Welchen Reifen fahrt Ihr?

  • So, hier nun die Erfahrung nach den ersten 400km mit dem Dunlop Roadsmart III, den ich nun doch schon am Freitag bekommen habe. Im Großen und Ganzen trifft auch bei der GT das zu, was ich zu diesem Reifen schon bei der Adventure geschrieben habe, aber das verwundert ja sicher niemanden.


    [1190] Dunlop Roadsmart 3


    Ein paar Anmerkungen und Einschränkungen muss ich allerdings machen, die wichtigsten zuerst. Wenn man von einem (vor allem an den Flanken) abgefahrenen GT auf einen neuen DRS3 umsteigt, fallen sofort zwei Dinge auf: Der neue DRS3 braucht gegenüber dem abgefahrenen PAGT deutlich höhere Kräfte beim Einlenken. Auf der Adventure war das auch so, fiel aber vermutlich aufgrund des 19-Zöllers am Vorderrad nicht so stark auf, da so ein großes Rad ja ohnehin störrischer als ein 17-Zöller agiert. Mit dem DRS3 ist die GT also zumindest in engen Kurvenwechseln spürbar unhandlicher und braucht mehr Krafteinsatz, um die größeren Kreiselkräfte zu überwinden.


    Danach, also nach dem ersten Einlenken, zieht sie mit diesem Reifen absolut ruhig und verlässlich ihre Bahn und ist dabei über den gesamten Schräglagenbereich erstaunlich neutral. Einlenken, abklappen, loslassen - denn den ganzen Rest macht das Mopped gefühlt von allein. Der Reifen baut dabei schon gleich nach dem Losfahren satten Grip auf, da gibt es absolut nichts zu meckern. Auch dann nicht, wenn man ihm mal eine Zeit lang so richtig die Sporen gibt und dabei spät und hart in die Kurven reinankert, um dann gleich wieder heftig aufs Gas zu steigen.


    Da zuckt nix, auch nicht im Sportmodus, und die Traktionskontrolle blinkt nun auch deutlich seltener als beim PAGT. Die Regeleingriffe selbst habe ich nicht am Reifen, sondern nur am gelegentlich geringfügig kleineren Schub gespürt, ich vermute, dass der Reifen einen noch einmal breiteren Grenzbereich als der diesbezüglich auch schon recht gutmütige GT hat.


    Geregnet hat's bei uns am vergangenen Wochenende nicht, also kann ich auch keine eigenen Erfahrungen über Grip und den Grenzbereich bei Nässe beisteuern. Allerdings hatte ich leider die Gelegenheit, etwas über das Verhalten meiner GT mit diesem Reifen bei ABS-Regeleingriffen in großer Schräglage zu lernen.


    Wenn man bei hoher Schräglage hart bremsen muss (bei mir waren es 4 Rehe, die in einer Kurve aus dem Gebüsch sprangen), spürt man anfangs zwar einen kurzen Ruck im Lenker, danach geht es aber angesichts der krassen Verzögerung recht ruhig und ziemlich unspektakukär bis zum Stillstand weiter. Die Karre will sich zwar etwas aufrichten, aber das passt schon ganz gut zu den rapide kleiner werdenden Geschwindigkeiten, sodass ich am Ende nur etwa einen Meter neben der ursprünglich anpeilten Linie gestanden habe - zwei Meter vor den Tieren und völlig baff, dass dieses im Normalfall haarsträubende Manöver so gut geklappt hat.


    Welchen Anteil an diesem erfreulichen Verhalten der DRS3 hatte und ob das mit anderen Reifen nicht genau so gut funktionieren würde, kann ich natürlich nicht sagen. Aber insgesamt haben die GT, ihr Kurven-ABS und der DRS3 auch in dieser extremen Situation prima zusammengespielt und eine eindrucksvolle Performance vorgelegt.


