Preisschock nach 10.000 Km Service - SMC-R

  • 1 Liter Bremsflüssigkeit :applaus::der Hammer:

    Menge aber 0,5 :zwinker: aber keine Ahnung wo die den hingekippt haben, bei mir reichen normalerweise v/h und Kupplung 250ml.

    Meine Schrauber-Garage, meine Regeln.
    One of the best things any of us can do to protect people and the Earth is to repair what we already own.

  • bei mir in der CH hatte der grosse 10k km Service auch 660 CHF gekostet...jenachdem wo man in D wohnt wird das nicht viel günstiger sein. Würzburg ist halt Bayern...das kann auch nicht günstig sein :lol:

    ...mittlerweile ist es egal wo man in D wohnt! Die enormen Preissteigerungen aller Fix- und Nebenkosten trägt letztendlich der Kunde. Die bequemen Jahre, solche Arbeiten machen zu lassen, sind für viele nun mehr eine finanzielle Herausforderung.


    Zurück in die Zukunft ...im Sinne von Do it Yourself

  • Ich zahle seit 4 Jahren ca. 200 Euro für meine jährlichen Inspektionen. Die große 10.000Km Inspektion war leicht teurer, weil da die Einstellung der Ventile mit dabei war.

  • Übrigens... der Rechnungsposten: "Entkontrolle und Probefahrt" sollte nicht mit berechnet werden!!! Erstens ...dauert der Komplett-Check nicht lange und Zweitens... wird das vom Kunde bezahlte Benzin dabei verballert!

    Einmal editiert, zuletzt von Bade ()

  • Ich zahle seit 4 Jahren ca. 200 Euro für meine jährlichen Inspektionen. Die große 10.000Km Inspektion war leicht teurer, weil da die Einstellung der Ventile mit dabei war.

    Verrätst du uns den Händler?

    Gruß Roger

  • ... Den geilsten Posten auf der Rechnung ist Kontrolle und Probefahrt ... das in der Rechnung explizit auszuweisen ist der Oberhammer!

    Na ja, da ist ja auch der Stundensatz höher, dann muss er das schon separat ausweisen. Wahrscheinlich braucht man dafür auch einen höheren Skill-Level, das kann nicht einfach jeder Schrauber aus der Werkstatt machen. Da muss der Experte ja genau hinschauen, ob vielleicht irgendwo Öl rausläuft.... :crazy:

    Gruß, Kussl; 690 SMC, 2010

  • Die (Be)Rechnung ist doch absolut sinnfrei.

    Das Motorrad hat Mobilitätsgarantie, also zum Handy greifen und das Motorrad abholen und nach erfolgter Reparatur wieder anliefern lassen. Zeitaufwand mit Übergaben 15min und die Sache könnte schon erledigt sein. Außerdem wird so etwas, wenn überhaupt durchsetzbar, mit dem Kilometergeld abgegolten und das beträgt in D-Land (schnell gegoogelt) 0,2€/km.....


    Allgemein muss man sagen, ja die Rechnung ist hoch, aber was hier glaube ich kaum einer berücksichtigt ist das hier Ventile nicht nur kontrolliert, sondern auch eingestellt werden mussten.

    Der Aufwand zum eigentlichen prüfen ist damit mehr als verdoppelt. Statt „nur“ prüfen muss man den Shim wechseln und erneut prüfen…


    Ebenfalls zusätzlich zum 0815-Service (=Ölwechsel) hat er sich die Bremsflüssigkeit wechseln und die Kette schmieren lassen. Das kostet alles Zeit und der Stundenlohn ist annähernd überall so hoch.

    Zumindest hier in meiner Umgebung arbeitet keine Werkstatt unter 100€ brutto.

    Um auch mal positives zu erwähnen, das Öl zB wurde für "schlanke 16€/l" verkauft. Da habe ich schon ganz andere Beträge gesehen mit 200-300% Aufschlag.


    Neubert Racing . Aber auch die anderen Händler in der Umgebung (z.B. Feist) liegen alle bei um die 200,- Euro für eine 690er/701

    KTM gibt für die SMCR und Enduro ein Jahresservice mit 90 min vor, 10.000er mit Ventilspielkontrolle 240min. Die Materialkosten inkl Verbrauchsmaterial für so ein Service werden mit Originalteilen und bei nur getauschten Filter (ohne Kit) irgendwo bei 50€-80€ liegen. Da ergibt für mich einen sehr niedrigen Stundensatz....

