Sammelthread eingelaufene Nockenwellen 790 und 890

  • Habe jetzt auch mal bei meinen beiden Duke 790 die eine EZ 4.18 ,die andere EZ 4.20, die Nockenwellen und das Ventilspiel überprüft. ( beide haben eine Lauf Leistung von ca

    20 000 km)


    Ergebnis bei beiden :

    alles im grünen Bereich,

    keine problematischen Laufspuren an den Nockenwellen

    Ventilspiel innerhalb der vorgegebenen Toleranz.

    IMG_20240805_130837.jpgIMG_20240805_202516.jpgIMG_20240805_202440.jpgIMG_20240805_183700.jpg

    Ölwechsel wird von mir immer alle 7500 km mit Filterwechsel und Ölsiebreinigung durchgeführt, unter Verwendung von Addinol 10 W 50 sowie 50 ml Mos2.


    Scheint den Nockenwellen zu bekommen.


    Diesen 7500 er Ölwechsel Intervall mit Zusatz mache ich auch immer bei den beiden ADV 390.

    :driften:

    Dateien

    Jawa Babetta - Miele K 50 S  Heinkel Tourist A2   BMW R 25/3 Zündapp KS 125   Maico MC 490
    KTM MC 495  Suzuki GS 550 E Yamaha RD 350 LC u. RD 350 YPVS RAU Suzuki 1000 Suzuki RG 500   Suzuki RGV 250   Aprilia RS 125 und RS 250 MZ 660 Skorpion Honda Hawk 650  Suzuki Bandit 600 Kawa Zephyr 550 Ducati Monster 750  Yamaha R6 Honda NC 750 KTM 390 Duke KTM ADV 390 2020

    2 x KTM 390 ADV - 2 x KTM 790 Duke

    Früher gab es Rollerball,

    heute gibt es Moto GP. :wheelie:

    Einmal editiert, zuletzt von manxman ()

  • So habe mich extra wegen diesem Thema hier angemeldet und wünschte ich hätte es vor dem Gebrauchtkauf meiner 790 Adventure (2019) getan. Anscheinend ist das Thema eingelaufene Nockenwellen bei den 790er Adventure Maschinen bekannt, denn heute kam der KTM Händler bei dem ich mein Motorrad für die 30tsd Inspektion abgegeben hatte auf mich zu und eröffnete mir das die "Nockenwellen Eingelaufen sind" und die ganze Inspektion (inkl. neuer Reifen) fast soviel kostet wie eine Neue 450er CFMoto MT (+3k). Jetzt muss ich mir erstmal den Frust runterschreiben, da die Kohle eigentlich für den ACT Rumänien nächsten Monat geplant war und ich vermutlich jetzt alles in die Maschine stecke, da zum Zeitpunkt des Kaufes, letztes Jahr, auch keine Anschlussgarantie mehr möglich war. Also alles in allem das kostspieligste Motorrad, das ich mir bisher angeschafft habe und qualitativ eine absolute Enttäuschung, wenn bei einer Maschine die als Reiseenduro mit Offroadqualität nach 28tsd Kilometern neben einer 1.000,-€ teuren Inspektion, einigen Verschleißteilen, dann noch (bekannter Weise) die Nockenwellen und Diverses mehr erneuert werden muss und die Kosten dafür auch noch einmal +1.500,-€ sind, dann kann ich nur sagen, FINGER WEG VON 2019/2020 KTM 790 ADVENTURE Motorrädern, an denen das nicht nachweislich erneuert wurde. Und selbst dann bleibt ein fader Nachgeschmack, denn wenn die Nockenwellen durch "Überhitzung" einlaufen, dann halte ich das für einen Konstruktionsfehler, der sich immer wiederholen wird, weil ich weder bei der Temperaturanzeige noch im artgerechten Betrieb irgendeinen Hinweis erhalten habe, dass die KTM 790 Adventure (2019) ein Themperaturproblem hat. Für mich sicher das letzte KTM Motorrad das ich gekauft habe, muss nur sehen wie ich es ruhigen Gewissens weiterverkaufen kann.

  • Nein, wie gesagt, die Themperatur war immer im normalen Bereich, auch im Offroad Betrieb keine Anzeichen von Überhitzung oder ähnliches. Ich möchte mir nochmal genau erklären lassen, warum die Werkstatt bei einer Inspektion bei der (eigentlich nur) die Ventile eingestellt werden sollen, genau mit diesem (KTM bekanntem) Nockenwellen-Problem um dioe Ecke kommt. Hätte ich vielleicht bis zum kapitalen Motorschaden weiterfahren können ? Klar, auch unschön, aber evt. dann mit einer Vollkasko nicht die Katastrophe wie jetzt, wo ich +3k aufbringen soll ..........

