Teaser KTM 790 Duke

  • Obwohl das in den Bedienungsanleitung von KTM Idiotensicher beschrieben ist.


    Leider nicht – denn bestimmt über 80% der Fahrer glauben, dass "Einstellung Sport" fürs eigene "sportliche Fahren" ist und nicht wie in Wirklichkeit eine HARTE Einstellung für Renne & Co. :zunge:

  • Ehrlich welcher Ottonormal Motorradfahrer kann etwas mit einem R Modell anfangen und stell ständig an den Druck und Zugstufen rumm??? Obwohl das in den Bedienungsanleitung von KTM Idiotensicher beschrieben ist. Ich denke mal die R Teile werden über PP nach zu rüsten zusein . :denk:

    Genau so ist es. Ich fahre keine Rennstrecken. Ich fahre in der Stadt, Landstrasse und sehr wenig BAB. Die Leute die Rennen fahren wollen sind wohl eher weniger die Zielgruppe einer 790er.

  • Meine Speed Triple 1050 hatte ebenfalls ein voll einstellbares Fahrwerk. Da stand nix in der Bedienungsanleitung in welche Richtung ich das Fahrwerk annähernd für die Kringel verstellen muss. Wenn wenn man von dieser Materie keine od kaum Ahnung hat. Fakt ist ja wohl eins jede Fahrwerks Einstellung passt nicht für den öffentlichen Straßenverkehr. Das sind dann alles Kompromisse. Ich habe mal die Fahrwerks Einstellung von der 1290er auf Sport gelassen und habe damit dann mein Haus und Hof Runde gedreht. Ich dachte ich breche mir den Arsch, ging gar nicht. Ruck zuck auf Standart zurück gedreht.
    Wenn mit einem Motorrad häufiger auf dem Kringel unterwegs ist geht dann doch lieber zu einem Fahrwerks Spezialisten. Da wird dann in eine R nochmals richtig Kohle rein geschoben. :winke:


    Fahrwerks Einstellung Yamaha MT 09 SP . https://cdn.yamaha-motor.eu/ow…orcycles/PB6C28199G0G.PDF (So ähnlich war es bei der Speed 1050 auch)
    Fahrwerks Einstellung KTM SDR 1290 http://www.ktm.com/globalasset…_de_om__sde__aepi__v1.pdf


    Was ist leichter zu verstehen für Otto Normalverbraucher. :denk:

  • Aus den Gründen habe ich bei meinen vorherigen Mopeds auch nie was am Fahrwerk geändert. Liege aber auch beim 75Kg Standard Gewicht, auf die sie immer ausgerichtet sind. :grins:


    Nur schade, dass keiner mehr auf meine Fakten von gestern geantwortet hat. Danach kam leider nur emotionales Geschwafel. :grins:

  • Bei der Duke kann ich nicht mitreden, aber KTM hat von Haus aus bei der SMC R einen super Kompromiss eingestellt. Dies hat mir ein Fahrwerksspezialist gesagt, als ich das Bike für die Landstrasse und mein Gewicht einstellen wollte. Er kann mit den bestehenden Komponenten nichts mehr rausholen. Also doch Ready to Race? :zwinker: :Daumen hoch:

    Ride hard or stay home :driften:

  • Also ich persönlich verstehe den Bedarf an voll einstellbaren Fahrwerken schon. Ich habe selbst schon in der Praxis bei unterschiedlichen Modellen festgestellt wie man mit einer personifizierten Einstellung ein mehr an Fahrspass erzielen kann. Für vielleicht 70% der Fahrer stimmt der Wert ab Werk perfekt. Aber Abweichungen von der Norm sind eben spürbar. Da muss jeder selbst entscheiden ob für Ihn der Aufpreis eines voll einstellbaren Fahrwerks gerechtfertigt ist oder nicht. Mir persönlich ist das wichtiger als die Frage nach 100 oder 110 PS oder Elektronik-Schnikschnak (Ausnahme ABS, E-Gas, evtl. Traktionskontrolle) und Smartphone Konnektivität. V.a. Quickshifter, Anti Wheeling oder Launch Control braucht doch auf der Landstrasse kein Mensch. Und auf der Rennstrecke hilft das auch wenig für die Rundenzeit wenn ich nicht mal das Fahrwerk einstellen kann....
    Ich bleib dabei..."Tuning" oder Upgrades beginnen beim Fahrwerk :zwinker: :winke:

  • Ehrlich welcher Ottonormal Motorradfahrer kann etwas mit einem R Modell anfangen und stell ständig an den Druck und Zugstufen rumm???


    Ich!
    Und zwar bei jedem Reifen-Modell-Wechsel!


    Ich bin im letzten Jahr folgende Reifen gefahren: M7RR, DSS2max, CSA3, CRA3
    Und bei jedem Modell-Wechsel wird das Fahrwerk eingestellt: Suche mir ne kurvige "Test"strecke, Fahrwerk auf Standard, und dann Druck- und Zugstufe immer 2 Klicks rauf oder runter - bis es am besten passt.
    Und beim nächsten Wechsel das selbe Spiel wieder.


    Jeder Reifen hat ne andere Mischung, mal härter, mal weicher. Und dementsprechend wird das Fahrwerk eingestellt.


    Genau aus diesem Grund hab ich die R und möchte das einstellbare Fahrwerk nicht mehr missen. Und ich fahre keine Kringel, sondern Straße. :kapituliere:

  • Kennt jemand die Verkaufszahlen der normalen 690 Duke und der 690 Duke R? Würde mich wundernehmen, wie sich die Käufer so entscheiden. In der Jahresstatistik werden die beiden Modelle zusammen aufgeführt, denke ich...

    Ride hard or stay home :driften:

  • Würde mich wundernehmen, wie sich die Käufer so entscheiden

    Vom reinen Gefühl her würde ich sagen 2/3 zu Gunsten der Standard Version. Genaue Daten kenne ich leider nicht. Aber so wie ich das bei den Händlern gesehen habe wenn neue Lieferungen kommen oder was da so rum steht, würde ich eben auf ein Verhältnis von 2:1 tippen...

  • Also ich persönlich verstehe den Bedarf an voll einstellbaren Fahrwerken schon. Ich habe selbst schon in der Praxis bei unterschiedlichen Modellen festgestellt wie man mit einer personifizierten Einstellung ein mehr an Fahrspass erzielen kann. Für vielleicht 70% der Fahrer stimmt der Wert ab Werk perfekt. Aber Abweichungen von der Norm sind eben spürbar. Da muss jeder selbst entscheiden ob für Ihn der Aufpreis eines voll einstellbaren Fahrwerks gerechtfertigt ist oder nicht. Mir persönlich ist das wichtiger als die Frage nach 100 oder 110 PS oder Elektronik-Schnikschnak (Ausnahme ABS, E-Gas, evtl. Traktionskontrolle) und Smartphone Konnektivität. V.a. Quickshifter, Anti Wheeling oder Launch Control braucht doch auf der Landstrasse kein Mensch. Und auf der Rennstrecke hilft das auch wenig für die Rundenzeit wenn ich nicht mal das Fahrwerk einstellen kann....
    Ich bleib dabei..."Tuning" oder Upgrades beginnen beim Fahrwerk :zwinker: :winke:

    Fanki, das hört sich so an als wärst du etwas konservativ. Hast du diese Funktionen jemals getestet oder sagst du nur aus Prinzip, dass du diese nicht brauchst? Ich behaupte mal, dass jeder der einen Quickshifter mit Blipper gefahren ist, will nie wieder ohne.