    16 Mal editiert, zuletzt von Dr. No ()

  • ...mag sein, dass es so nicht akzeptiert wird, nichts desto trotz habe ich sprich der Kunde die Aufwände weil die Werkstatt einen Fehler gemacht hat, dementsprechend würde ICH so in die Diskussion gehen - ob dann entsprechendes Ergebnis erzielt wird ist ne andere Frage. Man hat seine persönlichen Aufwände runtergebrochen und bewertet - kann auch jeder machen wie er meint und möchte;-) Und wenn es nur das Ziel hat Druck aufzubauen, damit das Mopped abgeholt, instandgesetzt und wieder geliefert wird. Wenn Hol- und Bring-Service funktioniert um so besser.

    Einmal editiert, zuletzt von laplace ()

  • wenn man 0,5 Liter Bremsflüssigkeit in ein Mopped bekommt, dann ist man gut :)

    so gut, dass man auch mal nen anderem Händler ne Chance geben sollte..oder selber Hand anlegt…immer dieser Garantiewahn…bis zu deren Ablauf hat man oft 1000 Euro bezahlt…hier waren es 650…meiner möchte 300 für die 1000er…dafür kriegt man auch mal ein Ersatzteil

  • bei meiner 690 wurde in der 24 monatigen Garantiezeit der Tacho gewechselt, Druckschalter für die Hinterradbremse, Ventilschaftdichtungen, LED Rücklicht und der Kupplungszylinder. Zusätzlich wurden diverse verlorene und rostige Schrauben ersetzt.

    Das geht sich aus mit 2 mal Service erspart?

    Liest man die hier noch so vorkommenden Defekte an den 690ern durch, werden 500 gesparte Euros oft nicht reichen.


    Mal abgesehen vom Wertverlust im Wiederverkauf, wenn man das Motorrad mal veräußert und ein leeres Scheckheft vorlegt. Als regelmäßiger Gebrauchtkäufer wäre ich sehr skeptisch.


    Man sollte auch berücksichtigen das es wohl die meisten 690er Fahrer in der Garantiezeit nichtmal zum Ventilservice schafft. Wer soviel fährt hat natürlich auf höhere Wartungskosten.


    Deshalb sehe ich so eine Empfehlung für die breite Menge eher als ungeeignet an.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dr. No ()

  • mein Golf V war baugleich mit dem meines Kumpels…er hat in 8 Jahren 3000 Euro gezahlt und ich habe bei 30000km und bei 60000 km einen Ölwechsel selbst gemacht…wir haben beide das gleiche Geld bekommen und oh Wunder…der neue Besitzer bekam von VW ein komplettes Checkheft… meins liegt hier immer noch völlig leer (der Käufer wollte noch was zum Auto wissen, rief mich an und erwähnte das komplette Checkheft)

    Ein Checkheft interessiert keinen.. alles Geldmacherei

    meine BMW HP2 habe ich nach 15 Jahren für den Neupreis OHNE Checkheft verkauft


    seit 12 Jahren tauschen wir alle unsere Autos nach vier Jahren zum Listenpreis ohne Checkheft … interessiert keine S…


    ein Jeep hatte in der Zeit nen Rückruf wegen einer knarzenden Motoraufhängung… es sollte der komplette Motor raus um an das Element zu kommen…bei den Werkstattagenten hatte ich dankend abgelehnt…ne Ladung Silikonspray hatte das Problem erledigt…ich lasse mir doch nicht die halbe Karre zerlegen…auch nicht umsonst..

    3 Mal editiert, zuletzt von Talisker ()

  • Eine HP2 ist eine absolute Rarität und hat nix mit der hier laufenden Diskussion zu tun, ebenso wie deine pauschalen Schilderungen der (angeblichen) eigenen Verkaufspraxis, Freu dich doch, dass jeden Tag in Dummer aufsteht und deine Kisten kauft :Daumen hoch:

    Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zum Ohr hin abfließen (Walter Röhrl) :respekt:

  • nix angeblich und pauschal…einfach mal richtig lesen…Geldmacherei …. auch keiner meiner Freunde macht jedes Jahr für 500 Euro nen Ölwechel den sie Service nennen …

    warum Dummer?

    die Karren kriegen in den 4 Jahren privat ihr Öl und das reicht… dem Händler und dem Tüv


    dumm sind die, die alles mitmachen


    In vielen Threads und auch hier ist es doch immer gleich: Ne Werkstatt hat teuer und schlecht gewartet.

    Kann man ein Leben lang mit machen oder halt nicht.


