Öl Verbrauch der Duke 690 !!!

  • fanki


    das zieht sich über den ganzen bereich ( der unterschied ) aber groß sind die Unterschiede bei 100 grad nicht mehr wenn man die Spreizung von kalt zu warm vergleicht . Die Produkte verschiedener Hersteller haben auch schwankende Toleranzen und sind nicht genau identisch .
    Es währe noch interessant ab wann das Öl zu dünn währe so das es gefährlich für den Motor wird oder ab wann der Ölfilm abreißt oder umgekehrt wann ist es zu dick , der Ausgangswert ist wohl für hohe Drehzahlen zu zäh .



    Highfender
    Deine methode einen neuen Motor einzufahren ist umstritten , natürlich hast du zu anfang vielleicht sogar einen vorteil zum herkömmlichen einfahren aber der Verschleiß ist eben größer wie beim vorgeschriebenen vorgehen .
    Der Nachteil wird sich erst sehr viel später Zeigen weil es eigentlich nur für Rennmotoren gedacht ist da der Motor eh größerer belastung ausgesetzt ist und nicht lange hält . In der Theorie dürfte dein Motor früher verschlissen sein ab wann kann man nicht feststellen da eine natürliche Spreizung bei jedem Motorverschleiß vorhanden ist .

  • Ja aber der unterschied ist jetzt auch nicht besonders groß wenn das Öl warm ist , wenn man die Werte im kalten Zustand betrachtet ist der Unterschied schon deutlich größer , Ob es im Warmen zustand für den Motor noch einen unterschied macht und wenn das Öl noch wärmer wird gleicht sich der Wert wahrscheinlich noch weiter an .

  • Ich fahre nicht den Motor so brutal ein wie vom Motoman empfohlen (volle Attacke auf den ersten 30 km). Das wäre mir auch zu riskant. Ich habe das immer so gemacht wie im MO-Artikel im letzten Absatz über dem Fazit beschrieben . Nach dem ersten Ölwechsel, wenn der größte Teil des Urschmutzes...


    Das heißt, auf den ersten 1000 km bis zum Ölwechsel normal nach Vorschrift (alle Gänge durchspielen, viele Lastwechsel, kleine Landstraßen bergauf und bergab), aber gleich nach dem 1000er Service mal richtig den Motor einbrennen. Das empfindet man dann allerdings schon auch als sehr brutal, wenn man 15 oder 20 min lang konstant mit 8500 U fährt.


    Ansonsten würde ich mir wegen dem Öl keinen zu großen Kopf machen. Viele extrem dünne Ölplörren (0W ...) gibt es im allgemeinen Fahrzeugbereich nur aus „politischen“ Gründen, a la Hauptsache der Kraftstoffverbrauch ist maximal niedrig (US Lobby). Ich würde immer eine dickere Plörre wie 15W/50 vorziehen weil man ja gerade den LC4 maximal ausquetschen muss wenn man mit großen Bikes mithalten will...und das macht man halt meist im Sommer wenn es schön warm ist :zwinker:


  • Ich kaufe ein "M"!?

    Ist korrigiert! :grins:



    Highfender
    :ja: so halte ich das auch mit dem Einfahren. Hat immer gut bei den KTM's geklappt.



    Nun die erste Ziffer beim 15w/60 heisst ja nicht nur dass es im Winter zähflüssiger ist. Das ist es z.B. auch bei 20°C. Grob vereinfacht braucht es einfach mehr Temperatur um die gleiche Viskosität hinzukriegen wie ein 10w/60. Die Viskosität ist also über den gesamten Temperaturbereich geringer, nicht nur bei 0°C!

    So einfach ist das nicht. :nein: Daher vergleiche ich vorher den Viskositätsindex und dann erst den Rest.


