2013 KTM Enduro 690 R auf Karoo 3

  • Den Sahara 3 kannst auch gleich vergessen.


    Was der Sahara 3 darstellen soll versteh ich bis heute nicht... ich denke am ehesten einen gutmütigen Straßenreifen für schlechte Straßenbedingungen ohne offroad.


    Ich finde schon, dass man den Sahara 3 sinnvoll nutzen kann. Auf der Straße fährt er sich gut und für leichtes Gelände (Schotter, Wiese, ...) funktioniert er auch. Da ich immer recht lange Straßenanfahrten habe, bevor es mal ins Gelände geht, finde ich den Kompromiss - zumindest für meine Bedürfnisse - gelungen. Beim Fahren mit dem TKC hatte ich auf Asphalt immer ein ungutes Gefühl und für anspruchsvolles Gelände ist die 690er Enduro doch etwas zu schwer (mir jedenfalls).

    MT09  Duke5 Enduro690R SMT990

  • Bei der Enduro braucht man keine Freigabe.
    Du kannst alle Reifen fahren, die der eingetragenen Größe entsprechen. Auch Mischbereifung.
    Außer Crossreifen (NHS = Not for highway use)

    KTM 1290 Super Duke*Yamaha XSR 700*Triumph Street Triple*Yamaha WR250R*Beta Evo 250*Scorpa TY 125

  • hallo,
    mein Mitas e09 sollte Montag kommen. Ist allerdings zweimal der DAKAR?
    Warum hast Du (Schusi72) den normalen genommen?


    geleis

    Huhu, sry grad erst gesehen. Der Dakar ist für die fetten "Enduros". Zu harte Karkasse und Gummimischung des Dakar, der "normale" 09 passt ganz hervorragend zur 690er. Schlamm war mit dem TCK ne totale Katastrophe, Straße auch und der Rest ist auch nicht toll gewesen. Der normale 09 geht sanft weg, bleibt halt immer nen echter Stollenreifen und fühlt sich an, wie früher nen T63 auf der 620er. Ich schraub mir keine Eierlegendewollmilchsau - Reifen mehr dran. Einfach mal probieren :D

  • Ich habe den Sahara 3 jetzt 3500 km drauf und finde für trockene Straße Super :applaus:


    Kann da mit Sportler in den Kurven schön Ärgern :zwinker:


    Auf nasser Straße reicht es auch.


    Feldwege gehen auch - ohne viel Schlam


    Morgen kommen die Karoo 3 drauf :denk: nach langer Überlegung und Meinungen hier.

    Fahre immer schneller, als der Sensenmann fliegen kann.

  • Hallo Manfred, sind das die ersten Reifen Mezeler Enduro 3 (Sahara 3)? Ich fahre ordentlich und habe das Gefühl ich kann zuschauen wie der Reifen weniger wird.
    VG Kay

  • Also Karoo 3 finde ich :kacke: keinen schimmer wo die gut seien sollen.


    Habe jetzt auf Mitas E10 vorne und E 9 Hinten gewechselt :Daumen hoch:


    War jetzt eine Woche in Italien Assietta,Jafferau,Sommeiler usw. gefahren, und muß sagen, ich bin Begeistert.


    Man die Reifen sind der Hammer Straße und Gelände :sabber: hatte auch etwas Schlamm zum Testen.


    Bei denen werde ich bleiben.


    Lebensdauer scheint nach fast 800 km harten Einsätzen :grins: auch ok zu sein.

    Fahre immer schneller, als der Sensenmann fliegen kann.


  • Ich finde schon, dass man den Sahara 3 sinnvoll nutzen kann. Auf der Straße fährt er sich gut und für leichtes Gelände (Schotter, Wiese, ...) funktioniert er auch. Da ich immer recht lange Straßenanfahrten habe, bevor es mal ins Gelände geht, finde ich den Kompromiss - zumindest für meine Bedürfnisse - gelungen. Beim Fahren mit dem TKC hatte ich auf Asphalt immer ein ungutes Gefühl und für anspruchsvolles Gelände ist die 690er Enduro doch etwas zu schwer (mir jedenfalls).


    Ich fahre den Enduro 3 Sahara auch bis zum Ende.
    Ich weiß, daß er ein Straßenreifen im Endurodesin ist. Im tiefen Sand ist nichts mit GAAAAAAASSSSSSSSS und durch. Das Hinterrad dreht, jedoch ich werde langsamer. Ebenso fehlt die Traktion, um das Vorderrad über den Sand zu halten. :denk: Also fahre ich langsam und triale durch die Tiefsandstrecken.
    Im Matsch ist es ebenso. Also; es geht viel aber eben mit Bedacht ohne Hast und Eile.

