Lautes Klackern/Rasseln bei niedrigen Drehzahlen

  • Hallo Zusammen,


    muss mich jetzt doch mal an euch wenden, weil sich das nicht normal anhört.


    Baujahr Juli 2018, ca. 2400km.


    Wenn ich so 2000-3000 Umdrehungen fahre, vielleicht im zweiten Gang, und ich sie so dahinrollen lasse, kommt unter/neben meinem linken Fuß ein sehr lautes klackern oder rasseln. Schwer zu definieren. Also immer ohne Last wenn ich vom Gas runtergehe. Als wäre irgendwas locker.

    Wenn ich dann wieder schön Gas gebe, ist das Geräusch weg.


    Es ist zumindest von Außen einfach nichts zu sehen, es ist alles fest, auch die Kette macht von der Spannung her einen guten Eindruck (bin aber bei Leibe kein Profi).


    Ich weiß, dass mit den Geräuschen ist so eine Sache, aber das ist sowas von eindeutig und teilweise auch so laut, dass es mein Flügelmann hinter mir hört.


    Wenn ich sie im Stand laufen hab, dann ist alles ganz normal. Also ich kann mich leider nicht danebensetzen und genau hinhören wo das Geräusch herkommt.


    Vom fahren her ist auch alles völlig normal und ok.


    Vielleicht hat ja jemand eine Idee.


    Danke schon mal.

  • Würde mal als erstes die Kette bisschen spannen.

    Wenns nicht hilft, ab zum händler.

    only race Super Duke 990 chili red, SMR 560 Chili Spezial, RC8R, FS 570

  • Ja weil die Spannung der Kette ist genau zwischen den zwei Strichen. Allerdings auf dem seitenständer geprüft. Hab in nem anderen Thread gelesen, dass es keinen großen Unterschied macht ob man am Ständer stehend schaut oder das Hinterrad entlastet. Ist das korrekt?


    Vllt hör ich nur Flöhe husten. Ist aber schon manchmal recht laut.

  • Hatte ich auch von Anfang an, dann Kette gespannt und das Geräusch war fast weg, nach dem 1000er Service war's dann ganz weg. Keine Ahnung warum?

  • Möglicherweise hörst du das Schlagen der Kette auf den Kettenführungen.


    Nicht schön, aber technisch absolut kein Problem und auf alle Fälle besser als eine zu straff gespannte Kette.


    Wenn du eh nach der Ritzelverschraubung schaust kannst du dir ja gleich mal genau anschauen, wo die Kette der Superduke überall geführt ist.

    Bei dem von dir genannten Drehzahlbereich treten immer wieder ungleichmäßige Schwingungen auf, die den ganzen Antriebsstrang "durchlaufen". Da kann die Kette ganz schön in Bewegung geraten, was man dann sehr deutlich hört.

  • Ich habe das gleiche Geräusch bei der SDR meines Kumpels gehört, wenn er im 2. Gang ohne Gas an eine rote Ampel rollt. So ein leichtes Schlagen, das offensichtlich von der Raddrehzahl abhängig ist. Kettenspannung ist in Ordnung und Kette ist auch ausreichend gefettet. Ich vermute, es kommt von einem leichten "Ketteschlagen". Es ist so leise (wenig laut), dass er das selbst gar nicht wahr nimmt. Ist dann wohl bauartbedingt.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Also es muss wirklich von der Kette kommen. Hab jetzt alles überprüft, es sitzt wirklich alles wie es sein soll. Die Kette selbst kann ich gut nach oben drücken, und da steht sie dann genau zwischen den zwei Markierungen. Sollte also passen von der Spannung her.

    Nach unten hängt sie meiner Meinung nach bissl durch. Aber das sollte auch passen wenn es nach oben mit der Markierung passt, oder? Mir fehlt da leider ein Bisschen die Erfahrung.


    Kann man die Kette als Normalsterblicher fetten, oder muss ich da das halbe Moped zerlegen?

  • Ich nehme das Moped hinten immer mit dem Montageständer auf und sprühe unter der Schwinge auf die Innenseite der Kette. Immer Stück für Stück mit Pappe dahinter, will ja nicht das ganze Moped einsauen.

    Wenn alles gefettet ist (mache ich meist nach einer Tour, da ist die Kette noch warm - bilde mir ein, dass das Fett so besser überall "hinkriechen" kann) das Rad einfach noch ein Paar Runden drehen. Überflüssiges Fett wegwischen.

