Shell V Power vs Aral Ultimate - Verbrennung heißer?

  • Es gibt aber technisch keinen Grund der einen geringeren Verbrauch ergibt.

    Genau das hast du oben geschrieben und erklärt, dass man einfach nicht soviel Gas geben muss.


    Dafür gibt es keine schlüssige technische Erklärung.

  • Es gibt aber technisch keinen Grund der einen geringeren Verbrauch ergibt.

    Genau das hast du oben geschrieben und erklärt, dass man einfach nicht soviel Gas geben muss.


    Dafür gibt es keine schlüssige technische Erklärung.

    Keine die Dir bewusst wäre...

    ... was aber bloß Deinem mangelndem technischen Verständnis geschuldet ist.


    Die "Qualität" eines Kraftstoffes lässt sich nicht alleine nach der Oktanzahl ROZ beschreiben.

    Bei den Amis wird nur das Mittel aus MOZ & ROZ angegeben.

    Beide Kennzahlen werden an einem quasi prähistorischen Versuchsmotor bei irrwitzig geringen Drehzahler ermittelt.

    Die Brennraumform & die Beigabe des Kraftstoffes ist sogar noch schlimmer.


    Durch Variation der nicht reglementierten Kraftstoffanteile bzw mit bewusster Variation reglemtierter Bestandteile innherhalb der zulässigen Grenzen lässt sich so einiges "Einstellen"


    Beispiel:

    In der Motortechnik ist der sogenannte H50-Punkt ein auslegungsrelevantes Kriterium.

    Das ist jener Punkt in Grad-Kurbelwelle nach OT wo 50% des Heizwertes des eingebrachten Kraftstoffes umgesetzt wurde. Der soll in einem günstigen Bereich liegen. Sollte Dein persönlicher Motor aus Verschleisgründen oder anderen Dir unverständlichen Gründen nicht den Bestpunkt getroffen haben, so kann mit eine selbst geringfügig (sich an der speziellen Formulierung der individuellen Kraftstoffanteile) veränderten Brenngeschwindigkeit trotz identem Brennwert eine Verbesserung (oder Verschlechterung)

    ergeben, die sich durchaus (wenn auch wohl nur in einem äußerst geringen Ausmaß) im Kraftstoffverbrauch oder "feeling" äußern kann.

    Die Sinne müssen natürlich fein genug sein um sowas zu registrien, wenn Du "Kretin" das so nicht hast - dann ist das halt so.

    Ich verstehe auch nicht was meine Schwester immer so über die alten und/oder neuen Reifen Ihres Autos dahinlamentiert, so a la "nicht mehr so in die Kurven reinzwängen müssen" usw. usf.

  • Schön, dass du mein mangelndes technisches

    Verständnis beurteilen kannst.


    Du kannst mir dann sicher auch mitteilen, warum bislang noch kein, durch Youtube ja ausreichend dokumentierter, Prüfstandslauf bei einem Fahrzeug einen Leistungsvorteil bei "Premiumsprit" ergeben hat.


    Außer natürlich bei denen, die über die Zündung die höhere Klopffestigkeit ausnutzen konnten.


    Was ich bei einem Vergasermotor ohne weiterer Änderungen als das Tanken durchaus in Zweifel ziehe.


    In der theoretischen Motorentwicklung magst du durchaus Recht haben, der Einfluss in der Realität ist aber stark anzuzweifeln.


    Bei Beleidigung hört sich übrigens bei mir das Verständnis in einer technischen Diskussion auf.

  • Männers, ich bild mir auch ein, dass die Moppeds mit v-power feiner, satter, fetter laufen. Beim Spritverbrauch hab ich keine Änderungen bemerkt.

    Zweitaktöl 1:200 im Diesel nur geringfügig.


    Was imho einen Unterschied macht ist die Umgebungstemperatur, Luftfeuchte und die Höhenmeter.

    Darüber könnte man auch schön diskutieren.


    Meine Meinung: Würde vpower in einem akkreditierten Prüfstandslabor den Kraftstoffverbrauch messbar reduzieren, dann wären die Marketingabteilungen schon losmarschiert. Und die Hersteller auch. Stichwort CO2 - paar Gramm weniger mit v-power, neuer Standardkraftstoff - mit Abwärtskompatibilät zum normalen Super oder E10.

  • :achtung ironie: Teurere Produkte kaufen die gefühlt einen Sinn machen ... der aber praktisch nicht nachweisbar ist. Man sollte das homöopathisches Tanken nennen.

  • Außer natürlich bei denen, die über die Zündung die höhere Klopffestigkeit ausnutzen konnten.


