Gang geht nicht rein...

  • und wie bleibt dann der neutral zwischen 5 und 6 hängen? :denk:

    Ganz einfach. Schaltvorgang nich komplett beendet.
    Und wie schon beschrieben, kann man das zwischen jedem Gang machen.

    Schaltvorgang:

    1. Kraft wird an die Schaltklaue (durch Schalthebel) angelegt.

    2. Zahnrad bewegt sich (Schalthebelbewegung)

    3. Zahnräder sind nicht mehr im Eingriff

    4. Zahnrad nächster Gang (ob runter oder rauf ist egal) bewegt sich zum Partnerzahnrad

    5. Zahnräder greifen ineinander

    6. Gang rastet ein und Zahnräder bleiben auf Position


    Und wenn ihr nicht richtig schaltet dann stoppt ihr bei 4. oder 5. !

    Bei 5. kann der Gang noch kurz drin bleiben und springt dann raus.


    Fazit:

    Wer zu faul ist den Fuss zu bewegen sollte Automatikroller fahren.

    Bzw. werden eben jetzt für Leute, die nicht schalten können und anscheinend sich auch nicht damit befassen wollen, oder sogar die richtige Weise nicht annehmen wollen, die ganzen Automatiksysteme auf den Markt geschmissen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • ich kapier schon wie ein sequenzielles Getriebe funktioniert. Allerdings beantwortet kein post konkret meine Frage:

    Warum habe ich den neutral nur zwischen 5 und 6 mehrfach reinbekommen, aber zwischen keinem anderen Gang?!


    Mein Tipp war ja andere Lastverhältnisse und/oder das Zahnradpaar, was anfälliger ist (weil direkt nebeneinander wie bei 1 und 2)

  • ich kapier schon wie ein sequenzielles Getriebe funktioniert. Allerdings beantwortet kein post konkret meine Frage:

    Warum habe ich den neutral nur zwischen 5 und 6 mehrfach reinbekommen, aber zwischen keinem anderen Gang?!

    Weil man da ganz offensichtlich etwas "schlampiger" schaltet.


    Theoretisch könnten auch die Massen etwas größer sein, aber dazu müsste man das Getriebe wirklich offen sehen.


    Zur Vollständigkeit sollte noch erwähnt werden, dass die Zähne der Zahnräder immer im Eingriff sind.

  • "schlampiger" daran kann es mMn. nicht liegen. Oder nicht nur. Ist ja schon auffällig, dass es nur zwischen dem 5. und 6. passiert. Wäre ja wie ein Uhrwerk, wenn man nicht mal "schlampig" bei den anderen Schaltvorgängen ist. Also irgendeinen technischen Hintergrund muss es zusätzlich geben, dass es genau da wahrscheinlich etwas notwendigerer ist, sauberer durchzuschalten.

    Alles kann, nichts muss :Daumen hoch:

  • Zur Vollständigkeit sollte noch erwähnt werden, dass die Zähne der Zahnräder immer im Eingriff sind.

    Du hast recht, aber trotzdem greift eine Verzahnung ineinander.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • "schlampiger" daran kann es mMn. nicht liegen.

    Natürlich liegt es auch daran.

    Aber es gibt einen Unterschied zwischen mit Quickshifter und ohne.

    Fangen wir mit Quickshifter an:

    Das Drehzahlniveau beim schalten ist niedriger als in den anderen Gängen. Ist ja meist der Gang zum dahinfahren und nicht der mit dem man wirklich beschleunigt.=> Schlecht für den Quickshifterprozess!

    Dann will man ja auch nicht mehr kräftig beschleunigen, somit ist die anstehende Last gering. => schlecht für den Quickshifterprozess!

    Und wie auch schon geschrieben wurde, ist man Mental nicht mehr im Beschleunigungsmodus und damit lässiger. => nicht schnell und kräftig durchgezogen!


    Nun zu ohne Quickshifter:

    Es wird einfach falsch geschaltet!

    Man ist früher auch oft zwischen den Gängen gelandet oder es hat unangenehme Geräusche gegeben, wenn man nicht richtig geschaltet hat.
    Ihr habt ein Ready to Race Leichtbauteil gekauft und nicht einen Hondatourer, der in der Konstruktion mit manchen Hilfsmitteln die Klientel " ich schalt einfach wie beim Auto" berücksichtigt.
    Das ist ein Kassettengetriebe und das funktioniert anders als im Auto.