  • So habe mich extra wegen diesem Thema hier angemeldet und wünschte ich hätte es vor dem Gebrauchtkauf meiner 790 Adventure (2019) getan. Anscheinend ist das Thema eingelaufene Nockenwellen bei den 790er Adventure Maschinen bekannt, denn heute kam der KTM Händler bei dem ich mein Motorrad für die 30tsd Inspektion abgegeben hatte auf mich zu und eröffnete mir das die "Nockenwellen Eingelaufen sind" und die ganze Inspektion (inkl. neuer Reifen) fast soviel kostet wie eine Neue 450er CFMoto MT (+3k). Jetzt muss ich mir erstmal den Frust runterschreiben, da die Kohle eigentlich für den ACT Rumänien nächsten Monat geplant war und ich vermutlich jetzt alles in die Maschine stecke, da zum Zeitpunkt des Kaufes, letztes Jahr, auch keine Anschlussgarantie mehr möglich war. Also alles in allem das kostspieligste Motorrad, das ich mir bisher angeschafft habe und qualitativ eine absolute Enttäuschung, wenn bei einer Maschine die als Reiseenduro mit Offroadqualität nach 28tsd Kilometern neben einer 1.000,-€ teuren Inspektion, einigen Verschleißteilen, dann noch (bekannter Weise) die Nockenwellen und Diverses mehr erneuert werden muss und die Kosten dafür auch noch einmal +1.500,-€ sind, dann kann ich nur sagen, FINGER WEG VON 2019/2020 KTM 790 ADVENTURE Motorrädern, an denen das nicht nachweislich erneuert wurde. Und selbst dann bleibt ein fader Nachgeschmack, denn wenn die Nockenwellen durch "Überhitzung" einlaufen, dann halte ich das für einen Konstruktionsfehler, der sich immer wiederholen wird, weil ich weder bei der Temperaturanzeige noch im artgerechten Betrieb irgendeinen Hinweis erhalten habe, dass die KTM 790 Adventure (2019) ein Themperaturproblem hat. Für mich sicher das letzte KTM Motorrad das ich gekauft habe, muss nur sehen wie ich es ruhigen Gewissens weiterverkaufen kann.

    Wenn du ein Gewissen hast dann wird der Verkauf die größte Herausforderung für dich werden. Du kannst sie eigentlich blos tod fahren und dann als Bastelbude oder in Einzelteilen verkaufen denn sonst schaust du nimmer gerne in den Spiegel.


    Scheiße, wenn man mit einem gewissen Gerechtigkeitssinn ausgestatten ist.

  • Naja, der Deckel wird bei 30tsd Kilometer geöffnet. Wenn ich alle in diesem Forum gelisteten Probleme zur Nockenwelle vorher gewusst hätte, dann wäre meine Entscheidung für die KTM 790er (Bj.2019) vielleicht nicht so gefallen. Und ich bin mir relativ sicher, dass auch der Hersteller KTM diese Probleme kennt, nur nicht durch eine große Rückrufaktion eingestehen möchte. Ein Adventure Reise-Motorrad (mit Offroad Qualitäten) mit Serviceintervallen von 15tsd. Kilometern das nach nicht mal 30tsd neue Nockenwellen usw. braucht, was soll ich davon halten ? Und wenn im Handbuch unter den Serviceintervallen bei allen 30tsd Kilometern neue Nockenwellen drin stehen würden (+ Preis) dann wären die Kunden zumindest mal über Folgekosten vorgewarnt.

    Und keine Sorge, die Karre wird nicht mit kaputten Nockenwellen verkauft, sondern zuende gefahren und dann steige ich warscheinlich um auf was anderes. Schade die 790er Adv. hat mich auf einigen Reisen begleitet und mir mit einer moderaten Sitzhöhe und guten Ausstattung eigentlich sehr zugesagt. Aber ein Motor sollte in dem Preissegment bei regelmäßiger Wartung mind. 100tsd Kilometer halten, sonst kann ich das nicht als Adventure Reisemotorrad vermarkten. Dann eher Crossmaschine mit Wartungsintervall von 50 Betriebsstunden :achtung ironie:

  • denn wenn die Nockenwellen durch "Überhitzung" einlaufen, dann halte ich das für einen Konstruktionsfehler,

    Das wird durch welches Gutachten belegt ?

    Zumindest mal wieder was neues was daran schuld sein soll ..

    ein Motor sollte in dem Preissegment bei regelmäßiger Wartung mind. 100tsd Kilometer halten,

    Sorry

    Selten so gelacht …


    Den Tausender für die Inspektion kannst dir sparen .

