Soft Gepäck Lösungen Sammlung

  • Moin,


    zwei Wochen TET Bosnia mit Touratech Discovery 2, allerdings ohne Camping Gear.


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    2x20Ltr in den gelben Rollbags + 1x20Ltr in der Mitte. Dazu noch die integrierten Einstecktaschen fuer den Helinox Sessel und die Wasserflaschen. Perfekt, fuer mich.


    In die Mitte wuerde auch eine 40Ltr Tasche passen, oder zu der 20Ltr noch Zelt und Schlafsack. Qualitaet sehr gut, extrem robust.


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    Um zu vermeiden, das die Taschen am Auspuff anliegen oder ins Rad schwingen, habe ich die Sherpa Racks von Nomad ADV installiert. Dadurch kommt das Setup auch noch ein Stueck weiter nach hinten. Dann kann man bei Abfahrten fast die ganze Sitzbank nutzen und vor/ zurueck rutschen.


    MfG,

    DD

    89-92 ETZ150 | 92-94 GS500E | 94-99 RF600R | 99-2016 LC4 640SM | 2011-17 990SMR | 2016-25 1290SAT | 2024-?? 890ADV R

    Einmal editiert, zuletzt von DivingDuck () aus folgendem Grund: Bildgroessen angepasst

  • Erfahrungen nach 4000km Alpenreise:

    Meine Tochter hatte noch gar keine Gepäcklösung und war aufgrund ihres Budgets in den Ausgaben eingeschränkt.

    Es hat Folgendes absolut problemlos funktioniert:

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    So sah es im Einsatz aus. Das Set besteht aus zwei Taschen (1x30l, 1x10l). Das Volumen hat für die zwei Wochen gut ausgereicht. Taschen waren dicht und auch nach 7 Stunden Regenfahrt der Inhalt trocken.

    Befestigt haben wir es folgendermaßen: Die Schrauben vom Haltegriff gelöst und einfach jeweils 2 Plastik U-Scheiben in passender Größe (M8)untergelegt, um etwas Platz zwischen Verkleidung und Haltegriff zu generieren. Damit war es möglich, die Schlaufen einzufädeln:


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    Damit hatten wir quasi das Gegenstück zu den Gurten, die am Gepäckstück mittels Schnalle verbunden werden.


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    Quintessenz: Die Sachen können natürlich vor Allem in Sachen Robustheit nicht mit den Premium-Sachen von Mosko Moto, Kriega usw mithalten. Aber sie haben das gehalten, was versprochen war-zu einem Bruchteil des Preises der anderen genannten Marken. Für uns jedenfalls sehen wir keinerlei Notwendigkeit, momentan irgendetwas an dieser Lösung zu ändern.

    -----Mein liebstes Tier ist der Zapfhahn-----

  • ja genau. Ich hab dort das Wärmeschutzblech von Enduristan angebracht.

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    Guten Morgen,


    habe den selben Schutz und bin sehr zufrieden. In Kombi mit den Enduristan Blizzard XL geht das sehr gut an der 690.

    Frage: Was hast du da unter der Schelle für ein Material verwendet?


    LG

    Simson s50 Bj. 1975

    Honda Transalp xl600 PD10 Bj. 1998

    KTM 690 Enduro Bj. 2009

  • VXIQ7405.jpgIch fahre seit 2016 Giant Loop Coyote, erst auf der 690 und seit 2022 auch auf der 890.


    Vorher hatte ich die Ortlieb-Taschen mit dem Klettriemen über der Sitzbank. Zum einen fand ich den Klettriemen beim Sitzen störend, zum Anderen hat mir die Stabilität (ohne Kofferträger) gefehlt.


    Das Motto von Giant Loop "Go Light. Go Fast. Go Far" hat mich neugierig gemacht. Robust, minimalistisch, das passende Material und hervorragend verarbeitet.


    Gut, 40 l ist knapp. Es zwingt zum bewußten Packen und hilft damit beim ersten Teil des Mottos. Bei Bedarf noch eine Rack-pack, fertig ist das offroad-taugliche Gepäcksystem.


    Einmal richtig anpassen, d.h. die beiden Hakenriemen in der Länge einstellen, fertig.