    Alles in allem ist der Reifen auf der GT aufgrund der etwas eingeschränkten Handlichkeit zwar nicht perfekt, aber das Gesamtpaket passt schon. Wenn man aber insgesamt eher touristisch unterwegs ist und Wechselkurven ohnehin eher rund als mit großem Lenkerzug angeht, ist er meiner Meinung nach aufgrund seines in jeder Lage höchst vertrauensspendenden und nervenschonenden Verhaltens uneingeschränkt empfehlenswert.
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  • Danke für den Bericht. :Daumen hoch:


    Grad dass er nicht so handlich ist wäre für mich jetzt sogar ein Pluspunkt. Dieses automatische reinfallen in Kurven mag ich eh nicht so, ich arbeite gern etwas. Mal sehen was am Ende noch an Laufleistung raus kommt bzw. wie er sich gegen Ende verhält. Eventuell kannst dann ja nochmal berichten. :prost:


    Gruß

    "Die Oberpfalz hat Zoiglbier und wer es trinkt, wird schön wie wir... " (N. Neugirg)

  • Der neue DRS3 braucht gegenüber dem abgefahrenen PAGT deutlich höhere Kräfte beim Einlenken. Auf der Adventure war das auch so, fiel aber vermutlich aufgrund des 19-Zöllers am Vorderrad nicht so stark auf, da so ein großes Rad ja ohnehin störrischer als ein 17-Zöller agiert. Mit dem DRS3 ist die GT also zumindest in engen Kurvenwechseln spürbar unhandlicher und braucht mehr Krafteinsatz, um die größeren Kreiselkräfte zu überwinden.


    Moin Micha, :staun: das der DRS3 "deutlich höhere" Einlenkkräfte deiner Aussage nach benötigt wundert mich, konnten wir doch auf 3 versch. – allerdings 690ern – erFAHREN, dass er sehr handlich ist.
    :denk: Da scheint dann der 190er Hinterreifen anders zu agieren...


    Teste doch mal als nächsten den CRA3 :zwinker:
    Bis demnächst :winke:

  • Ja Kay, es kann gut sein, dass der breite Hinterradreifen sein Trägheitsmoment mit ins Spiel bringt. Wenn man nämlich mal genau darauf achtet, spürt man, wie sich bei großem Lenkerzug, also bei 'eckigem' Einlenken, der ganze Apparat ein wenig verwindet, was darauf hindeuten könnte, dass das Hinterrad eben spürbar größere Kreiselkräfte ins Spiel bringt und damit das Heck dazu tendiert, der Vorderachse etwas hinterher zu hinken.


    Aber vielleicht ist die Sache ja auch viel einfacher: Ein neuer Reifen hat außen mehr Gummi. Dadurch steigt das Trägheitsmoment und damit auch die Kräfte, die beim zügigen Einlenken aufgebracht werden müssen. Man müsste also, um die Sache genauer beurteilen zu können, mal zwei GTs mit ähnlich abgefahrenen, aber eben unterschiedlichen Reifen im Vergleich direkt nacheinander fahren. Gibt's einen GT-Fahrer, der da mal Lust drauf hat?


    Im Übrigen hat sich gestern nach einem recht sportlichen Ritt auf meiner Hausrunde auch noch gezeigt, dass der etwas rundere Hinterradreifen deutlich später auf die Kante kommt als der eher flach kontourierte Angel GT, vorne scheint mir kein nennenswerter Unterschied vorhanden zu sein. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Traktionskontrolle beim harten Herausbeschleunigen mit dem DRS3 später und seltener eingreift als beim PAGT, mit dem man schon bei mäßigen Schräglagen auf der Kante langschraddelt. Darüber hinaus könnte in der runderen Kontour des DRS3 auch der Grund liegen, warum der Dunlop auch bei großen Schräglagen so erstaunlich zielgenau die Linie hält und praktisch ohne jede Korrektur selbst durch enge Radien kommt, hier fühlte sich auch der neue PAGT immer ein bisschen kippelig an.
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  • Hallo Michael,


    aufgrund Deines Berichts habe ich mich jetzt für den DSR3 für meine SD-R entschieden, der erste Eindruck deckt sich zu 100% mit Deinem Bericht :Daumen hoch: . Welchen Luftdruck fährst Du auf der GT mit dem DSR3? Mein Reifenhändler hat jetzt vorn 2.5 und hinten 2.8 bar aufgepumpt - Du hattest ja geschrieben, daß der Reifen nicht allzu empfindlich bezüglich Luftdruckschwankungen ist. Mich würde Deine Empfehlung sehr interessieren - danke im Voraus.

  • Bisher habe ich nur 2.5 und 2.9 ausprobiert, scheint ganz gut zu passen. Irgendwann werde ich vielleicht auch mal ausprobieren, was sich bei weniger Luftdruck so tut - eilt aber nicht, denn so geht es sehr gut.
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  • So ihr Lieben,


    heute war Einfahrtag für den Roadsmart 3. Erstmal zu den Eckdaten: Ich wiege fahrfertig 88 kg und habe die Zug- und Druckstufe bei meiner SD-R auf Komfort gestellt, die Federvorspannung auf Werkseinstellung belassen. Einsatzgebiet ist rund um den Donnersberg in der rheinhessischen Schweiz und Hunsrück, also relativ kleine Landstraßen von richtig gutem glatten Belag bis zum Flickenteppich mit Schlaglöchern. Reichlich Kurven, auch ein paar Serpentinen, Geschwindigkeitsbereich zwischen 60 und 140 km/h. Luftdruck vorn 2,5 hinten 2,9 bar.


