Beratung 690

  • Hey, Ich spiele mit dem Gedanken meine Sv 650 zu verkaufen und auf eine Supermoto Umzusteigen. Ich möchte nicht mehr als 4500 Euro ausgeben.
    Als erstes hatte ich die 640er ab bj 2003 ins Auge gefasst, allerdings ist der Motor da anscheinend noch nicht so standfest.
    Als zweites habe ich dann bemerkt, dass auch schon die 690er sm (mit dem schnabel) mit rel. wenig km gehandelt werden.
    Ich bin Student und kann zwar am Motor an sich vieles Selber machen, aber würde das Bike schon gerne ein paar Km fahren können, bevor die ersten großen kostenintensiven Austauschaktionen anstehen.
    Könnt ihr mir vlt. noch ein bisschen was zum 690er motor sagen. Gibt es dort vlt. auch schon ausfälle bei 15 000 km. Ist vlt. ein Baujahr noch "schlechter" als ein anderes.

  • Da frag mal die Ente (Duffyhs), glaube der Flattervogel fährt so ne SM und behandelt sie richtig (so wie ich), und hat keine nennenswerte Probleme mit dem Motor, glaube ich zumindest.

    Gruß Herci :winke:

  • Ab Baujahr 2010 wurde die untere Pleuelbohrung DLC (Diamond Like Carbon) beschichtet. Dadurch wird "nur" alle 10.000km ein Service-Intervall benötigt, anstatt wie bei den Baujahren < 2010 dies alle 5.000km der Fall ist. Aber so oder so ist lt. KTM spätestens 1x im Jahr ein Service bzw. Ölwechsel nötig. Von daher kommt es auch darauf an, wie viele km Du jährlich fahren wirst.


    Ansonsten sind meiner Erfahrung nach die größten Kostenpunkte bei den 690SM Modellen die folgenden:


    - Alle 15.000km neuer Kettensatz
    - Alle 10.000km Ventile kontrollieren ggf. einstellen
    - Alle 3.000 - 5.000km neuer Hinterreifen
    - Bei früheren Baujahren musste der Tachometer getauscht werden weil undicht v.d. Wasser eindringen kann.



    Persönlich fahre ich eine 690SM aus Baujahr 2007. Habe jetzt gute 15.000km drauf und bis dato noch keinerlei Probleme außerhalb der üblichen Service-Intervalle gehabt.


    Es kommt halt natürlich auch immer stark auf den/die Vorbesitzer an wie der :Kürbis: gepflegt bzw. gefahren wurde. Jedoch sind die "neuen" 690 LC4 Motoren schon um einiges standfester und laufruhiger geworden als der Vorgänger der 640er Baureihe. Von daher würde ich Dir stark bei Deinem Buget von ~4.500 EUR zu einer 690er raten.


    Evtl. findest Du in Deinem Umfeld eine 690er im originalen Zustand, also ohne größere Umbauten. Diese werden in der Regel etwas günstiger gehandelt, es gibt ggf. weniger Probleme damit und laufen genauso gut.


    Viel Glück ! ! ! :grins:

    3 Mal editiert, zuletzt von Cosmosis ()

  • Hier und da gibts immer maln Problem mit einem Motor, davon ist man aber bei keine Motorradmarke verschont, pech kann man immer haben. Dabei muss man bedenken das die Kosten bei nur einem Zylinder da auch meist kleiner bleiben selbst wenn am Motor mal was defekt ist.


    Hab selbst ne 690SM mit 11tkm, der Motor hat nie Probleme gemacht, außer das er sich so einiges an Öl genemigt, damit hab ich mich abgefunden.
    Tachos werden alle mal undicht, mein Händler hat den der Duke R bei mir verbaut seit dem ist Ruhe, meine Kollege fährt ebenfalls eine 690SM mit mittlerweile 20tkm, sogar noch mit erstem Tacho, die braucht kein Öl und läuft auch noch wie eh und je. Der Kupplungsnehmer ist auch ein wenig ein Problemkind, den hab ich gegen ein Aftermarket Teil getauscht jetzt ist seit 5tkm Ruhe, ich denke der hält.
    Such dir eine gefplegte mit Scheckheft und einem vernünftigen Kilometerstand dann solltest du, wenns du nicht vom Pech verfolgt wirst, keine Probleme haben. Es gibt auch einen 50tkm Dauertest im Netz (einfach mal googeln), der durchwegs positiv ausgefallen ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Michael_690SM ()

  • Okay danke Jungs :)


    edit: gibt es auch reifen die etwas länger halten ? Habe z.b. auf meiner sv 650 n pilot road 2 und der hält seine 8000 km und mein angststreifen is vlt. bei 5 mm und ich finde da rutscht auch nix, also haftung hat der da keine eingebüßt.
    Fahre im Jahr schon so 6000 km und dann 240 euro in der Saison nur für Reifen :D ?

