Bei der 690 SMC und Enduro kann ich übrigens dringend zu einer besseren Sitzbank anraten, wenn der Hintern nur wenige Kilometer aushält. Ich hab an meiner 2010er Enduro zuerst die alte Sitzbank draufgehabt, aufgrund eines Defekts vorne an der Lasche bekam ich über die Gebrauchtgewährleistung vom Händler die einer 2014er von einer SMC-R. Auch mit der fing nach 2-3h Fahrt der Hintern an zu schmerzen. Erst mit der Jungbluth-Bank (alles-fuern-arsch.de) konnte ich Touren >500km fahren. Als Basis hab ich eine gebrauchte, alte SMC-Sitzbank umpolstern lassen. Sie baut deutlich breiter und ist die ersten Meter auch härter.
Mit der 640er war es enorm wichtig, eine sehr kurvenreiche Strecke zu planen, bei der man aktiv in der Kurve den Körper bewegt, sonst wirds >300km auch böse.
Die komfortabelste Seriensitzbank ist für meinen Geschmack immer noch die der Duke 690 von 2012-2015. Hier sitzt man in einer Pfanne, das Gewicht wird auf eine relativ große Fläche verteilt.
Wichtig für längere Strecken ist auch die richtige Kleidung. Das fängt schon mit einer nahtlosen Unterwäsche an, einer Hose, die den Beinen noch genug Raum zum Durchbluten gibt, sowie auch Heizgriffe an den kühleren Tagen. Hier empfehle ich übrigens Racing-Griffe, denn die sind im Durchmesser deutlich schlanker. Wenn mehr Gepäck mitgenommen wird, empfehle ich statt einem Rucksack lieber eine kleine Tasche am Heck, sonst fangen ab 300-500 km die Schultern oder der Rücken zu schmerzen an.
