrt gegeben hat. Ich bereue diesen Kauf auf keinen Fall - ich bin jedesmal begeistert wenn ich den Motor anwerfe und mich auf die Suche nach neuen Trails mache. Für meinen Einsatzzweck das perfekte Motorrad und das Preis-/Leistungsverhältnis ist sagenhaft gut.
Als ich vor einem Jahr die EICMA Berichte gelesen habe und mir die dazugehörigen Videos angeschaut habe und dort die Suzuki DR-Z4S gesehen habe konnte ich es kaum erwarten diese zu kaufen. Aber der Preis und die unwürdige Austattung um diesen Preis haben mich dann schlußendlich zur KTM gebracht. Ich könnte es mir aus heutiger Sicht nicht vorstellen, längere Etappen nur mit dem 5.Gang zu fahren - leider hat Suzuki da eine riesen Chance vertang die Ära der DR Serie erfolgreich fortzuführen. Hätte die Suzuki einen 6. Gang, Motor- und Handschutz serienmäßig und wäre in Österreich um die 7.000 bis 7.500 Euro zu kaufen gewesen hätte ich zur Suzuki gegriffen. Einerseit weil ich ein Suzuki Fan bin (obwohl ich eine GS fahre) und weil der Motor mit seinem Ansprechverhalten sicher einen Ticken die Nase vor der KTM hat -ist aber leider so wie es ist und ich bin mit der KTM auch mehr als zufrieden. Mit kleinen Unzulänglichkeiten hat jedes Motorrad zu kämpfen.
Das wäre es mit meinen ersten Eindrücken - wenn jemand etwas wissen möchte oder sonstige Fragen hat - ich werde sie beantworten sofern mit das möglich ist
Und noch was! Wenn jemand eine Löstung für einen kleinen Gepäckträger ( so einen kleinen wie es für die 690er Enduro gibt) hat - dann bitte hier posten. Die derzeit erhältlichen "TOP-Case" Gepäckträger sind viel zu groß und verunstalten diese Motorrad bis zur Unwürdigkeit.
LG
Andreas
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Klingt richtig gut. Leider kommt das Mopped für mich 4 Jahre zu spät...

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Der Gepäckträger von Auto Engina aus Indien ist nach kurzem Zwischenstopp beim Zoll angekommen, macht erst mal einen wertigen Eindruck, konnte ihn aber noch nicht montieren, ich werde berichten.
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Habe gerade einen neuen Post zum Thema Gepäcklösungen aufgemacht weil da vermutlich noch mehr kommt, die gute Nachricht vorweg, die Gepäckträger für die Adventure 2025 passen auch an die Enduro
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Dann noch ein paar Ergänzungen und evtl. auch andere Blickwinkel von mir: Off-road seitig komm ich von einer 40 Jahre alten XT350. Mithin bin ich motorisch höchst verwöhnt, fahrwerks- und komfort-seitig hingegen ausgesprochen leidensfähig und kompromissbereit. Ich fahre auch noch eine Tracer 9GT für die Strasse.
Ich selbst bin Ende 50 und komme aus Niederbayern mit schnellsten Zugriff auf den bayerischen Wald und seinen verschlungenen (und häufig noch legalen) Pfaden ohne übertriebenen Asphaltierungwillen der Gemeinden. Den einen oder anderen Steinbruch gibt´s auch, der zu Übungszwecken am Wochenende Gelegenheiten bietet.
Ich hatte auch zwischen DR-Z4 und 390 Enduro hin- und herüberlegt, den Ausschlag gab aber dann nicht nur der Preis sondern v.a. die nur halbgare Ausstattung der Suzi (zu DEM Preis!).
Motorisch-empirisch lässt die 2025er 390 Enduro durchaus "room for improvement". Wo meine olle XT mit 2000rpm lockerst und stabil jede Gasänderung akzeptiert und hochdreht, bleibt die 390 einfach stehen. Buff!
Im nicht allzu anspruchsvollem Gelände gewöhnungsbedürftig, wenn die Füsse mal zu kurz werden allerdings schnell peinlich. Gut, aufheben ist nun dankbarerweise einfach :-)
ich gestehe, dass ich nach der allerersten Fahrt einen Fuel-X pro geordert hatte und seitdem geht´s "unnerum" deutlich besser!
