POWER COMMANDER PCV für die 690er ist DA

  • Hallo Freunde!
    Auf Grund eines Berichts im neuen "Reitwagen" hab ich mal gestöbert und wurde auch fündig:


    schaut mal hier : PCV-KTM 690
    ist zwar nicht ganz billig, aber vielleicht für den einen oder anderen eine Alternative


    viel Spaß

  • Das ist das Vorgängermodell
    soweit ich weiss , aber nicht für die 690er geeignet.
    also ich würde die Finger von diesem Angebot lassen und auf den FÜNFER warten (Power Commander Fünf = PCV)
    PC III ist das alte Modell

  • also quasi ein Kastl??


    eigentlich nicht, da das Kastl schon ein fertiges Mapping drauf hat. Der PC nicht, er bietet nur die Möglichkeit Mappings draufzuspielen bzw. zu erstellen. Ist also als Werzeug zu sehen. Es gibt zwar Mappings auf CD, welche bekantlicherweise nicht optimal sind. Als erster Ansatz jedoch ok.



    Das fertige Kastl ist auch nicht das Optimum, abgestimmt beim Highscore am Prüfstand ist in jedem Fall besser.



    Fazit: Das Kastl oder ABP-Variante ist Plug &Play, der PC muß programmiert werden.



    mfg

    Jage nicht, was du nicht töten kannst!


  • Fazit: Das Kastl oder ABP-Variante ist Plug &Play, der PC muß programmiert werden.
    mfg



    ...jein...


    Der PC V wird wieder Standard Maps für unterschiedliche Konfigurationen bezüglich ESD und Luffi beinhalten. Wie wir alle wissen ist das nicht schlecht aber eben nicht das Optimum. Das bekommst du zum großen Teil bei Einmessung deiner Maschine am Dynojet. Nachteil: teuer und eben mit gewisser Rest-Ungenauigkeit. Rest-Ungenauigkeit deshalb, weil die Maschine eben nur im Stehen auf einem Prüfstand vermessen wird. Fortgeschrittene machen ungezählte Fahrversuche und tunen die Feineinstellungen weiter per "Popometer". Dafür braucht man einen wirklich fähigen Tuner und noch mehr Geld. Und nun kommt Autotune. Autotune misst die Betriebszustände während der Fahrt und reicht die Daten an den PC V weiter der aus den gewonnenen Daten ein neues, individuelles Map für jeden Lastbereich schreibt. Besser geht´s nicht mehr.
    Einige Firmen wie BMW oder KTM haben es allerdings nicht so gerne, wenn ihre Kisten bis zum Anschlag per PC V ausgewrungen werden und setzen entsprechend absichtlich kompliziert gemachte Software ein, die den Entwicklern von Dynojet die Arbeit verleiden soll, bestenfalls den Aufwand so hoch macht, dass Dynojet es komplett bleiben lässt. Das ist schon vorgekommen, dass die Jungs frustriert aufgegeben haben. Das ganze ist ein Katz- und Mausspiel zwischen Softwareentwicklern, Ausgang ungewiss... :grins:

    690 SMC since 2010
    Victory Hammer S LE since 2012

  • ...jein...


    Der PC V wird wieder Standard Maps für unterschiedliche Konfigurationen bezüglich ESD und Luffi beinhalten. Wie wir alle wissen ist das nicht schlecht aber eben nicht das Optimum. Das bekommst du zum großen Teil bei Einmessung deiner Maschine am Dynojet. Nachteil: teuer und eben mit gewisser Rest-Ungenauigkeit. Rest-Ungenauigkeit deshalb, weil die Maschine eben nur im Stehen auf einem Prüfstand vermessen wird. Fortgeschrittene machen ungezählte Fahrversuche und tunen die Feineinstellungen weiter per "Popometer". Dafür braucht man einen wirklich fähigen Tuner und noch mehr Geld. Und nun kommt Autotune. Autotune misst die Betriebszustände während der Fahrt und reicht die Daten an den PC V weiter der aus den gewonnenen Daten ein neues, individuelles Map für jeden Lastbereich schreibt. Besser geht´s nicht mehr.
    Einige Firmen wie BMW oder KTM haben es allerdings nicht so gerne, wenn ihre Kisten bis zum Anschlag per PC V ausgewrungen werden und setzen entsprechend absichtlich kompliziert gemachte Software ein, die den Entwicklern von Dynojet die Arbeit verleiden soll, bestenfalls den Aufwand so hoch macht, dass Dynojet es komplett bleiben lässt. Das ist schon vorgekommen, dass die Jungs frustriert aufgegeben haben. Das ganze ist ein Katz- und Mausspiel zwischen Softwareentwicklern, Ausgang ungewiss... :grins:


    Nichts für ungut aber das ist Blödsinn! :kapituliere:


    Dem PC, Kastl... was auch immer ist es koplett wurscht wie Software in den Steuergeräten gestrickt ist. Es ist sogar Egal von welchem Hersteller (Maggneti Marelli, Kehin, Bosch) den die Geräte greifen nur das Ausganssignal welches die Einspritzdüse steuert ab und modulieren entweder eine längere oder kürzere Einspritzzeiten drauf. Abhängig von Drehzahl und Drosselklappenstellung. Diese erfährt der PC oder das Kastl auch nicht von der Motorelektronik sondern wird direkt am Drosselklappenpoti abgegriffen...


    Zum Unterschied PC und Kastl:
    Beide funktionieren nach dem gleichen Prinzip und man kann beide entweder vorkonfiguriert für das jeweilige Modell kaufen oder Individuell am Prüfstand abstimmen lassen. Es gibt Werkstätten die verkaufen den PC mit vorkonfiguriertem Mapping auch wenn Dynojet das angeblich nicht erlaubt...


    Was das Kastl allerdings nicht kann ist die besagte Autotune Funktion.
    Dafür braucht man den neuen PCV mit Autotune Modul und es muss eine Breitbandlambdasonde in den Krümmer eingeschweißt werden. Damit wird der PC selbstlernend und stellt unabhängig vom Modell oder Auspuff den optimalen Lamdawert ein. Kostet natürlich auch dementsprechend.


    Nur weil es noch keinen Plug&play lösung für die 690er von Dynojet gibt heist das nicht dass man iden PCV nicht einbauen kann. Man muss halt den Kabelstrang selbst anpassen.


    mfg Martin

    Einmal editiert, zuletzt von martinez85 ()

  • ...Dafür braucht man den neuen PCV mit Autotune Modul und es muss eine Breitbandlambdasonde in den Krümmer eingeschweißt werden...


    ...eigentlich muss nur die original vorhandene Lambdasonde rausgedreht und die vom Autotune reingedreht werden... :kapituliere::zwinker:

    690 SMC since 2010
    Victory Hammer S LE since 2012

  • lt. dem Österr. Vertriebspartner von Dynojet, wurde das Problem mit den KTM Steuergeräten bereits gelöst.


    ...du meinst, sie verkaufen jetzt PC V und Autotune für die 690? Wenn dem so ist hätt ich gerne deine Bezugsquelle, ich bestell das Teil SOFORT!... :grins:

    690 SMC since 2010
    Victory Hammer S LE since 2012

  • martinez85: Das Problem liegt darin das der PCV das Drehzahlsignal über die Injektoren abnimmt (b.z.w. aus diesem Signal errechnet wird). Aber man kann natürlich einen anderen PCn nehmen wenn das passt. ;-)
    gerry64: Aber dann mußt du auch die Lambdasonden im originalen Steuergäret abschalten.


    fg siggi

  • gerry64: bist Du Dir sicher? Die Breitbandsonde hat ja eine wesentlich flachere Kurve, als die normale Sonde, wo die Flanke zwischen zu mager und zu fett sehr steil ist. Könnte mir schon vorstellen, dass das Original-Steuergerät damit ein Problem hat.


    siggi99: wenn Du die Original-Sonde im Steuergerät abschaltest (wenn Du schon soweit bist, dass Du das in der Software deaktivieren kannst, kannst Du aber auch gleich dort das Mapping ändern) bekommst Du aber auch ein entsprechendes Tune vom Autotune und musst dann auch später ohne fahren.


    Gruß,
    Frank


  • gerry64: Aber dann mußt du auch die Lambdasonden im originalen Steuergäret abschalten.


    fg siggi



    Da steckst Du dann den O2-Eliminator auf den Lambdasondenstecker :zwinker:
    Dann brauchst Du im Originalsteuergerät nichts abschalten.


    Der PCV regelt dann über die Breitbandsonde entsprechend nach.