    Den Öl und Luftfilter Wechsel kann man selbst machen .

    Nockenwellen Tausch soll so 1500 kosten .

    Da sind Ventile einstellen inclusive .

    Und die Nockenwellen kosten das Stück nur


    pasted-from-clipboard.jpg

    Da Du eh keine Garantie mehr hast kann das jede

    Schrauber Bude oder n Kumpel fürn Bruchteil machen ….

    Wer lässt sich schon Reifen beim KTM Händler montieren und jammert dann über teuer 🤔

    Bei dem Preis sehe ich das schon fast als Verschleißteil wie ne Bremsscheibe mit Belag an .

    Ja es ist 💩 wenn s passiert aber deswegen geht die Welt nicht unter .

    Die Karre ist halt geil fürs Offroad und momentan gibts nichts vergleichbares in der Klasse ….

  • Hinterher fragt man sich immer woran es gelegen hat ......... Karre steht nunmal beim Händler (wegen Inspektion) und weil vielleicht nicht jeder so geschicklt ist wie Du und Deine Kumpel. Aber die Diskussion und mein Frust kommt nicht etwa wegen der Tatsache, dass ich eine Inspektion beim Händler machen lasse und dazu noch einen vergleichsweise nicht so hohen Aufpreis für den Reifenwechsel zahle, sondern daher, dass offensichtlich ein Problem des Herstellers KTM am Motor (oder dessen Kühlverhalten) dazu führt, dass die Nockenwelle des Motors nach nicht mal 30tsd Kilometern den Geist aufgiebt. Und der Hersteller KTM dies mit keinem Wort bei Serviceintervallen erwähnt und das Moped als offroadtaugliche Reisemaschine (mit der du um die Welt fahren kannst und zwar auf Abwegen) für viel Geld verkauft. Und die die nicht so geschickt sind, oder technische Kenntnisse besitzen (ja Ölwechsel hab ich auch schon selber gemacht), der muss num mal Kohle zahlen für Inspektionen und Reperaturen. Und meine Welt wird davon nicht untergehen. Finde es gut und wichtig, wenn sich Fahrer über solche Schwierigkeiten austauschen, wo der Hersteller keinen Ton zu sagt. Und die Maschine ist cool, aber eben Preis - Leistung (Spaßfaktor) für mich gerade ne Nummer zu viel Preis .... mit unvorhergesehenen Nockenwellenschäden. Wünsche Dir das Du verschont bleibst, auch wenn es selber richten könntest.

  • Ich finde die Aussage mit der Hitze interessant.


    Überhitzung hätte ich noch an keiner verschlissenen Nockenwelle gesehen.

  • Hinterher fragt man sich immer woran es gelegen hat ......... Karre steht nunmal beim Händler (wegen Inspektion) und weil vielleicht nicht jeder so geschicklt ist wie Du und Deine Kumpel. Aber die Diskussion und mein Frust kommt nicht etwa wegen der Tatsache, dass ich eine Inspektion beim Händler machen lasse und dazu noch einen vergleichsweise nicht so hohen Aufpreis für den Reifenwechsel zahle, sondern daher, dass offensichtlich ein Problem des Herstellers KTM am Motor (oder dessen Kühlverhalten) dazu führt, dass die Nockenwelle des Motors nach nicht mal 30tsd Kilometern den Geist aufgiebt. Und der Hersteller KTM dies mit keinem Wort bei Serviceintervallen erwähnt und das Moped als offroadtaugliche Reisemaschine (mit der du um die Welt fahren kannst und zwar auf Abwegen) für viel Geld verkauft. Und die die nicht so geschickt sind, oder technische Kenntnisse besitzen (ja Ölwechsel hab ich auch schon selber gemacht), der muss num mal Kohle zahlen für Inspektionen und Reperaturen. Und meine Welt wird davon nicht untergehen. Finde es gut und wichtig, wenn sich Fahrer über solche Schwierigkeiten austauschen, wo der Hersteller keinen Ton zu sagt. Und die Maschine ist cool, aber eben Preis - Leistung (Spaßfaktor) für mich gerade ne Nummer zu viel Preis .... mit unvorhergesehenen Nockenwellenschäden. Wünsche Dir das Du verschont bleibst, auch wenn es selber richten könntest.

    Vorher informieren, dann gibt es nachher weniger Überraschungen.

    Sämtliche "Probleme " bei den Adventure Motoren der 890 und 790 werden hier im Forum ausführlich beschrieben.


