Ritzel vorne abziehen

  • Den hat er doch abgebaut!

    It isn't easy being perfect, but somebody has to be.

    Niki Lauda :winke:


    1975 Suzuki 550 GT, 1982 Suzuki 750 SZ Katana, 1985 Suzuki 1100 SZ Katana, 2012 BMW F800 GT, 2021 KTM 1290 GT

  • Ich seh auf dem Bild nix. Das is sowas von blöd aufgenommen.

    Wie kann man den abbauen wenn das Ritzel montiert is?

    Das geht gar ned.

    Das is eine 2018er SDR oder? Also der alte Rahmen. Der Rahmen ist auch die einzige Stelle die mit dem 17er eng is, deshalb die beiden Ausbuchtungen.

    All time good fart, and right is the gas!:driften:

  • hellsguenni du hast doch die Tage auch an der 3.0 das Ritzel getauscht. Ich hab mir den Thread hier jetzt schon mal durchgelesen. Hast du noch irgendwelche Tipps bevor ich mit den Arbeiten starte wenn mein Ritzel kommt,

  • Bei der 3.0 geht das Ritzel so runter, allerdings muss es in einer relativ genauen Stellung stehen.


    Motorrad auf Heckständer stellen

    Ritzelabdeckung abbauen

    Mutter lösen (Bremse treten)

    Kette entspannen und hinten abnehmen

    Eventuell den Kupplungsnehmerzylinder abbauen

    Ritzel abnehmen (ich nehme ganz gerne einen Abzieher)

    Ritzel anbringen und in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen

    Kette "spannen" und an mehreren Punkten kontrollieren


    Probefahrt


    Draufkommen, dass man plötzlich 6 Gänge nutzen kann.

  • ....und bevor der nächste den Nehmerzylinder der Kupplung abschraubt, binde er einfach vorher den Kupplungshebel an den Lenker....dann passiert halt einfach nix :grins:

    Ich habe eine verständnisfrage, durch das Betätigen des kupplungshebels wird nach der Kolben von Nehnerzlinder herausgedrückt und drückt somit auf die Druckstange. Was für einen Sinn macht, ist dann den kupplungshebel mit einem kabelbinder voll zu belasten? Ich will doch gar nicht, dass der rauskommt? Dann besteht doch die Gefahr, dass dieser ganz herausploppt die Kupplungsflüssigkeit herausläuft und ich ein undichtetes System habe?

  • Wenn der Nehmerzylinder abgebaut ist sollte man auf gar keinen Fall den Kupplungshebel betätigen! Das ist wohl ein Missverständnis :polizei:

    Gruß Gerd

    :wheelie:Allzeit eine Knitterfreie Saison:wheelie:

  • hellsguenni du hast doch die Tage auch an der 3.0 das Ritzel getauscht. Ich hab mir den Thread hier jetzt schon mal durchgelesen. Hast du noch irgendwelche Tipps bevor ich mit den Arbeiten starte wenn mein Ritzel kommt,

    Sorry, leider nicht. Ich habe den Ritzeltausch vor Auslieferung beim Händler machen lassen.

  • Das Ritzel ließ sich mit etwas Schmackes gut lösen. den Kupplungshebel durchziehen und befestigen hat super funktioniert. Der Nehmer hat sich beim Aufbau nicht bewegt und blieb fix in seiner Position. Hat alles ohne Probleme geklappt.


    Einzig das Sicherungsblech auf und zubiegen ist eine Odyssee, wegen der Gummierung kann man nicht biegen...


    PXL_20250428_203436643.jpg


    Habe dann auch gleich das Hinterrad zum Reifenwechsel ausgebaut. Nie Nabe scheint zu oxidieren. Werde ich Morgen mal Säufer machen und mit Fett konservieren.


    PXL_20250428_205940528.jpg

  • Das Sicherungsblech kann man gut mit einem Meißel und Durchschlag zurückklopfen.

    Wieder sichern klappt super, wenn man das Blech mit einem Meißel nur leicht "anhebt" und es dann mit einer Wasserpumpenzange umbiegt, deren zweite Backe sich am der Mutter abstützt.

    Einmal editiert, zuletzt von TomE ()

  • Das Sicherungsblech geht super mit einem Meißel und Durchschlag zurückklopfen.

    Wieder sichern klappt super, wenn man das Blech mit einem Meißel nur leicht "anhebt" und es dann mit einer Wasserpumpenzange umbiegt, deren zweite Backe sich am der Mutter abstützt.

    Das hilft Hilft vielleicht dann dem nächsten 👍😁

  • Wenn dein blech noch so aussieht wie auf dem Bild, würde ich mir die Arbeit nochmal machen die Ritzelabdeckung zu demontieren.


    Es scheint als würde es nicht flächig an der Mutter anliegen, das sollte es aber unbedingt um seine Funktion zu erfüllen.

  • Mit dem Sicherungsblech würde ich nicht fahren. Mach dir die Arbeit und nimm ein neues. Flachmeißel schön schlank anschleifen, dann kommst du gut hinter das Blech und beschädigst dabei auch nicht die Gummierung vom Ritzel. Wie Thomas schon schreibt, dass dann schon gebogene Blech anschließend mit einem breiten Stück Metall z.B. Rundmaterial (habe eine alte 1/2" Verlängerung genommen) vorsichtig umschlagen, bis es richtig an der Flanke der Ritzelmutter anliegt.

  • ich habe mir zu abziehen ein Gerät gekauft, kostete bei Tante A kleines Geld


    wie erwähnt, wurde das Sicherungsblech nicht richtig umgebogen


    ich würde auch immer ein neues Blech nehmen


    manche scheitern am Lösen der Mutter, bei mir half ein Schlagschrauber

  • Danke für die Tipps, habe es nochmal etwas nachgezogen sodass es die Ritzelmutter auch richtig berührt. Ist ja auch nur eine zusätzliche Sicherung falls das Loctide versagt 👍