    Der Roadsmart 3 ist echt ein Kracher. Er benötigt etwas Nachdruck, um in den angepeilten Radius dirigiert zu werden, zieht dann aber stoisch seine Bahn. Auch tiefe Schräglagen bis auf Kante sind mit dem neuen Reifen kein Thema (warmfahren natürlich vorausgesetzt). Ich bin sehr angetan, er gefällt mir viel besser als der Roadtech 01. Der Roadtech war zwar handlicher, in der Kurve selbst war die ganze Fuhre aber deutlich kippeliger bzw. nervöser. Vom Fahrgefühl ist der Roadsmart ähnlich wie der Angel GT, verlangt aber etwas mehr Nachdruck bei schnellen Kurvenwechseln. Von meiner Seite der bisher beste Reifen, den ich auf der SD-R fahre. Wenn er jetzt noch die versprochene Naßhaftung hat, will ich nix anderes mehr. Zu meinem Fahrstil: Ich fahre eher 'rund', also kein Gasaufreissen und brachiales Bremsen zwischen zwei Kurven, und versuche einen 'Flow' zu bekommen. :wheelie:


    Esemer hatte sich ja schon in Beitrag 21 in aller Ausführlichkeit zum Roadsmart 3 auf der GT ausgelassen. Auf der SD-R funktioniert er bei dem beschriebenen Einsatzbereich genauso gut :Daumen hoch: .

  • habe bis jetzt 2 Garn. Angel gt, eine garn. roadtec 01 (ist momentan am bike) vernichtet, und heute hab ich eine garn. road attack 3 geliefert
    bekommen.

  • Hallo zusammen,


    so, der Roadsmart 3 hat jetzt 3500 km runter und auch seine ersten Nass-Einsätze hinter sich. Mein sehr positiver Eindruck verfestigt sich. Auch im Nassen mehr Grip als mein Mut zuläßt, nicht ein Rutscher und sehr gute Haftung. Auf Bitumen oder Fahrbahnmarkierungen mache ich allerdings keine Experimente :nein: . Gefahren wurde auf Landstraßen in den Vogesen und der Südpfalz im runden und halbwegs StVO konformen Fahrstil.


    Zum Verschleiß: Profiltiefe hinten 4,4mm gegenüber 7mm neu. Sehr gut ist auch die mögliche Schräglage, da bleiben auch bei zügiger Fahrweise noch 1-2mm Angststreifen übrig, die nur in wirklich übersichtlichen Kurven unter optimalen Bedingungen ausgenutzt werden, somit für die Landstraße eine tolle Reserve. Der Angel GT z. B. auf der Dorsoduro war hinten permanent auf Kante, obwohl ich damit gefühlt auch nicht schneller oder schräger unterwegs war. Auch fährt sich der Dunlop bisher sehr neutral ab, er bleibt schön rund, wobei der Angel bei gleicher Laufleistung auch noch sehr gut war.


    Übernächstes Wochenende ist noch diese Tour angesagt und am Vatertag geht es für eine Woche in die Seealpen, mal schauen, wie der Reifen sich da so macht. Geplante Gesamtlaufleistung sind erstmal 7000 km, da bin ich sehr gespannt, wie sich der Reifen gegen Ende verhält. Der Angel GT wurde dann recht schnell 'unfahrbar' bzw. war dermaßen kippelig, daß kein rechter Fahrspaß mehr aufkam. Werde weiter berichten.