    Es trifft ausserdem nicht jeden. Der Schaden ist also kein Muss. KTM könnte ja die Nockenwellen als Verschleißteil angeben wie BMW seit kurzem den hochgelobten Kardan und alles wäre gut.

  • KTM könnte ja die Nockenwellen als Verschleißteil angeben wie BMW seit kurzem den hochgelobten Kardan und alles wäre gut.

    Dann müsste diese Verschleißteile aber auch jeder Händler auf Lager haben oder zumindestens kurzfristig von KTM bekommen. Man liest ja teilweise von Wartezeiten von über 6 Monaten.

    Glaube auch nicht, dass dies vor Gericht halten würde, da auch Verschleißteile eine gewisse Lebenserwartung haben müssen, welche zum Einsatzzweck passt. Von einem Adventure Bike (eigentlich von jedem Bike, das nicht explizit für den Extremsport ist) kann man wohl erwarten, dass die Nockenwellen zumindest 100.000 km halten.

  • Sehe ich nicht so. Der Motor ist so hochgezüchtet und die Materialien werden immer dünner und weniger, irgendwas bleibt auf der Strecke.


    Erinnere mich da noch an die Standfestigkeit einer SXV 550 war das glaub ich. Ei ei ei. Offene Leistung und die 10000 Kilometer waren schon fast ein Mysterium welches unerreichbar war.


    Und wie gesagt, es betrifft ja nicht jeden.


    Mit der Lieferfähigkeit gebe ich dir prinzipiell recht, aber das ist ja aktuell fast überall ein Drama.

  • Sehe ich nicht so. Der Motor ist so hochgezüchtet und die Materialien werden immer dünner und weniger, irgendwas bleibt auf der Strecke.

    .....


    120 ps aus 1000ccm ist weit von hochgezüchtet entfernt.. :sensationell: e Literleistung!!


    Problem ist die Einstellung "das können wir so bauen, das wird schon halten" seitens KTM.

    Gruß Peter :grins: und schön weiter durch's Höschen atmen...

  • Ich frage mich ob das rechtlich für KTM standhält. Man kann doch sicher nachweisen ob der Schaden schon länger so läuft oder erst seit kurzem. Ob das ein Problem der Serie ist oder nur ein Einzelfall.

    Anhand der beschriebene Problem und Garantiefälle, die man sicher nachweisen und aufzeigen kann, soll KTM erstmal dagegenhalten das dies ein unbekanntes Problem sei.

    Wie ist es beim Kauf eines gebrauchten Auto? Da gibt es nur Gewährleistung auf verdeckte Schäde und keine Garantie. Ist sowas nicht ein verdeckter Schaden?

    Ich finde es wirklich schlimm, das man mit sowas durch kommt. Aber man kann sich ja leicht spielen, denn innerhalb der Garantie kommt keiner darauf und ausserhalb der Garantie gibt es anscheinend rechtliche Narrenfreiheit.


    Ich muss meine KTM auch zum Service stellen. Öldruck niedrig und Tempomat funktioniert nicht mehr. Bei der Terminvereinbarung hab ich gefragt, ob es schon eine Lösung für die feuchten Displays gibt.

    Da wird einem ohne vorgehaltener Hand gesagt...Feuchtigkeit ist OK. Tropfen solls halt nicht. Eigentlich unglaublich.

  • Ich finde die Aussage mit der Hitze interessant.


    Überhitzung hätte ich noch an keiner verschlissenen Nockenwelle gesehen.

    Bingo

    Und die armen Luftgekühlten Maschinen im Stadtverkehr hatten auch alle kaputte Nockenwellen .

    Zur Wartung und pflege gehört auch das der Kühlflüssigkeitsstand kontrolliert wird .

    So wie der Ölstand vom Motor.

    Ert wenn das fast trockenläuft könnte eine Überhitzung passieren.

    Vorher brüllen sich aber die zwei Lüfter am Kühler dumm und dusselig und die Anzeige im Tachon” glüht vornsich hin ” …..

  • Literleistung hin oder her, der Lc8c ist einer der leichtesten Motoren im Grosserien-Leistungsumfeld, wenn nicht 'der' leichteste.


    Macht halt auch entsprechend Fahrdynamisch Spass 🙂.


    Kosten und Gewicht sind ganz offensichtlich die vorherrschenden KTM-Dogmen, siehe 'gebaute' NW.


    Und wenn die Nocken erstmal zerspant sind, woher weiss man, wo die Späne noch so herumgeschmirgelt haben, bevor sie in Filter oder Sieb hängen geblieben sind?

    Müssen sie nicht, können sie aber ...


    Den Umgang mit dem Thema muss halt jeder für sich entscheiden.