    Einmal editiert, zuletzt von Glenn ()

  • Okay danke Jungs :)


    edit: gibt es auch reifen die etwas länger halten ? Habe z.b. auf meiner sv 650 n pilot road 2 und der hält seine 8000 km und mein angststreifen is vlt. bei 5 mm und ich finde da rutscht auch nix, also haftung hat der da keine eingebüßt.
    Fahre im Jahr schon so 6000 km und dann 240 euro in der Saison nur für Reifen :D ?

    Mit dem Reifen kommt halt auch auf Deinen Fahrstil, Gewicht sowie Reifentyp an. Bei mir ist es halt so, dass ich im Schnitt alle 5.000km nen neuen Hinterreifen benötige. Der Vorderreifen hält natürlich länger, den tausche ich meistens bei jeden 2ten mal Hinterreifenwechsel. Ich nehme eigentlich immer den Power Pilot I. Der ist gut zu fahren und auch relativ günstig. Das mit den Reifen ist natürlich auch eine Glaubensfrage. Da wird die jeder etwas anderes erzählen, denke ich.

  • Viel mehr wie 5000km wirst auch von einem Tourenreifen nicht erwarten können, der Einzylinder zerrt halt mehr an einem Reifen wie der 650er V2. Wenn du dir über Betriebskosten Sorgen machst, dann sei auch gesagt dass das benötigte Motorex Öl 25€ der Liter kostet, d.h. bei 6000km im Jahr mindestens einmal wechseln (2l) + nachfüllen (1-4 l) bzw. musst einmal im Jahr zum Service (180-350€). Wenn du das Service selbst machst musst du mit 80-120€ Eigenkosten fürs Marterial rechnen.


    @ Loki, ich pflege meine Kette auch wie ein blöder, ich hoffe die hält auch so lange wie deine :-)


    Auch wenns leicht zu finden ist, hier der Link zum Dauertest da sind auch die laufenden Kosten gut angeführt.


    http://www.motorradonline.de/d…nd-wartung/269735?seite=5


    Edit sagt: Hier schreiben Sie z.B. das der Pilot Road 2 ~6300km gehalten hat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Michael_690SM ()

  • Zitat

    Fahre im Jahr schon so 6000 km und dann 240 euro in der Saison nur für Reifen :D ?

    Das wär doch billig seit letztes Jahr März 6 Hinterreifen und 3 Vorderreifen verbraucht ;)

    :amen: Wir wollen Sommer AMEN :amen:


    Möge der Schmierfilm niemals abreißen :driften:

    Einmal editiert, zuletzt von Maxus ()

  • Den Dauertest hatte ich gefunden, aber natürlich nicht auf die Seite mit den Kosten geschaut :D.



    Zitat

    Das wär doch billig seit letztes Jahr März 6 Hinterreifen und 3 Vorderreifen verbraucht ;)

    Da musste ja ne kräftige gashand haben :D

  • Ich schliess mich hier mal schnell an. Habe mir gerade ne 690 SM gekauft und überlege nun was zu tun ist. Rentiert es sich in die Duke Nocke, Auspuff, Kastl und Einstellung zu investieren oder soll man sie 2-3 Jahre original fahren und dann auf den echten 690er Motor in der smcr wechseln. Hätte die Sam ans würde ich sie 10 Jahre fahren aber so kann sie leider nur eine Übergangslösung sein. Leider den optisch ist sie die eigenständigste Sumo.