    Facharzt für Flachbaggerheilkunde

  • Moin Allerseits !


    Würde gern diesen tollen Thread wiederbeleben. Ich fahre seit 2 Wochen eine 14er 690 Enduro R mit Serienbereifung. Der Sahara 3 scheint echt ein Witz im Gelände zu sein. Ich habe es wirklich geschafft nach 500 km und innerhalb einer Woche den VR 2x platt zu fahren. Es passierte jeweils in leichtem Gelände mit Schotter und dornigem Gestrüpp. Beim ersten mal hatte sich ein spitzes Steinchen zwischen den Stollen in den Reifen "gebohrt". Beim zweiten mal habe ich ca. 10 kleine und lächerliche Dorne aus dem VR gepult. Einer von denen hat sich wohl den weg durch den Reifen gebahnt.


    Nachdem ich den gesamten Thread durchgelesen habe, scheint sich für mein Fahrprofil 80% (schlecht asphaltierte) Strasse, 20% leichtes Gelände (Schotterpisten, wenig Wiesen, kaum Schlamm) folgende Reifen(Kombinationen) zu eignen:


    Heidenau K60 Scout
    Pirelli MT21
    Mitas E09 (ohne Dakar)
    Mitas E10 vo, E09 hinten


    Über den Scout steht hier ja schon einiges. Würde gern noch mehr über die Pirellis und die Mitas erfahren, vorallem was die Strassentauglichkeit betrifft. Denke im Gelände werden die mehr können als ich denen abverlangen werde.


    Der Enduro 3 gefällt mir auf der Strasse ganz gut, nur scheint der Reifen butterweich zu sein und für meine (Haus)-Geländestrecke ungeeignet.


    Gruss, Drak

  • Moin Moin,


    Mein Bruder und ich fahren seit Sommer 690 und sind von der Offroad "Leistung" des Saharas auch nicht gerade überzeugt gewesen. Auch ich habe mir den Sahara Vorderreifen durch einen kleinen Dorn aufgestochen.


    Zur Info: Wir haben ein recht ähnliches Fahrprofil, wobei bei uns gezwungenermaßen noch etwas Autobahn und des Spasses wegen auch recht viel Landstrasse dabei ist.


    Vor etwas über 2000 km haben wir die Reifen gewechselt:


    Ich fahre hinten den Heidenau K60 Scout. Hatte den Reifen V/H auf der Transalp und war sehr zufrieden. Immer genug Grip auf der Straße, im Dreck passabel, nur der Vorderreifen bietet ziemlich wenig Seitenführung > Schlottert rum auf Schotter und ist nicht griffig im Sand / Gras.


    Ich habe nun auf K60 Scout hinten und Michelin T63 Vorne gewechselt. Der K60 hinten begeistert mich onroad wie eh und je und auch im Gelände gibt er mir für meine Bedürfnisse ausreichend Vortrieb. Selbst im tiefsten Schlamm wird noch genug geschaufelt, dass du Vorwärts kommst. Lediglich nasses Gras ist nicht zu 100% sein Freund.


    Positiv überrascht bin ich vom Michelin T63 vorne: Auf der Strasse bei Wärme/Kälte/Nässe nie Probleme gehabt - das Ding fühlt sich immer sehr gut an. Das gemäßigte Noppelprofil bietet offroad ausreichend halt um alle Untergründe bestreiten zu können. Lediglich für die Crossstrecke würd ich was anderes raufziehn.


    Das einzige was dieser Paarung einen Dämpfer verpassen könnte wäre die Laufleistung. Im Moment sieht das aber ziemlich gut aus und ich erwarte, dass ich die Reifen noch gut 4000 km fahren kann.




    Mein Bruder hat sich die Mitas E09 aufgezogen:


    Offroad klar ein Stück besser! Der Hinterreifen schaufelt einfach ordentlich was weg, der Vorderreifen gibt guten Halt.


    AAABER: Nach doch recht viel Straßenbetrieb deutlich angeschrägte Blöcke vorne und hinten, nicht zu beseitigende Unwucht beim Beschleunigen und hohen Geschwindigkeiten machen ihm ab und an Probleme. Bei Nässe ist mit diesen Reifen auf jedenfall eine etwas vorsichtigere Fahrweise an den Tag zu legen - besonders frisch nach dem Wechsel.


    Die Karoo 3 wollen wir trotzdem gerne mal ausprobieren. Vorne bin ich mir nicht ganz sicher, weil die Profilanordnung doch etwas wenig Seitenführung verspricht, aber hinten sieht er ja so aus, als könnte er auch gut schaufeln.