    Bezüglich des 15W... geht es hier im Forum in erster Linie um das Motul 300V 15W60 im Vergleich zu den 10W60-Ölen wie Motorex und Motul 7100 und Silkolene Pro 4 10W-60 XP. Hier ist z.B. erkennbar, dass das Motul 300V einen besseren VI als die 10W60 Öle hat. Anbei die Datenblätter :zwinker:
    :guckst du hier: Man sollte jedoch für sein jeweiliges Motorrad herausfinden, welches Öl auch am Besten harmoniert. Bei meiner 690er sind dies das Motul 300V 15W60 und das Silkolene Pro 4 10W-60 XP. :wheelie:


    P.S. Hier zwei Links zu Pages, wo der Viskositätsindex gut erklärt wird:
    https://de.oelcheck.com/wiki/VI_–_Der_Viskositätsindex
    http://www.total.co.at/total-f…er-viskositaetsindex.html

  • Jup. Ich selber fahr auch ein <6 Euro /Liter Öl und hatte es auch schon fuer 12000km ohne Ölwechsel in meiner Maschine gehabt. Der 690er läuft damit mechanisch nicht so laut wie mit nem doppelt so teurem Öl und auch der Ölverbrauch ist geringer als bei nem hoeherpreisigen Öl.


    Solange es die Ölhersteller nicht schaffen auf ihren Produktblättern klare Angaben hinsichtlich der einzig wichtigen Größe neben der Viskosität, nämlich der Scherbeständigkeit zu machen ist und bleibt die Ölfrage eine jene des eigenen Glaubens und dem Marketing der Ölhersteller.

  • Mit dem Shell 10 W 60 fühlt sich bei mir die Schaltung unter gewissen Bedingungen etwas hakliker an .
    Bei Motul 7100 10w60 ist es besser dafür ist der Ölverbrauch etwas höher .

  • Shell 10W60? Das gibts doch nur fürs Auto, oder? Dann wundert es nicht, dass es nicht so gut in der Schaltung funktioniert.


    Oder gibt es das Shell jetzt auch nach Jaso spezifiziert?

    Sprüht der Lenker Funken, bist du zu tief unten

  • um es noch etwas zu verkomplizieren...vielleicht ist dir aufgefallen dass der eine die Daten nach DIN angibt und der andere nach der amerikanischen (?) ASTM...
    ich kenn zwar beide Normen nicht im Detail aber schon da können unterschiede entstehen wie das ja auch bei der Leistungsmessung nach PS (kW) oder bhp der Fall ist...


    Vielleicht wird die Frage ob 10w 15w etc auch zu überbewertet...ich hab bisher mit Motorex in unterschiedlichen Modellen und Fabrikaten die besten Erfahrungen gemacht. Hatte auch schon mal Castrol oder das Shell oder das Polo Öl das meines Wissens aber von Fuchs eingefüllt wird. Bei allen hatte ich selbst nach dem Ölwechsel deutlich mehr Schwierigkeiten bei kaltem Motor den N zu finden oder ein starkes Kettenschlagen beim einlegen der 1. Ganges...Mit Motorex geht das viel sanfter auch wenn das Öl sich dem Wechselintervall nöhert (km und Zeit). Ist einfach meine Erfahrung und kann ich nicht wissenschaftlich belegen und will auch nicht Schleichwerbung machen :nein:
    Muss halt jeder für sich etwas ausprobieren

  • Mein Fehler das Shell ist eigentlich für meine DR gedacht gewesen und ja das ist auch Jaso spezifiziert . Schell Advance .


    Ich hatte aber ehrlich gesagt das Castrol gemeint und ähnliche Erfahrungen gesammelt wie franki , der eindruck hat sich wenn der Motor so richtig heiß war noch verstärkt , manchmal sogar so weit das eben der Neutralgang schwer rein ging oder wenn ich beim anrollen an die Ampel gleich mehrere Gänge runter geschaltet habe einfach der 1. nicht besonderlich gut rein ging oft erst wenn ich im stand das Motorrad leicht vor geschoben habe .Bei mir war es aber eher nach einem Pass schwieriger die Gänge zu wechseln .


    Das Öl sollte normal Jährlich gewechselt werden und mehr als 7000km fahre ich im Jahr nicht . Ich bilde mir hald ein das wenn ich meine KTM quäle hat sie auch etwas früher frisches Öl verdient , Nach dem Kroatienurlaub habe ich auch das Öl gewechselt wegen Regen sind wir die 550km fast nur auf der Autobahn gefahren .
    Noch zum Intervall ich habe mir eine Studie angesehen die untersucht hat wie sich das Verschleißverhalten ohne Öhlwechsel verschlechtert . PKW 1 wurde 100000km ohne ölwechsel gefahren und mit einem Baugleichen Fahrzeug verglichen , kaputt ist keines der beiden Fahrzeuge ,aber beim zerlegen waren beim Auto ohne Öhlwechsel viele Bauteile Lager Kolben u.s.w. zum teil deutlich mehr verschlissen wie beim Vergleichsfahrzeug . Also es geht nicht gleich etwas Kaputt aber schaden Kann ein Ölwechsel auch nicht .