  • meinetwegen bin ich konservativ oder old-school...
    Ich hatte 3 Jahre die Duc 821 Hyper SP. An Extra-Elektronik habe ich nix vermisst und war sehr froh das Fahrwerk manuell auf meine Bedürfnisse anpassen zu können um festzustellen dass ich plötzlich in Regionen komme wo ich mich vorher nie getraut hätte das auszuloten. Seither weiss ich auch wie es sich anfühlt wenn die Anti-Hopping-Kupplung arbeitet.
    Launch Control und Anti Wheeling ist was für die Rennstrecke. Quickshifter...naja...bin den mal in der Tuono und der MV Agusta Turismo Veloce gefahren. War in der Aprilia aber erst ab 7000rpm bei Vollast angenehm machbar und da war ich im 2te Gang schon bei über 90km/h. Was soll ich dann mit den restlichen Gängen? Und bei der MV hatte ich durch die teils spürbaren Schläge auch fast Angst ums getriebe. Vielleicht können das andere Fabrikate besser...Aber trotzdem, auch da finde ich das macht nur auf der Rennstrecke Sinn, aber nicht wenn die längste Gerade 100m ist wie es dort ist dort wo ich am liebsten und meisten fahre. Daher für mich persönlich überflüssig. Ich brauche auch keinen Blipper da ich die Gänge nach Gefühl ausdrehe und nicht ständig auf den Tacho schauen will. Also wer behauptet die 790 brauche einen Blipper dann ist es meiner Meinung nach das falsche Bike für ihn und er sollte sich besser im Supersport Segment oder einer 1290er SDR umsehen.
    Aber am Stammtisch ist es halt immer gut wenn man mehr dran hat...


    Edit: ich habe auch mal das Kurven ABS der 1290 GT getestet (ok nur bei 40-50km/h, aber trotzdem spürbar)...finde ich super!...kaufe schon seit fast 10 Jahren keine Bikes mehr ohne ABS für den Strasseneinsatz, denn da bin ich überhaupt nicht "konservativ"... :zwinker:


    edit2: ich habe mit dem Blipper was falsch interpretiert. Habe das mit dem Schlatblitz verwechselt. Nein Blipper konnte ich noch nie fahren und ich kann mir vorstellen dass das angenehm sein könnte. Aber wenn ich die Kupplung nur noch zum anfahren brauche dann würde wohl eher gleich die AT mit dem DCT nehmen. Die bin ich auch mal gefahren und fand das gar nicht so übel abgestimmt. Einfach ungewohnt. Leider fehlte mir aber etwas der Fahrspass und die Möglichkeit selbst zu dirigieren, daher war ich auch nicht begeistert...

    2 Mal editiert, zuletzt von fanki ()

  • Ich habe, nach einigen Crossern, meine erstes KTM-Landstraßenspielzug (990-SMR) nicht nur, aber sicher auch wegen des voll einstellbaren Fahrwerks gekauft. Wenn man sich etwas mit dieser Materie beschäftigt, macht Moppedfahren meines Erachtens nochmal so viel Spaß. Sicher braucht man auf der Landstraße nicht jeden einzelnen Klick, aber ein zumindest grobes Anpassen an die jeweilige Fahrsituation, die Strecke und die Beladung macht so ein Mopped gleich viel spaßiger. Da wählt man dann vorher, was passt, z.B. schön straffes Fahrwerk zum Kurbenräubern mit - je nach Strecke - mehr oder minder viel Restkomfort, oder die gemütliche, sanft gefederte Abstimmung für Sightseeing-Ausflüge mit und ohne Sozius/Sozia. Und dann ist da ja auch noch die staubtrockene Einstellung für fröhlich-brutales Angasen auf dem Kringel ...