  • Nach nun 2500km mit dem DRS3 kann ich hellsguennis Ausführungen nur bestätigen. Bei dieser Laufleistung war mein GT an den Flanken schon am Ende und vermutlich deshalb schon ziemlich kippelig zu fahren, ich habe ihn deshalb schon sehr bald danach entsorgt. Der DRS3 dagegen hat nun von der Profiltiefe her allenfalls das halbe Leben hinter sich und wird, zumindest gefühlt, immer noch besser, auch seine Contour ist nach wie schön gleichmäßig rund. Ich habe sogar den Eindruck, dass seine ohnehin schon herausragende Neutralität sogar noch etwas größer geworden ist.
    Gestern war es ja schon richtig warm, da habe ich die Gelegenheit genutzt, ihn mal so richtig ranzunehmen. Nach knapp 40km digitaler Fahrweise auf meiner sehr engen und kurvenreichen Hausstrecke (satt aus der Schräglage herausbeschleunigen, tief und heftig in die Kurven reinbremsen, mittlerer Verbrauch 8.4l/100km) war dem Reifen außer ein paar Schuppen nichts besonderes anzusehen. Vom Gefühl her kam er da erst so richtig in sein Element. Auch bei großen Schräglagen lag die Fuhre satt und vor allem sehr ruhig auf der Straße, sehr vertrauenerweckend ohne irgendwelche Rutscher, und nur beim richtig harten Beschleunigen flackerte vergleichsweise selten mal die Traktionskontrolle. Nur auf Bitumenverguss gab's einzelne kurze Rucke, aber das ist ja bei jedem Reifen so.


    Eben bin ich noch in einen Gewitterschauer geraten, auch hier gibt es nichts zu meckern. Bei Nässe spielt er schräglagenmäßig jedenfalls länger mit, als ich mit Leitplanken links und rechts auszuloten bereit bin. Auch hier liefert die Traktionskontrolle wieder einen klaren Hinweis auf sehr hohe Haftreserven, denn auch auf nasser Fahrbahn muss man schon brutal Gas geben, bis irgendwann mal die Lampe angeht. Mit eingeschalteter Traktionskontrolle war jedenfalls kein Rutscher zu provozieren, vermutlich spielen da die Elektronik und ein breiter Grenzbereich des Reifens hervorragend zusammen. Ein weiteres Indiz für sehr gute Nasshaftung: Mit dem DRS3 sind selbst bei nasser Fahrbahn kleines Stoppies möglich, bevor das ABS eingreift.


    So, das war's erstmal wieder von der Dunlop-Front. Ich melde mich, wenn er nachgibt.
    .

  • Die Traktionskontrolle steht bei mir immer auf "Sport", weil sie mir in "Street" bei größeren Schräglagen manchmal schon sehr früh, also sozusagen im vorauseilenden Gehorsam, den Schub wegregelt. Dann dreht man rechts und es kommt irgendwie nix - ein bisschen so, als wenn die Benzinpumpe hin wäre. Außerdem fühlt sich die GT in "Sport" ähnlich direkt und präzise wie meine alte 990 SM-R an, so macht das richtig Spaß. "Rain" habe ich noch nicht ausprobiert, nicht mal im Regen. Selbst da tut's "Sport" einwandfrei, siehe oben.


    Übrigens: Mit dem DRS3 gab es bei mir zumindest keine "harten" Rutscher im Sportmodus, bei denen man kurz und heftig am Lenker korrigieren musste. Wenn man es provoziert, konnte man allenfalls ein leichtes Schmieren oder ganz kurzes Zucken spüren, aber alles im absolut grünen Bereich. Der GT zuckt dagegen bei großen Schräglagen viel deutlicher, wenn man in Sport heftig auf's Gas steigt, die Lampe flackerte dann auch viel häufiger und früher. Das ist aber angesichts der eher flachen Contour des PAGTs nicht wirklich überraschend.
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  • So einen "harten" Rutscher hatte ich gestern mal mit meinem jetzt etwa 3500 km alten Z8 M beim rausbeschleunigen aus der Kurve. Da geht einem mal kurz die Pumpe auf Hochtouren. Auch hier und da mal einen Rutscher was ich vorher beim M7 RR nicht hatte. Weis noch nicht so genau obs Dreck war, die Straße glatt, etc. An sich bin ich mit dem Z8 ja zufrieden nur hier und da hab ich doch mal einen Rutscher drin, auch am Vorderrad, den ich nicht so mag und wo ich spontan auch oft nicht sagen kann weshalb der jetzt war. Dafür bin ich zu wenig erfahren in solchen Dingen.


    Evtl bin ich da auch überempfindlich weil an sich sind hier ja die Fahrer des Z8 immer sehr begeistert. *grübel*

    "Die Oberpfalz hat Zoiglbier und wer es trinkt, wird schön wie wir... " (N. Neugirg)

  • So, seit gestern hab ich den RS3 auf meine SDR aufgezogen.
    hatte vorher immer die SportSmarts/SportSmarts 2 drauf. War mit denen soweit auch zufrieden.
    Hatte jedoch bei meiner letzten Trentino Tour ein paar wenige Rutscher und das Vertrauen ist nun weg...


