Schäden bei der Reifenmontage (im Urlaub Südtirol)

  • Leider habe ich beim Einbau meiner Hinterradfege nicht aufgepasst, denn als ich aus meinem Urlaub zu Hause ankam, und das Ding putze, traute ich meinen Augen kaum.


    Die "versierte Motorradservicewerkstatt", die den neuen Reifen aufzog, drehte mir ca. 75 % der linken Felgenkante ab. Nebst dem vermeidlichen Nicht-aus wuchten des Hinterrades.


    Das ist aber noch nicht alles-. :zorn:


    Der Monteur zerstörte mir auch noch den Reifendrucksensor, den er dann anklebte.

    Bemerkung der Fachkraft: "Och, da war kein Aufkleber drauf, dass ein Reifendrucksensor verbaut war".:kotz:


    Wie zu erwarten will die Motorrad- Servicewerkstatt von diesem, auf etwa 1.100,--€ belaufenden Schaden, überhaupt gar nicht´s wissen und ich bleibe, (falls ohne Klage), auf dem Schaden sitzen.

    Soviel zunächst mal, zu meine Erfahrungen von einer zunächst hilfsbereiten und kompetent erscheinen Motorradservicewerkstatt.


    Coming soon……………:rolleyes:



    update:


    Dieser sehr unfreundliche Inhaber der "Fachwerkstatt" will auch mit guten Worten und gutem Willen, selbst mit Mediatoren, nicht zahlen.:gute besserung:

    Was soll´s



    Coming soon……………:driften:



    update: Die "Fachwerkstatt" ist in Brixen/Vahrn/Varna (Bozen) Südtirol, und nennt sich MOTOSERVICE .

    Viele Grüße


    GTHansen :zwinker:

    2 Mal editiert, zuletzt von GThansen () aus folgendem Grund: update

  • Uff, das klingt saublöd.


    Mein Kumpel und ich haben in der Vergangenheit schon 2x die Reifen tauschen lassen, in Meran bei Suzuki. Immer ohne Probleme.


    Dieses Jahr Anfang Mai war dann zum 1. Mal mit der Duke ein unplanmäßiger Wechsel in den Pyrenäen dran, wir waren dann bei einer kleinen Werkstatt in Barcelona.


    Auch da alles ohne Probleme, sogar mit Sicherungsdraht, -lack usw.


    Was ich damit sagen will: man kann Glück und Pech haben.


    Da Du den Schaden erst zu Hause bemerkt hast, wird da nichts zu holen sein, da die Beweisführung äußerst schwierig ist.


    Ist beschissen...aber abhaken und gut ist.

  • GThansen :kacke::Tempo:

    WO warst du denn genau gewesen? :denk:

    Also mein Mietmaul legt mir nahe, mich diesbezüglich bedeckt zu halten.

    Wir wollen doch erstmal beweisen, dass dieser Spezialist es war, gell :polizei:


    Andererseits ist das schon ziemlich banane, dass ich vor jedem Reifenwechsel oder Gewerk, ein Beweissicherungsverfahren anleiern muß, und dass es solche Idioten gibt, die noch micht mal sowas können!:knie nieder:


    Ich sach´s euch, was man nicht selber macht..........:rolleyes:

    Viele Grüße


    GTHansen :zwinker:

  • ich hab seit dem letzten Reifenwechsel auch vorne und hinten Macken vom ansetzten des Montierhebels (Lack weg )



    Hätte ich orange Felgen dann würde mich das auch wurmen


    da es aber häßliche schwarze sind - shit happens :peace:

    Klasse statt Masse :-)

  • Darum reifen selber wechseln, spart auf Dauer viel Zeit, nerven und auch Geld!

    Suzuki GSXR-600 K1

    KTM 690SM

    Triumph Street Triple RS

    KTM 1290 Super Duke R 2.0

    Ducati Panigale 1299

    Triumph Street Triple 675 R

  • Darum reifen selber wechseln, spart auf Dauer viel Zeit, nerven und auch Geld!


    Auch einer der Gründe – neben immenser Zeitersparnis, warum wir dieses Jahr (endlich) auf ein eigenes Reifenmontiergerät gesetzt haben.