  • Auspuff kannst du wenn dich die Optik und Gewicht nicht stört auch lassen, der frisst kaum Leistung (so wie bei eigentlich allen KTM Modellen, wenn man die Berichte vom Highscore hier liest), der Akra is für mich immer noch der schönste, Preis/Leistung ist der SC-Project sicher gut aber laut.
    Der erste Schritt wäre ein offener Luftfilter (K&N RU) und eine Gemischanpassung (=Kastl, Powercommander) zusätzlich kann ichs empfehlen vorne einen Zahn kürzer zu übersetzen, das macht die Kehren angenehmer und beseitigt auch schon das teillastruckeln, koestenpunkt ~300€ für gut 60Ps am Hinterrad.
    Der nächste Schritt wäre dann die Duke Nocke, was es bringt musst du hier im Forum suchen da gibts Leistungsdiagramme. Bester Anprechpartner hier im Forum is der Duffyhs, an der SM hat er hier am meisten getan.


    Hast du das alles gemacht (kann ich aus Erfahrung sagen), stehst du einer originalen SMC-R um nichts nach was Leistung angeht. Ich wollte als ich noch SM gefahren bin die SMC-R lange nicht probefahren weil ich Angst hatte unzufrieden zu werden, jedoch bin ich mit vergnügen wieder auf die SM gestiegen da sie für mach das ausgewogenere und praktischere Motorrad is.
    Die SM ist eine Supermoto für die Straße, die SMC wirklich bereit für die Strecke mit Federwegen die Sprünge wegstecken usw. Das macht sie aber auf der Straße einem Kompromiss, die SM liegt irgendwo zwischen Duke und SMC, ist touretauglicher, alltagstauglicher, komfortabler und leigt satter auf der Straße.

  • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Hät ich mir das Informieren ja schenken können und einfach hier fragen ;)
    Deine Aussage deckt sich mit meiner Annahme, dass die SM "best of both worlds " ist und es sich lohn in sie zu investieren. Wenn sie noch ABS vorne hätte, würde ich sie wohl seehr lange fahren. Aus dem Grund hab ich auch in einem anderen Thread gefragt wer der Nachfolger der SM ist. Duke 4R ist nahe dran aber da is halt nix mit offroad. Da passt die SMCR aber die is halt ned so touren - und alltagstauglich (obwohl die neue SMCR ja nur noch 89 cm Sitzhöhe hat und wohl auch nen bequemen Sattel....also geht das schon in SM Richtung).
    Auspuff würde ich schon gern wechseln. Momentan ist ein underengine Auspuff mein optischer Favorit, obwohl ich ned weiß ob mir die Bodenfreiheit dann noch reicht für den gelegentlichen offroad trip...aber da das meistens Feld- und Waldwege sind, sollte das noch passen.
    Ich freu mich schon sehr auf meine erste Saison mit der 690er....wollte sie haben seitdem sie erschienen ist...nun hab ich sie endlich :)

  • Zitat

    Auspuff kannst du wenn dich die Optik und Gewicht nicht stört auch lassen, der frisst kaum Leistung (so wie bei eigentlich allen KTM Modellen, wenn man die Berichte vom Highscore hier liest), der Akra is für mich immer noch der schönste, Preis/Leistung ist der SC-Project sicher gut aber laut.
    Der erste Schritt wäre ein offener Luftfilter (K&N RU) und eine Gemischanpassung (=Kastl, Powercommander) zusätzlich kann ichs empfehlen vorne einen Zahn kürzer zu übersetzen, das macht die Kehren angenehmer und beseitigt auch schon das teillastruckeln, koestenpunkt ~300€ für gut 60Ps am Hinterrad.
    Der nächste Schritt wäre dann die Duke Nocke, was es bringt musst du hier im Forum suchen da gibts Leistungsdiagramme. Bester Anprechpartner hier im Forum is der Duffyhs, an der SM hat er hier am meisten getan.


    Hast du das alles gemacht (kann ich aus Erfahrung sagen), stehst du einer originalen SMC-R um nichts nach was Leistung angeht. Ich wollte als ich noch SM gefahren bin die SMC-R lange nicht probefahren weil ich Angst hatte unzufrieden zu werden, jedoch bin ich mit vergnügen wieder auf die SM gestiegen da sie für mach das ausgewogenere und praktischere Motorrad is.
    Die SM ist eine Supermoto für die Straße, die SMC wirklich bereit für die Strecke mit Federwegen die Sprünge wegstecken usw. Das macht sie aber auf der Straße einem Kompromiss, die SM liegt irgendwo zwischen Duke und SMC, ist touretauglicher, alltagstauglicher, komfortabler und leigt satter auf der Straße.