    Bombenfester Sitz, egal ob off-road, Wellblechpiste, Sprünge oder auch der eine oder andere Sturz. Meine Coyote haben, neben den Reisen in Europa, gut 50.000 km in Mexiko, Zentralamerika (690) und dem südlichen Südamerika (890) ohne mehr als optische Schäden überstanden.


    Natürlich gibt es billigere Nachbauten und an Material und Verarbeitung sparen fällt auch selten sofort auf.

    Ich hab es nicht so mit Plagiaten. Erst recht will ich keinen Ärger durch minderwertige Ausrüstung am Ende der Welt.

    Ich für meinen Teil honoriere den Entwicklungsaufwand und auch die Produktidee des Originales.

    Das hat seinen fairen Preis. Die Coyote hat 2016 bei TT 365 € gekostet. Das war ein ausgesprochen fairer Preis für die gebotene Ware.


    Koffer haben, bei straßenorientierten Reisen, klare Vorteile. Deswegen sieht man ja auch kaum eine der großen Adventure-Enduros ohne Koffer.


    Offroad oder auf Pisten ist Fahrbarkeit und damit sowohl die Schwerpunktlage als auch das Gewicht entscheidend. Weniger ist viel mehr. Und ich will mir nicht irgendwo im Nirgendwo Knochen oder Bänder durch einen Sturz mit Koffern kaputtmachen.

    Damit sind minimalistische Softbags für meine Reisen optimal.


    P.S.: Bei der 690 ist ein Hitzeschild keine schlechte Idee, siehe unten.

    Und bei der Südamerikareise mit der 890 war ich zu vorsichtig und nicht konsequent genug. Ich hatte zu viel Gepäck. Man lernt nicht aus.
    Zelt und Schlafsack waren in erster Linie für den Notfall gedacht, beim nächsten Mal wird ein Biwaksack reichen.
    Werkzeug und Ersatzteile hatte ich auch reichlich dabei, nach dem Motto "besser haben als brauchen".

    Auch da hat sich die 890 als so zuverlässig wie meine 690 gezeigt. Ein Plattfuß durch einen Nagel auf 21.500 km, sonst blieben die Ersatzteile in Reserve.


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  • Was du da schreibst sehe ich auch so.

    Für Strassentouren habe ich mir die Bumot Koffer in 40/36L geholt. Und fürs Offroadwfahren baue ich die Koffer samt Träger einfach ab und dann kommt das Reckles80 drauf. Je nach Einsatz wird einfach geswitcht. Ein weiß ich allerdings jetzt schon. Das Softgepäck werde ich definitiv nicht verkaufen. Das bleibt solange wie es funktioniert. Hat mich bisher auf allen Reisen gut begleitet.

  • hat schon jemand erfahrungen mit dem Dirtsack Erupt Rackless V2 gemacht? bin bei insta drüber gestolpert

    the dildo of consequences rarely arrives lubed.

  • Ich weiß nicht, ich hab letztes Jahr eine meiner Enduristan Blizzards bei einem Umkipper durchlöchert.


    Hab mir dann gedacht, bestell ich mir mal die KTM Satteltaschen, die sehen ja genau wie die Blizzards aus, einige Shops bewerben die sogar als Enduristan Blizzard Taschen.

    Die hab ich nicht mal richtig aus dem Karton genommen, da war beim Anfassen schon klar, die KTM-Tascherl sind qualitativ weit weg von den Enduristans und werden direkt zurückgeschickt.


    Für mich keine Frage, ich würde da nur auf etablierte Hersteller setzen, ich hab keinen Bock auf ausgerissene Bänder/Schnallen irgendwo in der Pampa, weil der "Kopierer" meint, da reicht auch eine einfache Naht. Oder zwei Lagen Gewebe statt drei.

    Zu oft hab ich in meinem Leben als Schwabe schon gedacht, da tuts auch des günstige Teil, nur um dann festzustellen, nee, das teure wäre doch besser gewesen um dann doch das Original zu kaufen.
    Sei es Seitentaschen, Stiefel oder Schutzkleidung, alles probiert, am Ende wurds immer das Teure.
    Wer billig kauft, kauft doppelt. Mindestens.

    Aber das darf gern jeder selber testen, kann ja auch gut gehen.


    PS: Man kann auch mal gebraucht kaufen, das ist im Zweifel immer noch besser als billig :ja: Und nachhaltiger.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!