    Was ich bei einem Vergasermotor ohne weiterer Änderungen als das Tanken durchaus in Zweifel ziehe.

    Weil?

    Vergasermotoren grundsätzlich noch Kontaktzündungen haben?

    Ich will es nur verstehen.....

    Too old to die young

    KTM 950SM(R) ´06

    Ducati Multistrada 1200 ´12

  • Kennfeldgesteurte Zündungen gibt es doch schon viel länger als es keine Vergasermotoren mehr in Motorrädern gibt? Oder irre ich?

    Too old to die young

    KTM 950SM(R) ´06

    Ducati Multistrada 1200 ´12

  • Weil?

    Vergasermotoren grundsätzlich noch Kontaktzündungen haben?

    Ich will es nur verstehen.....

    Weil ein Motor erst "richtig" auf eine höhere Oktanzahl reagieren kann, wenn er entweder die Zündung weiter in Richtung früh verschiebt, oder, und das ist der wir häufigere Fall, die Zündung unter ungünstigen Bedingungen weniger zurücknehmen muss.


    Für beides braucht es allerdings einen Klopfsensor. Und die Kombination Klopfsensor und Vergaser wäre mir neu.


    Vergaser mit Kennfeldzündung gibt es genügend, die Zündungen "fahren" aber immer nur ihr festes Kennfeld ab und haben keine Möglichkeit auf anderen Sprit zu reagieren.

  • Für beides braucht es allerdings einen Klopfsensor. Und die Kombination Klopfsensor und Vergaser wäre mir neu.

    Satz eins verstanden, Satz zwei würde ich vermuten dass es das gibt. Klopfsensoren gibt es doch schon geschätzt 30 Jahre. Vergaser-Motorräder gibt es erst 15-20 Jahre nicht mehr.

    Too old to die young

    KTM 950SM(R) ´06

    Ducati Multistrada 1200 ´12

  • Moinsen,

    es ist Esoterik und bei der Käthe technisch und physikalisch nicht erklärbar!


    Aber: Die Fuhre läuft besser, runder und einen Tick weiter.


    Außerdem riecht der Sprit besser. ;-)

    Spaß beiseite: Einfach mal mehrfach tanken und das Popometer befragen.

    :Kürbis: .... noch KTM.....:Kürbis:

  • Satz eins verstanden, Satz zwei würde ich vermuten dass es das gibt. Klopfsensoren gibt es doch schon geschätzt 30 Jahre. Vergaser-Motorräder gibt es erst 15-20 Jahre nicht mehr.

    Wenn du Motorräder findest, die einen haben (KTM verbaut sie, so weit ich weiß, erst ab der 790 / 890 Serie) dann müsste es immer noch zu Zündwinkelrücknahmen kommen, die mit der höheren Oktanzahl nicht mehr vorkommen. Und das im merkbaren Ausmaß.


    Serienmotoren sind auf den Sprit optimiert, der für das Fahrzeug vorgesehen ist.

    D.h. die Klopferkennung funktioniert in der Regel als Sicherheitsfunktion und nicht um den Zündwinkel immer weiter Richtung früh zu "optimieren".


    Klopfsensoren sind in Motorrädern lange nicht verbaut worden, weil durch die in der Regel kleineren Brennräume und vor allem die viel höheren Drehzahlen die Neigung zum Klopfen deutlich geringer ist als bei Automotoren, die bei viel niedrigerer Drehzahl deutlich länger mit mehr Last betrieben werden.

  • Ich dachte immer, dass die Klopfsensoren am Motorrad wegen der früher relativ niedrigen Verdichtung obsolet waren. Gerade hohe Drehzahlen sind ein Faktor der

    zu unkontrollierter Verbrennung führen kann. In 90er waren die meisten japanischen Motorräder auf 91 ROZ ausgelegt. Deshalb hat man gerne, ich auch, eine

    dünnere Zylinderkopfdichtung (wenn verfügbar) einbauen lassen oder den Zylinderkopf planen lassen. Danach hat man halt 96/95 ROZ getankt. Und das Motorrad war natürlich

    viiiel stärker als davor.

  • Gerade hohe Drehzahlen sind ein Faktor der

    zu unkontrollierter Verbrennung führen kann.

    Gerade die nicht. Man hat eine Flammfront, deren Druckwelle das restliche Gemisch unkontrolliert entzünden kann.


    Je höher die Drehzahl, desto geringer die Zeit, die das restliche Gemisch "unter Druck" steht.

    Außerdem hat man durch die hohe Drehzahl i.d.R. mehr Verwirbelung, was auch wieder eine schnelles Durchbrennen begünstigt.