Info zu Baujahr Probleme Nockenwelle

  • Kettenspanner ist gefährlich habe von einen gelesen der ihn verbaut hat und dabei die Nockenwelle gerissen hat. Ktm hat das als Problem erkannt und ihm die Garantie verweigert.

    Ja, der war aber nicht original. War einer aus dem Zubehör von Dirt Tricks und hat glaub nur paar tausend km gehalten.

  • Und du willst jetzt nach 24,5. km den Kettenspanner gegen einen originalen ersetzen, was erwartest du dir davon? Die Motoren klingen alle neu vom Händler als würde man eine Kiste Schrauben die Treppe runter werfen. It's not a failor but a Feature ...

  • Meine 22er Norden bekommt jetzt bei 30tkm auch einen neuen Zylinderkopf und neue Nockenwellen.
    Laut Werkstätte ist noch nichts eingelaufen, aber die Beschichtung löst sich teilweise.
    Bilder bekomme ich erst in ein bis zwei Wochen.

  • Heute habe ich meine Heidii wieder abgeholt und mein Frustationslevel ist wieder auf normalem Niveau :wheelie:


    IMG_0537.jpg


    Meine 23er Adv 890R gehört jetzt offiziell zu den vereinzelten Fällen. 2 Jahre lief sie ohne Probleme, bei ca. 23.500 km habe ich sie nach der Septembertour in die Werkstatt gebracht, weil sie zu heiß wurde. Da tat sich dann zusätzlich das Nockenwellenproblem auf. Garantie gerade einen Monat abgelaufen. :weinen:


    Die sehr umfangreiche Aufstellung der Ersatzteile zeigt eine neue Einlaßnockenwelle + Schlepphebel.


    Ein großes Dankeschön an meine Werkstatt, für die engagierte und zügige Abwicklung und an KTM, welche das Problem auf Kulanz abgewickelt haben. :Daumen hoch: :sensationell:

  • Wäre ja noch schöner gewesen wenn dich KTM, bei vermutlich allen Service beim Freundlichen, auf den Kosten hätte sitzen lassen. Somit zeigt sich, das Problem ist immer noch nicht endgültig vom Tisch. Was sich weiterhin auf den Werterhalt auswirken wird. Zudem sind vermutlich alle angeschmiert, die nach einigen Jahren zu einer freien Werkstatt wechseln oder selbst Hand anlegen.

  • Zudem sind vermutlich alle angeschmiert, die nach einigen Jahren zu einer freien Werkstatt wechseln oder selbst Hand anlegen.

    Das hat doch nichts mit angeschmiert sein zu tun.

    Wenn ich selbst Hand anlege, mache ich das weil ich da Spaß dran habe und/oder weil ich Geld sparen möchte. Gleichzeitig weiß ich dann aber halt auch, das ich mich damit in Sachen Garantie und Kulanz mindestens angreifbar mache. Ich sehe da kein Problem.

  • Naja, bei einem Motor, der ganz offensichtlich irgendwo einen Mangel in der Konstruktion, Fertigung oder Qualitätsssicherung hat, könnte man zumindest in Hinsicht auf den Ventiltrieb etwas kulanter sein, auch wenn das Moped selber (nachweislich) gewartet wurde. KTM weiß ja, dass es da ein Problem gibt.

    Als wichtig würde ich halt erachten, dass man die Wartung belegen kann.

  • Es ist kein Problem das KTM immer noch Nockenwellen verbaut die bei manchen nicht mal 24t km halten und dann eine Reparatur von einigen tausend Euro auslösen ??? :sehe sterne:


    Bei fast jedem Japaner und ganz vielen anderen Marken kann ich den Service ruhigen Gewissens selbst machen, weil die keine solch gravierenden konstruktiven Schwachpunkte haben. Somit bin ich garnicht auf die Garantie, Gewährleistung oder Kullanz angewiesen.

  • Ich will die Situation um den LC8c nicht schönreden.


    Ich versuche das mal etwas deutlicher zu formulieren, was ich sagen wollte.

    Wenn ich etwas selbst beschraube, speziell im Garantiezeitraum, dann weiß ich das ich mich gegenüber dem Hersteller an der Stelle dahingehend angreifbar mache und im Zweifelsfall halt Garantie oder Kulanzansprüche abgelehnt werden. Dabei ist es auch erstmal völlig egal, ob wir hier von einer solide konstruierten Plattform reden oder von dem LC8c, der ja bekanntermaßen einige nervige Kinderkrankheiten hat und als Bonus obendrauf ein Lotterieticket bzgl der Nockenwellen enthält. Aber mit selbst durchgeführter Wartung bin ich den Garantieanspruch auch beim Japaner los - da ist halt die Chance, das ich die Garantie brauche deutlich geringer als beim LC8c.


    Wenn ich etwas selber beschraube, dann informiere ich mich zumindest im Vorfeld aber in Grundzügen über die Plattform und muss dann für mich abwägen, ob es mir die Sache Wert ist, evtl Garantie und Kulanzansprüche zu gefährden. Wenn ich den Service an meiner SMT selbst durchführe, muss ich halt im Zweifel auch den Nockenwellenschaden selbst beheben - und bezahlen.

    Die Rechnung sieht dann irgendwie so aus. Pro selbst durchgeführter Inspektion spare ich ~200€, die nicht gekaufte Garantieverlängerung spart mir im Jahr 400€ (Vermutung). Da ein Nockenwellenschaden primär von der Laufleistung getrieben wird kann ich dann meine Jahresfahrleistung und die Erfahrungswerte anderer (sofern verfügbar) dagegen stellen und entscheide dann, ob ich selber Schraube oder nicht.



