SDR 3.0 Reifen und Reifenhaltbarkeit

  • Ich sag halt nur eines:probiert die Conti RoadAttack aus wenn ihr bedeutend mehr Laufleistung wollt( und 190er eintragen)

  • Dann kannst du dir den Test mit dem Power 6 sparen. Hatte ich drauf. Keine 4000km hinten. Vorne war noch was drauf aber hätte vermutlich nicht für einen zweiten HR gelangt...

  • Ich habe mich heute mal um das Eintragen des 190 er Reifens gekümmert und fahre morgen nach ein wenig telefonieren mal zu einem von der DEKRA.

    Mal schauen wie weit ich da komme

  • Hat jemand im Niederrheiner Raum einen Kontakt, wo man sich den 190er Reifen relativ unkompliziert eintragen lassen kann?

    Ich habe hier mal von irgendjemandem gelesen, der bei mir aus der Ecke kam.


    Edith:

    Habe den Beitrag schon wieder gefunden

    :kapituliere:

    Einmal editiert, zuletzt von Ste391 ()

  • na...dann schreib doch mal wo?!

    Viele Grüße


    GTHansen :zwinker:

  • Ich komme aus Kerken/Krefelder Ecke. Mein Prüfer ist leider nicht mehr auf der Prüfstelle, deshalb keine Eintragung mehr.

  • Gestern habe ich meine neue KTM 1290 SD-R 3.0 EVO angemeldet und freue mich riesig auf die Abholung.


    Vor den Anmeldung bin ich beim TÜV gewesen und der zuständige Prüftechniker hat eine Eintragung auf 190er abgelehnt.

    Das kann ohne Freigaben der Hersteller und Probefahrten durch den TÜV oder andere Prüfstellen nicht getan werden.

    Wenn andere TÜV Stellen das freigegeben haben, dann obliegt die technische Verantwortung bei den jeweiligen Prüfer

    und das ist nicht die vorgeschriebene Richtlinie beim TÜV.


    Da werde ich im Moment auf den 200er sitzen bleiben und für mich Reifen finden, die etwas länger halten :wheelie: :driften:


    Das nimmt mir nicht die Freude und Reifentest habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Da gibt es was zu tun :grins:

    Happy riding :winke:

  • Fazit: Reifen verschiedener Hersteller am Motorrad zu kombinieren ist rechtlich zulässig.

    Sinnvol ist das aber nicht, da die Reifeneigenschaften vorne und hinten zueinander passen müssen.

    Daraufhin werden die Reifen entwickelt und letztlich von den Herstellern empfohlen, oder auch nicht.


    Wer da persönlich basteln will, kann das also tun.

    Kann klappen, muß aber nicht.


    Meistens ist es ja so das der Hinterreifen durch ist und der vordere villeicht noch 20% - 30% von der Verschleißgrenze ist.

    d.h. Der Vorderreifen hat auch schon erheblich von seinen ursprünglichen Eigenschaften eingebüßt.

    Und jetzt setzt man da dann einen Reifen eines anderen Herstellers hinten rein. :denk:


    Meine letzte Erfahrung beim Ersatz des Hinterrad zu ca. 25% Restprofil vorne war das sich das Fahrverhalten innerhalb der nächsten 1000 km dramatisch verschlechterte.

    Das machte überhaupt keinen Spaß mehr.

    Erst mit dem neuen Vorderreifen wurde das wieder gut.


    Früher war es Gang und Gäbe das auf einen Vorderreifen zwei Hinterreifen gefahren werden konnten.

    Meiner Meinung nach haben die Reifenhersteller auf die geringen Durchschnittsfahrleistungen (3.500 km/ Jahr) so reagiert das die Vorderreifen mit den Hinterreifen zusammen fertig sind.

    Und dabei ist es egal ob man Sport oder Tourenreifen vergleicht.

    Das deckt sich auch mit Verschleißtest´s im Reifenvergleich der MOTORRAD.


    Eine Ausnahme hiervon ist der Michelin Power 5.

    Voraussetzung: Luftdruck 2.5 / 2.9 (Viellleicht hinten 2.8, wenn man etwas bessere Eigendämpfung wünscht)

    Alles darunter kostet Laufleistung und verschlechtert die Performance dieses Reifen.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

    2 Mal editiert, zuletzt von Kondos ()

  • Meine letzte Erfahrung beim Ersatz des Hinterrad zu ca. 25% Restprofil vorne war das sich das Fahrverhalten innerhalb der nächsten 1000 km dramatisch verschlechterte.

    Das machte überhaupt keinen Spaß mehr.

    Erst mit dem neuen Vorderreifen wurde das wieder gut.

    Das kann ich voll und ganz unterschreiben. Habe gerade vom S22 auf den S23 gewechselt und den Vorderreifen ( S22) zunächst noch 1000km drauf gelassen. War nicht mehr so schön zu fahren, ich dachte auch zuerst daran, dass die Mischung nicht so ideal war aber ich denke es lag am uneinheitlichen Verschleissbild der Reifen.

    Es funktioniert, ist aber nicht optimal und das macht keinen 100% Spass, genau wie Karsten schreibt.


    Muss aber jeder abwägen was einem wichtiger ist, der Spass kostet ja auch :wheelie:

    MBX80, CB450N,GPZ1100, GPZ1000RX >BREAK< K1200 R Sport, ZZR1400, ZZR1400 PS, H2SXSE+,KTM SD 1290GT , KTM 390 Duke KTM SD 1290R 790 Duke Honda + Fireblade SC77

  • Fazit: Reifen verschiedener Hersteller am Motorrad zu kombinieren ist rechtlich zulässig.

    Sinnvol ist das aber nicht, da die Reifeneigenschaften vorne und hinten zueinander passen müssen.

    Das ist bestimmt etwas Richtiges dabei, aber ich habe schon Situationen gehabt, wo ich "gezwungen" war unterschiedliche Hersteller drauf zu ziehen.

    Zum Beispiel dieses Jahr auf einer langen Motorradtour durch das südliche Europa. Da hatte ich zwei Reifenpannen und ich bekam keine gleichen Reifen.


    Meine letzte Erfahrung beim Ersatz des Hinterrad zu ca. 25% Restprofil vorne war das sich das Fahrverhalten innerhalb der nächsten 1000 km dramatisch verschlechterte.

    Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, weshalb ich sobald der Hinterreifen runter war, beide habe wechseln lassen.

    Happy riding :winke:

  • mit ein wenig Phantasie hätte es eventuell geklappt mit dem 190-er

  • mit ein wenig Phantasie hätte es eventuell geklappt mit dem 190-er

    Hat hier schon jemand umgerüstet auf 190/55 17 ? Siehe Eintrag 210

    Das ist in Tübingen (Baden-Württemberg) kein Problem !

    Das ganze kann man ja mit einem kleinen Urlaub in unserer Gegend verbinden .

    Schwarzwald und Schwäbische Alb sind in jedem Falle immer eine Reise wert !

    Wer genügend Tage mitbringt , kann auch noch die Vogesen erkunden .