Adventure S oder R ... 21 vs 19 im "Alltag"

  • Servus ..


    Seit letztes Jahr habe ich meine 2022er Superduke Verkauft. Nun beschäftige ich mich schon länger nach einem Nachfolger. Aktuell habe ich noch als zweit Bike die 950 adventure. Und durch diese soll ein adventure Bike her.


    Die 950 adventure find ich immer noch super cool , möchte aber schon wieder ein Bike zum Reisen , auch Abs , quickshifter, etc man ist hald schon verwöhnt.


    Als Nachfolger habe ich erst die 901 ins Auge gefasst, aber irgendwie zieht michs schon zum großen V2 hin.


    Bin mir aber unsicher und unentschlossen ob die S oder R . Fahrwerk und Acc sind kein must have , jedoch bin ich schon der Tourenfahrer der zu 90 % Straße fährt. Auch sportlich.. optisch spricht mich die R aber mehr an.... Die S ist wahrscheinlich für mich die bessere Wahl, jedoch würde ich gern Erfahrungen hören, gibt bestimmt den ein oder andere der die gleiche Entscheidung getroffen hat.



    Und gibt's die Möglichkeit die Radsätze zu tauschen zwischen S und R ? Ab BJ 2021 , hab gelesen das es nicht mehr so easy ist zwecks Kurven Abs etc...


    Gruß Tobi

    Letz Fetz! :crazy:

  • Hallo Tobi,


    ich kann jetzt nur von meiner 890 Adventure R berichten.

    In Serie besitzt diese diese 21/18 Zoll Felgen.

    Da ich oft abseits der Strassen fahren ist das natürlich für mich auch sinnvoll.


    Dennoch fahre ich aber auch mit meinem Kumpels 2-3 Mal im Jahr größere Strassentouren und eben dafür habe ich mir einen zweiten Speichenfelgensatz von der 1290 Adv S in 19/17 gegönnt.

    Der Zugewinn an Fahrspaß auf der Strasse ist schon beeindruckend. Eine Eintragung habe ich dann mit der Dekra vorgenommen.


    Theoretisch geht der Umbau so dann auch bei der 1290 ADV mit Eintragung. Das Problem mit dem dann voreilendem Tacho wurde mit geänderten ABS-Triggerscheiben mit nur 45 anstatt 48er Teilung beseitigt.

    Diese gibt es mittlerweile so fertig zu kaufen. Somit kann ich nun legal zwischen beiden Felgensätzen hin und her switchen und muß bei der Reifenwahl keine Kompromisse mehr eingehen.


    VG Uli

    KTM ER-600 LC 4 Bj.1989

    KTM EX-C 200 Bj.2009

    KTM Duke 690 Bj. 2015
    KTM 1290 Superduke R SE Bj.2016

    BMW R1150 GS Bj.2001

    KTM Enduro 690 Bj. 2020

    KTM EXC 500 Six Days 2021

    KTM SMR 990 Bj. 2010

    KTM 890 Adventure R 2023

  • Eine R bei 90% Straßeneinsatz?

    Da müssten die 10% für mich schon richtig knackiges Gemüse sein, dass es sich lohnt auf das (für die Straße viel bessere) adaptive Fahrwerk der 1290 S sowie das Straßenhandling der 19/17er Radkombi zu verzichten. 21/18 braucht schon deutlich mehr Nachdruck/Aufwand ab mittelschnellen Wechselkurven und ist deutlich unhandlicher auf manchem Alpenpass als 19/17. Nach Gewöhnung auch stark reifenabhängig sehr knackig fahrbar, aber eben mMn die nicht ideale Wahl für 90% Asphalt.


    Und einfache Schotterstrecken in den Alpen oder der gelegentliche Feldweg ist mit ner S auch kein Thema. Da entscheidet mehr das Gummi als das Fahrwerk wieviel Reserven bleiben. Hab vor 4 Jahren meinen Offroad Einstieg am TET Slowenien mit der 18er 1290 SAS gemacht. Kann die auch, ist halt nicht ideal. Aber für den Offroad Einstieg ist die 1290er Plattform sowieso nicht unbedingt die beste Idee…


    Sitzhöhe ist auch noch so ein Ding, die S ist spürbar niedriger.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

    2 Mal editiert, zuletzt von chilly243 ()


  • Klingt interessant! Muss man wirklich nur andere ABS-Ringe einbauen?