    Naja. Ne getunte SM steht der SMC R in nix nach? Da vergleichst aber Äpfel mit Birnen. Getunt vs Serie. Hmm. Steck die gleichen Maßnahmen des Tunings in die SMC R und Du hast wieder n Unterschied wie Tag und Nacht. Zumal Du Doppelzündung und Drive by wire nicht nachrüsten kannst.
    Auch das mit dem "liegt die SM" satter auf der Straße ist etwas durch die rosarote Brille gesehen ;-)

  • Da hast du recht, jedoch hat Michael damit ja genau meine Frage beantwortet SM tunen oder zur SMCR wechseln. Wenn man bedenkt dass ich 3000 Euro weniger für die SM gezahlt hab als für ne In Laufleistung vergleichbaren SMCR....ist noch bissl Geld für günstiges Tuning da. Irgendwann soll es ja eh der echte 690 Motor mit ABS werden. Ob ich das mit der Nocke mach, entscheid ich bei KM Stand 10.000. Bis dahin vergeht noch eine Saison in der ich mal die SMCR, Duke 4R und Dorsoduro Probefahren werde.


    Aber nun interessiert mich natürlich deine Meinung dazu Wheel4fun.
    Mfg

  • Aber nun interessiert mich natürlich deine Meinung


    Meinung wozu genau?


    Wenn Du nun hören möchtest ob ich lieber Duke oder SMC R fahre, ist meine Antworet aufgrund meines Moppeds voreingenommen :-)
    Sagen kann ich Dir nur das die SMC R nicht in erster Linie, wie oben beschrieben wurde, für die Rennstrecke ausgelegt ist. Dafür ist die z.B. noch viel zu schwer.
    Sportliche Hatz auf der Landstraße. Denke das ist ihr eigentliches Revier. Touren geht beschränkt finde ich. Möglich, aber da gibt es durchaus weit besseres.


    Wenn Du jetzt einfach meine Meinung zu Deinem Vorhaben hören möchtest:
    Wenn Du bereits planst eine SMC R in Zukunft zu holen, warum dann eine Überbrückung fahren? Ja klar, der direkte Preisunterschied sieht enorm aus. Nur:
    Die SM kaufst Du und verkaufst sie wieder - mit Mehrkilometer. Ergo wirst auch finanzielle Einbußen machen. Kann man sich sparen find ich. Und somit schrumpft die Differenz zur SMC R bereits ein wenig.
    Die '14 er SMC R geht in Serie bereits besser als die optimierte SM. Also wieder eine geschrumpfte Differenz zur SMC R. Wie schon erwähnt gibt es Komponenten die Du nicht nachrüsten kannst. Doppelzündung, ABS, drive by wire, etc. Darüber hinaus hat die SM "nur" 654 ccm. Um hier einen "Ausgleich" zu erhalten nimmst wesentlich mehr als die erwähnten 300 EUR in die Hand.


    Den genauen Fahrwerksunterschied kenn ich jetzt nicht (abgesehen von den Federwegen). Aber auch da sollte die aktuelle SMC R im Vergleich zur SM besser im Futter liegen.
    Wie gesagt, meine persönliche Meinung. Ich würde, wenn ich weiss ich will was andseres haben, mir das andere holen. Kompromisse führen oft zur Unzufriedenheit.


    Ach ja, Du kannst natürlich das Wort "SMC R" gegen "Duke" tauschen. kommt natürlich drauf an welches Konzept Du lieber magst.

    Einmal editiert, zuletzt von Wheel4Fun ()

  • Der Thread fing ja mal mit eine Budget von 4500€ an, so hab ich das verstanden, 2014er SMC-R kaufen weil die is so viel besser als eine SM, is eigentlich sowieso kein Thema.


