Neuer 50/50- Reifen, Dunlop Trailmax Raid

  • Hier wird Dir wohl niemand anhand eines Fotos sagen, ob der Reifen noch sicher ist. Damit übernimmt man ja schliesslich auch Verantwortung. Also ich zumindest würde das nicht machen. Ein Reifen sieht jedenfalls nach einer Schottertour deutlich gestresster aus.

    Das einzige was ich sage: wenn Du Dich damit nicht mehr wohl fühlst, tausch ihn aus.


    Ich hab mal mit ner Speedy NN01 im Stadtverkehr bei trockenen 7 °C mit der TC auf Regen einen bösen Highsider samt Flugeinlage kassiert. Eigentlich nicht erklärbar. Mit dem Mopped wurde ich nicht mehr warm. Kam damn weg.

  • Danke für deine Rückmeldung. Mir ging es ja mehr darum zu wissen, ob jemand bereits ein ähnliches Phänomen hatte mit diesem Reifen. Ich werde mal sehen wie der sich weiter verhält. Im Zweifelsfall hast du wohl recht und ich werde diesen dann lieber tauschen. Da ich heute länger unterwegs war und der Reifen bisher unauffällig im weiteren Fahrverhalten war, probiere ich das wohl weiter.

    Mir kam bereits der Gedanke ob da nicht Sand oder was anderes auf der Straße war, was den Reifen zum rutschen gebracht hat.

  • Wie muss ich mir das vorstellen, der Reifen is bei moderater Schräglage ohne großer Belastung (hartes Beschleunigen, hinten ohne ABS Bremsen) bei 15 km/H einfach so weggerutscht. Klingt und sieht dem Foto nach aus als wärst du beim Fahrsicherheitstraining über die "Rüttelplatte" gefahren. Ich hatte noch keine ähnlichen Probleme mit dem Reifen, ganz im Gegenteil, war immer verlässlich und gutmütig. Ich würde den Reifen auch erstmal mit bedacht weiterfahren und bei jedem Stop einen Blick drauf werfen.

  • Jup genauso musst du dir das vorstellen. Ich war ehrlich gesagt erschrocken in dem Moment. So etwas in der Art hatte ich bisher nur im Gelände wenn das Hinterrad nach einem Hüpfer versetzt zum Vorderrad aufgekommen ist.

  • Auf mich macht der Reifen den Eindruck als wäre er genau an der Stelle stehend, nicht rollend, über die Straße gerieben worden.

    Wie ein Radiergummi halt..


    Sicher dass der Motor nach dem Rutscher ausgegangen ist?

    Oder war der Rutscher(mit blockiertem Hinterrad) vielleicht eher die Folge des Motorstopps?

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • seitliches rutschen bei 15 km/h, ohne nennenswertes Gas bzw. Bremsen hört sich für mich eher nach Sand/Öl/Bitumen/Markierungsfarbe an. Wobei man so langsam eher direkt umfällt, als so richtig zu rutschen...Warst Du evtl. doch ein bisschen schneller??

    Wäre es meiner, würde ich mir keine Sorgen machen, so lange es nicht noch einmal vorkommt.

    Bei mir haben die AX41 ausgekeilt sobald es richtig nass wurde, allerdings mehrfach sowohl hinten beim Beschleunigen (normal, nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen), als auch vorne im Schiebebetrieb. Dass war für mich der Grund zu wechseln, weil mein Bauch irgendwann gesagt hat, der Reifen ist schuld...Seit dem fühle ich mich wieder sicherer mit dem Dunlop. Aber ist subjektiv. Ich weiß schließlich nicht, ob es auf der selben Strecke unter den selben Bedingungen mit den Dunlops nicht auch passiert wäre.....


    Wenn es Dir mit nem Neuen besser geht und Du es finanziell stemmen kannst, dann wechsle und hake das Thema für dich ab.

  • Oder war der Rutscher(mit blockiertem Hinterrad) vielleicht eher die Folge des Motorstopps?

    das habe ich mich auch gefragt. Mit 15km/h rutscht der Reifen doch nicht einfach so weg bzw erhält ein Abriebbild wie ein Radiergummi.


    Wenn die Seitenständerfeder "ausgenudelt" ist kann es vorkommen dass der Ständer ein Eigenleben entwickelt und die Zündung unterbricht. kam zufälligerweise auch die Meldung im Tacho "Seitenständer ausgeklappt" (o.Ä.)?


    jedenfalls für mich sieht das Reifenbild eindeutig so aus dass erst der Motor ausgegangen ist und danach durch den eingelegten Gang das Rad blockiert hat und über den Ashpald raddiert wurde

  • Ich nagel mal eine These an die Wand:


    15km/h - extrem untertourig, vielleicht 5. Gang(?) - Motor macht plopp - Hinterrad blockiert - und das alles beim abbiegen (Schräglage)


    Gut, gell?! Es könnte so einfach sein.

    Gruß vom Harald
    "S. Auerteig"
    Yamaha T700 Tenere ´21; :prost:

  • Danke für das viele Feedback.

    Ich war im zweiten Gang. Ging bisher immer ganz gut. Ich schau mir mal die Feder vom Seitenständer genauer an.

    Ich kann nicht so richtig sagen ob das Motorrad während des Rutschens ausgegangen ist oder vorher. Ich war halt erschrocken.

    Ich hatte in der Vergangenheit teilweise das Problem, dass bei Außentemperaturschwankungen, dass Motorrad von alleine ausging kurz nach dem losfahren. Ich werde wohl nochmal beim freundlichen vorsprechen müssen.