Dafür hat die 390 einfach fast 20PS mehr als die XT und auf der Landstrasse kriechende Automobile oder LKWs zu überholen erfordert vorher nicht die Berücksichtigung der Erdkrümmung zur Vermeidung und Erkennung von Gegenverkehr während des Überholvorgangs. Bis knapp 150 geht gut, ab 150 fängt´se beherrschbar aber un-ignorierbar zu pendeln an (2bar v und h in den Reifen). Aber für einen 50:50 Reifen wie den Karoo 4 auf einer relativ leichten Enduro ist das respektabel und kein Mangel. Wenn ich dauerhaft 150 fahren wollte, würde ich ein anderes Motorrad nehmen. Luxus pur :-) Aber mal eben über die Autobahn mit 130 völlig unproblematisch.
Komfort und Fahrwerk sind natürlich auf einem völlig anderen Niveau als die olle XT. Mit 90 oder 100 einen ambitionierten Feldweg entlangknattern würde bei der XT zu Schweissausbrüchen führen, bei der 390 geht´s einhändig. Schon geil!
Tacho-Display and Beleuchtung sind erste Sahne. Wie oben schon LE schrieb, das Licht ist ein feuchter Traum. Sowohl auf der Strasse als auch nächtens durch den Wald einfach nur klasse! Durch die indirekte Auslegung der LED gibt´s nicht die hyperfiese scharfe LED Hell-Dunkel Grenze und die Seitenausleuchtung ist um Welten besser als bei der Tracer. Superb gelöst und ganz grosses Kino! Ich hatte schon hingebungsvoll überlegt, wo ich den die Zusatzscheinwerfer ranfriemel (bei der XT mangels LiMa-Leistung per se ein no-go, an der Tracer unverzichtbar wenn man regelmässig nächtens auf Nebenstrassen unterwegs ist), bei der 390 schlicht überflüssig!
Selbst eine HAT würde ich da ziemlich entspannt mit dem Bordlicht fahren und evtl einer "Hirnbirn" (Helm-Kopflampe). Gut, wenn man die elektrische Nachbildung einer Karbidfunzel einer XT350 gewohnt ist umso grösser ist die Freude.
Ergonomie muss ich noch ran. Mit 1,90 ist der Lenker ziemlich tief. Nachdem ich aber von der XT eh gewohnt bin das aller-aller-meiste im Sitzen zu fahren (häufig zum Gaudium der Mitreisenden) kann ich noch auf´s Zubehör warten.
Gepäckanbringung ist natürlich eher unwürdig. Wo kam die liebgewonnene Tradition hin einen Gepäckträger mitzuliefern? You´ve gotta be kiddin´ me, noch nicht mal ein Reifenpannenset ist unterzubringen.
Die Gepäcktrageroption von RalfS wäre eine, die ich auch kontempliere, nur finde ich dieses Rohrgeschlängel nach achtern irgendwie optisch suboptimal. Mal kucken, ob mir da was einfällt, 3mm Aluplatten hab ich schon mal geordert. Irgendwie so eine leichte Brücke über die Sitzbank möglichst weit hinten, dass man die Sitzbank noch unten rausbauen kann aber nicht so weit hinten wie die käuflich erwerbbaren Träger. Wenn´s klappt, zeig ich´s her...
Soziusfussrasten haben auch die 2. Fahrt nicht überlebt. Ich fahr nur alleine, mithin überflüssig. Aber wenn ich draufsitz hat da hinten eh niemand mehr Platz und damit auch um die 4-5 Kg gespart.
LiFePO4 Batterie auch eingebaut, nochmal 2Kg weniger. Kann man dann in die Gepäcklösung investieren :-)
Der Motorschutz bzw. die untere Aluplatte ist nur wenig vertrauenserweckend. Mal kucken, ob die evtl. mal durch eine Zubehörkösung ersetzt wird. Der KTM Preis von um die 250 (?) Euro für´n Fetzen Alu erscheint mir leicht übertrieben.
Die Bremse finde ich jetzt einen wirklich guten Kompromiss zwischen off- und on-road. Auf der Strasse ist das Elektronikpaket ausgesprochen gelungen, es regelt und bremst in den Kurven schön an der (dann reifenbedingt eh nicht übertrieben breiten) Haftungsgrenze. Off-roads muss man hinten das ABS ausschalten und die TC rausnehmen. Vorne kann ABS tatsächlich bleiben. Sehr nett!