    (dummerweise verhindert der Quickshifter in seiner Funktion, dass man es richtig einübt)

    Und auch wenn der Ablauf richtig ist, heißt es auch hier nicht zaghaft ziehen!


    Zur Info, viele Dinge kamen nur, weil niemand mehr lernte wie man richtig schaltet.
    Beispiel Ganganzeige: Hauptthema war, dass man immer wieder noch einen Gang höher schalten wollte obwohl der höchste schon drin war. Ging mir übrigens auch so, bevor ich das richtige schalten lernte.
    Wenn man richtig schaltet merkt man das bevor man die Kupplung zieht. Also nicht nötig.

    Auch das Jammern über BMW-Getriebe ist nur falscher Umgang mit der Technik.


    Also, gebt richtig Gas und zieht auch im 6. richtig durch und gut ists.


    Wegen den schlechten Voraussetzungen für den Quickshifter schalte ich meist manuell in den sechsten.

    Auch wenn ich es nicht komplett richtig machen kann wegen dem aktivierten Quickshifter.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Zitier mich doch dann komplett. Ich schrieb "oder nicht nur".

    Aber ich muss meine Aussage ergänzen. Es passiert tatsächlich nur mit dem Quickshifter.

    Alles kann, nichts muss :Daumen hoch:

  • Weil man da ganz offensichtlich etwas "schlampiger" schaltet.

    das glaube ich nicht.

    Beispiel wo es bei mir passiert ist:
    Ortsausgang bei 55kmh - 3 Gang - ansetzten zum Überholen eines pkws, dass etwas vorsprung hat.
    pkw gibt auch mächtig gas, so das sich der Überholvorgang etwas zieht :wheelie:

    ich beschleunige auf ordnungsgemäße 100kmh (vielleicht waren es auch genau 130) und schalte dabei auf 4 und 5 - soweit alle OK

    Gasgriff auf gleicher Stellung und ich schalte auf 6 - zack Neutral - Motor dreht in den Begrenzer weil kein gang drinnen ist (während ich neben dem pkw fahre, peinlich )
    Der Schwung hat dann aber noch zum überholen gereicht :grins:


    Mittlerweile hab ich die Gewindestange angepasst und sowas ist mir nicht mehr passiert. Aber das es ausgerechnet bei 6 schlampig gewesen sein soll kann ich mir nicht vorstellen.

  • Könnte es auch daran liegen, dass der Gangwechsel zwischen 5tem und 6tem Gang statistisch gesehen am seltensten ausgeführt wird und die betroffenen Getriebeteile deshalb am wenigsten "eingefahren" sind?

    Grüße aus Salzburg,


    Olaf :wheelie:

  • Mittlerweile hab ich die Gewindestange angepasst und sowas ist mir nicht mehr passiert. Aber das es ausgerechnet bei 6 schlampig gewesen sein soll kann ich mir nicht vorstellen.

    Das macht definitiv einen Unterschied! :Daumen hoch:

    Könnte es auch daran liegen, dass der Gangwechsel zwischen 5tem und 6tem Gang statistisch gesehen am seltensten ausgeführt wird und die betroffenen Getriebeteile deshalb am wenigsten "eingefahren" sind?

    Durchaus, gerade beim Einfahren merkt man, dass da Getriebe noch "knorpeliger" ist.

    Beim 6ten Gang dauert der Prozess sicher länger.

  • Passiert bei mir auch ab und an vom 5. in den 6. Gang.

    Allerdings nur mit den unbeweglichen Offroad-Stiefeln. Mit Tourenstiefeln bisher keine Probleme.

    Aber es ist ein spürbarer Unterschied zu den Gangwechseln 1-5., wie als wenn mehr "Leerweg" zu überbrücken wäre vom 5. in den 6.

    Schaltgestänge habe ich schon verstellt.


    Habe ich so bei der 1290 SAS nicht gehabt.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

    Einmal editiert, zuletzt von chilly243 () aus folgendem Grund: Ergänzung Erfahrung mit 1290 SAS

  • Gasgriff auf gleicher Stellung

    Und du glaubst deswegen muss alles gleich sein, ja?

    Du wart doch bestimmt beim letzten Schaltvorgang in niedrigeren Drehzahlen.

    Und dann beim Überholen bei, von mir aus 130km/h in den sechsten. Häh wirklich?


    Es geht um den möglichen Lastwechsel. Und der ist bei niedriger Drehzahl schon mal von der Kraft her weniger und dann regiert der Motor mit seiner Trägheit auch bei weniger Drehzahl auch anders bzw. der gesamte Prozess.

