Unruhiger Leerlauf, stirbt ab, Neustart nicht möglich - SMC-R (2016)

  • Hey liebe Gemeinschaft!


    Meine Kati hat gerade die 20.000 erreicht und direkt fängt sie an rumzuzicken!



    In d letzten Wochen hatte ich einen unruhigen Leerlauf. Das wurde langsam schlimmer, sodass sie im Leerlauf immer häufiger abstarb. Daher dachte ich wahrscheinlich Benzinfilter/Benzinpumpe oder Zündkerze.


    Nun kriege ich sie nicht mal mehr gestartet.

    Nach Betätigung vom Schalter tut sich gar nix.. wie als wäre der Ständer nicht eingeklappt bzw. der Schalter komplett tot.

    Nach Schieben mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung funktioniert der eStarter dann irgendwann wieder und sie startet problemlos.


    Aktuell kann ich sie ohne mehr Gaszugabe im Leerlauf nicht fahren. Sie stirb mir nur noch ab. Und das Starten mit dem Schieben ist sehr aufwendig und dauert immer länger. Und auf Liegenbleiben habe ich auch nicht so wirklich Lust… :weinen:


    Daher die Frage an Euch..

    Hat jmd eine Idee was die Ursache sein könnte?


    Liebste Grüße! 🖖

  • Nee dann würde sie ja nicht anspringen nach dem Schieben..


    Allerdings bin ich jetzt liegen geblieben, habs ne Ewigkeit mit starten versucht, immer versucht mit Schieben und dann eStarter, aber sie rödelt ja nicht mal oder klickert auch nicht.

    Dann auch mit schieben versucht.

    Hat 2-3x Puff Puff gemacht, aber sprang nicht an.

    Sobald ich einen Gang einlege, leuchtet FI durchgehend.

    Batterie ist nun leer.

    Schätze, dass die Benzinpumpe nun gar nix mehr/zu wenig liefert.

    Werkzeug holen, Batterie ausbauen, laden und nochmal versuchen, aber glaube es ist noch ein anderes Problem! 😭

  • Ach ja? Na dann viel Erfolg bei der Fehlersuche.

    wie gesagt… bisher ging sie dann nach etwas schieben und rucken, als müsste ich den Kolben erst in eine gewisse Position bringen und dann geht plötzlich der eStarter und sie läuft… 🤷‍♂️

    Deswegen vielleicht auch Zündkerze??

  • Batterie ist ja nun sowieso leer, nachladen (nicht zu lange warten, sonst stirbt sie).


    Da der Druck auf den Starerknopf erst mal nichts auslöst, scheint ein Signal die ECU zu stören, oder eben die Startfreigabe wen zu nehmen. Kupplungsschalter, Gangsensor, Ständersensor.. Irgendwie klingt dieses Phänomen nach nem Kabelbruch oder einem defekten / verschmutzten Sensor.


    Danach hast du ein weiteres Problem, nämlich das Orgeln, ohne dass die KTM starten will. Das klingt nach deiner Beschreibung nach Benzinpumpe. Surrt diese bei Zündung ein?


    PS: Welcher Jahrgang hat dein Bike?

    Immer schön oben bleiben :Daumen hoch: :wheelie:

  • eher Batterie :zwinker:

    Vielen Dank für eure Tipps!


    wirklich seltsames Verhalten, hatte ich so vorher noch nie. Da hat sie wenigstens gerödelt oder geklickert…

    Es war wirklich nur die Batterie.

    Also scheint nix mit der Benzinpumpe bzw. Benzinfilter zu sein.

    Bin aber erschrocken, dass die Filter bei keinem Service getauscht werden (wie ich nun erfahren habe).

  • Ich kann nur empfehlen diese zu wechseln. Dauert ca eine Stunde. Die Filter gibts mit Schellen für ca 15 Euro.

    Spätzünder :wheelie:

  • guy583 die Benzinfilter, meinst du wohl.. mir wurde gesagt, wird kaum gemacht, weil wir so sauberen Sprit hier haben.
    Ab wieviel km würdest du sie denn wechseln?
    Schönes Wochenende & LG...

  • Ich hab 'ne EU4 701 von 2016. Bei 28000km lief die Kiste spürbar mager (leichtes Verschlucken beim Gasaufziehen), also hab ich den Benzinfilter im Tank gewechselt. Ergebnis: Spürbar mehr Leistung und kein Verschlucken mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von motophil ()

  • Genau den meine ich. Wie Siciliano schon schrieb setzt sich dieser zu. Gerade nach der Zeit wirklich zu empfehlen. Bei meiner 08er war das wirklich wie ein neues Motorrad. Angesetzt ist der Wechsel alle 10k Kilometer

    Spätzünder :wheelie:

  • Danke für die Infos.

    Alle 10k km finde ich schon heftig.

    Solange alles gut läuft finde ich einen Wechsel überflüssig.

    Ok, wenn man nun eine hohe Laufleistung hat und eine große Tour vor sich hat, könnte man vorsichtshalber wechseln, aber ansonsten sehe ich da erst einmal keinen Grund. Oder was gibt es für Folgen, außer eben Kaufverhalten/Gasannahme/Leistung, wenn es wirklich schon sehr zugesetzt ist?


    Wird ja schon eine Sauerei sein mit Sprit ablassen etc?

    Wieso konstruiert man einen tank aus einem nicht kraftstofffestem Kunststoff?

    Andere Hersteller scheinen das auch zu können. Habe noch nie davon gehört außer bei KTM


    Muss man denn den Tank hochheben, um den Filterwechsel zu machen oder reicht Hinterrad weg?

    Und muss die airbox raus, um den ganz kleinen Filter in der Line zu tauschen oder geht es auch anders?


    Danke :Daumen hoch:

    Einmal editiert, zuletzt von 701XD ()

  • Hier der etwas längliche Thread zum Thema Filter, Pumpe usw.

    Ab dem verlinkten Post gibt's bebilderte Anleitungen.

    ... Und muss die airbox raus, um den ganz kleinen Filter in der Line zu tauschen oder geht es auch anders?

    Geht auch bei eingebauter Box. Kommst aber besser dran, wenn sie draußen ist.

    Solltest auch einen Lappen um die Kupplung machen, wenn du sie aufmachst, es kommt immer ein bisschen Sprit raus. Aufpassen, wenn sie unter Druck ist....


    OT:

    Der Sinn von dem Inline-Sieb erschließt sich mir aber nicht. Was soll denn da noch drin hängen bleiben, wenn der Sprit 30cm vorher mikrogefiltert worden ist.

    Dazwischen kommt ja nur noch der Druckregler und ein Stück Benzinschlauch!?

    Kann allerdings nicht mitreden, bei meinem BJ ist gar keines drin :rolleyes:...

    Gruß, Kussl; 690 SMC, 2010

  • Ich wüsste gar nicht wie man die Hand da reinbekommen soll? Schon sehr eng am Rahmen. Auch die Verkleidung bzw der Tank scheint im Weg zu sein.

  • Ah ja, bei der 701 sieht's will bisschen anders aus. Hatte nur KTM im Kopf...

    Gruß, Kussl; 690 SMC, 2010