Abschliessend muss ich echt sagen, dass man für gut 6 Riesen ein wirklich geniales Angebot bekommt, wenn man gerne mal den Asphalt verlässt. Vielleicht nicht auf die Cross-Strecke damit, aber ziemlich alles andere geht gut und mit grossem Spass! Und genau darum geht´s ja!
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Hast du die DR-Z4 auch mal gefahren ? Da hättest du im Vergleich zur KTM einen Top Motor mit Schmalz untenrum bekommen und dazu noch eine erstklassige Verarbeitung und ein Top Fahrwerk. 130 km/h kannst du auch mit dem fünf Gang Getriebe fahren. Klar ist die Suzuki zu teuer und der fehlende sechste Gang ist auch Mist in der heutigen Zeit, aber das Gesamtpaket ist schon eine Runde Sache. Vielleicht wird Suzuki ja nochmal am Preis drehen wenn der erste Hype etwas vorbei ist.
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Genaus so ist es - kann deine Beschreibung zu 100% bestätigen. Was ich vielleicht etwas bezweifle (ohne nachgewogen zu haben ) dass durch das demontieren der Soziusrasten eine Gewichtsersparnis von 4-5 kg möglich sind. Ich hätte die beiden Rasten - die ich ebenfalls vor der 2.Ausfahrt demontiert habe - auf ca. 2 kg max. geschätzt. Ich werde die Maschine umtypisieren auf reienen 1 Sitzer Betrieb - kostet ca. 80.- Euro bei uns in Österreich. Damit hab ich mit der Rennleitung auch keine Diskussionen warum dich die Soziusrasten demontiert habe. Dann kann ich auch gleich den lustigen Haltegriff auf der Sitzbank ebenfalls runternehmen der auch irgendwie für nichts ist.
Weil ich gewisse technische Angaben weder in der Bedienungsanleitung noch irgendwo im Internet gefunden habe, hab ich mir heute die PDF Version der Reparaturanleitung gekauft. Ist bei KTM online um Euro 27.- erhältlich aber bei weiten nicht so detailiert wie ich es mir vielleicht gewünscht habe.
Was ich aber gefunden habe ist das Maß für den statischen SAG und den Dynamischen SAG.
Statisch: 29,5 mmDynamisch: 78 mm
Die Federrate ist mit 105 n/mm angegeben - laut dem Auftruck auf meiner Feder hab ich aber eine 70 N/mm Feder verbaut. Werde ich beim 1.000 km Service mal ansprechen.
Das Fahrergewicht in der Standardauslieferung ist mit 75-85 kg angegeben.
Ich komme nach mehrmaligem Nachmessen statisch nur auf 11mm und dynamisch nur auf 55 mm - Ich wiege Fahrfertig inkl. Schutzausrüstung et... ca. 105 kg
D.h. ich kann nicht den vollen Federweg nutzen und hab auch zwischendurch das Gefühl das die Traktion nicht ganz stimmt.
Vielleicht hat da jemand schon Erfahrung auf dem Gebieit mit der 390er gemacht und kann seine Erkenntnisse hier teilen!
Ich glaube nicht daran dass Suzuki den Preis soweit senken wird, dass die Maschine gegenüber der KTM konkurenzfähig wird. Und um soviel besser ist der Motor der Suzuki dann auch wieder nicht dass der doch überzogene Mehrpreis zu rechtfertigen ist.
Was ich im Frühjahr sicher machen werde ist, mir eine Fuel-X einzubauen. Der fettet das zu magere Gemisch im unteren Drehzahlbereich bis 5.000 Umdrehungen wieder auf ein normales Nivau an. Dadurch bessere Gasannahme und kühleren Motorlauf. Ist aber leider der total überbordenden Euro 5+ Norm geschuldet dass der Motor in diesem Bereich sehr unrund und heiß läuft. Eigentlich müssten jedem Konstrukteur die Nackenhaare zu Berge stehen
LG
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Das weiß ich selber noch nicht wo ich mir den besorgen werde - aber er sollte super funktionieren was ich bisher so gelesen habe
Wenn jemand eine Bezugsquelle empfehlen kann - bitte hier posten
Lg
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Powertronic.store; habe sie liegen aber noch nicht verbaut.
Das mit dem Absterben ist nach der 1.ten Inspektion und dem Update vorbei.
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Danke!
Habe eigentlich kein Problem mit Absterben - möchte nur einen etwas runderen und kühleren Motorlauf in den unteren Drehzahlen
LG