    Ich bin ganz sicher auch deshalb bisher bei KTM geblieben, weil die Fahrwerke meiner Moppeds durchweg oberhalb des Klassendurchschnitts lagen. Das gilt im Übrigen auch für die nicht einstellbaren Fahrwerke, die durchaus ihre Berechtigung haben, denn man muss halt auch mit den ganzen Einstellschrauben umgehen können und, vor allem, umgehen wollen. Am krassesten waren übrigens die Unterschiede bei den 125ern: Von völlig unfahrbar und gefährlich schaukelig über steinharte Bandscheiben-Prügel gab es da alles. Unsere kleine Duke war in diesem Umfeld, obwohl nicht einstellbar (Preload zählt nicht), mit Abstand das Beste, was zu kaufen war. Passt aber zur Zielgruppe, genau wie alle anderen Standard-Dukes, die ich gefahren bin. Wer mehr will, wählt halt eine R-Version. Und die wird es, früher oder später, ganz sicher auch für die 790er geben.
    .

  • Klingt doch gut, wenn du weißt was du willst. Doof finde ich nur, wenn man sich sträubt ohne eigene Erfahrungen gemacht zu haben, aber das trifft dann ja nicht zu. 1290 ist bei mir preislich nicht drin und deswegen freue ich mich es in der Mittelklasse von KTM wiederzufinden. Wie gut es bei der 790 funktioniert wissen wir wohl nächste Woche, wenn die ersten Berichte draussen sind. :)

  • Fahrwerks Einstellung Yamaha MT 09 SP . https://cdn.yamaha-motor.eu/owner-manual…B6C28199G0G.PDF


    Ich zitiere mal aus dieser Bedienungsanleitung:
    "Federvorspannung: Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) den Einstellknopf in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) den Einstellknopf in Richtung (b) drehen."
    Die Feder wird bei YAMAHA also härter durch Vorspannen??? :denk:
    Sorry für "off topic".


    Gruß vom Joker. :driften:

    DER EINFACHSTE WEG ZUR ERLEUCHTUNG IST DEIN DYNAMO.

  • Klingt doch gut, wenn du weißt was du willst. Doof finde ich nur, wenn man sich sträubt ohne eigene Erfahrungen gemacht zu haben, aber das trifft dann ja nicht zu. 1290 ist bei mir preislich nicht drin und deswegen freue ich mich es in der Mittelklasse von KTM wiederzufinden. Wie gut es bei der 790 funktioniert wissen wir wohl nächste Woche, wenn die ersten Berichte draussen sind. :)

    Da bin ich auch sehr gespannt. Ich vermute aber mal mit ersten Tests ist eher Mitte bis Ende März zu rechnen.



    Ich persönlich schraube überhaupt nicht an Fahrzeugen rum - weil ich schlicht nicht dazu qualifiziert bin. Wenn was ist lasse ich die Profis ran.

  • Auch wenn ein Quickshifter sicher mehr Spaß macht (hatte noch keinen), das Fahren ohne wird einem kaum die Laune am Fahren verderben. Ein unpassendes, nicht korrigierbares Fahrwerk dagegen kann einem ja aber schon auf den ersten hundert Metern die Laune am Fahren überhaupt verderben.

    Ist der Motor kalt, gib ihm sechseinhalb. Schnell ist der Motor warm und Du kannst vollgas fahr'n.


  • Ich zitiere mal aus dieser Bedienungsanleitung:
    "Federvorspannung: Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) den Einstellknopf in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) den Einstellknopf in Richtung (b) drehen."
    Die Feder wird bei YAMAHA also härter durch Vorspannen??? :denk:
    Sorry für "off topic".


    Gruß vom Joker. :driften:

    Ist das jetzt ironisch gemeint ?Natürlich wird das Fahrwerk härter wenn man die Feder vorspannt zumindest beim Einfedern

  • Hallo Benni.
    Ja. Es war ironisch gemeint.
    Nein. Die Härte ändert sich dadurch nicht. Nur das Verhältnis von Positiv- und Negativfederweg.


    Gruß vom Joker. :driften:

    DER EINFACHSTE WEG ZUR ERLEUCHTUNG IST DEIN DYNAMO.

  • Mit dem Federweg hast du natürlich recht, aber je mehr man eine Feder zusammen drückt, desto mehr Kraft muss man aufwenden, ist das dann nicht härter?