    Nach intensiver Recherche haben wir uns letztendlich diesen Sommer für dieses entschieden: :pfeil: HaMa-Racing Reifenmontiergerät "Kombi" (Klick mich)

  • So mach ich‘s mittlerweile auch....nur unterwegs im Urlaub ist das immer ein bisschen schwierig mit Montiergerät und Auswuchtbock:kapituliere:

    Beider Anreise den Transporter oder Hänger nutzen. Spart bei der Anreise Reifen, Kosten und Zeit. Und man kann die halbe Werkstatt bei haben. So organisieren wir in der Gruppe den Urlaub. Abends wird beim Bierchen geschraubt,bei Bedarf......

    Früher hatten wir nur Reifen mit und haben uns mit den Werkstätten rumgeärgert. Die Franzmänner sind die schlimmsten. Da will keiner so recht helfen. In Italien gabs nie Probleme. Immer alles Top- Du hattes wohl mächtig Pech:denk:

  • Darum reifen selber wechseln, spart auf Dauer viel Zeit, nerven und auch Geld!

    Also Zeit sparen würde ich jetzt nicht gerade sagen.


    was ich nicht verstehe ist, fahre ich zum Reifen montieren mach ich zuerst meine Felge sauber, tue ich das nicht machts immer mein Händler. Bei Übergabe, sieht man sich mit dem Mechaniker eventuell bereits bestehende Makel an. Bekommt man die Felgen / das Motorrad wieder werfe ich nochmal eine Blick darauf. Dann wird vor Ort diskutiert wenns Makel gibt und nicht erst wenn man hunderte Kilometer weg ist. Ich lasse immer beim gleichen Händler montieren die legen in der Regel wert darauf, dass das so abläuft.

    Montiere mittlerweile auch selbst, ausgebaut hab ich schon immer in Eigenregie. Zeitersparnis ist es keine für mich trotz GP503 dauert das schon eine Weile, finanziell wird es sich bei der doch nicht so kleinen Anschaffung auch erst spät rechnen, einziger Vorteil ich bin zeitlich flexibel und kann auch mal Freitag Abend montieren oder mal eben einen Reifen auf Lager legen sollte er eine Tour nicht mehr packen.


    1100€ ist ein wenig übertrieben, die Felge neu lackieren, Sensor kriegst du im Netz für 50€ und gut ists.


    Hatte 2 mal den Fall das eine Reifenbude (kein Motorradhändler) eine Felge zerkratzt hat, wurde immer anstandslos lackiert, trotzdem fahr ich nur mehr in eine Fachwerkstatt.

    6 Mal editiert, zuletzt von Michael_990SD ()

  • Also ich spare sehr viel Zeit.

    Der komplette Wechsel inkl ein und Ausbau dauert mit bisschen üben ich würde sagen 60-90 Minuten.

    Vom Geld brauchen wir erst gar nicht reden, mein Gerät hat sich schon bezahlt gemacht da ich im Freundeskreis direkt auch wechsle.

    Lasse die Werkstatt gar nichts mehr machen, wenn es sich vermeiden lässt. Habe zu viel schlechte Erfahrungen gemacht seitdem ich fahre.

    Suzuki GSXR-600 K1

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    Triumph Street Triple 675 R

  • Darum reifen selber wechseln, spart auf Dauer viel Zeit, nerven und auch Geld!

    Nun, ja Voraussetzung ist erst einmal dass man Know-how und Geschick hat, um einen Reifen zu wechseln.

    Und zum Geld. Das verlinkte Gerät kostet 370€ (ohne 2./3. Montierhebel, Gleitpaste, Wuchtgewichte usw.). Ich zahle für einen Wechsel bei angeliefertem Rad 10€. D.h. ab dem 38. Wechsel (37 x 10€ = 370€) amortisiert sich die Anschaffung.

    Weiter brauche ich alle 2 Jahre einen neuen Reifensatz. D.h. in zeitlicher Hinsicht amortisiert sich das für mich nach 38 Jahren. Wenn ich dann noch Motorrad fahre, bin ich froh!

  • Bei dir mag die Rechnung aufgehen, ich kenne niemanden der dafür 10€ zahlt.

    Wie es geht kann man sich in diversen Videos ansehen, wie gesagt für mich lohnt es sich da ich 2 Bikes besitze die gefahren werden und der Freundeskreis auch fährt, da hat keiner Bock auf Werkstatt

    Suzuki GSXR-600 K1

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  • Ich möchte hier niemandem persönlich etwas unterstellen, also bitte auch nicht persönlich nehmen!


    Aber als Qualifikation zum Reifen wechseln einen Video gucken halte ich für grob fahrlässig, auch als Empfehlung!

    -- Gross und wasserdicht --

  • Ich möchte hier niemandem persönlich etwas unterstellen, also bitte auch nicht persönlich nehmen!