    Warum glaubt ihr, wird für rauf und runterschalten ein Drehzahlfenster angegeben.

    ok, natürlich hilft eine gute Einstellung des Hebels, damit der Weg auch passt. Sind wir wieder bei schlampig.

    Nochmal, ist man in dem Bereich in dem der Quickshifter funktioniert und betätigt den Hebel nicht wie ne lahme Ente oder zaghaft weil man ja was kaputt machen will, dann funktioniert das auch.

    Es ist wie so oft. Benutzt man die Technik so, wie sie angewendet werden sollen, dann gehts auch.

    Das ist meine Meinung, weil mein Sohn die gleiche Diskussion mit mir geführt hat.

    Danach hat er das beobachtet und festgestellt, das es stimmt.

    zum sechsten, wenig Drehzahl und nach dem Motto ab in den Schongang zu lasch betätigt.

    Seitdem ist Ruhe.


    Aber natürlich ist die Badehose schuld wenn der Bauer nicht schwimmen kann.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Nur als Frage, da ich es nicht weis, sondern es sich so anfühlt.

    Bilde mir ein, dass der Schalthebelweg (vermutlich auch der Drehwinkel des Schaltsterns) in dem Gang etwas größer ist.

    Meine, das sowohl an der Sumo wie auch der großen, schon gedacht zu haben. Achtet mal drauf. :ja:


    Positiver Nebeneffekt; Je bewusster ihr schaltet um so häufiger findet ihr auch was ihr sucht :grins:

    Super Duke R '19:Daumen hoch: & 701SM

    Aprilia SL Falco, GSX750R, Vespa GTS 300, GasGas TXT300

  • Hab jetzt mal das Beherzigt, was hier geschrieben wurde.
    6. Gang reinknallen klappt... bei der letzten Ausfahrt, 6 Stunden durch die Fränkische Schweiz,
    ist es einmal passiert, dass ich den 'Neutral' gekommen bin, aber da war ich wieder luschihaft mit dem Gangwechsel

    :lautlach:

    Leiðin er markmiðið.
    1988 - Suzuki 250 X7
    2015 - Suzuki 1200S Bandit
    2017 - KTM 1050

    2024 - KTM 890 Adventure R

  • Beste Quickshifter-Funktion

    - Kettenspannung in Richtung eher straff

    - Schalthebel unbedingt auf Schuhe/Fuss anpassen, dass gibt am meisten aus (ist serienmäßig sehr weit oben für Geländestiefel)

    - Konzentriert schalten, dh Schalthebel nicht mit Fuss vor dem Schalten berühren (nicht daran rumlümmeln), dann beim Schalten sauber gleichmäßig + kräftig +flott +bis zum Anschlagspüren Durchziehen, dann funktioniert er immer (dh etwas unsanft Cross-mäßig schalten).

    - Schaltqualität ist Gang abhängig, ist Getriebespezifikum.

    - Was ich aus dem Internet interpretiert habe: Getriebe mit Quickshifter laufen alle weniger smoothig als die früheren Standard-Getriebe ohne Quickshifter, da Quickshifter-Getriebe schnellere/kürzere mechanische Schaltzeiten bedürfen, was durch schnellere mechanische Übersetzung, dh kürzere Schaltübersetzungen/Gestänge umgesetzt wird. Daher sind diese Getriebe "sperriger, schwergängiger, ungleichmäßiger" zu schalten. Alle QS verschiedener Marken die ich gefahren bin schalten sich unschöner als Normalgetriebe, zumindest kraftaufwendig, auch wenn das eine oder andere fehlerfrei schaltet. Die 4-Zylinder schalten pauschal leichter und besser.

    - Das Neu-Initialiseren/Parametrieren in Werkstatt hilft auch nur zu 50%.

    - Mit manchen Motorradölen schaltet es sich etwas besser, diese Erfahrung mache ich mit dem Motul 7100 (was auch ein beworbener Vorteil von Motul Ester sein soll), besonders wenn das Motor/Öl mal heiß wird.

  • Bei meiner 890R hat es geholfen den Gangsensor (der auch für den QS zuständig ist) bei betriebswarmem Motor zu kalibrieren.

  • Bei meiner 890R hat es geholfen den Gangsensor (der auch für den QS zuständig ist) bei betriebswarmem Motor zu kalibrieren.

    Hatte ich auch schon umgesetzt, brachte bei mir aber nichts. Was mir auffällt ist, dass der QS zwischen kalten und heißen Motor sich immer "verstellt", verändert.