  • Bei unseren kleinen Minis kommt halt noch entscheidend hinzu, dass da nur 1,7 Liter Motoröl drin sind (wenn überhaupt).
    Und wenn die dann doch länger sportlich genutzt werden wie zB im Urlaub auf Sardegna, dann freut sich der Motor über jeden Ölwechsel.


    • 10.000 km Wechsel find ich gewagt, wenn man sich nach sportlicher Nutzung das Öl und die Filter allein anschaut
    • 7.500 km ist allgemein ein guter Wert :ja: (hatten auch die ersten 690er 2007-2011)
    • Wir wechseln alle 5.000 km, (noch weniger braucht's nicht – außer Renne :zwinker:)
      Ok, die Filter hätten es da noch nicht nötig, aber da ich mir die sowieso sicherheitshalber anschaue, kommen die auch gleich raus (Kostenpunkt bei KTM ~10€ für beide zusammen)
  • Bei unseren kleinen Minis kommt halt noch entscheidend hinzu, dass da nur 1,7 Liter Motoröl drin sind (wenn überhaupt).
    Und wenn die dann doch länger sportlich genutzt werden wie zB im Urlaub auf Sardegna, dann freut sich der Motor über jeden Ölwechsel.


    10.000 km Wechsel find ich gewagt, wenn man sich nach sportlicher Nutzung das Öl und die Filter allein anschaut7.500 km ist allgemein ein guter Wert (hatten auch die ersten 690er 2007-2011)Wir wechseln alle 5.000 km, (noch weniger braucht's nicht – außer Renne )
    Ok, die Filter hätten es da noch nicht nötig, aber da ich mir die sowieso sicherheitshalber anschaue, kommen die auch gleich raus (Kostenpunkt bei KTM ~10€ für beide zusammen)


    Hey,


    Danke für Die Infos ! :Daumen hoch:


    Werde das zweite mal auch bei 8500 Km wechseln bin mit dem 10w60 Cross Power zufrieden soweit ich das nach 1500Km sagen darf :
    :lautlach: habe mir schon was von dem Saft bestellt :zunge:
    PS: immer schön mittig im
    Schauglas :Daumen hoch:

  • Meine 2012er Duke mit 17.000 km verbraucht max. 0,1 l auf 1.000 km. Ich fahre eher zurückhaltend.

  • Hauptproblem für Ölverbrauch:
    – das "sanftere" Einfahren ohne permanent wechselnde Umdrehungszahlen
    insbesondere das Abtouren (bergab laufen lassen, Gas zu)


    Dadurch hat man Ölverbrauch.


    Mein persönlicher Negativrekord:
    Mit kaltem Motor vom Timmelsjoch bergab laufen lassen gen Italien runter bei extremem Wettersturz im Juni (eiskalte Straßen, leichter Schneefall), da hab ich vom Timmelsjoch bis Riva (180km) ca 0,3l gebraucht.:staun: = 1,66l/1000km Wobei ich schon oberhalb des Fußes vom Timmelsjoch wieder Gas gegeben habe.

  • Hauptproblem für Ölverbrauch:
    – das "sanftere" Einfahren ohne permanent wechselnde Umdrehungszahlen
    insbesondere das Abtouren (bergab laufen lassen, Gas zu)


    Dem möchte ich hinzufügen dass längeres konstantes Fahren bei höherer Drehzahl den Ölverbrauch auch massiv ansteigen lässt. Egal ob gefeuert oder bergab geschleppt, egal ob Ein oder Mehrzylinder. Das sehe ich auch bei "unseren" Motoren auf dem Prüfstand.


    Wenn ich mit meiner 701 En von zu Hause los fahre habe ich immer erst im kalten Zustand einige km und Höhenmeter die ich herunter fahren muss. Das hilft eigentlich weder dem warm werden noch dem Ölverbrauch. Trotzdem habe ich nach den ersten 1000km und jetzt nach weiteren 1600km keinen feststellbaren Verbrauch.
    Die häufigen Lastwechsel die ich dabei habe wirken sich aber sicher auch positiv auf meinen nicht feststellbaren Ölverbrauch aus.