    Was mir aufgefallen ist, ist das der RS3 5mm schmäler ist mit der SportSmart2. Na ja, was solls, ist nur Optik.


    Nun zum Fahren:
    Die ersten paar km waren schon eine heftige Umgewöhnung für mich. Man muß wissen, dass ich seit 2009 nur Dunlops Qualifier2/SS/SS2 gefahren bin, also auch schon auf meiner Aprilia.
    Hab so ca. 40min zur Umgewöhnung benötigt. Aber danach ist volles Vertrauen da.
    Die SDR fällt nur so in die Kurve, ist viel agiler. Beim Bremsen in Kurven kein Aufstellmoment. Die Kante ist noch nicht erreicht, ca. 5mm "Luft".
    Die Spur wird super gehalten, bis jetzt keine Rutscher, gute Eigendämpfung.


    Temperatur: Der Reifen war bei zügiger Fahrt, kurviger Strecke in der Rhön mit hartem Beschleunigen abruptem Bremstest (hab neue Brembo-Beläge), kuschelig warm.


    Nässe konnte ich noch nicht richtig testen.
    Lediglich 25km AB auf der Heimfahrt vom Reifenhändler im Gewitter.
    Hier mir 220km/h keine Probleme gehabt, ich wollts halt wissen, ging eh nur geradeaus.


    Nach der gestrigen 200km Fahrt kann ich nur sagen, der RS3 ist (für mich) ein top Reifen.


    Viele Grüße

    Wer später bremst, ist länger schnell...

    2 Mal editiert, zuletzt von lukeskywalker ()

  • Nachtrag:


    Hintergrund ist ja meine Seealpen-Tour im September. Hier brauche ich einen Reifen, der mal ca. 5.000km hält. Hab keinen Bock, unterwegs Reifen zu wechseln.
    Meine zwei Favoriten für einen Sport-Touring-Reifen waren der CRA3 und der RS3.
    Da der CRA3 keine Freigabe besitzt (meine Erfahrungen beim TÜV hatte ich ja bereits beschrieben) und hellsguenni (der wie ich auch aus dem Aprilia-Lager kommt) und auch off-road-biker den Reifen getestet und objektiv beschrieben haben, ist´s letztendlich der RS3 geworden.


    Fazit: So ein Forum beeinflusst einfach.

    Wer später bremst, ist länger schnell...

    2 Mal editiert, zuletzt von lukeskywalker ()

  • 1) CRA3 hat mittlerweile ne Freigabe, siehe dessen Threat wenn ich nicht jetzt nicht ganz daneben liege mit meiner Erinnerung
    2) Ich fahre gerade den Roadtec01 der bisher nach 1000km nahezu jungfraulich aussieht, trotz ca. 250km Autobahn. Durch seine komischen Querschnitt fährt er auch erstmal etwas anders finde ich, er sieht nicht besonders gut aus, sieht neu schon wie ein Autobahnreifen aus, aber er funktioniert überall durschnittlich gut, gibt sich auf keiner von mir bisher gefahrenen AsphaltArt eine Blöse. Das Vorderrad summt mit Maximum bei um die 60kmh, aber meine SDR ist laut genug um das selten zu hören. Ich bin im Regen gefahren und es war überhaupt kein Thema da ganz normal vor sich hin zu rollern, halt ohne Vollastbeschleunigung am Kurvenausgang um Autos zu überholen. Man kann mit ihm Schräg fahren, habe die Vermutung schräger wie mit dem GT, allerdings kann man in Schräglage nicht ganz so viel Gas anlegen wie bei den Sportreifen, ich zumindest nicht, aber das Niveau ist immer noch hoch denke ich.
    Also 4500-5000km traue ich dem Reifen zu, im Herbst sicher auch ne bessere Wahl wie ein Sportreifen.

  • Das Vorderrad summt mit Maximum bei um die 60kmh

    :denk: Ist dein ROADTEC01 von März 2017 oder später (siehe DOT). Denn dieses Summen soll mit der revidierten Version komplett weg sein...




    Man kann mit ihm Schräg fahren, habe die Vermutung schräger wie mit dem GT

    :ja: da hast eindeutig Recht. Allein die Form des PAGT ist eher "flach"


  • Am kommenden Freitag den Roadtec 01 auf der SDR. Der M7RR ist mir zu kurzlebig.


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