    Ich kann da sowohl den Hersteller als auch den Händler verstehen, wenn die keine Lust haben sich in dem Fall darum zu kümmern. Der Hersteller kann im Zweifel die Karte "Serviceheft" spielen. Am Ende bin ich halt kein Zweiradmechaniker.

    Je nachdem was man für ein Verhältnis zu seinem Händler hat glaubt der einem die selbst durchgeführte Wartung und ist dann vielleicht bereit sich dahingehend einzusetzen. Aber das muss er nicht.

    Wenn ich das oben beschriebene Risiko nicht eingehen will, dann schiebe ich den Karren halt zu einem Vertragshändler.

  • ... leider ist es halt so, dass selbst jährliche Wartung bei KTM kein Garant dafür ist, dass KTM kulant ist.

    Es gibt ja im Internet durchaus dokumentierte Fälle von 790ern und frühen 890ern, wo mit dem Alter des Mopeds argumentiert wurde und KTM nur einen Teil der Reparaturkosten übernommen hat.

    Und das bei Laufleistungen unter 30.000 km. Wo ein Nockenwellenschaden eigentlich inakzeptabel ist.

  • Habe die Lösung. Wer das Risiko nicht eingehen möchte, dass bei seiner KTM irgendwas, warum auch immer kaputt geht und er das vielleicht selber zahlen soll, der möge sich doch bitte KEINE KTM kaufen.

  • Habe die Lösung. Wer das Risiko nicht eingehen möchte, dass bei seiner KTM irgendwas, warum auch immer kaputt geht und er das vielleicht selber zahlen soll, der möge sich doch bitte KEINE KTM kaufen.

    Genau diese Präpotenz hat bei KTM wohl dazu geführt, dass sie beinahe zusperren hätten müssen und jetzt in indischer Hand sind.

    Dass die Qualität bei einigen Modellen eher mau ist, hat sich herumgesprochen.

    Und KTM hat - wohl zum Selbstschutz - nur das zugegeben, was offensichtlich war.

    Laut denen gibt es ja auch keine 22er- oder 23er-Modelle mehr, die das Nockenwellenproblem haben.

  • Ich fahre trotzdem eine. Mir war schon immer klar, dass die Kisten aus Österreich (wenn sie laufen, was sie aber nur mit hohem Wartung-und Reparaturaufwand machen) Konkurrenzlos Geil sind. Ist eine KTM!!!


    Ich erwarte ehrlich gesagt nichts von der Marke. Ausser leider geil wenn se läuft.


    Steht schon im Wartungshanbuch: Bei Wettbewerbsmäßigem Einsatz ist danach ein kompletter Kundendienst durchzuführen. Warum wohl? Ready to Race ist nicht Ready for Laufleistung.

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  • :kacke: ist, das dieser Schaden so eine Blackbox ist, der kommt schleichend. Die Karre lief absolut reibungslos, keine der Probleme, von denen man hier immer ließt. Frag mich jetzt, habe ich was verpasst oder falsch gemacht. Geräusche ?? Ich bin technisch nicht bewandert genug (obwohl vor rund 40 Jahren mal als Motorenmeister an Volvo Penta ausgebildet), um nach Gehör zu urteilen, zumal der LC8c schon von Haus aus wie eine Werkzeugkiste klingt. Ab und zu mal ein Fehlstart, soll auch zum Schadensbild gehören, aber das ist mir auch bei anderen Motorrädern schon passiert. Ab und zu leuchtete mal die Öldruck-Warnleuchte beim Starten auf, ging aber gleich wieder aus und der Ölstand war immer ok. Würde ich jetzt zu den Warnsignalen zählen.


    Ich bin nur froh, das die Karre wieder läuft und hoffe, das ich in Zukunft verschont bleibe. Für das Worst Case habe ich mich auch mal gedanklich mit anderen Mopeds beschäftigt. Keine Alternative gefunden, die mich genau so glücklich und zufrieden machen würde. Leider ist die 890er Adv R zu geil. Ich fühl mich auf der sauwohl.

  • Ab und zu leuchtete mal die Öldruck-Warnleuchte beim Starten auf, ging aber gleich wieder aus und der Ölstand war immer ok.

    Das macht meine SMT auch hin und wieder. Gefühlt jeden zweiten Vollmond beim dritten Warmstart des Tages. Und die Meldung steht auch maximal ne halbe Sekunde da.

    Hatte das mal bei meinem Händler angesprochen, der konnte das auch im Rahmen einer Inspektion bzw der Erledigung diverser Reklamationsgeschichten reproduzieren und das haben wohl ein paar 890er. Er vermutet an der Stelle einen recht empfindlich eingestellten Öldruckschalter(?). Auffällig in Sachen Motor ist angeblich keine.

  • Gibt es denn irgendwo Berichte wo auch 24 iger Modelle (wie meine)mit der Nockenwellen Geschichte betroffen waren? Ja,ich weiß die haben aktuell noch zu wenig km auf der Uhr ,aber ich hatte eigentlich gehofft das sie das Problem irgendwann gefixt haben...?

  • Die Fehleranfälligkeit der Nockenwellen ist in der Art der Härtung begründet. Da gibt es immer einen gewissen Prozentsatz an Ausschuß, der aber leider nicht durch Überprüfen ausschaltbar ist. Man sollte diese generell durch nitrieren härten, doch das geht wiederum durch diese Bauart nicht. Auf gut deutsch: das kann noch immer passieren, obwohl sie den Härtevorgang sicher sorgfältiger machen.

    Weiterdenken statt Querdenken