    Einmal editiert, zuletzt von Coxsone ()

  • Habe den Reifen jetzt hinten auch aufgezogen. Bin soweit zufrieden damit. Aber eine Laufleistung von über 3000 Kilometern und dann noch was drauf fürs Gelände werde ich wohl nicht schaffen. Habe 1000 Kilometer mit bisschen ACT, TET und Pyrenäen hinter mir und glaube nicht das er das noch 2000 Kilometer mitmachen würde.

  • Werde in 3 Wochen hier berichten, wie er bei mir nach ca. 3000km Westalpen Schottertour inkl. AB-Anreise und Abreise ggf. über Grimsel etc. aussieht.

    Bin auch auf die Regenperformance im Vergleich zum E07+ gespannt. Da erhoffe ich mir deutlich mehr Reserven/Gutmütigkeit.

    Der Start erfolgt in komplett neuem Zustand, bisher nur ca. 100m vom Reifenhändler über die Straße zu mir bewegt.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • Habe den Reifen jetzt hinten auch aufgezogen. Bin soweit zufrieden damit. Aber eine Laufleistung von über 3000 Kilometern und dann noch was drauf fürs Gelände werde ich wohl nicht schaffen. Habe 1000 Kilometer mit bisschen ACT, TET und Pyrenäen hinter mir und glaube nicht das er das noch 2000 Kilometer mitmachen würde.

    Wie knüppelst du denn bitte dein Motorrad?! Mein Trailmax Raid hat nach 3000km hinten von 9 auf ca. 7mm abgebaut. Mit ACT und TET. Den fahr ich locker nochmal 4000km bis der nicht mehr fürs richtige offroaden taugt.

  • Wie knüppelst du denn bitte dein Motorrad?! Mein Trailmax Raid hat nach 3000km hinten von 9 auf ca. 7mm abgebaut. Mit ACT und TET. Den fahr ich locker nochmal 4000km bis der nicht mehr fürs richtige offroaden taugt.

    Gar nicht Darum wundert mich das ja. Das ginge schon um einige Stufen schärfer. Komme ja vom SuMO fahren und da war der Reifen hinten auch nach so 2- 3tkm im Eimer. Bzw ein Wochenende Kartbahn. Gut im Gelände darf der Reifen auf Kies gerne durchdrehen. Aber auf der Straße fahre ich gefühlt nicht übertrieben.


    Hält der Heidenau Ranger länger, bzw. mehr aus? Sonst sehe ich da schwarz für den ACT Kroatien im September. Ich fahre nicht mal auf Achse hin um Profil zu sparen.

  • ...Darum wundert mich das ja. ... Gut im Gelände darf der Reifen auf Kies gerne durchdrehen. ...

    Dann wundert mich das überhaupt nicht :lautlach: :zwinker:

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  • Dann wundert mich das überhaupt nicht :lautlach: :zwinker:

    Fahrt ihr da anders? Also jetzt mal im Ernst. Wenn das Schotter oder Kies ist, dann darf der Reifen gerne beides durch die Gegend werfen. Fährst Du da "nur" drüber und gut?

  • Kommt auf meine Lust an.

    Jedenfalls werde ich in den Westalpen nicht dauerhaft bzw. bei jeder Gelegenheit Kies spritzen lassen. Eigentlich immer nur wenn ich meine dollen 10min habe.

    Will auch was von der Aussicht haben. Sonst kann ich offroad auch am TET in der frazösischen Pampa machen wo es nix fürs Auge gibt.


    Und ja, wenn man überwiegend so fährt, wundert mich eine Laufleistung von 3000km v.a. am Hinterrad eigentlich gar nicht.

    Soll nicht heißen, dass ich Dir das ausreden will, um Himmels Willen. Mach wie es Dir Spaß macht.

    Aber dann würde ich mich ehrlich gesagt nicht mehr über 3000km Laufleistung wundern.

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  • Ich hab nen sehr runden Fahrstil und durchdrehen vermeide ich wo es geht. Allein schon meinen Mitfahrern zum Dank, aber auch damit die Strecken möglichst lange offen bleiben.

  • Alles klar. Dann sind die 3000 also nichts ungewöhnliches.


    Das ist ja gerade das Schöne wenn einer hinter dir fährt, den bei Schlamm schön mit Dreck zu beschmeisen :zwinker:


    Jeder hat da so seine Wünsche. Ich habe weder vom Teilstück TET in Frankreich, noch vom ACT Pyrenäen irgendwelche Bilder gemacht. Ich bin mehr so der "Fahrer" und nicht der Fotograf. Mein Spezi macht ab und an Bilder während der Fahrt, das reicht uns eigentlich.

  • Ja ich glaub da unterscheiden sich unsere Fahrstile doch etwas. Völlig i.O.


    Ich würde nach dem Abgleich hier mal von vielleicht 5-6tkm am Hinterreifen bei mir ausgehen. Vorne erwarte ich 8-10tkm.

    Naja mal sehen, hauptsache erstmal er fährt sich gut.


    Deutlich weniger würde mich beim nächsten Reifenwechsel aber doch verstärkt in die Arme eines Anakee Wild treiben.

    Den werd ich aber sowieso irgendwann für mich ausprobieren.

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  • Den Anakee habe ich auch schon überlegt. Habe aber aufgrund einer besseren Straßennutzbarkeit den Dunlop genommen. Werde mal den Heidenau testen und dann ggf den Michelin. Am Vorderrad suche ich noch die Eierlegendewollmilchsau. Grip auf der Straße und im Gelände. Der Pirelli rutscht um die Kurven gerne weg. Der Michelin ist auf der Straße kein Kurvenräuber. Evtl mal den Dunlop auch vorne aufziehen.