  • Hauptproblem für Ölverbrauch:
    – das "sanftere" Einfahren ohne permanent wechselnde Umdrehungszahlen

    Meinst du mit Einfahren die ersten 1000 km oder die Zeit zwischen kaltem Motor starten bis er auf Betriebstemperatur ist?


    Wenn du ersteres meinst, wieso sollte ein sanftes Einfahren schlecht sein? Dann gibt man den reibenden Teilen doch die Chance, sich langsam gegenseitig einzulaufen. Dürfte doch besser sein, als von Anfang an Feuer zu geben oder?

  • Meinst du mit Einfahren die ersten 1000 km oder die Zeit zwischen kaltem Motor starten bis er auf Betriebstemperatur ist?


    Wenn du ersteres meinst, wieso sollte ein sanftes Einfahren schlecht sein? Dann gibt man den reibenden Teilen doch die Chance, sich langsam gegenseitig einzulaufen. Dürfte doch besser sein, als von Anfang an Feuer zu geben oder?



    Motoren werden heutzutage schon sehr präzise gefertigt dennoch gilt die ersten 1000 km es ruhiger angehen zu lassen. :tröst:
    Warmfahren vor jeder Fahrt muss ich wohl nicht erwähnen.


    Grüße

  • Meinst du mit Einfahren die ersten 1000 km oder die Zeit zwischen kaltem Motor starten bis er auf Betriebstemperatur ist?


    Moin,
    ich meine das einfahren auf den ersten 1.000km und auch sonst während der Lebenszeit des lieben Einzylinders.
    Die lieben halt wechselnde Drehzahlen und alle Motorräder die ich so eingefahren habe, hatten ne gute Performance.


    Meine 690 Duke 4R hat nun 78.000 km drauf.
    Ölverbrauch ist immer noch bei 0,2l/1000km


    Natürlich IMMER erst WARMFAHREN – auch nach Pausen!
    Und Ölstand spätestens nach dem zweiten Tanken/Bezahlen kontrollieren.

  • wieso sollte ein sanftes Einfahren schlecht sein?

    Weil die FORM der Motorteile von der Belastung der Temperatur abhängig ist:
    Zylinder, Kolben, Hubzapfen sind weder wirklich 100%ig rund,
    noch sind die wirklich 100%ig zylindrisch:
    Die sind durch die Montage verspannt und bekommen erst im Betrieb die Form,
    auf DIE soll sich dann alles einlaufen.
    Nicht so, wie beim rumpuckern sind.


    Ein weiterer Grund:
    Am oberen Totpunkt bildet der Verdichtungsring durch unvermeidlichen Verschleiß eine kleine Stufe.
    Der löst sich durch die Trägheit der Masse erst ab einer gewissen Drehzahl vom unteren Nutensitz.
    Das Pleuel längt sich bei höheren Drehzahlen nennenswert (bei Bahnrennmaschinen bis zu 1,5...2 mm!).
    Wird der Motor immer nur niedertourig bewegt,
    liegt diese Stufe etwas tiefer als bei hochtourigem Einsatz
    und ist auch stärker ausgeprägt, als wenn man wechselnde Drehzahlen fuhr.
    Verlangt man so einem Motor dann mal echte Leistung ab,
    dann wird er die erst mal nicht so erbringen,
    erst wird erneut "gehobelt":
    Er muss erst auf diesen Betriebszustand einfahren.
    (Quelle: Helmut Hütten: Schnelle Motoren - seziert und frisiert
    bzw. Graham Bell: Fourstroke Performance Tuning)


    Um einen Motor nicht "mehrmals einzufahren", tut man deshalb gut daran,
    den möglichst zügig in den Belastungszustand zu bringen,
    den er dann in seinem Leben vorfinden wird. (siehe auch Motoman-Methode)
    Dabei ist es auch gar nicht so,
    dass die Motoren, die "omamäßig" gefahren werden, lange halten - eher umgekehrt:
    Ich habe 3 meiner Motorräder mit knapp 100.000km verkauft,
    ohne dass eine Motorüberholung nötig gewesen wäre!



    Nur so zum Drüberstreuen:
    Jeder Kaltstart ist "ein kleines Einfahren"
    und deshalb sollte man sich unnötige Kaltstarts ersparen. ("Lass mal hören!")
    BESONDERS in den ersten 1000km.

    Grüße von Babsi

    Beratung und Vertrieb Fa. Myjet "Highscore"