    PS: Mitas E10 für vorne ist bei uns auch ein Kandidat :grins:

  • ihi,


    also ich rate vom k3 zur gänze ab; dieses teil ist echt lebensgefährlich :staun: :staun: ; vorne noch mehr als hinten :sehe sterne: :sehe sterne:

    wenn gemischte strassen verhältnisse dann finde ich die paarung k60 scout hi und pirelli mt 21 vorne fast noch besser als den micheline vo.



    ansonsten wenn doch mehr offroad lastig dann mitas mt 09 dakar hi. und den mt 07 vorne; beide sollten für gut 5tsd km reichen (natürlich auch vom einsatz abhängig)
    aber der mitas macht sich auch sehr gut auf asphalt, nur wenns feucht nass ist/wird dann sollte man lieber etwas weniger am kabel ziehen.


    wenn nur gelände und ganz geringer strassenanteil; golden tyre gt serie; 216 oder 205 echt top nur die laufleistung :motzki: naja man kann eben nicht alles haben


    ciao

    würden wahlen irgend etwas verändern,

    wären sie längstens verboten

    was sagt der faschist: "ich bin der antifaschist, das musst du mir glauben"

  • Habe heute meine neue KTM 690 enduro R mit dem Metzeler Sahara 3 als Erstbereifung das erste mal ausgeführt. Nach 500m hat mich in der ersten Kreuzung beim Abbiegen mit niedriger Geschwindigkeit das Hinterad überholt. Ich lag so schnell auf der Nase das ich nicht mal mehr Zeit zum Erschrecken hatte. Mir ist bekannt das neue Reifen erstmal angefahren werden müssen. Aber so einen miesen Grip kannte ich von neuen Strassenreifen nicht. Auf den folgenden Kilometern traute ich mich kaum noch Schräglage zu fahren. Erst nach 100Km traute ich mich wieder etwas in die Kurven zu legen. Bei leichten Offroadpassagen auf trockenem Untergrund gab es keine Probleme. Nach insgesamt 140Km machte der Reifen schon keinen frischen Eindruck mehr. Schätze mal das er nicht lange halten wird. Werde als Nachfolger auf jeden Fall einen anderen Reifen probieren!

  • Benxid: danke schon mal für den ausführlichen Bericht. Hab ich wieder was zum Nachdenken. Hi Scout vo T63 hatte ich bisher nicht auf dem Plan. Ich fahre auch reichlich Landstrasse und etwas Autobahn, da die netten Offroadgebiete so ab 100km von zu Hause beginnen. War eigentlich schon fast dabei den Scout für vo/hi zu ordern. Welche Kombination ist denn bei schneller Landstr/Autobahnfahrt besser: vo/hi Scout/Scout oder T63/Scout ? Wie ist es mit Abrollgeräuschen- und "Komfort" ?


    Toef: ich komme mit den Saharas auf trockener Strasse sehr gut zurecht. Wunder mich manchmal wie schnell ich in Kurven damit bin. Nach jetzt 1300km sehen meine auch nicht mehr frisch aus, der Grip hat sich aber nicht verschlechtert. Sicher dass da kein Öl auf der Strasse war ?


    Gruss, Drak


  • Toef: ich komme mit den Saharas auf trockener Strasse sehr gut zurecht. Wunder mich manchmal wie schnell ich in Kurven damit bin. Nach jetzt 1300km sehen meine auch nicht mehr frisch aus, der Grip hat sich aber nicht verschlechtert. Sicher dass da kein Öl auf der Strasse war ?


    Öl ist mir zumindest nicht aufgefallen. War auch zu verwirrt, um in der Kreuzung Ursachenforschung zu betreiben. Denke das mir die Kombination aus neuen kalten Reifen + zuwenig Luftruck (1.8/1.8) + kalter Asphalt + zuviel Drehmoment am Hinterreifen zu dem unfreiwilligen Abgang verhalf. Bisher war ich auch immer nur mit reinen Strassenreifen unterwegs. Da kommt so eine Hybridpelle für On-/Offroad natürlich nicht mit.

  • Benxid: danke schon mal für den ausführlichen Bericht. Hab ich wieder was zum Nachdenken. Hi Scout vo T63 hatte ich bisher nicht auf dem Plan. Ich fahre auch reichlich Landstrasse und etwas Autobahn, da die netten Offroadgebiete so ab 100km von zu Hause beginnen. War eigentlich schon fast dabei den Scout für vo/hi zu ordern. Welche Kombination ist denn bei schneller Landstr/Autobahnfahrt besser: vo/hi Scout/Scout oder T63/Scout ? Wie ist es mit Abrollgeräuschen- und "Komfort" ?