    Wenn ich mir deine Argumente durchlese, glaubt man, man liest ein KTM Prospekt, das dort steht die neue ist besser sollte klar sein


    Ja ich weiß schon das dein Motorrad toll ist (find die SMC auch geil, vor allem optisch), aber leg mal deinen Stolz ab und sei ehrlich, 46ccm mehr reißen keine Megaleistung raus (und ja ich kenne die Diagramme und ja sie geht besser am Papier). Meine SM hatte 68NM (orig. 64) und 64PS (orig. 61) am HR (Slip-On, RU, Kastl) am Prüfstand, wobei hier mittlerweile mehr drinnen ist lt Highscore gibts auch da Verbesserungen (Lambda, Lufi, Nocke usw)
    Bei der SMC-R liegen wir bei ca. 71NM und 69PS (manche sogar weniger, mit RU&Kastl auch ohne Lambda usw.), also ich würde jetzt nicht behaupten das da Welten dazwischen liegen. In manchen Bereichen des Leistungsdiagrammes fehlt lediglich an der Spitze.


    Die Doppelzündung wurde wohl eher fürs artige verhalten bei niedrigen Drehzahlen gemacht, bei BMW z.B. wurde die zweite Kerze bei hohen Drehzahlen sogar weggeschaltet weil sie dort nicht notwendig ist bzw ein Nachteil ist (Klopfneigung), aber mal ehrlich untertourig zuckeln tut mit der 690er eh keiner, das war bei mir gegen Ende eher 0 und 1 am Gasgriff.
    Ride By Wire, schön und gut aber lt. KTM Technikern war das vorher auch schon nicht wirklich was anderes nur das eben ein Seilzug in den Drosselklappenkörper ging zur Absicherung beim schließen der DK. ABS, ja das hätte ich auch gerne is sicher nie ein Nachteil bei meinem fahrkönnen.


    Fahrverhalten: Ich wil ja nicht sagen das die SMC schlecht fährt, der Vorteil der SM das sie sehr universell ist.
    Wenn man von einem normalo Nakedbike auf eine SM oder SMC-R steigt glaubt man sowieso auf einem Hochrad zu sitzen, jedes mal wenn ich von der SD auf die SM stieg, war die ersten Meter sehr sehr wackelig. Setzt mal jemand aus deinem Freudeskreis auf deine SMC der nur Straßenbikes kennt und du wirst sehn der fährt wie auf rohen Eiern.
    Zu weit vorne, zu hoch, zu kippelig, extremes eintauchen beim Bremsen. Der Unterscheid ist zwischen SM und SMC-R ist ähnlich, wenn auch net so extrem.


    1000PS hats ja eh ganz gut gesagt:


    Zitat

    Die Nachteile möchte ich vielmehr im Vergleich zur mittlerweile guten alten 690er SM beleuchten. Die gewöhnungsbedürftige Front an der 690 SM hat zwar optische Nachteile aber in Sachen Windschutz einen klaren Vorteil gegenüber der SMC. Bei Verbindungsetappen auf der Autobahn ist man auf der SMC eindeutig im Nachteil. Auch die Geräuschkulisse ist durch die direkt vor der Sitzbank platzierte Airbox bei der SMC unangenehmer als bei der SM. Die langen Federwege an der SMC haben im harten Offroad-Anteil zwar ihre Vorteile auf langen und schnellen Kurven aber auch ihre Nachteile. Die SM spendiert bei der harten Linie mit viel Druck am Vorderrad mehr Vertrauen als die SMC. Ich würde nicht unbedingt auf einen Sieg der SMC wetten, wenn zum Duell am Pannoniaring gerufen wird.


    Je enger die Kurven werden und je öfters diese einander abwechseln umso mehr werden dann aber wieder die 139.5kg der SMC in den Vordergrund treten.


    Das ganze vermindert sich natürlich dadurch das die SMC-R schon kleinere Federwege hat als die SMC.
    Weiter ist die SM besser Soziatauglich, Tankrucksack hat gscheit Platz, Gepäck allgemein und die Sitzbank ist durch die Breite auch bequemer (sogar Duke 3 fahrer schwören drauf). Der Tank vorn ist zwar beim wheelen ein Nachteil (mit Übung mach sie das aber auch sehr gut), jedoch wird das Fahrverhalten und die Sitzposition dadurch etwas mehr Straßenlastig (wie 1000PS schreibt), man fährt eher mit gutem Knieschluss als mit Fuß unten, man fühlt sich in weiteren Radien sehr wohl und in den Kehren kann man immer noch gut Drücken.