    Aber als Qualifikation zum Reifen wechseln einen Video gucken halte ich für grob fahrlässig, auch als Empfehlung!

    Ok

    Und was genau ist die große Hürde? Bitte ernsthafte antworten. Danke

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  • Bei dir mag die Rechnung aufgehen, ich kenne niemanden der dafür 10€ zahlt.

    Wie es geht kann man sich in diversen Videos ansehen, wie gesagt für mich lohnt es sich da ich 2 Bikes besitze die gefahren werden und der Freundeskreis auch fährt, da hat keiner Bock auf Werkstatt

    Wir zahlen auch nur 10€/Rad, aber was ehr nervt ist der Zeitaufwand. Allein hin/rück Reifenhändler sind 1h und es kam schon öfters vor, dass es länger gedauert hat, dass er Zeit/Termin frei hat. Haben allein dieses Jahr 80€ dafür ausgegeben.


    Mit dem :pfeil: HaMa-Racing Reifenmontiergerät "Kombi" (Klick mich) hab ich inzwischen 2x den Reifensatz gewechselt. Beim letzen mal ging's schneller. Werde nächstes Jahr dazu nen Video machen, wenn Licht + Wärme wieder draussen passen. Gibt da paar Tipps, die das wechseln erheblich leichter machen.


    PS: :ja: das verlinkte Gerät geht bis 19". Sein Klassik Reifenmontiergerät (Auswuchtbock extra) kann auch als 21" bestellt werden. Der Martl ist ein lieber hilfsbereiter Kerl, wo man bei Fragen einfach schnell anrufen kann. Die Website ist altbacken, aber da :kacke: er drauf, denn sein Know-How liegt halt nicht im Webdesign :lautlach:. Ebenso ist er ein Racer :grins:

  • Nun, ja Voraussetzung ist erst einmal dass man Know-how und Geschick hat, um einen Reifen zu wechseln.

    Und zum Geld. Das verlinkte Gerät kostet 370€ (ohne 2./3. Montierhebel, Gleitpaste, Wuchtgewichte usw.). Ich zahle für einen Wechsel bei angeliefertem Rad 10€. D.h. ab dem 38. Wechsel (37 x 10€ = 370€) amortisiert sich die Anschaffung.

    Ich habe 260€ für das OLMAXMOTORS-Gerät inkl. Wuchtblock und Zubehör (alles was man braucht). Dazu benötigt man allerdings noch einen Kompressor (ca. 100€). Den hatte ich schon für andere Zwecke. Für mich war die Entscheidung eher nicht finanziell bedingt, sondern ich wollte die Flexibilität, jederzeit zwischen Stollen- und Straßenreifen zu wechseln. Außerdem weiß ich am Ende, dass alles einwandfrei montiert ist.


    Ich möchte hier niemandem persönlich etwas unterstellen, also bitte auch nicht persönlich nehmen!

    Aber als Qualifikation zum Reifen wechseln einen Video gucken halte ich für grob fahrlässig, auch als Empfehlung!

    Reifen wechseln ist mit den Geräten wirklich kein Hexenwerk. Da reicht ein Anleitungsvideo vollkommen aus. Beim ersten Mal dauert es etwas länger, beim zweiten Mal schon routiniert. Kaputt oder falsch machen kann man eigentlich nichts, wenn man sich an die Anleitung hält und nicht unter Zeitdruck steht.


    Mir ist es völlig schleierhaft, wieso so viele Werkstätten Macken in die Felge hauen. ich wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte. Um das Felgenband oder den Sensor zu beschädigen, muss man sich schon selten dämlich anstellen. Nicht, dass ich mich nicht auch dämlich anstellen könnte :grins:, aber wenn man sorgfältig arbeitet, passiert da gar nichts.

    VG
    Michael

  • Zahle beim Yamaha Händler ebenfalls 12€ pro Rad, Anfahrt 10min.


    Mit dem GP503 brauch ich ebenfalls um die 30min pro Rad. Neben dem GP503 braucht’s noch Wuchtbock, Gewichte, Montiereisen, Ventile, Ventileinzieher, Hobel um alte Wuchtgewichte abzukratzen, Heber fürs Motorrad.... Also für mich war die Anschaffung reines Hobby :)

    Dafür gebe ich keine abgefahrene Räder mehr ab, montiere gegen Bier für Freunde und muss Freitag Nachmittag nicht mehr beim Händler Bittstellen das er mir noch die Reifen aufzieht.