    Toef: ich komme mit den Saharas auf trockener Strasse sehr gut zurecht. Wunder mich manchmal wie schnell ich in Kurven damit bin. Nach jetzt 1300km sehen meine auch nicht mehr frisch aus, der Grip hat sich aber nicht verschlechtert. Sicher dass da kein Öl auf der Strasse war ?


    Gruss, Drak

    So, nun mal Zeit für die Antwort:


    Da ich den Scout Vorne nie auf der Ktm hatte kann ich da garnicht so viel zu sagen. Aber die Kombi T63V K60ScoutH bescheert mir doch einen recht angenehmen Abrollkomfort. Am Anfang is die Kiste ein wenig kippelig, aber nach ein paar hundert Kilometern legt sich das, bzw hat man sich dran gewöhnt. Ich würde von dem K60V wirklich abraten - im Sand/Matsch is da einfach zu wenig Seitenführung und auf Schotter ruppelt der Lenker sehr viel (Erfahrung von Transalp sowie Vergleich KTM auf Sahara, da diese beiden Vorderreifen in etwa die gleiche Blockanordnung haben) mehr als bei Reifen die stoppeligeres Profil haben.


    Der T63 ist glaub ich für die 690 recht unbekannt/unbeliebt, weil der T63 Hinterreifen recht negative Erfahrungsberichte in den Foren hat (ausgerissene Blöcke, Haltbarkeit), und zudem nicht zugelassen ist.
    Der Vorderreifen weist die Schwächen allerdings nicht auf und hat richtige Größe sowie Last/Speedindex.


    Diese Kombi ist meinem Gefühl nach nicht unkomfortabler als mit den Saharas rumzufahren. Mittlerweile bin ich 4000km mit den Reifen unterwegs und bin von dieser Kombi weiterhin begeistert.


    Letztes WE erst kleine MCpom Tour gemacht. Mein Bruder war auch dabei mit seinen MitasE09V/H. Wie oben beschrieben hatte er leichte Vorteile im Sand/Schlamm - für mich aber locker dadurch aufgewogen, dass ich auf der Straße auch weiterhin Grip hatte, nachdem es Anfing zu regnen. Er flutschte da hinten öfters weg beim Beschleunigen, wobei der K60Scout weiterhin die Kraft auf die Straße bringen konnte.


    Soweit so gut - ich guck ma ob ich am WE Verschleissfotos machen kann.

  • Wo finde ich eine Übersicht, welche Reifen auf der 690R Enduro alle zugelassen sind ?


    Danke im voraus ?


    PS: Habe bis jetzt auf anderen Motorrädern in den letzten Jahren Heidenau K60 Scout gefahren und war sehr zufrieden

    Einmal editiert, zuletzt von fmwag ()

  • Da im COC nur die Reifengröße, Traglast und Speedindex angegeben sind, kannst du alle Reifen , die diese Vorgaben erfüllen verwenden.
    Auch Mischbereifung ist kein Problem.

    KTM 1290 Super Duke*Yamaha XSR 700*Triumph Street Triple*Yamaha WR250R*Beta Evo 250*Scorpa TY 125

  • Ich bin mit der Kombination T63 vorne und E09 Dakar hinten sehr zufrieden. Wie Benxid schon geschrieben hat ist der T63 ein sehr gutmütiger Allroundreifen der wirklich viel mitmacht, sei es Boden oder Wetter. Auch am anderen Bike hat mich der T63 nie negativ überrascht.


    Der E09D hinten steckt die Leistung der 690er recht gut weg, ist im Gelände ausreichend und auf der Straße kann man mit Schräglage richtig fein Powersliden damit. Geht auch problemlos bis auf die äußeren Stollen runter... Nur bei Nässe und Kälte (zB Regen bei 10 Grad oder darunter) wird er etwas unberechenbar und schmiert ohne Vorwarnung weg, das kann schon für belebende Momente sorgen :)


    Ich werde bei der Kombination bleiben, hat sich bis jetzt genau als das Bewährt was ich auf der 690 brauche! Und bei Schlamm, vor allem wenn es klebrig-lehmig wird kann man beide kübeln, da muss ein "Crossreifen" her, also etwas mit richtig viel Negativprofil (und letztendlich ein anderes Motorrad).


    Ach ja, es ist sicher etwas Psychologie dabei - jedoch traue ich der Kombination T64/E09D selbst am Asphalt mehr zu als dem IMHO schrecklichen Sahara 3... der ist mir selbst auf tockenem Aspahlt manchmal einfach weggerutscht ohne es zu povozieren....

    1997 LC4 400 EGS
    2009 LC4 690 Enduro