    Ich überlege schon lange mir zwei dedizierte Radsätze 21" Offroad und 19" Straße zuzulegen. Kannst Du mir einen Link schicken welche Felgen es genau sind?


    Würden hier die 17" felgen der SMT nicht auch 1-zu-1 passen mit anderem ABS-Ring?

  • Hi,


    zu meinem Umbau hier gibt es einen eigenen Fred:


    klicke hier


    Da kannst du dich schon einlesen.

    Viel Spass

    KTM ER-600 LC 4 Bj.1989

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    KTM 1290 Superduke R SE Bj.2016

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    KTM Enduro 690 Bj. 2020

    KTM EXC 500 Six Days 2021

    KTM SMR 990 Bj. 2010

    KTM 890 Adventure R 2023

  • Jo danke für die Einschätzung, der Grund für die R wäre eigentlich fast nur ein optischer Grund. Hab ja jetzt auch 21 Zoll der 950ger und fahre Straße ja es geht natürlich . Die super Duke war dagegen natürlich ein Brett ... Ich bin schon ein sportlicher Fahrer würde ich sagen. Offroad fahre ich bei uns mal gelegentlich legale Feldwege und das mache ich auch eher selten weil die spezln alle Straße fahren...


    Deswegen wäre für mich schon ein Gedanke die R mit zwei Radsätze. Aber wahrscheinlich wäre die S einfach der beste Kompromiss..

    Letz Fetz! :crazy:

  • Nehm die R, wenn Sie Dir besser gefällt. Wenn man die ersten paar km abgespult hat behaupte ich mal, dass Du nicht so viel schlechter unterwegs sein wirst, als mit der S.

    21/18 funktioniert auch auf Asphalt ganz gut. Ich hab jetzt nach mittlerweile fast 3 Jahren nicht den Eindruck, dass ich meine "Reise-Gruppe" mit dem Ding aufhalte. Und wenn es so wäre, wären sicherlich nicht die Raddimensionen das Problem....

  • Also ich habe bis voriges Jahr drei Jahre lang die 1090R knapp 30.000 Km gefahren und nur aus Altersgründen (Kraft, Kondition, Koordination, Rückenschmerzen) letztes Jahr auf eine 1290 SAS gewechselt, mit der ich jetzt auch schon 25.000 Km runter habe.


    Die SAS ist für Touren auf Asphalt für mich ein perfektes bike. Sie hat mehr als genug Power, ein sehr gutes einstellbares Fahrwerk und natürlich V2. Einmal V2 immer V2! ;)

    Abseits vom Asphalt rappelt und klappert allerdings irgendetwas immer und die Offroadeinstellung des Fahrwerks reicht für Schotter und Waldwege, mehr aber nicht. Mir persönlich reicht das mittlerweile allerdings.


    Da dich die SAR allerdings optisch mehr anspricht und wenn der höhere Schwerpunkt dir auch egal ist, die SAR ist definitiv das bessere ADVENTURE bike.

    Einige meiner "Flügelmänner" fahren nach wie vor Mopeds mit einem 21" Vorderrad und sind damit auch keinen Deut langsamer unterwegs als diejenigen mit 19" Vorderrad. Mehr Spass hat man im kurvigen Geläuf aber natürlich mit 19"/17"

    Allerdings hast du beim Umbau auf 19"/17" immer noch die längeren Federwege der SAR und somit auch einen höheren Schwerpunkt im Vergleich zur SAS.


    Irgendjemand hier hat mal geschrieben, die SAS ist eine Duke für grosse Fahrer und/oder für bequemes reisen ;)

  • Bin mir aber unsicher und unentschlossen ob die S oder R .



    Ich hab' eine 1190 Adventure R, bei den Baujahren war das Fahrwerk der R einfach signifikant besser, sprich voll einstellbar und höhere Nehmerqualitäten, vor allem zu zweit mit Gepäck auf schlechten Straßen.
    Bei den aktuellen Modellen stimmt das so glaube ich aber nicht mehr (elektronisches Fahrwerk).

    Nachteil der R-Modelle ist die deutlich schlechtere Auswahl an Reifen und der eventuell problematischere Reifenwechsel dank Dichtband. (EDIT: bei neueren Modellen evtl. Probleme mit den Dichtringen)

    Sollte ich mir die 1390 kaufen wird's eine S.

    2 Mal editiert, zuletzt von motophil ()