Reste von doppelseitigem Klebepad von lackiertem Tank entfernen

  • Petroleum funktioniert schon mal ganz gut, und der Gestank hält sich in Grenzen.

    Ich hatte ein Wattepad damit getränkt und es über Nacht auf die Problemstelle "geklebt". Nun kann ich das meiste bequem mit dem Fingernagel abtragen :Daumen hoch: :knie nieder: :applaus: :prost:  :wheelie:

    Den restlichen Popeln, die noch direkt auf dem Lack haften werde ich entweder mit Silikonentferner zu Leibe rücken oder ich warte noch auf die Zaubertücher :zwinker:

    Kawasaki Z 400 B (BJ 1979)

    Yamaha XJ 600

    Yamaha FJ 1200 ABS

    KTM 390 Adventure

    Royal Enfield Classic 500 EFI

  • Hallo,

    schon mit WD40 versucht? Ist ja eigentlich zu nichts wirklich nutze - aber Kleberreste auf Lack habe ich damit immer recht gut entfernen können. Einwirken lassen, bis der Kleber aufgeweicht ist. Greift den Lack nicht an.

    Hakim

  • Kommt doch einfach auf den Kleber selber an. Am Besten wird eine Kombination aus Waschbenzin und Petroleum/Lampenöl (stinkt nicht so) mit nem Schuss Orangenterpene sein. Isopropanol dürfte selten wirken. Zuwenig Kohlenwasserstoffe. Pinselreiniger ist oft so eine Kombination aus dem Ersteren. Da aber jeder Hersteller und Reinigunsmittelhersteller so seine eigenen Mischungsverhältnisse hat, ist das zu oft eine Sache, die man ausprobieren muss. Oder wie oben selber machen. Wie Zitronensäure Kleber entfernen soll, entzieht sich mir aber völlig.

    Leider bist du zu weit weg von uns, denn ansonsten wärst du mal schnell vorbeigekommen und wir hätten das mal eben erledigt.


    hakim WD40 ist chemisch nicht viel anders als Petroleum zu werten. (so grob ;) )

  • Was die meisten hier "raten" ist doch nur Try and Error. Und berücksichtigt in keinster Weise, dass der lackierte Tank nicht beschädigt werden soll.


    Entweder den Kleber analysieren. Dazu haben die wenigsten die Möglichkeit.

    Oder einfach den Hersteller fragen. I.d.R. wissen die gut Bescheid und geben auch Auskunft über das geeignete Lömi.

  • Wie schon geschrieben, Citronex oder ähnliches.


    Orangenterpenreiniger
    Aufsprühen, abwischen, sauber! Gehört als universell einsetzbarer Kraftreiniger in jede Werkstatt und jeden Haushalt. Enthält u. a. Orangenterpene aus 100 %…
    www.liqui-moly.com


    Sowas in der Art. Da löst sich kein Lack und der Kleber geht sauber weg.


    Im Liqui Moly ist Ethanol mit drin und im Citronex isses Isopropanol.


    Auf lackiertem Autolack wird nichts angegriffen, das hab ich schon zigfach ausprobiert.


    Problematisch sind durchgefärbte Kunststoffe, das wird matt und der Lappen farbig :grins:

    All time good fart, and right is the gas!:driften:

  • 3M selbst empfiehlt Isopropyl und citrusbasierte Reiniger. Dann wird das wohl die Lösung sein. Jeder Klebstoff hat sein Lösungsmittel und in dem Fall ist es eben Citruskram. Und/oder Isopropanol.

  • Wenn du das Zitronex nimmst und mit einem Tuch auf dem Lack reibst hast du das Tuch eingefärbt mit dem Lack. Bei Klarlack vielleicht nicht, der löst sich aber auch. Das Zeug ist zu agro, damit kann man zum Schluss die Reste entfernen. Ich würde auf jeden Fall etwas dauerhaft öliges nehmen wie, Diesel, Petroleum sogar Pflanzenöl unterwandert den Kleber. Die dicke Schicht aus mechanisch entfernt werden, einfach ausprobieren was am besten funzt. Kann am Anfang etwas öliges und zum Schluss etwas kurzkettiges wie Alkohol sein.

    Erzähl mal was am besten geholfen hat, viel Erfolg.

  • Hallo,

    ich habe bei solchen Fällen doppelseitiges Klebeband oder Gaffa Tape genommen und die Klebereste damit abgezogen.

    Vermutlich wird das bei dir schwierig, weil schon so viele Ölige Mittel benutzt hast.

    Die meisten Mittel werden nicht funktionieren, weil der Kleber auf einem undurchlässigen Trägermaterial ist.

    Willi

    790 Duke 2019


  • ich habe bei solchen Fällen doppelseitiges Klebeband oder Gaffa Tape genommen und die Klebereste damit abgezogen.

    Da liegt eventuell ein Mißverständnis vor. Wie man auf meinem Bild erkennen kann reden wir nicht über einen Hauch von Kleber auf dem Tank sondern von dem kompletten Stück Schaumstoff (zwischen 0,5 und 1 mm dick), das an der Vorder- und Rückseite eine Klebeschicht hat. Die eine Seite klebt noch auf dem Tank, auf der anderen klebte das Kniepad.


    Wie gesagt, mit dem Petroleum funzt es schon ganz gut, und ich habe noch ein starkes Zeug namens "Mega-Orange" im Keller. Vielleicht probiere ich das auch noch an einer kleinen Stelle aus.

    Kawasaki Z 400 B (BJ 1979)

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    Royal Enfield Classic 500 EFI

  • Es ist vollbracht :Daumen hoch: :grins: :knie nieder: :applaus: :winke: :prost: :peace: :wheelie:

    IMG_1168.jpg


    Das Ganze ausschließlich mit Petroleum, Wattepads und Daumennagel. Der Tank brauchte an der Stelle danach etwas Politur, was in 2 Minuten erledigt war.

    Neue Kniepads (nicht mehr die originalen Farbschleudern) sind schon bestellt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Timzed ()

  • Schön das es doch geklappt hat. Ich bin bei diesen "Klebesachen" mehr der Freund von Fön, WD40 und etwas Geduld. Damit habe ich die Kniepads von meiner Enfield GT 535 easy abbekommen - sie fielen nach dem Fönen fast von selbst ab, die Reste mit dem WD40 Lappen etwas weggerieben. Aber es heißt ja auch, viele Wege führen nach Rom :zwinker:

  • Aber es heißt ja auch, viele Wege führen nach Rom :zwinker:

    Ja, aber nur, wenn ein Kleber auf mehrere verschiedene Lömis anspricht. Das ist längst nicht die Regel!

  • du bist scheinbar der Fachmann für alles.

    Das täuscht. Siehe z.B. Hundefred, 690, Reisebrichte, Musik, Wortspiel, Elektro-Mobilität...

  • 40 Antworten un Klebereste abzubekommen? Wow!


    Ich hätte bissi Feuerzeugbenzyn genommen

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.