    Mache das so alle 300-500km. Meist sieht man an den Kettenrollen schon wenn sie blank sind, das man mal wieder etwas fetten kann. Wenn man es nicht macht, hat man beim fahren so ein quietschendes, zwitscherndes Geräusch, weiss nicht wie man das sonst beschreiben kann :lol:

    Vermutlich meinst du das gleiche wie ich :prost:


    Kettenspannung kontrolliere ich auch auf dem Montageständer. Gang einlegen und Rad nach vorn drehen, dann ist die Kettenunterseite gespannt. Das Rad so halten und dabei kontrolliere ich die Oberseite ob sie zwischen den Markierungen ist. Vornehmlich eher an der oberen als an der unteren Markierung. KTM gibt seine Kettenspannung erfahrungsgemäß sehr stramm an. Zu stark gespannt, behindert es das Federbein beim federn und was noch schlimmer ist, die Ritzelwelle wird stark belastet. Kann sein dass der Dichtring dabei kaputt geht. Mein Händler hat auch schon von abgerissenen Wellen gesprochen, wo es die Besitzer wohl etwas "zu gut" gemeint haben, mit der Kettenspannung.


    Gruß,

    Chris

    Gruß,
    Chris


    1290 SDR S.E.


  • Ich nehme das Moped hinten immer mit dem Montageständer auf und sprühe unter der Schwinge auf die Innenseite der Kette. Immer Stück für Stück mit Pappe dahinter, will ja nicht das ganze Moped einsauen.

    Wenn alles gefettet ist (mache ich meist nach einer Tour, da ist die Kette noch warm - bilde mir ein, dass das Fett so besser überall "hinkriechen" kann) das Rad einfach noch ein Paar Runden drehen. Überflüssiges Fett wegwischen.

    So mache ich das auch. Komme ich nach einer Tour mal nicht dazu und fette später, dann benutze ich meinen Heißluftfön und wärme die kette etwas an. Ich weiß, das ist schon etwas speziell.

    Kann man die Kette als Normalsterblicher fetten, oder muss ich da das halbe Moped zerlegen?

    Also Du musst gar nichts auseinander nehmen! Kette fetten sollte schon jeder Motorradfahrer beherrschen, es sei denn, er ist mit Kardan oder Riemen unterwegs.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Ja weil die Spannung der Kette ist genau zwischen den zwei Strichen. Allerdings auf dem seitenständer geprüft. Hab in nem anderen Thread gelesen, dass es keinen großen Unterschied macht ob man am Ständer stehend schaut oder das Hinterrad entlastet. Ist das korrekt?


    Vllt hör ich nur Flöhe husten. Ist aber schon manchmal recht laut.

    ich glaube das ist falsch, die Kettenspannung muss beim entlasteten Hinterrad, also aufgebockt, geprüft werden, somit hast Du, wenn Du das belastet misst zuviel Kettenspiel, ergo schlägt/rasselt die Kette. In Bedienungsanleitung Pkt 13.15 steht : Vorarbeit: Motorrad mit Hebevorrichtung hinten anheben, also bitte prüfen


    Gruss

  • Entlastet ist das Hinterrad damit aber nicht!

    Du nimmst es ja an der Schwinge auf, nicht unter dem Motor wie beim Crosser.

    Gruß,
    Chris


    1290 SDR S.E.


  • Entlastet ist das Hinterrad damit aber nicht!

    Du nimmst es ja an der Schwinge auf, nicht unter dem Motor wie beim Crosser.

    bist Du sicher, iwas entlastest Du, ich kann da nicht mitreden, da ich mit hydr. Wagenheber anhebe und auf Böcken lagere

    Grusss

  • wenn das Bike hinten an der Radachse angehoben wird ist zwar das Rad aber nicht die Schwinge entlastet! und dürfte am Ketten durchhang nichts ändern. Vieleicht lieg ich auch falsch mit? :crazy: :winke:

    1) Kawa KLX 250, 2)Kawa Z 750, 3) Honda XL 500R, 4) Yamaha XS 400

    5) Yamaha xj 550+650, 6) Kawa GPZ 750, 7) Honda VFR 750, 8) Kawa Z 1000R, 9) Yamaha FJ 1200,

    10) Honda CBR 900, 11) Suzuki GSXR 1000, 12) Suzuki GSXR 1300, 13) Yamaha R1, 14) 2X Kawa ZX10R, 15) BMW R 1200R, 16) Honda VFR 1200, 17) KTM 1290 SD GT :Daumen hoch::wheelie::pfeil::driften:

  • @ Kosche

    Nein liegst du nicht. Du nimmst an der Radnabe auf, die Schwinge federt ein.



    Haw

    Mit Wagenheber unter dem Auspufftopf?? :crazy:

    Gruß,
    Chris


    1290 SDR S.E.