    Ich war letztes Jahr soweit das ich meine SM loswerden wollte und auf SMC-R umsteigen (leichter, mehr Power, einfach mal was neues) mir wars dann doch zu viel reines Spaßgerät, da ich mittlerweile nicht mehr aufs Motorrad steige ohne mind. 350km zu fahren wollt ich auf den "Komfort" der SM nicht verzichten. Außerdem fand ich die Weiterentwicklung bei weitem nicht so revolutionär als ichs mir zuerst vorgestellt habe. Außer das Wheelen, war das geil mit der SMC der Wahnsinn.
    Ich war aber auch eigentlich enttäuscht das eine "R" für in A 10k€, nichtmal radiale Hebelei, keine DLC Gabel usw. Hebelei hatte eine normalo Duke 3 schon serie. Stattdessen wurde das Geld in "Bling Bling" Felgen und die Gabelbrücke investiert.
    Die Entscheidung hat bei mir auch nicht die Motorleistung gemacht, denn es ist und bleibt im Kern der selbe 690er Motor da sind seit 2007 auch keine Wunder passiert, diese Verbesserungen sind keine 3000€ Aufpreis wert. (und dabei wärs ja nicht geblieben, denn dann hat man die neue aber keinen Auspuff, Kastl usw.)


    schau mal hier: http://suchen.mobile.de/motorr…iveFeatures=EXPORT&noec=1


    Prestige =: voll einstellbares fahrwerk in zug und druck, radiale Hebelei und Bremssattel mit 4 Einzelbelägen, und Gußfelgen. Gut ich mag die Speichen lieber, aber sie sind leichter und verringern die Kreiselkräfte und machen das Motorrad noch handlicher. Wenn man von einer Standard SM umsteigt (mein Freund hat ne Prestige) ist der Unterscheid erheblich, auch bei der Bremse.

    18 Mal editiert, zuletzt von Michael_990SD ()

  • Hmm. Also einen "Stolz" zum Ablegen habe ich hier nicht. Es wurd nach meiner Meinung gefragt und die hab ich kunt getan.
    Anders als Du versuch ich nichte gerade auf Krampf mein Mopped in den Vordergrund zu stellen. Ich weiss das es zig Alternativen gibt die in einigen Bereichen besser sind als die SMC R. DIese hab ich zum Beispiel für mich abgewogen und so entschieden wie es grad ist. Macht halt jeder für sich anders.
    Und was hat es mit nem Werbepsrospekt zu tun wenn ich für mehr Geld mehr Ausstattung und moderne Technik bekomme?? Entweder darf man Vorteile aufzählen oder halt nicht. Wenn ich es nicht hören mag, frag ich auch ned danach, oder ?!?


    Abgesehen davon. 5 PS Unterschied zu ner getunten SM ud ner SMC R mögen als Zahl auf dem Papier vielleicht nicht der Mega-Mords-Unterschied sein. Im gesamten Fahrverhalten find ich das aber schon recht deutlich. Und ich bleib dabei. Ein Vergleich ist nur dann Sinnvoll wenn beide Seiten die gleichen Chancen haben. Serie vs Serie oder gepimpt vs gepimpt.


    A pro pro Testbericht 1000PS. Vorteil der SM ist der Windschutz, vor allem auf Autobahn.
    Hmm, wäre mir das persönlich wichtig würd ich nen Japaner fahren. Mein Einsatzgebiet ist aber die Kurve, nicht die BAB.
    Abgesehen davon habe ich auch erwähnt das die SMC R nur bedingt Touren-tauglich ist. Da gibbets besseres!


    Und soweit ich mich erinnern kann hatte ich meinen vorherigen Post abgeschlossen mit: SMC R kannst durch Duke ersetzen, kommt drauf an was Du lieber fahren magst.
    DAS zeigt doch das ich nicht ausgiebig nur für die SMC R spreche. Nur da ich diese eben einmal fahre kann ich da Vor und Nachteile nennen. Duke fahr ich nicht, kann ich nicht für argumentieren. so long.


    Aber aller Mühe zum Trotz: die Kaufentscheidung fällt eh mit dem vohandenen Budget. Egal was am Ende in der Garage steht. Nur kommt es oft genug vor das man nach ausgiebiger Betrachtung und/oder Vergleiche sein Budget doch noch mal aufstockt. Gerade weil einem Argumente überzeugt haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Wheel4Fun ()