    Werkstätten haben sich ihren miesen Ruf doch selber erarbeitet, egal ob hier bei KTM, bei BMW, VW oder wo auch immer.

    Es gibt aber ja genug Leute die viel Geld für schlechte Arbeiten zahlen wollen, wir sind ein freies Land...

    3 Mal editiert, zuletzt von Talisker ()

  • Die Zeitvorgaben für die SMC-R sind deutlich höher als z. B. für die Duke 690 oder auch Superduke 1290, guggst Du hier. Bei 196 Minuten sind das rund 33 AW x 11€ = 363,- für die Arbeitszeit + Material. Spaß kostet halt. Ach so, natürlich gibt's schlechte Werkstätten, es gibt aber auch gute Werkstätten. Und wenn man selbst nicht das Werkzeug und vor allem nicht die Erfahrung im Schrauben hat, kann das vermeintliche Sparen auch nach hinten losgehen.

  • Ohne Nachweis vom pünktlichen Service oder mehr kauf ich weder KFZ noch Motorrad von irgendwem. Was ich an verbastelten Mopeds schon gesehen habe, da trau ich dem "Verkäufer" gerade mal das unfallfreie Öffnen vom Lutscher zu, aber keinen ordentlichen Ölwechsel, bedienen vom Drehmomentschlüssel oder anderes. Und es gäbe noch mehr Gründe das MOped zum guten Händler zu bringen. Eine schlechte Schrauberwerkstatt ist im Übrigen ein Grund, warum man dann die Marke nicht kaufen sollte. Aber Leute dumm zu nennen weil diese eine Fachwerkstatt aufsuchen.........................?!

  • Deswegen habe ich mir angewöhnt zu jeder größeren Serviceaktion (z.B. Ventilspielmessen etc.) eine kleine Dokumentation mit Bilder zu schreiben.


    Das macht Eindruck beim potenziellen Käufer - der dann auch über das nicht gestempelte Scheckheft hinwegsieht.


    Zurückblickend bin ich regelrecht froh, dass ich mehrmals Pfuscher- und Abzockerwerkstätten erwischt habe, dadurch bin ich zum Selbstschrauber "mutiert".

  • ich denke, die ersten Erfahrungen prägen einen. Ich war drei mal im Leben mim Mopped in der Werkstatt und nicht zufrieden, weil Fehler z.T. nicht behoben worden sind und neue Fehler eingebaut worden sind.


    Beispiel Kawasaki Klx 250 R

    Auftrag damals an Vertragshändler ... Schwimmernadelventil tauschen, Ventile einstellen auf Maximalmass und Kettenkit wechseln.


    Vergaser dicht ?

    Ventileinstellung ... es wurde nur nachgemessen aber nicht auf Maximalmass eingestellt. Kein Shim getauscht.

    Die Kettenführung wurde falschrum montiert und hat geschliffen. Hinterrad auch schief eingebaut ... Kette nicht fluchtend. Sitzbank wurde vor dem Heckplastik mim Rahmen verschraubt, die Lasche gehört aber zwischen Rahmen und Plastik... Kratzer aufm Plasik.


    So mache ich Inspektionen und Reparaturen eben immer selbst. Dann kann ich auch alle Teile sorgfältig reinigen und mim richtigen Drehmoment einbauen. Ich würde ja gerne ab und an mal was weggeben, ... hat bei SMC R aber bei der Erstinspektion auch nicht funktioniert. SIri Ritzel nach 50 km wieder undicht und Hinterrad ebenfalls schief, hätten besser nix nachgespannt. Ausserdem war der Öleinflülldeckel lose und es kam Öl raus. 350 Okken letztlich fürn Ölwechsel mit Filtern ist m.E. nicht angemessen.

  • Einer der Gründe, warum ich heute Aprilia fahre ist eben, das es hier in der Umgebung keine gute Werkstatt für die anderen Marken gibt. Bei der SMCR fahre ich mittlerweile 80km zur Werkstatt. Die ist aber dann auch wieder gut, man kann sogar dabei zuschauen wenn die schrauben, bzw. oft warten nach Terminabsprache. Die ersten beiden Werkstätten waren eine Katastrophe. Yamaha, Kawasaki und Ducatiwerkstätten gibt es hier zwar, aber die haben mittlerweile alle Drei ihre Status als Vertragshändler verloren. Deshalb, die Mopeds steigen und fallen in ihrer Qualität mit der betreuenden Werkstatt. Und es scheint echt mehr schlechte als gute Werkstätten zu geben.