Umbaukit auf Flachschiebervergaser - eine Illusion?

  • Ich denke nicht, da es ja beim Gaszumachen passiert.
    Aber es ist zu lange her, da kann ich dir keine Tipps bezüglich Abstimmen des Vergasers geben.
    Aber hier findet sich sicher der eine oder andere Kenner.

    MoGG #577:
    Ist der Hagel zu hart, bist du zu weich. Croce Domini 2013

  • Hi


    Ich finde die Idee des Vergasers auch nicht schlecht. Hab mal in die Ersatzteilliste der Rallye geschaut. Vergaser Zündspule Sensorkabel usw. ca. 900€ Wie sieht es denn mit dem Kabelbaum aus. Die Steuergeräte einfach abmachen oder neuen Baum?


    Gruß Jens

  • Ich schätze alles in allem liegen die Kosten sicherlich bei über 2000 €. Der Kabebaum wird bestimmt nicht passen und ein anderes CDI wird ja zusätzlich noch benötigt. Vielleicht könnte man ja Teile der alten LC4 Modelle verwenden. Diese sind deutlich günstiger zu bekommen....


  • Bringt das denn etwas ? Also bringt einen das naeher an das Verhalten eines Vergasers ran oder wie wirkt sich das aus? Oh und wie gehts? :D


    LG Nils

    Wenn ich die Funktionsweise des EPT Steuergerätes/Drosselklappe richtig verstanden habe, wird die Drosselklappe vom Stellmotor geöffnet, aber nie weiter, als das Gasseil es zulässt. In der EPT Tabelle steht dann sowas wie "bei 50% Gas die Drosselklappe um 40% öffnen". Damit hat man auch noch die Sicherheit, die Drosselklappe manuell mit dem Gasgriff zu schließen, auch wenn der Stellmotor "spinnt".
    Sagst Du jetzt dem EPT Steuergerät, es soll die Drosselklappe immer um 100% öffnen, also Vollgas, dann öffnet sie tatsächlich auch nur bis zur Gasgriff-Position und hängt schön sauber am Seil. Soweit die Theorie - wer probierts aus?

    Sprüht der Lenker Funken, bist du zu tief unten

  • Wenn ich die Funktionsweise des EPT Steuergerätes/Drosselklappe richtig verstanden habe, wird die Drosselklappe vom Stellmotor geöffnet, aber nie weiter, als das Gasseil es zulässt. In der EPT Tabelle steht dann sowas wie "bei 50% Gas die Drosselklappe um 40% öffnen". Damit hat man auch noch die Sicherheit, die Drosselklappe manuell mit dem Gasgriff zu schließen, auch wenn der Stellmotor "spinnt".
    Sagst Du jetzt dem EPT Steuergerät, es soll die Drosselklappe immer um 100% öffnen, also Vollgas, dann öffnet sie tatsächlich auch nur bis zur Gasgriff-Position und hängt schön sauber am Seil. Soweit die Theorie - wer probierts aus?


    hmmm :denk: wie machen? mit tune ecu? :denk: und wieso ist da bis jetzt noch keiner drauf gekommen, es so zu machen

    Einmal editiert, zuletzt von chuck_norris ()

  • Hm, klingt ja alles interessant, aber wird das selbe thema nicht gerade in dem Vortex-Thread im Tuning-Bereich besprochen?
    Oder worauf will der Threadersteller jetzt genau raus??


    mfg

    **Eat my Dust**

  • also ich war heute wie versprochen beim mr. frauenschuh persönlich. :knie nieder:


    er sagt, dass es 2000 € kosten würde einen vergaser samt kabelbaum und rotor in einen 690er zu bauen. er könnte es schon machen, findet es aber sinnlos. immerhin müsste man den ganzen kabelbaum zerreissen.


    und den servomotor, der die drosselklappe bewegt zu deaktivieren geht nicht, da dann das gesamte system nicht mehr funzt.


    amen :amen:

  • :pfeil: ja das geht schon. er kann (ich denke dass er tune ecu benutzt, kann mich aber auch täuschen) direkt auf das steuergerät zugreifen und dem servomotor sagen wie er sich bei drehen des gasgriffs verhalten soll. da ist nix mit kastl und powercommander.
    er sagte zu mir: willst ein paar von denen, ich hab da noch welche rumliegen..............


    ich denke das sagt alles

  • da ist nix mit kastl und powercommander.
    er sagte zu mir: willst ein paar von denen, ich hab da noch welche rumliegen..............


    Echt hart, aber er wird sicher wissen wovon er redet.

  • keine ursache :zwinker:


    eine kundschaft war ausser uns auch noch dort. er wollte die gasannahme seiner 690er duke III verbessert haben. (der hat übrigens einen 770ccm zylinderkit drinnen :alter schwede: das teil geht wie sau!!!!!) ihm hat er dann mittels laptop die gasannahme in ca 10 min geändert.


    auf dem poti unter der sitzbank wo man die charakteristik des motors ändern kann hat er versch. zeugs drauf:


    pos.1 sprit für italien (95 oktan)
    pos. 2 für zb regenfahrten oder wenn die freundin fährt (40 PS)
    pos. 3 volle leistung :wheelie:


    wünsch euch eine gute nacht

  • mit tuneecu kann ich (und jeder andere der sich damit beschäftigt) dir jedes Mapping auf die Stellungen 1,2 und 3 draufspielen


    einzig SLS und Lambdasonde sind dann bei allen 3 Settings gleich

  • Also wie war das doch gleich mit dem Servomotor? :D Und warum extra 95 Oktan, mit dem Zeug dues ich hier immer umher.

    KlapperTeileManufaktur :prost:

  • weil ne recht gute möglichkeit des tunings drauf beruht sie auf besseren sprit abzustimmen.
    damit dein motor dann nicht zu klopfen anfängt (schaden davon trägt) wenn man minderwertigen sprit (95okt) reinkippt, ist so ein wahlschalter ne echt praktische sache, die so einfach mit vergaser nicht möglich wäre.
    ist übrigens auch der grund, warum man mit nem "normalen" motor/abstimmung keinerlei vorteil von ultimate/v-power/super+ hat. weil der motor einfach die möglichkeiten dieses kraftstoffs nicht ausnutzt, da er auch noch mit den widrigsten bedingungen klar kommen muss. es gibt soweit ich weiß auch chiptuning das sich darauf beschränkt den motor voll auf 95oktan anzupassen.

    KTM 620SC-SM

  • 95 Oktan als minderwertig hinzustellen, finde ich auch etwas heftig. Allerdings gibt es an Deutschlands Tankstellen tatsächlich nichts, was darunter anzusiedeln ist. OK vielleicht E10, aber der hat auch nicht weniger Oktan :zwinker:


    Es stimmt aber auch, dass einige Tuner gerade im Automobilbereich die Software häufig auf 100 oder sogar darüber (Aral) abstimmen, um somit auch aus dem Sprit alles herauszuholen. Ist schon hart, wenn man dann selbst Super+ nicht mehr fahren darf :zwinker: Somit könnte man dies auch auf Motorräder umlegen. Ich kenne aber bis dato noch keinen, der es gemacht hat. Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass einige zumindest Super+ (98 Oktan) als Vorgabe haben dürften.


    Mit der Einspritzung oder dem Vergaser hat dies aber nichts zu tun. Es geht dabei i.d.R nur um den Zündzeitpunkt und die Verdichtung des Motors.


    Ich denke das einige 690er Fahrer hier sich umschauen würden, wenn sie plötzlich einen Flachschieber zwischen den Beinen hätten. Die wenigsten würden ihn wahrscheinlich wieder hergeben wollen, allerdings wer halbwegs legal unterwegs sein möchte, sollte wohl tatsächlich eher auf die bereits vorhandenen elektronischen Hilfsmittel zurückgreifen. Zumindest fällt es sicherlich weniger auf und dürfte auch weniger kostenintensiv sein.

  • Nicht dass ihr mich jetzt steinigt, aber die Vortex deaktiviert den Stellmotor! Die Vortex ist eine Eigenständige ECU und wird nirgends zwischengeschaltet


    Das ansprechverhalten ist Vergaser - typisch sehr aggressiv und direkt. als Referenz könnte ich noch angeben, dass ich auf der Rennstrecke aus einer mittelschnellen Kurve (80-90 km/h) bis ca 170 km/h mit einer 6er kawa (glaube R4 motor) mithalten konnte. Falls jemand aus der Region Basel kommt, darf er sich gerne auf meine KTM setzen und seine Erfahrungen als objektiver Dritter hier posten. (v.a. Mapping 4,7 und 8)


    Und wegen dem Sprit, ich muss mindestens 98 Oktan fahren.


    so long


    mike

  • Migas, die meisten sind hier wohl Kastl und Tune ECU vorbelastet und wollen wohl auch dabei bleiben. Man merkt es zumindest ein wenig an den Resonanzen..... Hätte ich ne 690er ,würde ich die Vortex wohl auch ausprobieren. Aber wie gesagt, du bist uns noch einen Prüfstandlauf schuldig :zwinker: Das Kastl steht im oberen Drehzahlbereich echt sehr gut im Futter. Bin mir nicht sicher, ob die Vortex das auch hinbekommt.